Ausstellung von Migrantinnen in Berlin: „Eine privilegierte Migrantin“

Die „taz“ schreibt:

Das Kollektiv „Migrantas“ zeigt Zeichnungen und Piktogramme, die Lebensgeschichten erzählen. Sie spiegeln die Fragen der Zeit

taz: Frau Young, Frau Di Como und Frau la Vigna, am Sonntag eröffnet Ihre Ausstellung „Ich-Erzählungen – ein Archivlabor der Migration“. Was ist die Idee dahinter?

Francesca la Vigna: Wir wollen die Geschichten der Migration in Berlin aus Sicht der Frauen erzählen, die wir hier seit 2005 getroffen haben.

Marula Di Como: Wir fragen, wie man sich als Migrantin fühlt: Was gibt es für Herausforderungen, Gefühle, Gedanken, negative oder positive Dinge? Wir laden die Frauen ein, all das zu zeichnen, meist im Rahmen von Workshops in Migrantenorganisationen. Wir gehen also zu den Orten, an denen sich die Frauen ohnehin regelmäßig treffen.

Florencia Young: Wir fragen aber auch: Was möchtest du der Gesellschaft, in der du nun lebst, mitteilen?

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10. Quartiersrätekongress

Am 23. November 2018 war es wieder so weit – die Quartiere kamen im Abgeordnetenhaus zusammen und sprachen mit der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, über die Zukunft der „Sozialen Stadt“.:

Wie soll sich das Berliner Quartiersmanagement weiterentwickeln? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 10. Quartiersrätekongresses am 23. November 2018 im Plenarsaal. Ehrenamtliche Quartiersräte und Aktionsfondsjurys aus den 34 Berliner Quartiersmanagement-Gebieten tauschten sich im Abgeordnetenhaus mit Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, und mit Vertretern aus Politik und Verwaltung über Stärken und Möglichkeiten für eine Weiterentwicklung des Förderprogramms „Soziale Stadt“ aus. Der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, wünschte den Anwesenden viel Erfolg bei ihrer wichtigen Arbeit zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in den Quartieren.

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Siehe auch: Marzahn NordWest-Quartiersräte vor dem Berliner Abgeordnetenhaus

Senat legt neues Konzept für Flüchtlingspolitik vor

Via „Tagesspiegel“:

Berlin setzt auf Willkommenskultur: Das neue Konzept setzt im Vergleich zum Bund auf Integrationsfreundlichkeit, Sprachkurse werden ausgebaut.

Ziemlich genau drei Jahre ist es nun her, dass Deutschland von Flüchtlingen förmlich überrannt wurde. Allein in Berlin kamen seit September 2015 täglich um die 1000 Menschen an. Sie mussten untergebracht, erfasst und versorgt werden. Berlin tat sich schwer. Die Verwaltung war darauf nicht vorbereitet, die Hauptstadt erlangte bundesweit negative Berühmtheit durch die langen Schlangen vor dem Landesamt für Gesundheit und Soziales, kurz Lageso.

Ein knappes Jahr nach Beginn der Flüchtlingskrise verabschiedete die damals noch rot-schwarze Landesregierung ihren „Masterplan Integration und Sicherheit“. Diesen überschreibt Rot-Rot-Grün nun mit einem eigenen Konzept der Flüchtlingspolitik. Es trägt den Namen „Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation Geflüchteter“ und wird Mitte Dezember offiziell vorgestellt. Das Wort Sicherheit ist aus dem Namen verschwunden.

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Personalnot: Jugendämter können Kinderschutz nicht mehr gewährleisten

Via „Berliner Zeitung“:

Den Mitarbeitern einiger Berliner Jugendämter war schon lange klar, dass sie hoffnungslos überlastet sind. Nun hat auch der Berliner Senat die Missstände ganz offiziell eingestanden. „Die Personalsituation wird von den Bezirken und der Senatsverwaltung für Bildung und Jugend als unzureichend beschrieben“, heißt in einem Eckpunkte-Papier der Senatsjugendverwaltung mit Blick auf die regionalen Sozialpädagogischen Dienste. „Sie beklagen einen seit Jahren herrschenden Personalnotstand, die enorm hohe Fluktuation von Mitarbeitern und dass der Kinderschutz nicht mehr gewährleistet werden kann.“

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Bis zu 7.000 Euro Förderung

Via „Quartiersmanagement Berlin“:

Jetzt bewerben: Das Programm „Werkstatt Vielfalt“ fördert Projektideen für eine vielfältige Nachbarschaft. Die Stiftung Mitarbeit bietet auch Projektideen zum Adpatieren. 

Die Stiftung Mitarbeit sucht Projekte, die Begegnungen von jungen Menschen (von acht bis 27 Jahren) fördern und das Verständnis gesellschaftlicher Gruppen füreinander vertiefen. Auch für einen „Ideentransfer“ sind Bewerbungen möglich. Hierzu suchen sich die Interessenten eines von zwölf erfolgreichen Projekten aus dem „Werkstatt Vielfalt“- Fundus  aus und setzen es in ihrer Nachbarschaft um.

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Flüchtlingsheime stehen trotz Wohnungsmangels leer

Die „Berliner Morgenpost“ schreibt:

Viele Berliner Flüchtlingsheime stehen mittlerweile leer. Doch eine Zwischennutzung durch Obdachlose ist nicht vorgesehen.

Leerstehende Flüchtlingsunterkünfte in Berlin könnten eine Zwischenlösung für Studenten oder Obdachlose sein – zumindest aus Sicht ihrer Interessenvertretungen. „Sie wären eine erste Auffangmöglichkeit für Studenten, die neu in die Stadt kommen“, sagte etwa Robert Jung von der Berliner Studentenvertretung „LandesAstenKonferenz“ der Deutschen Presse-Agentur. Die Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, Werena Rosenke, hält eine Zwischennutzung für Obdachlose für „praktisch realisierbar und relativ einfach umzusetzen“. Die Unterkünfte könnten auch tagsüber genutzt werden.

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Rassismus, Sexismus, Antisemitismus Diskriminierung ist in Berliner Schulen Alltag

Via „Bereliner Zeitung“:

An Berliner Schulen werden Schüler immer wieder wegen ihrer Herkunft, ihres Geschlechts oder ihrer Behinderungen diskriminiert. Das geht aus der Antwort der Bildungsverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage des Grünen-Abgeordneten Sebastian Walter hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Demnach zählte die Antidiskriminierungsbeauftragte der Bildungsverwaltung im Schuljahr 2016/2017 – aktuellere Angaben liegen nicht vor – 183 Beschwerden. In 147 Fällen bestätigte sich der Vorwurf einer Diskriminierung, 23 Fälle wurden bislang trotz des schon etwas länger zurückliegenden Zeitraums noch nicht geprüft.

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Teure Mieten: Menschen fliehen an den Stadtrand

Die „Berliner Morgenpost“ schreibt:

Immer mehr Berliner können sich die Wohnungen in der Innenstadt wegen steigender Mieten nicht mehr leisten.

Berlin. Wohnungssuchende mussten im Jahr 2018 erneut deutlich tiefer in die Tasche greifen als in den Vorjahren, um eine Mietwohnung in Berlin anzumieten. Nach den aktuellen Zahlen des IVD Berlin-Brandenburg stiegen die Schwerpunktmieten in einfachen und mittleren Lagen um knapp sechs Prozent auf neun Euro pro Quadratmeter und Monat (kalt). In guten Wohnlagen stiegen die Preise etwas langsamer: Sie verteuerten sich durchschnittlich um fünf Prozent auf 10,50 Euro. Und weil angesichts der teuren Preise in der City viele an den Stadtrand und ins Umland ausweichen, steigen nun auch dort die Preise kräftig.

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