AfD-Politiker Wild provoziert erneut mit blauer Kornblume

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Die Blume war ein Erkennungszeichen der Nazis. Nun trug Andreas Wild die blaue Kornblume im Berliner Abgeordnetenhaus.

Es war ein seltenes Schauspiel, das sich am gestrigen Donnerstag im Anschluss an die Aktuelle Stunde der Plenarsitzung im Berliner Abgeordnetenhaus zutrug – und sich zu einem handfesten Eklat entwickelte. Auslöser war der Abgeordnete Andreas Wild, den die AfD im Juli 2017 aus ihrer Fraktion ausgeschlossen hatte. Erneut trug Wild eine blaue Kornblume am Revers seines Jacketts. Diese diente zwischen 1933 und 1938 in Österreich als Erkennungszeichen der damals dort verbotenen Nationalsozialisten.

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Berliner AfD will Abgeordneten Wild aus der Partei schmeißen

Der „rbb“ schreibt:

Weil er sich mit türkischen Rechtsextremisten getroffen hatte, flog Andreas Wild im vergangenen Jahr aus der AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. Nun droht ihm auch der Rauswurf aus der Partei – wegen „parteischädigenden Verhaltens“.

Die Berliner AfD will den Abgeordneten Andreas Wild nach seinem Rauswurf aus der Fraktion im vergangenen Jahr nun auch aus der Partei ausschließen. AfD-Sprecher Ronald Gläser bestätigte am Mittwoch entsprechende Informationen der dpa.

Demnach hat der Landesvorstand einstimmig beschlossen, ein Parteiausschlussverfahren gegen Wild einzuleiten. Als Grund nannte Gläser dessen Kontakte in die rechtsextreme Szene. „Das ist parteischädigendes Verhalten, das mit den Prinzipien der AfD nicht zu vereinbaren ist“, so Gläser.

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Fraktionslose AfD-Abgeordnete wollen Gruppe bilden

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Zwei Politiker zogen für die AfD ins Abgeordnetenhaus, sind inzwischen aber fraktionslos. Nun wollen sie die Gruppe „Alternative für Deutschland“ bilden.

Gibt es bald zwei Alternativen für Deutschland im Berliner Abgeordnetenhaus? Das wünschen sich zumindest die fraktionslosen AfD-Politiker Kay Nerstheimer und Andreas Wild. Sie wollen eine parlamentarische Gruppe bilden und diese „Alternative für Deutschland“ nennen. Den beiden Abgeordneten stünden bei einer Bewilligung durch die Mehrheit des Parlaments mehr Mittel zu. Ein entsprechender Antrag liegt dem Abgeordnetenhaus vor und wird voraussichtlich in der Sitzung am Donnerstag behandelt.

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Störenfried Andreas Wild muss AfD-Fraktion verlassen

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Der Abgeordnete ging zu Pegida und provozierte wiederholt mit rechten Sprüchen. Nun hat ihn seine Fraktion ausgeschlossen.

Die AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat den als Anhänger des äußerst rechten Parteiflügels geltenden Abgeordneten Andreas Wild ausgeschlossen. In ihrer Sitzung am Dienstag stimmten die AfD-Parlamentarier einem entsprechenden Antrag mehrheitlich zu. Damit setzt die Fraktion ihren sogenannten „Berliner Kurs“ fort, mit dem sie sich im Vergleich zu den Fraktionen in anderen Bundesländern als eher gemäßigt und parlamentsorientiert darstellen will. Andreas Wild steht dagegen vor dem politischen Aus. Für den rechten Flügel der AfD ist sein Ausschluss eine deutliche Niederlage.

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Berliner AfD-Fraktion will Andreas Wild ausschließen

Ein Blick nach Lichtenberg:
 
Der Berliner AfD-Abgeordnete Andreas Wild fiel mit als Hetze empfundenen Äußerungen auf. Jetzt will ihn die Fraktion loswerden.
Andreas Wild hat sich über „linksversiffte“ Meinungen aufgeregt, Ausflüge zu Pegida-Demonstrationen organisiert und gefordert, Flüchtlinge in „spärlich besiedelten Landstrichen“ unterzubringen. Der AfD-Politiker propagierte auch Burka-Verbrennungen und sprach im Zusammenhang mit dem Völkermord der Nazis von einem „Schuldkult der Deutschen“. Nun haben selbst seine Parteikollegen im Abgeordnetenhaus genug von Wilds Verbaltiraden. Wie die Berliner Morgenpost am Montag von mehreren AfD-Abgeordneten erfuhr, will die Fraktion ihr umstrittenes Mitglied am Dienstag nächster Woche aus ihren Reihen ausschließen.