Soziale Situation hat sich in vielen Kiezen verbessert

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Der aktuelle Sozialbericht des Berliner Senats für die Kieze in der Hauptstadt bescheinigt dem östlichen Stadtrand eine positive Entwicklung. Neben Gewinnern gibt es aber auch Verlierer.

Zu den Gewinnern gehören weite Teile der Großsiedlungen wie unter anderem die Kieze Havemannstraße und Marzahn-Ost in Marzahn und das sogenannte Gelbe Viertel oder der Kiez am Gut Hellersdorf. Von den 32 Planungsräumen, in die der Senat den Bezirk Marzahn-Hellersdorf aufgeteilt hat, weisen 18 eine positive Tendenz auf.

Verschlechterungen sind lediglich in Alt-Biesdorf und am Landsberger Tor zu verzeichnen. Beide Gebiete gehören aber noch zu den Berliner Stadtvierteln mit einer mittleren Problemlage. In beiden Gebieten nahm die Kinderarmut zu, in Alt-Biesdorf auch die Altersarmut. „Bei Alt-Biesdorf wird die Flüchtlingsunterkunft an der Dingolfinger Straße die Erklärung sein. Ansonsten ist das Viertel sozial stabil“, erklärt der Biesdorfer Abgeordnete Christian Gräff (CDU).

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Deutsche und dänische Wohnpolitik im Vergleich: Ghettopolitik oder Soziale Stadt?

Ein sehr spannender Beitrag des „Deutschlandfunks“:

Auf die Wende folgte für den Ost-Berliner Bezirk Marzahn der soziale Niedergang. Im dänischen Gellerupparken herrscht seit den 80ern hohe Arbeitslosigkeit. Zwei soziale Brennpunkte – zwei unterschiedliche politische Strategien, die Lage zu lösen.

Kopenhagen, Ministerpräsidentenzimmer auf Schloss Christiansborg. Das dänische Fernsehen überträgt die Neujahresrede des Regierungschefs: „Heute Abend möchte ich von einer jener Balancen sprechen, von denen ich befürchte, dass sie kippen. Ja, an manchen Orten sind sie schon gekippt.“

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