Das Nachbarschaftsfest am 4. Juli 2017 in der GU

Der Kiezberichterstatter Herr Götte schreibt:

… in der Wittenberger Straße 16 – 18 lockte viele ortsansässige Marzahnerinnen und Marzahner und zahlreiche Neu-Marzahnerinnen und Marzahner mit ihren Kindern in den Innenhof der Gemeinschaftsunterkunft. Spielen, schminken, basteln, schaukeln, toben, hüpfen; aber auch von Neubürgerinnen und Neubürgern mit fremdländischen Leckereien verwöhnt zu werden, war angesagt. Die offizielle Begrüßung erfolgte durch Dirk Altweck (im Quartiersmanagement Beauftragter für das Programm BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften) und durch Udo Lindner (Hero Norge-Mitarbeiter und Leiter der Gemeinschaftsunterkunft). Die auf dem großen Foto abgebildeten Frauen betätigten sich dabei als Dolmetscherinnen, wobei sie die einleitenden Sätze in die Sprachen Farsi und Arabisch übersetzten. Der Kiezredakteur hat sich sagen lassen, dass Farsi in Teilen Irans, Afghanistans und Iraks gesprochen wird, während Arabisch die Sprache des größten Teils der Bevölkerung im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika ist. Die Sprachenvielfalt soll durch eine große Zahl von Dialekten fließend sein; also kaum anders als in Europa.

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GUWittenberger Straße/Marzahn-Nord: Einladung zum Nachbarschaftsfest am 4. Juli 2017

(BENNBerlin Entwickelt Neue Nachbarschaften) lädt alle Bewohnerinnen und Bewohner unseres Quartiers herzlich zum Nachbarschaftsfest ein.

Wann/Wo: Dienstag, 4. Juli 2017 von 14.00 – 18.00 Uhr in der Gemeinschaftsunterkunft Wittenberger Straße 16 – 18, 12689 Berlin (Marzahn NordWest).

Es wird geboten: Kennenlernen der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete und ihrer Bewohner. Kinderprogramm mit Zauberer, Schminken und Spielen. Musik und Tanz. Kleine Gaumenfreuden (Snacks, Kuchen und Durstlöscher).

Bitte bringen Sie gute Laune, Offenheit, Interesse und nach Möglichkeit gutes Wetter mit. Aber auch bei Regenwetter sind wir gewappnet. Gerne können auch Gäste mit kleinen (z.B. kulinarischen) Beiträgen zum Gelingen des Festes beitragen.

Die Veranstalter freuen sich auf Sie; kommen Sie einfach vorbei !

Hero Norge, Gemeinschaftsunterkunft Wittenberger Straße 16 – 18 – Programm BENN (Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften), Quartiersbüro Marzahn NordWest, Havemannstraße 17 A.

Quelle

8. Juli 2017 Marzahn-Nord: Interkultureller Grillnachmittag am Blockhaus Sunshine!

Das Blockhaus Sunshine in Marzahn-Nord, das Projekt Ponte (interkulturelle Nachbarschaftsvermittlung) , BENN (Berlin entwickelt Neue Nachbarschaften) und die Spielplatzinitiative Marzahn laden Euch zu einem gemeinsamen Grillnachmittag ein! Wir möchten das gegenseitige Kennenlernen von Bewohner*innen des Quartiers, bereits hier lebenden Migrant*innen und neuen Nachbar*innen aus der Unterkunft in der Wittenberger Straße in einer entspannten Atmosphäre ermöglichen!

Wir bieten Euch verschiedene Köstlichkeiten vom Grill, kühle Getränke, Stockbrot, Feuerschale, Pony reiten und Hüpfburg, Kinderprogramm, Sonnenschein & gute Laune!

Flyer/Plakate sind in Arbeit und werden ab der kommenden Woche zur Verfügung stehen!

Termin:

Samstag, 8. Juli 2017

um 13.00 Uhr – 18.00 Uhr

vor dem Blockhaus Sunshine in der Wörltzer Straße 24a

in der Nähe des Clara-Zetkin-Parks (schräg gegenüber von der JFE Betonia)

https://www.facebook.com/Blockhaus-Sunshine-232002523662745/

Plakat zum ausdrucken: 2017-06-Grillen

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Wochenübersicht zu Marzahn-Hellersdorf

Der wöchentliche Newsletter des „Tagesspiegels“ zu Marzahn-Hellersdorf berichtet u.a. zum Betreiberwechsel der MUF in der Wittenberger Straße 16 in Marzahn-Nord:

Die Norweger fangen an. Der neue Betreiber Hero Norge wird voraussichtlich am Freitag, 28. April, die Modulare Unterkunft für Flüchtlinge in der Wittenberger Straße übernehmen. Das teilte die Volkssolidarität mit, die seit dem 30. Januar die Eröffnung und den Betrieb übergangsweise organisiert hatte.

+++ Die IGA beginnt: Hier die wichtigsten Informationen für den Start +++ Ganz persönliche Programmhighlights +++ Ein neuer Nachbar, den Sie nicht mit einer Mohrrübe verwechseln dürfen +++ Was kostet Ihr Kiez heute? +++ Schwarz-rot-grüner Schlagabtausch zur TVO +++ Geniale Karte zu Schulsanierungen +++der Frühling ist da, er treibt die Menschen vor die Tür, und die Welt ist zum Verlieben. Doch von links kommen schon wieder mahnende Worte: „Nicht immer im Leben ist die erste Entscheidung die richtige“, sagt Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle und damit hat sie natürlich recht – nicht nur, was Liebesleben und Beziehungskisten angeht, sondern auch die Internationale Gartenausstellung betreffend, die sie eigentlich gemeint hat. Denn zuerst sollte das Tempelhofer Feld Schauplatz der IGA 2017 werden, dann protestierten zu viele Bürger und der Senat wich 2012 in den Nordosten aus.

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Wochenübersicht Marzahn-Hellersdorf: Die Norweger kommen

Via „Tagesspiegel“:

Die Norweger kommen. Wenn Sie zufällig einen Miljøarbeider kennen, dann hätte ich jetzt was für Sie: Die werden nämlich in Marzahn gebraucht, oder besser: Sozialarbeiter, ebenso Hausmeister und Kinderbetreuer, Heimleiter, Aushilfskräfte, Ehrenamtskoordinator, Verwaltungsmitarbeiter und Hauswirtschafterinnen. „Wir suchen noch Mitarbeiter“, sagt Berit Albrecht, Deutschland-Chefin der norwegischen Firma Hero, die bald die Flüchtlingsunterkünfte in der Wittenberger und der Dingolfinger Straße betreiben wird – und die Stellen ausgeschrieben hat. Erstmals hat mit Hero ein ausländisches Unternehmen vom Senat den Zuschlag bekommen. Und was die Skandinavier vorhaben, klingt erst mal recht ansprechend: In der Heimat haben knapp die Hälfte der Hero-Mitarbeiter in den Heimen selbst einen Migrationshintergrund, die Bewohner helfen in Küche, Kinderbetreuung und Sportkursen, wie die „Berliner Zeitung“ berichtet. In jedem Heim gibt es auch einen Bewohnerrat, der über 500 Euro im Monat verfügen kann und die Interessen der Flüchtlinge vertritt. „Der Rat fördert das Demokratie-Verständnis und auch die Geschlechtergleichheit, denn alle haben dieselben Rechte“, sagt Geschäftsführerin Albrecht. Diese Ideen wolle man, soweit wie möglich auch auf die Berliner Heime übertragen, heißt es, und auch die bisher ehrenamtlich tätigen Helfer weiter einbinden. Und warum machen die Norweger das so? Weil ihr langjähriger Vorstandschef Flüchtlingen immer schon früh Verantwortung übertragen wollte. Er ist selbst Kurde.

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Flüchtlingsunterbringung in Berlin: Kinderbetten verboten

Ein Artikel der „taz“ über die MUF in der Wittenberger Straße:
Seit einem Monat wohnen Flüchtlinge in der ersten Modularen Unterkunft in Marzahn. Es gibt mehr Privatsphäre, aber Konflikte mit Betreiber und Security.

Kadiche Suleman vermisst die Pankstraße. Wenn es nach ihr ginge, wäre sie gern im Weddinger Norden mit seinen internationalen Lebensmittelläden und belebten Straßen wohnen geblieben. „Wir haben uns in dem Kiez wohl gefühlt“, sagt die junge Frau aus Afghanistan, die dort mit ihrer Familie bis Ende Februar in einer Notunterkunft gelebt hat.

In der neuen Unterkunft im Norden Marzahns hingegen hat sie das Gelände der Gemeinschaftsunterkunft seit vier Wochen nicht verlassen. „Hier habe ich Angst rauszugehen. Das erste Mal, als ich einkaufen war, hat ein Mann mich beschimpft, er hat etwas wie ‚Go home‘ gerufen“, erzählt sie. Jemand anderes hätte abwehrende Handbewegungen in ihre Richtung gemacht, sie fühlte sich sehr unsicher. Seitdem geht nur noch ihr Mann einkaufen.

 

Überraschende Entscheidung: Norweger betreiben jetzt Flüchtlingsheime in Berlin

Vieles was der zukünftige Betreiber „HERO“ der MUF in der Wittenberger Straße vorschlägt, hört sich gar nicht mal so schlecht an – von aktiver Einbindung der Bewohner*innen bis hin zu einem Bewohner*innenrat – hier wird das Projekt Ponte selbstverständlich bei Bedarf jederzeit beratend und/oder aktiv unterstützend zur Seite stehen! Wir hoffen, dass die guten Ideen dann auch tatsächlich in der Praxis umgesetzt werden! Wir sind gespannt!:

Die Flüchtlingskrise in Deutschland hat Tor Brekke vor zwei Jahren aufmerksam beobachtet – war die Zahl der Asylsuchenden hierzulande doch fast dreißigmal so groß wie in seiner Heimat Norwegen. „Die Haltung der Menschen in Deutschland hat mich tief beeindruckt“, sagt er.

Sein Interesse hat der 48-jährige Konzernleiter des norwegischen Heimbetreibers Hero Group inzwischen zu einem konkreten Projekt ausgebaut: In wenigen Wochen übernimmt Hero in Marzahn eine Mobile Unterkunft (MUF) und ein Tempohome für insgesamt mehr als 700 Flüchtlinge. Im Sommer folgt eine Unterkunft in Kamenz bei Bautzen.

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Zur Website von „HERO“ in Deutschland geht es hier.

26.3.2017: Sonntagsausflug des Projekts Ponte nach Babelsberg!

Am 26.3.2017 hat das Projekt Ponte zusammen mit der JFE UNO einen wunderbaren Tagesausflug bei besten Fußballwetter zum Viertligaspiel SV Babelsberg 03 gegen den Tabellenführer FC Carl Zeiss Jena unternommen! Der SV Babelsberg 03 ist bekannt für sein antirassistisches Engagement und war bundesweit der erste Verein, der mit „Welcome United 03“ ein eigenes Refugees-Team aufgestellt hat, welches im offiziellen Ligabetrieb spielt!

Eigentlich war geplant gemeinsam mit sozial benachteiligten Jugendlichen aus Marzahn-Nord und geflüchteten Jugendlichen aus der MUF in der Wittenberger Straße diesen Tagesausflug zu unternehmen. Letzteres hat leider trotz guter Zusammenarbeit mit der Ehrenamtskoordinatorin Frau Völpel und aktiven Ehrenamtlichen leider nicht geklappt. Wir werden als Projekt Ponte in der kommenden Zeit daran arbeiten eine bessere Vertrauensbasis zu den in der Unterkunft lebenden Menschen aufzubauen!

Das Projekt Ponte, die Mitarbeiter*innen des UNO und die Jugendlichen aus Marzahn hatten bei schönsten Sonnenschein auf jeden Fall einen ereignisreichen & sehr gelungenen Sonntagsausflug! Wir bedanken uns an dieser Stelle bei der Geschäftsführung des SV Babelsberg 03, welche uns für diesen Tag zahlreiche Freitickets für dieses Spiel zur Verfügung gestellt hat!

Hier noch der Einladungstext für die gemeinsame Fahrt nach Babelsberg (dieser wurde aus Sicherheitsgründen nicht vorab veröffentlicht): Gemeinsamer Besuch beim Fußball – Text ausführlich

Projekt Ponte, 28.3.2017

Wochenübersicht zu Marzahn-Hellersdorf

Der „Tagesspiegel“ berichtet u.a. über folgende Themen:

+++ Gebäudescan zu maroden Schulen stößt auf Kritik im Bezirk +++ Streit um Wohnberechtigungsscheine für Flüchtlinge zwischen Linke und AfD-Stadtrat +++ Ein Irrsinn ums Parkverbot in Mahlsdorf +++ Protest gegen Jobabbau bei Knorr-Bremse-Tochter Hasse & Wrede +++ Berlins letzter Drehorgelbauer +++ Ein Plan für die Zukunft des Bauens +++

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