Bauarbeiten der Unterkunft für Geflüchtete am Murtzaner Ring 68 haben begonnen

Pressemitteilung des Bezirksamtes:

Am Murtzaner Ring 68 in 12681 Berlin-Marzahn haben die bauvorbereitenden Maßnahmen für eine modulare Unterkunft für Flüchtlinge (MUF) begonnen. Wie die zuständige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen mitteilte, werden derzeit notwendige Baumfällungen, Beräumungen und Erdarbeiten durchgeführt. Durch den Einsatz von Fertigelementen wird die Bauzeit reduziert. Ein Zaun sichert das Gelände während der Bauphase, die voraussichtlich bis Frühjahr 2020 andauern wird.

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Flüchtlingsunterkunft Murtzaner Ring

In einem Brief an die Bürger hat Bürgermeisterin Dagmar Pohle über die geplante neue Unterkunft für Geflüchtete am Murtzaner Ring 68 in Marzahn informiert. Drei Häuser für 400 Bewohner sollen entstehen, Baubeginn: Anfang 2019…

Marzahn-Hellersdorf. Mit einem Brief, der Informationen zur geplanten Flüchtlingsunterkunft am Murtzaner Ring 68 enthält, hat sich Marzahn-Hellersdorfs Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke) an die Bürger gewandt. Danach sollen dort drei Häuser mit jeweils sechs Geschossen entstehen. Die Anordnung der Gebäude erfolgt versetzt, d.h. dem gebogenen Straßenverlauf folgend. Die Module können sowohl innen als auch an den Außenfassaden farblich gestaltet werden. Es wird ausreichend Abstandsflächen zu den vorhandenen Wohngebäuden geben, sodass Nachbargrundstücke nicht belastet werden. Insgesamt werden nach Inbetriebnahme im Jahr 2020 rund 400 Menschen in der Unterkunft leben können. Nach dem Erstbezug werden die drei Gebäude für fünf Jahre als Gemeinschaftsunterkunft zur ausschließlichen Unterbringung von Geflüchteten und Asylsuchenden genutzt. Danach ist laut Pohle die parallele Nutzung sowohl als Gemeinschaftsunterkunft als auch als reines Wohnhaus für andere Menschen vorgesehen. Aufgrund der späteren Nutzungsabsicht werde darauf geachtet, dass von Anfang an alle notwendigen baulichen Vorkehrungen getroffen werden, die aufwändige nachträgliche Umbaumaßnahmen vermeiden helfen. Geplant ist der Baubeginn Anfang 2019. Die Auswahl des Standortes und den Bau der Einrichtung verantwortet der Senat. Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf hat dafür keine Zuständigkeit. Nach den Sommerferien wird das Bezirksamt zusammen mit den zuständigen Senatsverwaltungen für Integration und Stadtentwicklung sowie dem Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten zu einer Informationsveranstaltung einladen. Sollte es in der Zwischenzeit weitere Informationen zu dem Projekt geben, werden diese online veröffentlicht. Unter dieser Adresse ist auch der Brief von Dagmar Pohle im Wortlaut zu finden.

Quelle

Aktuelle Information zur Unterkunft Murtzaner Ring

Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle wendet sich mit einem Brief an alle Anwohnerinnen und Anwohner der geplanten Unterkunft Murtzaner Ring 68.

Schreiben von Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle an alle Bürgerinnen und Bürger vom 7. Juni 2018

Präsentation zur geplanten Unterkunft Murtzaner Ring

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin, Abteilung V, stellt eine Präsentation zur geplanten Unterkunft Murtzaner Ring 68, in Marzahn-Hellersdorf zur Verfügung.

Präsentation der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin, Abteilung V

Senat entscheidet über MUF-Standorte

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Die Senatsfinanzverwaltung hat die Standorte für die beiden neuen Modularen Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF)  im Bezirk festgelegt. Das Bezirksamt beschwert sich nach wie vor über die schlechte Abstimmung seitens des Senats und verlangt weitere Nachbesserungen.

Zumindest bei einem der beiden Standorte hat das Bezirksamt den Senat umstimmen können. Die neue MUF in Hellersdorf wird nicht auf dem Gelände des Gutes Hellersdorf gebaut, sondern auf dem Grundstück Zossener Straße 156. Es befindet sich an der Zossener Straße/Ecke Kastanienallee. Den vom Senat im Februar vorgeschlagenen Bau auf dem Gelände des Gutes Hellersdorf hatte das Bezirksamt abgelehnt. Es will die Flächen als Gewerbestandort erhalten und die Gesobau rund um das Gut Wohnungen bauen. Gemeinsam schlugen sie dem Senat die Brache an der Zossener Straße/Ecke Kastanienallee vor. Bereits im Oktober 2016 wurde kaum 500 Meter weiter entfernt eine Containersiedlung für Flüchtlinge, ein sogenanntes Tempohome, in Betrieb genommen.

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Das sind die 25 neuen MUF-Standorte

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Der Berliner Senat hat am Dienstag bekanntgegeben, wo weitere Flüchtlingsunterkünfte entstehen sollen. Aus den ersten Bezirken kommt gleich deutliche Kritik.

Berlin bekommt 25 neue Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF). Am Dienstagmittag hat der Senat die weitgehend endgültige Liste der Standorte vorgelegt. In jedem Bezirk sind zwei geplant, nur in Neukölln wird es drei zusätzliche Unterkünfte geben. Mitte Februar hatte die Landesregierung bereits eine Vorschlagsliste veröffentlicht. Die Bezirke hatten danach einen Monat Zeit, Einwände vorzutragen und andere Flächen vorzuschlagen. Am Verfahren und an Grundstücken gab es einige Kritik.

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Siehe auch: Standorte für neue Flüchtlingsunterkünfte stehen fest – mehr nicht

Berliner Senat beschließt 25 Standorte für neue MUFs

Neue Unterkünfte für Geflüchtete: Das gibt noch Ärger

Platz für 12.000 Menschen

Bezirke kündigen Widerstand an

Senat beschließt Standorte für modulare Flüchtlingsunterkünfte MUF 2.0 (Offizielle PM des Senats mit Liste der geplanten Unterkünfte)

Senat legt Standorte modularer Unterkünfte für Geflüchtete fest: Die Bezirke sind irritiert (Bericht von Lichtenberg-Marzahn+)

MUF 2.0, die Zweite (Netzwerk „Berlin hilft!“)

Zwei Flüchtlingsheime pro Bezirk (Berliner Morgenpost)

Senat legt zwei Standorte für Errichtung Modularer Unterkünfte im Bezirk fest (Pressemitteilung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf)

Bezirke protestieren gegen neue Standorte für Flüchtlingsunterkünfte (Tagesspiegel vom 28.3.2018)

Wohnraum für Geflüchtete: Bezirke wollen es eine Nummer kleiner (taz vom 28.3.2018)

Unterkünfte für Flüchtlinge: Senat betreibt Stadtentwicklung von oben (Tagesspiegel vom 29.3.2018)

Wo sich Änderungen bei MUF-Standorten abzeichnen

An diesem Dienstag stellt der Senat die 25 neuen Standorte für Flüchtlingsunterkünfte in Berlin vor. In diesen Bezirken zeichnen sich Änderungen ab. #MUF

Am Dienstag will der Senat die 25 neuen Standorte für die „MUFs 2.0“ vorstellen. Nicht alle Bezirke waren mit den ersten Vorschlägen einverstanden.

Am Montag wurde noch verhandelt: Nicht alle Bezirke waren mit den vom Senat vorgeschlagenen Standorten für die „MUF 2.0“, die zweite Generation der modularen Flüchtlingsunterkünfte, einverstanden. An diesem Dienstag sollen alle neuen 25 Standorte endgültig vorgestellt werden. Nach Tagesspiegel-Informationen wird das Land von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BiMA) ein Gelände in der Ratiborstraße kaufen, wo eine Flüchtlingsunterkunft gebaut werden soll. Ein zweiter Standort in Friedrichshain-Kreuzberg ist in der Alten Jakobstraße geplant.

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Senat will 25 neue Modul-Asylheime bauen

Bürgerinitiative will MUF am Murtzaner Ring verhindern

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Im Bezirk sollen zwei neue Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF) gebaut werden. Beide vom Senat verkündeten Standorte sind umstritten, allerdings aus unterschiedlichen Gründen.Ein geplanter Standort ist das Gut Hellersdorf, den das Bezirksamt ablehnt. Es will das Gut unbedingt als Gewerbestandort erhalten. Zusammen mit der Gesobau sucht das Bezirksamt nach einer Alternative an der Zossener Straße.
Aber auch der zweite Standort am Murtzaner Ring 68 ist umstritten. Widerstand kommt hier aus der Bevölkerung. Das Grundstück liegt nur wenige Hundert Meter von den MUFs an der Paul-Schwenk-Straße. Die Unterkunft für rund 450 Flüchtlinge wurde erst Mitte 2017 fertiggestellt.

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Wohin mit den neuen MUFs in Marzahn-Hellersdorf

Die „Berliner Woche“ schreibt:

Der Streit um die neuen Standorte für die neuen Flüchtlingsunterkünfte ist nicht ausgestanden. Der Bezirk stellt sich den Plänen des Senats nicht grundsätzlich in den Weg, stellt aber Forderungen auf.

Bereits nach Bekanntgabe der neuen Standorte für Modulare Flüchtlingsunterkünfte (MUF) Mitte Februar hatte Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Die Linke) das Vorgehen des Senats kritisiert. Die beiden Standorte seien mit dem Bezirksamt nicht sauber abgestimmt gewesen. Außerdem forderte sie zuvor Nachbesserungen bei bereits im Bezirk vorhandenen Flüchtlingsunterkünften.

Auf Anfragen aus mehreren Fraktionen betonte Pohle auf der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung nochmals, dass der Bezirk nicht prinzipiell Einwände gegen den Bau der zwei neuen MUF habe. Besonders aber die Wahl des Gutes Hellersdorf als einen der beiden Standorte sei „weder sinnvoll noch wünschenswert“, erklärte sie. Hier sei ein Gewerbegebiet und der Bezirk wolle daran auch nichts ändern. Die Verwaltung prüfe derzeit mit der Gesobau einen alternativen Standort an der Zossener Straße. Auch am zweiten geplanten MUF-Standort am Murtzaner Ring forderte sie vom Senat Nachbesserungen und Hilfe bei der Bereitstellung von Kita-Plätzen.

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Der große Streit um Berlins neue Flüchtlingsunterkünfte

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:
25 neue Unterkünfte sollen in den kommenden Jahren in Berlin entstehen. In den Bezirken gibt es Widerstand gegen die Standorte.
Berlin will bis zum Jahr 2021 an 25 Standorten weitere Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF) bauen lassen. Die wichtigsten Bauherren sind die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sowie die sechs städtische Wohnungsgesellschaften. Gegen die Pläne regt sich zum Teil massiver Widerstand. Kritik gibt es vor allem an der Kommunikation mit dem Senat.
Sozialsenatorin Elke Breitenbach und Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (beide Linke) hatten Mitte Februar mit Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) die Liste mit den geplanten Standorten vorgestellt. Nach angeblicher Abstimmung mit den zwölf Bezirken. Das weisen die Bezirksbürgermeister zurück. Die Frist, in der sie ihre Vorschläge einbringen können, wurde nun bis zu diesem Wochenende verlängert. Am 27. März soll die Standortliste vom Senat verabschiedet werden.
 

In den Bezirken regt sich Kritik gegen Flüchtlingsunterkünfte

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Der Senat will an 25 Standorten Modular-Unterkünfte für Flüchtlingen errichten. Doch die Bezirke haben Zweifel.

Im großen Berlin ist die Flüchtlingspolitik mitunter kleinteilig. Karin Hohenhaus kann davon berichten. Sie ist rund um die Poelchaustraße zu Hause. Marzahn ist hier so Platte, wie der Osten nur sein kann. Sechs, elf, teils zwanzig Geschosse, dazwischen viel Grün. Auf einer der offenen Flächen am Murtzaner Ring will der Senat eine Modulare Unterkunft für Flüchtlinge, kurz: MUF, errichten. Wie überall in Berlin. An 25 Standorten will der Senat diese Unterkünfte bauen – für je 400 Menschen, für zunächst etwa 10.000 Flüchtlinge, sukzessive auch für Familien, Studenten und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen. Dazu die klare Maßgabe: Die 25 geplanten neuen Standorte sollen möglichst gleichmäßig über ganz Berlin verteilt werden.

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Modulare Unterkünfte: Mehrere Bezirke legen Widerspruch ein

Der „rbb“ berichtet:

Bis zu diesem Dienstag wollte der Senat die Standorte für 25 neue Flüchtlingsunterkünfte festklopfen. Doch mehrere Bezirke wehren sich: Einige der vorgeschlagenen Standorte seien ungeeignet oder schon verplant. Und mit Alternativen sieht es schwierig aus.

Vor rund zwei Wochen kündigte der Berliner Senat an, dass in Berlin an 25 weiteren Standorten sogenannte modulare Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF) entstehen sollen. Pro Bezirk benannte der Senat zwei Standorte, die mit den Bezirken „abgestimmt seien“. Wenn die Bezirksbürgermeister damit unzufrieden seien, könnten Sie bis zum Dienstag (28.02.) Alternativ-Standorte benennen.

Eine Umfrage des rbb bei den Bezirken zeigt nun: Mehrere Bezirke lehnen Standorte entweder als ungeeignet ab oder geben an, es gebe für die Areale bereits andere Pläne. Nicht immer gibt es Alternativen.

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