Gewalt unter Jugendbanden: Polizei kontrollierte 281 Personen am Eastgate in Marzahn

Die „Berliner Zeitung“ berichtet:

Massenschlägereien, Bedrohungen, Sachbeschädigungen und Diebstahl: Die Polizei ist im Marzahner Einkaufszentrum Eastgate gezielt gegen Jugendbanden vorgegangen. Bereits seit zwei Jahren gehen dort nach Angaben der Polizei zunehmend größere Gruppen männlicher Jugendlicher mit Migrationshintergrund aufeinander los. Zudem wurde das Einkaufszentrum immer mehr zu einem Trefffpunkt für Jugendliche aus anderen Bezirken, was für Unruhe und Sachbeschädigungen gesorgt haben soll. Die Polizei hatte daraufhin in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt, dem Jugendamt und dem Wachschutz im März die Präsenz deutlich verstärkt. Mit Erfolg: Die Gewalt und Sachbeschädigungen seien pünktlich zum Osterfest zurückgegangen, berichten Händler und Polizisten.

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Streetworker finden nur schwer Zugang zu Jugendgruppen

Via „Tagesspiegel“:

Seit der Tagesspiegel vor anderthalb Wochen über die Jugendgangs rund ums Eastgate berichtet hat, ist das Thema Stadtgespräch. Jetzt hat sich auch der RBB auf der Marzahner Promenade umgehört. „Sie hängen hier rum, pöbeln Leute an“, sagte ein Mann am Sonntag in einem „Abendschau“-Beitrag. „Und wenn die Polizei weg ist, sind sie wieder da.“ Eine Frau hält ihre Tasche lieber richtig fest, wenn sie über die Marzahner Promenade geht. „Die spucken auf die Treppen“, klagte eine andere Passantin. „Ich sag‘ mal: Benehmen gleich null.“ Es gebe „’ne Handvoll Jungs, die für jeden Stress zu haben sind“, sagte Sozialarbeiter Uwe Heide vom Verein Gangway. „Wenn die Konstellation eben so ist, dann gibt es halt ganz schnell eine ganz negative Gruppendynamik, wo alles passieren kann.“ Sein Rezept: „Angebote machen, aber auch konsequente Umsetzung von unseren Regeln hier“.

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Polizei befürchtet Eskalation der Jugendgewalt am Eastgate

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Pöbeleien, Raub und Prügel: Immer wieder gibt es Ärger mit Jugendlichen an der Marzahner Promenade. Die Polizei bekommt das Problem kaum in den Griff.

Die Opfer hatten keine Chance. Erst traf den 56-Jährigen ein Schlag mit einer Plastikflasche auf den Kopf, er ging zu Boden. Dann traten mehrere Jugendliche auf ihn ein, entrissen ihm seine Bauchtasche und suchten das Weite. Der Mann blieb schwer verletzt zurück.

Fünf Tage später eine ähnliche Attacke: Als ein 22-Jähriger sich mit einer Gruppe junger Leute anlegte, bekam er zunächst eine Faust ins Gesicht und bezog anschließend Prügel und Tritte von der ganzen Truppe. Die nahm ihm Rucksack, Jacke und Uhr ab und flüchtete. Als ein Passant zu Hilfe eilte, bewarfen die Angreifer die beiden Männer noch mit Steinen. In diesem Fall kamen sie mit leichten Verletzungen davon.

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