Warum unser Frauenprojekt scheiterte

Viele ehrenamtliche Projekte mit Flüchtlingen scheitern. Eine Leserin des Tagesspiegels hat selber eines geleitet und gelernt: Am Wichtigsten ist der direkte Kontakt zu den Frauen:

„Der gute Wille reicht oft nicht für erfolgreiche Integration“, schrieb Andrea Dernbach vor einem Jahr im Tagesspiegel über das Scheitern von ehrenamtlichen Projekten für weibliche Flüchtlinge. Das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung fand heraus, dass unter anderem die Rolle der Ehrenamtlichen ein Faktor dafür ist. Ich habe 2016 und 2017 acht Monate lang selber ein solches Projekt geleitet. Weshalb es gut lief und weshalb es scheiterte, möchte ich nun erläutern.

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Hier sind Flüchtlinge die Gastgeber

Via Allemeine Hotel- und Gastronomiezeitung:

Im Restaurant Milaa in Berlin-Kreuzberg arbeiten vor allem geflüchtete Menschen. Sie sollen hier auf den deutschen Arbeitsmarkt vorbereitet werden. Das Konzept hat jedoch Anlaufschwierigkeiten.

BERLIN. Freitagabend, Gäste sind noch keine da. „Das Restaurant ist noch nicht ausgelastet“, so Jeanne Grabner, Geschäftsführerin der Milaa GmbH. Milaa steht für „miteinander leben, aber anders“ und ist eine 100-prozentige Tochter des Evangelischen Diakonievereins. Um Flüchtlinge in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren und ihnen eine Beschäftigung anzubieten, startete man das Projekt eines Restaurants, in dem vorwiegend Flüchtlinge arbeiten.

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Haus Bolle (Marzahn): Integrationsprojekt für geflüchtete Kinder

An dieser Stelle verweisen wir auf ein tolles Integrationsprojekt des Haus Bolle in Marzahn – es geht um die Unterstützung von Kindern, Teenies und Jugendlichen aus geflüchteten Familien beim Ankommen im Sozialraum Marzahn durch
 
a) enge Zusammenarbeit mit den Offenen Bereichen des Kinder- und Jugendhauses Bolle (Ansprechpartner bei Bolle, Begleitung, integrative Aktionen und Projekte etc.)
 
b) Kontakt mit verschiedenen Unterkünften für Geflüchtete im Bezirk (Austausch, Aktionen vor Ort, Abholdienste, Elternkontakte etc.)
 
c) regelmäßige Projekte mit Willkommensklassen
 
Mehr Infos dazu bekommt Ihr hier:

Jugendliche für Integrationsprojekt „Berlin und wir!“ (ZDF/KiKA) gesucht!

Zur Kenntnis leiten wir folgende Anfrage/Einladung weiter. Vielleicht sind ein paar Interessentinnen bzw. Interessenten in Ihren Projekten bzw. Einrichtungen zu finden (am Ende des Aufrufs befinden sich die Projektbeschreibung und der Castingaufruf in arabischer, deutscher und englischer Sprache sowie auf farsi):

Bereits im dritten Jahr in Folge produzieren wir für das ZDF Kinder- und Jugendfernsehen eine Doku-Serie über die Integration von geflüchteten Jugendlichen in Deutschland. Für die neue Staffel suchen wir nun wieder nach interessierten und aufgeweckten Jugendlichen (sowohl Deutsche als auch Geflüchtete) im Alter zwischen 14 und 15 Jahren, die sich an unserem Projekt beteiligen möchten.

In der dritten Staffel von „Berlin und wir!“ werden wir uns mit der Frage beschäftigen, welche Chancen und (berufliche) Möglichkeiten ein Leben in Deutschland für deutsche und geflüchtete Jugendliche bieten kann. Die Aufgabe: Die Jugendlichen werden zu Gastgebern und sollen ein Jugend-Hostel betreiben. Damit sie dafür gut gewappnet sind, sammeln sie vorher Erfahrungen in den besten Hotels der Stadt.

Ich würde mich freuen, wenn Sie uns in diesem Jahr bei der Suche nach Protagonisten unterstützen würden. Eine ausführliche Projektbeschreibung sowie einen Flyer mit allen Infos zum Aushängen (Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi) finden Sie im Anhang und dürfen Sie gerne weiterreichen.

WICHTIG:
Für die Teilnahme werden die Schüler nicht aus dem Unterricht genommen, da die Dreharbeiten am Wochenende und in der Freizeit an einzelnen und vorher vereinbarten Tagen stattfinden. Weiterhin wird auch nicht in der Schule gedreht, sollten dahingehend Bedenken bestehen. Bewerbungsschluss: 15.03.2018
Bei Rückfragen stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.

Last but not least: Alle 16 Episoden aus Staffel 1 und 2 sowie weitere Informationen unter https://www.zdf.de/kinder/berlin-und-wir

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Berliner Präventionspreis für Integrationsprojekt

Die „Berliner Morgenpost“ schreibt:

Ein Integrationsprojekt für Flüchtlingsfamilien in Adlershof ist mit dem diesjährigen Berliner Präventionspreis ausgezeichnet worden. Der Verein Schutzhülle und die Heide-Grundschule organisieren seit Mai 2016 unter Anleitung einer Kunsttherapeutin Kreativkurse, in denen Mütter und ihre Kinder Erlebnisse in ihren Heimatländern sowie ihre Flucht verarbeiten. Zudem helfen ihnen die Kurse, die deutsche Sprache zu erlernen. Das Projekt erhält den mit 7500 Euro dotierten Hauptpreis, wie die Landeskommission gegen Gewalt am Donnerstag mitteilte.

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