Integrationsbeauftragten fordern Bekämpfung

Der „Deutschlandfunk“ berichtet:

Die Integrationsbeauftragten des Bundes und der ostdeutschen Bundesländer fordern mehr Engagement gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit.

Dies sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe in ganz Deutschland, die durch gemeinsame Anstrengungen entschlossen vorangetrieben werden müsse, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Niemand dürfe aufgrund seiner Herkunft, Abstammung, Religion, sexuellen Orientierung oder sozialen Zugehörigkeit diskriminiert oder angefeindet werden. Die Integrationsbeauftragten betonen zugleich, sie nähmen die Sorgen, Befürchtungen und Probleme von Menschen, die schon immer hier lebten, genauso ernst wie von Menschen mit Einwanderungsgeschichte. So müsse der Staat rechtsstaatliche Regeln konsequent durchsetzen, damit alle Menschen in Deutschland sicher und ohne Angst vor Gewalt leben könnten.

Quelle

Integration nur mit eigener Wohnung möglich

Das „Migazin“ schreibt:

Ohne geeigneten Wohnraum ist Integration kaum möglich, ist Migrationsexpertin Julia Wellmann überzeugt. Flüchtlinge haben es bei der Wohnungssuche aber schwer. Die Expertin sieht Kommunen und Städte in der Pflicht. Von Lynn Osselmann

Flüchtlinge haben es nach Aussage der Migrationsexpertin Julia Wellmann bei der Wohnungssuche besonders schwer. Integration sei aber nur möglich, wenn ihnen geeigneter Wohnraum zur Verfügung gestellt werde, sagte die Koordinatorin des Kölner Projekts „Stärkung der Aktiven aus Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit“ (samo.fa) dem „Evangelischen Pressedienst“. „Eigener Wohnraum ist die Voraussetzung dafür, anzukommen und sich zu Hause zu fühlen.“

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