Demokratiestudie in Marzahn-Hellersdorf gibt Empfehlungen an Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft

Christiane Schwausch Referat Hochschulkommunikation
Alice Salomon Hochschule Berlin

Abschlussbericht zu Demokratiedistanz und Demokratiefeindlichkeit im Bezirk liegt vor

Soeben ist der Abschlussbericht zum Forschungsprojekt „Demokratieferne Einstellungen in einer Kommune – Das Beispiel Marzahn-Hellersdorf“ im Logos-Verlag erschienen. Die Wissenschaftler_innen um Prof. Dr. Heinz Stapf-Finé, Professor für Sozialpolitik an der Alice Salomon Hochschule Berlin, erarbeiteten auf Grundlage von quantitativen wie qualitativen Befragungen Handlungsempfehlungen für Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.

Demokratieplan für Marzahn-Hellersdorf

Angeregt wird ein „Demokratieplan“ für den Bezirk, der von Politik, Bürgerinnen und Bürgern und von Initiativen aus der Zivilgesellschaft gemeinsam umgesetzt wird. Prof. Dr. Heinz Stapf-Finé verdeutlicht: „Wichtig ist dabei, dass die Bürger und Bürgerinnen die Erfahrung von Selbstwirksamkeit machen. Der Politik wiederum muss der Vorteil von Partizipation klar werden: Wenn Bürgerbeteiligung die repräsentative Demokratie ergänzt, wird die Demokratie insgesamt gestärkt.“

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Veranstaltung des studentischen Projekts „Ich bin da!“

Ein Veranstaltungstipp an der Alice Salomon Hochschule:

Veranstaltung des studentischen Projekts „Ich bin da!“

Ganztägige Veranstaltung mit Fotoausstellung, Vorträgen, Spoken Words, Performances und Live Musik, um auf rassistische Strukturen innerhalb der Hochschule aufmerksam zu machen

Gemeinsam mit vielen Black und PoC – Studierende der Alice Salomon Hochschule wurde das Projekt „Ich bin da!“ ins Leben gerufen, um auf rassistische Strukturen innerhalb der Hochschule aufmerksam zu machen. Im Fokus der Kritik stehen Lehrinhalte, Didaktik (Methoden zum Lehren) und Sprache, die bislang überwiegend aus weißer Perspektive gedacht werden. Die Studierenden des Projekts wenden sich an die ASH als Institution, die ihrer Meinung nach eine Verantwortung dafür trägt, was gelehrt wird, wie gelehrt wird, ob und wie Lehrende und Mitarbeiter_innen für Rassismus sensibilisiert werden und welche Atmosphäre in der Hochschule herrscht.

Höhepunkt der ganztägigen Veranstaltung am 16. Mai 2019 ist eine Fotoausstellung, mit anschließenden Vorträgen, Spoken Words, Performances und Live Musik, mit der die Beteiligten Sichtbarkeit generieren wollen : „Ich bin da !“. Es werden unter anderem die Anti-Rassismusstelle und das Empowerment-Projekt (EmpA) der ASH Berlin vorgestellt.

Die Projektmitglieder sprechen ausschließlich für sich selbst!

Die Veranstaltung ist barrierefrei.

Ablaufplan: Ablaufplan__Ich_bin_da_.pdf

Quelle

Anschlussfähig – eine antifeministische Kampagne zu Gewalt gegen Frauen von extrem rechts

Via Alice Salomon Hochschule:

Vortrag und Diskussion mit Perspektiven aus der Sozialen Bewegungs- und Protestforschung sowie aus feministischer Theorie.

Der aktuelle Antifeminismus hat viele Gesichter und ist anschlussfähig in verschiedene Richtungen. In ihrem Vortrag stellt die Politik- und Sozialwissenschaftlerin Christiane Leidinger eine extrem rechte Kampagne vor, die feministische Slogans aufgreift und das Thema Gewalt gegen Frauen für rassistische Zwecke instrumentalisiert. Die online und offline agierende Initiative wird von rechtsextremen Aktivistinnen getragen und zielt explizit auf die Mobilisierung von Frauen.

Mit Perspektiven aus der Sozialen Bewegungs- und Protestforschung sowie aus feministischer Theorie werden Elemente der Kampagne herausgearbeitet, deren Ziel und Charakter analysiert und mit Wissensbildungen aus der Frauen- und Lesbenbewegung sowie einem herrschaftskritischen Verständnis von Feminismus kontrastiert. In der gemeinsamen Diskussion wird auf Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten in der Sozialen Arbeit eingegangen.

Dr. Christiane Leidinger hat die Professur für Soziologie mit besonderem Schwerpunkt Geschlechtersoziologie am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Düsseldorf inne.

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„Der z/weite Blick – eine Ausstellung über Jugendkulturen und Diskriminierungen“

Via Alice Salomon Hochschule:

Vortrag von Gabriele Rohmann, Leiterin des Archivs der Jugendkulturen, im Rahmen der KULTurVorlesungsreihe anlässlich der Ausstellungseröffnung.

Im Rahmen der KULTurVorlesungsreihe wird Gabriele Rohmann, Leiterin des Archivs der Jugendkulturen, am 2. Mai um 12:00 Uhr im Audimax der ASH einen Einführungsvortrag zur Eröffnung der Wanderaustellung halten. Die Ausstellung wird zwei Wochen lang auf der Galerie vor dem Audimax der ASH gezeigt.

Diese Ausstellung bietet Einblicke in Jugendkulturen, schärft den Blick für Diskriminierungen und deckt oftmals versteckte Benachteiligungen auf. Sie stellt aber auch Menschen und Initiativen vor, die sich damit nicht einfach zufrieden geben und sich für Gleichwertigkeit und Gerechtigkeit einsetzen. Mit ihren Aktionen führen sie uns vor Augen, dass es oft einfacher ist als wir denken, gesellschaftliche Veränderungen in Gang zu bringen.

Die Ausstellung wurde gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des BMFSJ, die Bundeszentrale für Politische Bildung und das Archiv der Jugendkulturen. Die KULTurVorlesung ist öffentlich, ein Besuch der Ausstellung ist (ohne Voranmeldung) möglich vom 6. bis zum 16. Mai. Die Ausstellung eignet sich sehr gut für Seminararbeiten!

1.-12.4.2019: „Kritische Orientierungswochen“ des AStA der Alice Salomon Hochschule

Im Rahmen der „Kritischen Orientierungswochen“ des AStA der Alice Salomon Hochschule finden zwischen dem 1. und 12. April 2019 auch aus demokratieentwicklungspolitischer Sicht jede Menge spannende Veranstaltungen an der ASH und an anderen Orten im Bezirk statt. Nutzt die kostenlosen Angebote und Veranstaltungen für Diskussionen und Austausch!

Neu an der Uni und überfordert von zu vielen offiziellen Einführungsveranstaltungen?
Oder nach einem langen Winter voller Hausarbeiten wieder da und jetzt schon genervt?

Was Semesterstart noch sein kann – zeigen dir
die Kritischen Orientierungswochen an der ASH!

Workshops, Vorträge an der ASH sowie gemeinsame Demobesuche und Film- und Kneipenabende!

Für aktuelle Veranstaltungsinfos guckt auch auf die Seite des AStA: ( http://www.asta.asfh-berlin.de/de/ ) oder hier in die Veranstaltung

01.-05.04. von 10 bis 14 Uhr, vor der Uni
Couch Café & linke Stundenplanberatung
– RaU und Organize:strike
https://www.facebook.com/events/255872895290516/

01.04. von 10 bis 12 Uhr, Raum 115
Nicht so verhalten – Soziale Arbeit und der NSU-Komplex
– NSU-Komplex auflösen –
https://www.facebook.com/events/2323725791250286/

01.04. von 12 bis 14 Uhr, Raum 126
Onkel Werner gibt dir wenigstens ’ne Festanstellung
Organize:strike
https://www.facebook.com/events/1664294283878340/

01.04. von 14 bis 16 Uhr, Raum 232
Was ist Marxismus? Die Welt verstehen, um sie zu verändern
Organize:strike
https://www.facebook.com/events/361123567861501/

02.04. von 17 bis 19 Uhr, Raum 115
Wohnraum vergesellschaften – Strategien gegen die Mietenkrise
– Stadt AG der Interventionistische Linke Berlin
https://www.facebook.com/events/808101496238183/

03.04. von 14 bis 16 Uhr, Raum 237
There is an i in Lgbt*qi*
– Joris Gregor –
https://www.facebook.com/events/2288124398101428/

03.04. von 17 bis 20 Uhr, Raum 237
Argumentationstraining gegen Rechts
Netzwerk für Demokratie und Courage e.V. (NDC). –
https://www.facebook.com/events/1491767260959549/

03.04. ab 20Uhr, B-Lage
Kneipenabend mit RaU
https://www.facebook.com/events/296288151051995/

04.04. von 15 bis 17 Uhr, Raum 115
Mehr als pro choice? Intersektionale Perspektiven auf Reproduktion und Bevölkerungspolitik
– Valle –
https://www.facebook.com/events/735832043477660/

04.04. von 17 bis 19 Uhr, Raum 115
Medienscreening
Gender Equality Media
https://www.facebook.com/events/2222895671106192/

05.04. von 12:30 bis 15:30 Uhr, Raum 114
Workshop „Consent is sexy? Consent is mandatory!“
– Sextalk 3000 –
https://www.facebook.com/events/369571303640855/

06.04. von 12 bis 17 Uhr, Alexanderplatz
Mietenwahnsinn-Demo
– RaU und Organize:strike
https://www.facebook.com/events/338604193456228/

09.04. von 13 bis 15.30 Uhr, Café Freiraum
Antifaschistischer Spaziergang durch Marzahn-Hellersdorf
– Antirassismus-Referat des AStA ASH Berlin
https://www.facebook.com/events/391082585051350/

09.04. von 16 bis 19 Uhr, Raum 127
Klassismus
– KikK – Klassismus ist keine Kunstepoche –
https://www.facebook.com/events/2286667098328330/

09.04. von 20 bis 22 Uhr, Remise
Filmvorführung: „Der Marktgerechte Patient“
– RaU –
https://www.facebook.com/events/375423389707863/

10.04 von 14 bis 17 Uhr, Raum 236
Queer-Referat – Willkommensnachmittag
– Queer-Rreferat des AStA ASH Berlin
https://www.facebook.com/events/838006839878278/

10.04 von 16 bis 18 Uhr, Raum 124
Einführungsworkshop zu politischem Aktivismus
– RIA –
https://www.facebook.com/events/669633050120439/

11.04. von 16 bis 18Uhr, Raum 233
Antifaschistischer Widerstand – „Zwischen Sowjetkitsch und Bundeswehrausflug – Erinnerung an antifaschistischen Widerstand“
– Kiva und Johann –
https://www.facebook.com/events/161137114807665/

12.04. von 13 bis 15 Uhr, Raum 229
Prämenstruelles Syndrom (PMS) – Fragen, Infos, Austausch
FFGZ Feministisches FrauenGesundheitsZentrum e.V. Berlin
https://www.facebook.com/events/333395217292830/

12.04. von 15 bis 17 Uhr, Raum 114
Fassadendebatte

12.04. ab 20 Uhr, Laika
Kneipenabend mit Organize:strike
https://www.facebook.com/events/2353994451497978/

15.04. von 16 bis 19 Uhr, Raum 233
Hambacher Forst, Klimagerechtigkeit und social change
– Aktivistis ausm Hambi –
https://www.facebook.com/events/263740474557793/

17.04. von 14 bis 17 Uhr, Raum 126
Fck DRG! Antikapitalistische und feministische Perspektiven auf Pflege und Care
– Gesundheits-AG der Interventionistische Linke Berlin
https://www.facebook.com/events/300144447344420/

Organisiert vom AStA ASH Berlin, RaU und Organize:strike

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5.4.2019 Alice Salomon Hochschule: Bürgerforum: „Mein Bezirk wie er mir gefällt – Zukunft Marzahn-Hellersdorf“

Veranstaltungstipp am 5.4.2019 an der Alice Salomon Hochschule: Bürgerforum: „Mein Bezirk wie er mir gefällt – Zukunft Marzahn-Hellersdorf“

Im Bürgerforum wird über das Zusammenleben in Marzahn-Hellersdorf diskutiert.

Wie wollen wir in Marzahn-Hellersdorf zusammen leben?

Was gefällt mir gut?

Was kann man meiner Meinung nach verbessern?

Was kann jede/r Einzelne dafür tun kann, dass Marzahn-Hellersdorf auch in Zukunft ein lebenswerter Bezirk sein wird?

Im Bürgerforum wird über das Zusammenleben in Marzahn-Hellersdorf diskutiert. Es ist eine Chance für die Bürger_innen des Bezirks, die eigenen Nachbar_innen besser kennenzulernen und eigene Ideen zur Gestaltung und Entwicklung des Bezirks einzubringen.

Das Team des Demokratie-Forschungsprojekts „Demokratieferne Auffassungen in einer Kommune als Herausforderung für sozialräumliche Demokratieentwicklung“ berichtet kurz über die Forschung an der ASH Berlin zum Thema Demokratie und Gemeinwesen in Marzahn-Hellersdorf. Anschließend bietet das Bürgerforum einen Raum zum gemeinsamen Austausch über Themen wie Mieten, Kinder und Jugend, Bildung, Pflege und Alter, Freiraumgestaltung oder das Image des Bezirks. Alle sind herzlich willkommen, miteinander zu diskutieren und gemeinsam Verbesserungsvorschläge für den Bezirk zu entwickeln.

Mehr Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie hier.

Ort: ASH/Audimax Uhrzeit: 18.00 Uhr

Quelle