Marzahn-Hellersdorf: Baubeginn für den Jüdischen Garten

Das „Berliner Abendblatt“ schreibt:

Am 24. Oktober wurde der Grundstein für den Jüdischen Garten in den Gärten der Welt gelegt. Der Jüdische Garten soll als landschaftsarchitektonisch-künstlerischer Beitrag den Dialog der Kulturen, Religionen und Weltanschauungen hier ergänzen und zusammen mit dem Christlichen und dem Orientalischen Garten die drei großen monotheistischen Religionen präsentieren.

Die Anlage wird nur wenige Meter entfernt vom Christlichen Garten auf einer Fläche von rund 2.000 Quadratmetern angelegt. Auf vordergründige Symbolik oder Glaubensinschriften wird in der Gestaltung bewusst verzichtet. Zunächst entsteht ein Netz aus Wegen, in das Platzflächen und Felder unterschiedlicher Größe und Form eingebettet sind. Das Wegenetz symbolisiert die Diaspora der jüdischen Kultur mit all ihren Verflechtungen, internationalen Bezügen und Entwicklungen. In den Feldern sollen Pflanzen gedeihen, die zur Geschichte der Juden gehören. Welche das sind, soll in einer Recherche-Phase erforscht werden.

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