Der Bund beansprucht Berliner Flüchtlingsheime für sich

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:
Aktuell leben in 104 Unterkünften noch immer rund 27.300 Flüchtlinge, davon etwa 9000 in Notunterkünften. Bis Ende 2019 sind weitere 15.000 Plätze geplant, vor allem in Modularbauten und Containerquartieren. Zwar bewegt sich die Zahl der Flüchtlinge auf einem deutlich niedrigeren Niveau als in den vergangenen beiden Jahren. Doch wie aus einer Antwort der Sozialverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage des CDU-Abgeordneten Adrian Grasse hervorgeht, wird 2017 mit dem Zuzug von immerhin noch rund 8600 Asylsuchenden gerechnet. Im April, Juni und Juli kamen jeweils knapp 600 Flüchtlinge nach Berlin, im März und Mai waren es jeweils rund 700 Menschen. Im Juli wurde eine neue Unterkunft an der Rudolf-Leonhard-Straße in Marzahn mit 450 Plätzen bezogen, in Kürze folgen zwei weitere an der Dingolfinger Straße in Biesdorf (Bezirk Marzahn-Hellersdorf) und der Wolfgang-Heinz-Straße in Buch (Pankow) mit zusammen rund 700 Plätzen.