Begegnungen: Stipendium im Flüchtlingsheim

Die „MOZ“ berichtet:

Begegnungen Beim Projekt „Residenzpflicht“ leben internationale Künstler vier Wochen lang im Wohnwagen in geschlossenen Berliner Asylunterkünften.

In Berlin gibt es derzeit zehn Container-Dörfer für Flüchtlinge. Jede Unterkunft wird in den kommenden anderthalb Jahren zeitweise um ein Modul erweitert werden. Noch steht der zum Wohnatelier ausgebaute Bauwagen mitten in Berlin auf dem Washingtonplatz zwischen Hauptbahnhof und Spree. Wenn es an der Flüchtlingsunterkunft am Lindauer Weg in Pankow andockt und Albrecht Ferch einzieht, will er nicht viel mehr mitnehmen als ein paar Kleider. „Auch die meisten Flüchtlinge lassen fast alles in ihrer Heimat zurück und kommen in der Fremde mit nichts an“, sagt der Künstler.

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