Wo einst Menschen vom NS-System interniert waren: Wohnen in Zwangsarbeiter-Baracke

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Kaulsdorf. An der Wuhle nahe der Kaulsdorfer Straße sind große Tafeln zu sehen – eine Open-Air-Ausstellung. Passanten können sich dort über das Zwangsarbeiterlager Kaulsdorf informieren, eines der größten in Berlin. Das Lager an der Kaulsdorfer Straße 90, errichtet auf dem Besitz des enteigneten jüdischen Eigentümers Felix Walter, diente 1939 zunächst für Arbeitskräfte der Deutschen Reichsbahn. Danach war es Durchgangslager für Wolhyniendeutsche, später Lager für französische Kriegsgefangene. Von 1942 bis 1945 wurde es als Lager für Zwangsarbeiter aus der Sowjetunion genutzt. Zu DDR-Zeiten diente das Areal als Gewerbegebiet, teilweise auch zu Wohnzwecken. Ab 2012 erfolgte der Abriss der Gebäude, die vom Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf gestaltete Open-Air-Ausstellung entstand, siehe hier… . Gleichzeitig wurde die Baracke 92B unter Denkmalschutz gestellt.

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