Wir Herr Lindemann zum „Helden des Antifaschismus“ wurde

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Seltsame Reisen: Ein Berliner AfD-Abgeordneter ließ sich auf der Krim für seinen Kampf gegen den Faschismus auszeichnen.

Will sich ein AfD-Mann als Antifaschist feiern lassen, muss er verschlungene Wege gehen. Abflug in Berlin an einem Dienstagvormittag Ende Juli, über St. Petersburg nach Simferopol. Der internationale Flughafen auf der Krim ist seit der völkerrechtswidrigen Annexion von März 2014 nur noch von Russland aus zu erreichen. Jetzt warten noch knapp zwei Autostunden auf den Berliner Abgeordneten Gunnar Lindemann. Erst am nächsten Mittag postet er auf Facebook: Endlich in Sewastopol angekommen, zum „5. Internationalen Kongress der Antifaschisten“.

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Siehe auch: Krim-Reisen von Gunnar Lindemann haben ein Nachspiel