Wie der Verfassungsschutz die Ost-AfD beurteilt

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Sachsen, Brandenburg und Thüringen: Die AfD wird bei den Wahlkämpfen im Osten radikal auftreten. Das lässt auch das Verfassungsschutz-Gutachten erahnen.

Bei den Landtagswahlkämpfen im Osten ist eine brachiale Gangart der AfD zu erwarten. Hier treten die Rechtspopulisten verbal oft noch aggressiver auf als im Westen, auch die Abgrenzung zu Rechtsextremisten erscheint löchrig. Was da auf CDU, SPD, Grüne, FDP und Linke zukommt, lässt sich schon anhand des Gutachtens des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) zur AfD erahnen. Dass der Nachrichtendienst die Gesamtpartei als Prüffall und die Vereinigungen Junge Alternative und „Flügel“ als Verdachtsfall eingestuft hat, ist zu einem beträchtlichen Teil auf Material aus Thüringen, Sachsen und Brandenburg zurückzuführen. Es spricht für sich, dass der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke mehr als 600 Mal in dem Papier erwähnt wird – so häufig wie kein anderer Parteifunktionär. Höcke führt nicht nur den Thüringer AfD-Verband, er ist auch beim „Flügel“ die maßgebliche Figur.

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