Ungeeignete Notunterkunft: Flüchtlinge ziehen nach zwei Jahren aus dem ICC aus

Die „Berliner Zeitung“ berichtet:
Auf die Idee musste erst mal einer kommen. Als im Spätherbst 2015 täglich bis zu 2000 Menschen in Berlin eintrafen, wurde Platz benötigt. Sofort. Auch das ICC stand leer und wurde prompt zur Unterkunft für Flüchtlinge umfunktioniert. Nun hat der Auszug begonnen.
Von Anfang an war klar, dass das raumschiffartige Messemonstrum nur ein Provisorium sein konnte – ein Provisorium mit 25 Quadratmeter großen sogenannten Wohnboxen für acht Mann: keine abschließbaren Türen, keine Fenster, kein Tageslicht, keine Privatsphäre. Am Freitag hat der Auszug der insgesamt 215 Flüchtlinge begonnen.