Todesfall in Hellersdorf gilt nun als rechte Gewalttat

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Die Berliner Polizei ändert ihren Blick auf politisch motivierte Gewalt. Sechs Tötungsdelikte mit sieben Todesopfern stuft sie neuerdings als rechtsextreme Kriminalität ein, eines davon in Hellersdorf. Das ist das Ergebnis einer gründlichen Untersuchung von zwölf Fällen der Jahre 1990 bis 2008 durch ein Forschungsteam der Technischen Universität. Den Anlass dafür gaben langjährige Tagesspiegel-Recherchen, die maßgeblich mein Kollege Frank Jansen vorangetrieben hat. Nach offizieller Zählung starben damit seit der Wiedervereinigung nun neun Menschen in Berlin durch Gewalt von Neonazis.

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