Das Projekt Ponte ist wieder da!

Das Projekt Ponte ist seit Montag den 12.2.2018 zurück aus der Elternzeit und ist ab sofort wieder zu erreichen! Zudem haben wir nun neues Merchandise am Start: u.a. bedruckte Klatschpappen für kommende zivilgesellschaftliche Proteste im Bezirk, Schreibblocks und Jutebeutel als kostenlose Giveaways!

Für das laufende Jahr sind wieder verschiedene Projekte, Veranstaltungen und Unternehmungen in den beiden Sozialräumen in Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord geplant! Wer Lust hat mit uns gemeinsam eigene Projektideen zu entwickeln bzw. umzusetzen und dazu noch etwas finanzielle Unterstützung benötigt, kann sich auch dieses Jahr wieder gerne an uns wenden!

Kontakt über:

Moritz Marc (Projektleitung)
0152 31 77 13 83
ponte@pad-berlin.de

 

31.8.2017: Sommerabschluss-Gartenfest auf dem „Place internationale“ in Hellersdorf

Am Donnerstag, den 31. August 2017 heißen die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft Maxie-Wander-Str. in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge die umliegende Nachbarschaft, Freundinnen, Freunde, Unterstützerinnen und Unterstützer willkommen.
Veranstaltet wird das Fest, das auch den Feriensommerabschluss zum Anlass nimmt, außerdem vom Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro MH und den Prinzessinnengärten, die seit 2015 mit dem Projekt „Wurzeln und wachsen lassen“ im Innenhof der Unterkunft mit Unterstützung der Kinder, einen Gemeinschaftsgarten angelegt haben. Ebenso begeistert mitorganisiert wird das Gartenfest vom Bündnis für Kinder und der neuen Belegschaft der landeseigenen Betreibergesellschaft LfG Berlin.

Gefeiert wird ab 14:00 Uhr auf der Wiese gegenüber der Maxie-Wander-Str. 78 – von den Zwischennutzern nGbK e.V. „Place internationale“ benannt – mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm: Auf der Bühne unterhalten das Clownsduo Sti und Stu, Musiker Venant Ntiomo und Kileza und das Helmi Puppentheater. Bezirksstadtradt und Schirmherr des Bündnis‘ für Kinder Gordon Lemm spricht die Grußworte, zahlreiche Jugendeinrichtungen und Akteur_innen der Region laden mit Bewegungsspielen, Bastelaktionen und Kulinarischem zum Mitmachen, Genießen und Verweilen ein.
Möglich gemacht hat das Fest auch die finanzielle Unterstützung aus dem Masterplan Integration und Sicherheit des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf.

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Bund startet Wettbewerb für Kommunen: „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“

Am Montag hat sich das Projekt Ponte aktiv an der Auftaktveranstaltung „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“ beteiligt. Es gab einige interessante Tischdiskussionen im World Café-Stil zu folgenden Themen:
 
1. Integrationsfreundliches Klima:
Wie können wir Begegnungsräume zwischen Zuwanderern und Aufnahmegesellschaft in den Quartieren schaffen?
 
2. Kompetenz und Teilhabe:
Wo müssen wir uns öffnen, damit Potenziale von Zuwanderern besser eingesetzt werden?
 
3. Strukturen für Zusammenhalt:
Nachbarn, Vereine, Migrantenselbstorganisationen, Bürgerinitiative: Wie müssen wir in Netzwerken steuern und dabei auf Augenhöhe agieren?
 
Der Bundeswettbewerb „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“ startet am 12. Juni. Teilnehmen können alle deutschen Landkreise, Städte und Gemeinden.
 
Mit diesem Wettbewerb will das Bundesinnenministerium gute Integrationsprojekte in den Kommunen fördern. Bis zu einer Million Euro stellt das Ministerium bereit.
 
Es wäre schön, wenn sich hier auch unser Bezirk mit ausgewählten Projekte – es gibt ja einige tolle – bewerben würde!
http://www.migazin.de/2017/05/16/integration-bund-startet-wettbewerb-fuer-kommunen/

Neueröffnung in Marzahn: Refugees Emancipation: Women Space Internet Café

Seit Kurzem gibt es eine neue Einrichtung zur selbstorganisierten Vernetzung geflüchteter Frauen in unserem Bezirk – die Idee ist angelehnt an das bereits in Hellersdorf erfolgreich umgesetzte LaLoKa-Projekt:

Refugees Emancipation: Women Space

Von Geflüchteten Frauen für Geflüchteten Frauen
Refugees Emancipation e.V lädt Sie ein zur einen Selbst -Organiserte Frauen Internet Cafe.
Jede frau aus den Heimen ist Willkommen, unsere selbstorganisierten Faruentreffen zu besuchen. Wir haben vielzählige Themen wie Ewerb von Grundkomputerkentnissen, zwanglose Interaktionen, offene Diskussionen, online Spracherwerb und das sich gegenseitige Helfen und Unterstützen. Ab Freitag den 31.03.2017 sind wir da.
Jeden Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 12: bis 18 Uhr.
Offen für jede Frau aus den Heimen und der Umgebung!

Wo? Marzahner Promenade 45, 12679 Berlin (STR M6 or M16; Stop; Freizeitforum Marzahn)

Programmführung von:
Imma Chienku from Cameroon, Tel: 017636266043
Lamia Baddour from Syria, Tel: 017645971359
Fariba Fazeli from Afgannistan, 015773778576

Organization:
Refugees Emancipation e.V
Zum Jagenstein 1,14478 Potsdam: 0331/201627
Mobile: 017636266043 info@refugeesemancipation.com

http://www.refugeesemancipation.com/

Mehr Infos zum Projekt hier:

Refugee Emancipation Women Space Marzahn

Refugee Emancipation Women Space Marzahn- German

 

Bericht zur Podiumsdiskussion „Rund um die Flüchtlingshilfe“ im STZ Hellersdorf-Ost

Gestern Abend fand im Stadtteilzentrum Hellersdorf-Ost eine Podiumsdiskussion für die Nachbar*innen der neuen modularen Flüchtlingsunterkunft (MUF) in der Albert-Kuntz-Straße statt. Veranstalter war der Leiter des Stadtteilzentrums Hellersdorf-Ost Herr Granzow. Die mit 30 interessierten Anwohner*innen gut besuchte Veranstaltung verlief sehr konstruktiv und auch produktiv. Zunächst hielten die Willkommenskoordinatorin für Hellersdorf Ost Frau Braun, die Ehrenamtskoordinatorin Frau Behrendt der von Prisod betriebenen Gemeinschaftsunterkunft in der Maxie-Wander-Straße und Herr Granzow vom STZ interessante Input-Referate. Es ging u.a. um die aktuellen Geflüchtetenzahlen in Deutschland, die Verteilung der Geflüchteten nach dem Königsberger Schlüssel, die aktuelle Situation der Geflüchteten in Marzahn-Hellersdorf und eine Übersicht in Bildern über die bereits bestehenden bzw. im Bau befindlichen Unterkünfte im Bezirk und letztendlich um die verschiedenen möglichen ehrenamtlichen Tätigkeiten zusammen mit den Menschen in den Unterkünften. Nach einigen Nachfragen und kleineren Diskussionen gab es eine rege Diskussion und Sammlung von Ideen für die zukünftige nachbarschaftliche und ehrenamtliche Arbeit im Sozialraum rund um die künftige MUF in der Albert-Kuntz-Straße. Von gemeinsamen Sportaktivitäten, der Schaffung von Orten der Begegnung von Einheimischen und Geflüchteten bis hin zum Angebot von Deutschunterricht stand ein breites Spektrum von Ideen im Raum. Obwohl der Betreiber der Unterkunft ebenso wie das konkrete Eröffnungsdatum der MUF (voraussichtlich Ende April 2017) noch nicht feststehen, konnten sich interessierte ehrenamtliche Helfer*innen bereits vorab auf einer Liste der Willkommenskoordinatorin mit Ihrem Kontakt eintragen. Vor der Eröffnung der MUF wird es noch einen Tag der offenen Tür und einen weiteren Bürgerdialog geben! Infos dazu gibt es an dieser Stelle, sobald diese bekannt sind!

Quelle: Projekt Ponte 9.2.2017

In Marzahn wird schon geplant für den Karneval der Kulturen

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:
Das Haus leistet außerdem stetig kreative und integrative Arbeit für ein weltoffenes Gesicht der Stadt. So kooperieren sie zum Beispiel auf kreative Weise mit Notunterkünften, sodass auch geflüchtete Menschen die Möglichkeit haben, an dieser Vernetzung der Kulturen mitzuwirken. Darum ginge es ja schließlich auch: „Gruppen verschiedener Kulturen zu integrieren, Menschen zusammenzubringen“, so Hundsdoerfer. Akzeptanz vom Mit- und Nebeneinander ist in einer Welt voll aufsteigendem Populismus am Ende wohl wichtiger denn je.
 

Initiativen kritisieren Müllers Basta

Das „Neue Deutschland“ schreibt:

Stadtpolitische Gruppen fordern Verbleib von Andrej Holm als Baustaatssekretär unter Rot-Rot-Grün

Die Reaktionen auf die angedrohte Entlassung des wegen Stasi-Vorwürfen in der Kritik stehenden Wohnungsstaatssekretärs Andrej Holm (parteilos, für LINKE) durch den Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) fielen in der Stadt sehr unterschiedlich aus. Organisationen wie beispielsweise die Initiative Mietenvolksentscheid, »Kotti & Co« oder die Initiative »100 Prozent Tempelhofer Feld« kritisierten die Erklärung Müllers als »autoritäre Entscheidung« sowie »Bankrotterklärung für Rot-Rot-Grün«.

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Endgültiger Startschuss für das Projekt Ponte!

(Dieser Artikel nimmt Bezug auf den ursprünglichen Beschluss der Steuerungsrunde – siehe hier)

Nachdem es aufgrund der baulichen Mängel rund um die Tempohomes in der Zossener Straße in Hellersdorf-Nord zunächst unklar war, inwieweit dort alle Geflüchteten wegen der erforderlichen Reparaturarbeiten wieder ausziehen müssen, ist mittlerweile geklärt, dass zumindest die geflüchteten Familien weiterhin in der Unterkunft in der Zossener Straße wohnen können! Somit steht hier der praktischen Arbeit des Projekts Ponte im Sozialraum rund um die Tempohomes nichts mehr im Wege!

Selbiges gilt für den Sozialraum rund um die künftige MUF (=Modulare Unterkunft für Flüchtlinge) in der Wittenberger Straße in Marzahn-Nord nach einer internen Nachverhandlung mit dem sozialen Träger „Kiek in – Soziale Dienste gGmbH“ bzw. dem Quartiersmanagement Marzahn-NordWest auch hier konnte sich erfreulicherweise auf eine konstruktive Zusammenarbeit für die kommenden beiden Jahre geeinigt werden!

Somit wird das Projekt Ponte ab sofort in den beiden betreffenden Sozialräumen seinen Beitrag – in enger Kooperation mit den bereits bestehenden sozialen Infrastrukturen und deren Trägern – für eine friedliche Nachbarschaft & ein soziales Miteinander aller dort lebenden Menschen leisten!

Ansonsten stehe ich Ihnen/Euch jederzeit fachlich hinsichtlich interkultureller Arbeit, der Unterstützung von Integrationsprojekten im Sozialraum (es besteht ein Projektfond um kleinteilige Projekte vor Ort finanziell zu unterstützen) und mit meiner Expertise bezüglich Rechtsextremismus bzw. menschenfeindlichen Einstellungen im Allgemeinen gerne jederzeit zur Verfügung. Eine Zusammenfassung meiner Analyse für den  Bezirk können Sie hier nachlesen: http://ponte.pad-berlin.de/projekt-ponte-konkretisierung-der-projektkonzeption-auf-der-basis-sozialraeumlicher-analysen-zur-situation-im-bezirk-marzahn-hellersdorf/

Meine Kontaktdaten:

Moritz Marc – Projekt Ponte – Interkulturelle Orientierungs- und Nachbarschaftsvermittlung – Tel.: 0152/31771383 Mail: ponte@pad-berlin.de FB: www.facebook.com/ProjektPonte/

„Marzahn soll negatives Image abstreifen durch die IGA“

Der „Tagesspiegel“ berichtet über die bevorstehende IGA in Marzahn-Hellersdorf und die damit verbundenen Hoffnungen das Image des Bezirks zu verbessern:

Ich hoffe, dass die Ausstellung hilft, das Negativ-Image des Bezirkes abzustreifen“, sagt Geschäftsführer Schmidt. Marzahn gilt als größte deutsche Plattenbausiedlung. Schmidt schwärmt von einem neuen touristischen Ziel. „Das ist ein ganz neuer Blick auf die Stadt.“ Viele Anwohner seien schon jetzt stolz und würden neue Chancen für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf sehen. Die IGA sei nachhaltig konzipiert. „Wir übergeben nach der IGA den Kienberg als neuen Volkspark an die Öffentlichkeit – ohne Eintritt.

Zum kompletten Artikel geht es hier.

Für Arme ist München eine geschlossene Gesellschaft

Das Thema soziale Armut spielt nicht nur in Marzahn-Hellersdorf eine zunehmend wichtigere Rolle. Auch in einer vermeintlich reichen Stadt wie München wächst der Anteil der sozial Benachteiligten bzw. armen Menschen immer mehr. Es ist höchste Zeit für ein bundesweites Umsteuern in der Sozialpolitik:

  • Laut dem letzten Armutsbericht von 2011 ist fast jeder fünfte Münchner arm oder von Armut bedroht.
  • In dem Bericht gilt ein Alleinstehender als arm, wenn er weniger als 1000 Euro im Monat zur Verfügung hat.
  • Im neuen Bericht, der nächstes Jahr erscheint, wurde die Armutsgrenze aufgrund der gestiegenen Lebenshaltungskosten auf 1350 Euro angehoben.
Von Wolfgang Görl

Vorfreude, da und dort Fangesänge, die knisternde Spannung vor dem Spiel: Wer vom U-Bahnhof Fröttmaning zum Stadion marschiert, um, sagen wir, ein Champions-League-Spiel des FC Bayern anzuschauen, übersieht im Trubel leicht, dass ihm meist ältere Menschen mit großen Plastiktüten oder Rucksäcken entgegenkommen. Sie stochern in Mülleimern herum, suchen nach herumliegenden Flaschen oder nehmen sie den Fans gleich aus der Hand, sobald das Bier ausgetrunken ist. Das Pfand dafür beträgt acht Cent, PET-Flaschen bringen 25 Cent. Um sich das billigste Ticket – 30 Euro in der Gruppenphase der Champions League – leisten zu können, muss sich ein Sammler ranhalten.

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