Aufruf zum Aktionsfonds ViRaL: Vielfalt stärken, Rassismus bekämpfen, Lokal engagieren!

„Ihr wollt

– die Anerkennung von Vielfalt gewährleisten,
– Rassismus, Populismus und Ausgrenzung vor Ort entgegentreten,
– den Zusammenhalt verschiedener lokaler Gruppen voranbringen und Dialog schaffen
– die Wertschätzung in Eurer Umgebung für eine plurale und offene Gesellschaft etablieren und verteidigen.

Die Herausforderungen und Probleme vor Ort sind vielfältig. Deshalb braucht es eine Vielfalt von Menschen mit Ihren kreativen Projektideen und -zielen, Methoden und Erfahrungen.

Ihr seid eine Gruppe und wollt lokal etwas bewirken? Ihr wisst was es vor Ort jetzt braucht und welche Wirkung Ihr mit Eurer Idee entfalten wollt? Ihr seid schon aktiv, Euch fehlt jedoch noch Finanzierung oder Ihr habt eine Idee, wisst aber nicht so recht wo und wie Ihr konkret anfangen sollt?

Dann bewerbt euch beim Aktionsfonds ViRaL mit Eurer Projektidee für eine Finanzierung und Unterstützung

Bewerbungszeitraum: 21.April – 21.Juni 2018

Für Eure Projektidee könnt Ihr bis zu 5.000€ beantragen.

Neben einer finanziellen Förderung bietet Euch der Aktionsfonds eine Begleitung und Unterstützung bei der Projektkonzeption, Dokumentation und öffentlichen Verbreitung Eurer Projektergebnisse. Eure Projekte müssen bis Ende September 2019 durgeführt sein.

Der Aktionsfonds unterstützt Projekte in Deutschland, die in der vielfältigen, lokalen Bevölkerung verankert sind und durch Ihre öffentliche Sichtbarkeit eine Willkommen- und Anerkennungskultur voranbringen.

Die Förderung könnt Ihr als informelle Gruppe, gemeinnützige Organisation oder lokales Bündnis beantragen. Bewerbungen von denjenigen, die zum ersten Mal eine Förderung beantragen, sowie Projekte im ländlichen Raum und außerhalb der Großstädte sind dabei besonders willkommen.

Eine Rechtsform (z.B. Verein) musst Ihr nicht haben.“

Mehr Infos unter: http://aktionsfonds-viral.de

14.4.2018: Planbar! Berliner Initiativen diskutieren zum Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation Geflüchteter

Ein Veranstaltungstipp des Projekts Ponte:
„Der Berliner Senat berät derzeit über ein neues Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation Geflüchteter. Dieser Plan soll den derzeitigen gültigen Masterplan für Integration und Sicherheit ablösen, der seit 2016 in Kraft ist. Hierzu tagten bis Ende Februar 2018 insgesamt 9 Facharbeitsgruppen zu unterschiedlichen Schwerpunkten und Inhalten unter Führung der jeweils zuständigen Senatsverwaltungen.

Mit dem neuen Gesamtkonzept wird der grundsätzliche Umgang mit Geflüchteten in Berlin definiert – auch die finanziellen Schwerpunkte des Landes werden für die nächsten Jahre darin festgelegt. Es ist wichtig, dass Initiativen, Zivilgesellschaft und die Geflüchteten selbst sich an der Gestaltung des Planes beteiligen. Einige konnten in den Facharbeitsgruppen mitwirken. Dem Großteil war dies jedoch nicht möglich.

Deshalb laden wir – ein Team aus verschiedenen Willkommensinitiativen Berlins – Euch zu einem Arbeits- und Diskussionstag ein: Lasst uns einen Tag Zeit nehmen, um darüber zu diskutieren, was für Geflüchtete und die Stadt Berlin in den nächsten Jahren notwendig ist, um Integration und Partizipation zu ermöglichen!

Wir wollen die bis zu unserem Termin vorliegenden Ergebnisse der Facharbeitsgruppen des Senats vorstellen, mit Euch inhaltlich diskutieren und um unsere Vorstellungen erweitern.“
FB-Event

Haus Bolle (Marzahn): Integrationsprojekt für geflüchtete Kinder

An dieser Stelle verweisen wir auf ein tolles Integrationsprojekt des Haus Bolle in Marzahn – es geht um die Unterstützung von Kindern, Teenies und Jugendlichen aus geflüchteten Familien beim Ankommen im Sozialraum Marzahn durch
 
a) enge Zusammenarbeit mit den Offenen Bereichen des Kinder- und Jugendhauses Bolle (Ansprechpartner bei Bolle, Begleitung, integrative Aktionen und Projekte etc.)
 
b) Kontakt mit verschiedenen Unterkünften für Geflüchtete im Bezirk (Austausch, Aktionen vor Ort, Abholdienste, Elternkontakte etc.)
 
c) regelmäßige Projekte mit Willkommensklassen
 
Mehr Infos dazu bekommt Ihr hier:

Hellersdorf-Nord: Gut leben am Stadtgut

Das war heute eine sehr interessante Veranstaltung mit Vertreter*innen der GESOBAU auf der Vernetzungsrunde Hellersdorf-Nord zur geplanten Neubauoffensive in Hellersdorf und insbesondere den in Planung befindlichen 1.240 Wohnungen am historischen Stadtgut. Im April sind verschiedene weitere Workshops mit Bürgerbeteiligung geplant, um auch die Ideen, Bedenken und Wünsche der Anwohner*innen in den weiteren Planungsprozess aktiv miteinzubeziehen. Es wurden heute bereits viele Punkte angesprochen wie u.a. Gestaltung der Grünflächen, mögliche Gastronomie, soziokulturelle Ausstattung, Höhe der geplanten Mieten, ausreichend neue Kitaplätze, mögliche Erweiterung bestehender Jugendfreizeiteinrichtungen, Integration der Geflüchteten u.v.m. Es wird ein spannender Prozess, zu welchem die GESOBAU alle interessierten Bürger*innen und Akteur*innen im Stadtteil Hellersdorf-Nord in den kommenden Monaten zur aktiven Beteiligung eingeladen hat! In der aktuellen Ausgabe des GESOBAU-Kundenmagazins befindet sich hierzu auch bereits ein ausführlicher Artikel: http://www.hallonachbar.berlin/gut-leben-am-stadtgut/

Das Projekt Ponte ist wieder da!

Das Projekt Ponte ist seit Montag den 12.2.2018 zurück aus der Elternzeit und ist ab sofort wieder zu erreichen! Zudem haben wir nun neues Merchandise am Start: u.a. bedruckte Klatschpappen für kommende zivilgesellschaftliche Proteste im Bezirk, Schreibblocks und Jutebeutel als kostenlose Giveaways!

Für das laufende Jahr sind wieder verschiedene Projekte, Veranstaltungen und Unternehmungen in den beiden Sozialräumen in Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord geplant! Wer Lust hat mit uns gemeinsam eigene Projektideen zu entwickeln bzw. umzusetzen und dazu noch etwas finanzielle Unterstützung benötigt, kann sich auch dieses Jahr wieder gerne an uns wenden!

Kontakt über:

Moritz Marc (Projektleitung)
0152 31 77 13 83
ponte@pad-berlin.de

 

31.8.2017: Sommerabschluss-Gartenfest auf dem „Place internationale“ in Hellersdorf

Am Donnerstag, den 31. August 2017 heißen die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft Maxie-Wander-Str. in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge die umliegende Nachbarschaft, Freundinnen, Freunde, Unterstützerinnen und Unterstützer willkommen.
Veranstaltet wird das Fest, das auch den Feriensommerabschluss zum Anlass nimmt, außerdem vom Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro MH und den Prinzessinnengärten, die seit 2015 mit dem Projekt „Wurzeln und wachsen lassen“ im Innenhof der Unterkunft mit Unterstützung der Kinder, einen Gemeinschaftsgarten angelegt haben. Ebenso begeistert mitorganisiert wird das Gartenfest vom Bündnis für Kinder und der neuen Belegschaft der landeseigenen Betreibergesellschaft LfG Berlin.

Gefeiert wird ab 14:00 Uhr auf der Wiese gegenüber der Maxie-Wander-Str. 78 – von den Zwischennutzern nGbK e.V. „Place internationale“ benannt – mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm: Auf der Bühne unterhalten das Clownsduo Sti und Stu, Musiker Venant Ntiomo und Kileza und das Helmi Puppentheater. Bezirksstadtradt und Schirmherr des Bündnis‘ für Kinder Gordon Lemm spricht die Grußworte, zahlreiche Jugendeinrichtungen und Akteur_innen der Region laden mit Bewegungsspielen, Bastelaktionen und Kulinarischem zum Mitmachen, Genießen und Verweilen ein.
Möglich gemacht hat das Fest auch die finanzielle Unterstützung aus dem Masterplan Integration und Sicherheit des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf.

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Bund startet Wettbewerb für Kommunen: „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“

Am Montag hat sich das Projekt Ponte aktiv an der Auftaktveranstaltung „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“ beteiligt. Es gab einige interessante Tischdiskussionen im World Café-Stil zu folgenden Themen:
 
1. Integrationsfreundliches Klima:
Wie können wir Begegnungsräume zwischen Zuwanderern und Aufnahmegesellschaft in den Quartieren schaffen?
 
2. Kompetenz und Teilhabe:
Wo müssen wir uns öffnen, damit Potenziale von Zuwanderern besser eingesetzt werden?
 
3. Strukturen für Zusammenhalt:
Nachbarn, Vereine, Migrantenselbstorganisationen, Bürgerinitiative: Wie müssen wir in Netzwerken steuern und dabei auf Augenhöhe agieren?
 
Der Bundeswettbewerb „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“ startet am 12. Juni. Teilnehmen können alle deutschen Landkreise, Städte und Gemeinden.
 
Mit diesem Wettbewerb will das Bundesinnenministerium gute Integrationsprojekte in den Kommunen fördern. Bis zu einer Million Euro stellt das Ministerium bereit.
 
Es wäre schön, wenn sich hier auch unser Bezirk mit ausgewählten Projekte – es gibt ja einige tolle – bewerben würde!
http://www.migazin.de/2017/05/16/integration-bund-startet-wettbewerb-fuer-kommunen/

Neueröffnung in Marzahn: Refugees Emancipation: Women Space Internet Café

Seit Kurzem gibt es eine neue Einrichtung zur selbstorganisierten Vernetzung geflüchteter Frauen in unserem Bezirk – die Idee ist angelehnt an das bereits in Hellersdorf erfolgreich umgesetzte LaLoKa-Projekt:

Refugees Emancipation: Women Space

Von Geflüchteten Frauen für Geflüchteten Frauen
Refugees Emancipation e.V lädt Sie ein zur einen Selbst -Organiserte Frauen Internet Cafe.
Jede frau aus den Heimen ist Willkommen, unsere selbstorganisierten Faruentreffen zu besuchen. Wir haben vielzählige Themen wie Ewerb von Grundkomputerkentnissen, zwanglose Interaktionen, offene Diskussionen, online Spracherwerb und das sich gegenseitige Helfen und Unterstützen. Ab Freitag den 31.03.2017 sind wir da.
Jeden Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 12: bis 18 Uhr.
Offen für jede Frau aus den Heimen und der Umgebung!

Wo? Marzahner Promenade 45, 12679 Berlin (STR M6 or M16; Stop; Freizeitforum Marzahn)

Programmführung von:
Imma Chienku from Cameroon, Tel: 017636266043
Lamia Baddour from Syria, Tel: 017645971359
Fariba Fazeli from Afgannistan, 015773778576

Organization:
Refugees Emancipation e.V
Zum Jagenstein 1,14478 Potsdam: 0331/201627
Mobile: 017636266043 info@refugeesemancipation.com

http://www.refugeesemancipation.com/

Mehr Infos zum Projekt hier:

Refugee Emancipation Women Space Marzahn

Refugee Emancipation Women Space Marzahn- German

 

Bericht zur Podiumsdiskussion „Rund um die Flüchtlingshilfe“ im STZ Hellersdorf-Ost

Gestern Abend fand im Stadtteilzentrum Hellersdorf-Ost eine Podiumsdiskussion für die Nachbar*innen der neuen modularen Flüchtlingsunterkunft (MUF) in der Albert-Kuntz-Straße statt. Veranstalter war der Leiter des Stadtteilzentrums Hellersdorf-Ost Herr Granzow. Die mit 30 interessierten Anwohner*innen gut besuchte Veranstaltung verlief sehr konstruktiv und auch produktiv. Zunächst hielten die Willkommenskoordinatorin für Hellersdorf Ost Frau Braun, die Ehrenamtskoordinatorin Frau Behrendt der von Prisod betriebenen Gemeinschaftsunterkunft in der Maxie-Wander-Straße und Herr Granzow vom STZ interessante Input-Referate. Es ging u.a. um die aktuellen Geflüchtetenzahlen in Deutschland, die Verteilung der Geflüchteten nach dem Königsberger Schlüssel, die aktuelle Situation der Geflüchteten in Marzahn-Hellersdorf und eine Übersicht in Bildern über die bereits bestehenden bzw. im Bau befindlichen Unterkünfte im Bezirk und letztendlich um die verschiedenen möglichen ehrenamtlichen Tätigkeiten zusammen mit den Menschen in den Unterkünften. Nach einigen Nachfragen und kleineren Diskussionen gab es eine rege Diskussion und Sammlung von Ideen für die zukünftige nachbarschaftliche und ehrenamtliche Arbeit im Sozialraum rund um die künftige MUF in der Albert-Kuntz-Straße. Von gemeinsamen Sportaktivitäten, der Schaffung von Orten der Begegnung von Einheimischen und Geflüchteten bis hin zum Angebot von Deutschunterricht stand ein breites Spektrum von Ideen im Raum. Obwohl der Betreiber der Unterkunft ebenso wie das konkrete Eröffnungsdatum der MUF (voraussichtlich Ende April 2017) noch nicht feststehen, konnten sich interessierte ehrenamtliche Helfer*innen bereits vorab auf einer Liste der Willkommenskoordinatorin mit Ihrem Kontakt eintragen. Vor der Eröffnung der MUF wird es noch einen Tag der offenen Tür und einen weiteren Bürgerdialog geben! Infos dazu gibt es an dieser Stelle, sobald diese bekannt sind!

Quelle: Projekt Ponte 9.2.2017

In Marzahn wird schon geplant für den Karneval der Kulturen

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:
Das Haus leistet außerdem stetig kreative und integrative Arbeit für ein weltoffenes Gesicht der Stadt. So kooperieren sie zum Beispiel auf kreative Weise mit Notunterkünften, sodass auch geflüchtete Menschen die Möglichkeit haben, an dieser Vernetzung der Kulturen mitzuwirken. Darum ginge es ja schließlich auch: „Gruppen verschiedener Kulturen zu integrieren, Menschen zusammenzubringen“, so Hundsdoerfer. Akzeptanz vom Mit- und Nebeneinander ist in einer Welt voll aufsteigendem Populismus am Ende wohl wichtiger denn je.