Empfang zur Ehrung der Ehrenamtlichen im Quartier

Das Quartiersmanagement Mehrower Allee berichtet:
 
Der Saal im Tagore-Gymnasium war von vorne bis hinten gefüllt, als das Quartiersmanagement Mehrower Allee, BENN im QM und das DRK Nachbarschaftszentrum gemeinsam mit den Wohnungsunternehmen degewo und WG Marzahner Tor am 14. November zum Ehrenamtsempfang im Quartier eingeladen hatten. „Ohne Ihre Arbeit wäre es hier lange nicht so schön“, äußerte sich Julia Theuer vom Quartiersmanagement in ihrer Begrüßung anerkennend. In der Tat haben das Quartier und die sozialen Einrichtungen in der Vergangenheit stark vom ehrenamtlichen Engagement der Bewohnerinnen und Bewohner profitiert. Nadine Radtke, Koordinatorin der Initiative „BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“ im Quartier, freute sich, dass mit den Menschen aus der Gemeinschaftsunterkünften Bitterfelder Straße und einer Kooperation mit dem Familienzentrum Felix auch neue Gesichter die ehrenamtliche Arbeit im Quartier bereichern. Die geladenen Bewohnerinnen und Bewohner engagieren sich an verschieden, beispielsweise im Quartiersrat, beim Nachbarschaftszentrum, im Garten der Begegnung, in den Kitas und Schulen oder auch für Geflüchtete.
 

„Der rechte Teich wird überfischt“

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Mit seiner Polemik „Desintegriert Euch!“ ruft Max Czollek Minderheiten dazu auf, sich der Anpassung zu verweigern. Ein Gespräch über den neuen Nationalismus.

Herr Czollek, „Integration“ gehört derzeit zu den meistbenutzten Vokabeln in politischen Debatten. Ihnen kommt das Wort zu den Ohren raus. Wieso?

„Integration“ ist ein Begriff, der von jeder demokratischen Partei in Deutschland verwendet wird. Es steht in allen Wahlprogrammen, kaum ein Gespräch über Migranten kommt ohne das I-Wort aus. Es gibt ein Integrations-Paradigma, in dessen Rahmen man sich Zugehörigkeit zu Deutschland vorstellt. Ich finde das hochproblematisch.

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Wo die AfD der Linken den Rang abläuft

Via „NZZ“:

Im Osten Deutschlands sind die Rechtspopulisten oft da stark, wo auch die Linke ihre Hochburgen hat. Dabei kämpfen beide insbesondere in den ehemaligen DDR-Plattenbauvierteln um die gleiche Wählerschicht: die Unzufriedenen. Um die, die sich abgehängt fühlen.

Ja, natürlich hat es geschmerzt. Und wenn man sieht, wie sich dabei das Gesicht von Wolfgang Brauer verzieht, wird klar: Das tut immer noch weh. Wie auch nicht, wenn man von hier kommt und die Linke mit aufgebaut hat. Wenn man seit 1999 Direktkandidat war im Wahlkreis 1, in Marzahn-Nord, und all die Jahre Sieg um Sieg einfuhr. Und dann tritt 2016 zum ersten Mal die AfD an, stellt mit Gunnar Lindemann einen Kandidaten auf, der von ihm, dem ehemaligen kulturpolitischen Sprecher der Berliner Linken, nicht mehr abweichen könnte: ein Zugezogener, ein Wessi, ein Eisenbahner, ein Rechter. Und aus dem Stand heraus holt dieser Kandidat bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus 30 Prozent. Wie kann das nicht weh tun? Politisch und ja, natürlich, auch persönlich.

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Flüchtlinge sorgen für Zuwachs bei Ausbildungsverträge

Via „rbb“:

Zum ersten Mal seit Jahren haben in Deutschland im vergangenen Jahr wieder mehr junge Menschen eine Ausbildung angefangen. Das zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamts. Der Zuwachs liegt vor allem an vielen jungen Männern, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind. Ein Beitrag von Arne Bartram.

Die Ausbildung wird wieder attraktiver für junge Menschen in Deutschland. Laut dem Statistischen Bundesamt wurden im vergangenen Jahr insgesamt gut eine halbe Millionen Ausbildungsverträge unterschrieben. Und das liegt vor allem an jungen Männern, die als Flüchtlinge gekommen sind. Bei ihnen ist die Zahl der Ausbildungsverträge bundesweit um über 36 Prozent gestiegen. Auch in Berlin haben vor allem die Handwerksberufe kräftig Zulauf bekommen, freut sich Jürgen Wittke, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin. Die großen Bemühungen der Handwerkskammer würden nun Früchte tragen.

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Kandel ist doch nicht überall

Der „Blick nach Rechts“ berichtet:

Der Mordfall Susanna bestimmt bundesweit die Schlagzeilen. Die „Alternative für Deutschland“ instrumentalisiert die Ermordung der 14-jährigen Mainzerin für ihre politischen Zwecke. Beim Versuch die Stimmung auf die Straße zu tragen scheitern die Rechtspopulisten bislang jedoch: Nicht nur am Wetter, sondern auch an der eigenen Zerstrittenheit.

Die große Deutschlandfahne der jungen Frau aus dem Spektrum der „Jungen Alternative“ mag längst nicht mehr wehen. Vollkommen durchnässt hängt das triefende Bündel im Dauerregen. Lediglich ein paar Dutzend Menschen haben sich am Montagabend in Mainz unter dem Motto „Kandel ist überall“ versammelt.

Anlass für die Mahnwache ist die Ermordung einer 14-jährigen Mainzerin, mutmaßlich durch einen geflüchteten Iraker. Der Fall ist durch die Rezeption in Politik und Medien zu einem Thema mit bundesweiter Bedeutung geworden: Bundesinnenminister Horst Seehofer verkündete persönlich die Festnahme des Täters im Irak, an der sich der Chef des Bundeskriminalamts beteiligte und die Zeitung mit den vier großen Buchstaben präsentiert ihrer Leserschaft ein Foto von einem Rosenstrauch, unter dem der Täter gefasst wurde.

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Aufruf zum Aktionsfonds ViRaL: Vielfalt stärken, Rassismus bekämpfen, Lokal engagieren!

„Ihr wollt

– die Anerkennung von Vielfalt gewährleisten,
– Rassismus, Populismus und Ausgrenzung vor Ort entgegentreten,
– den Zusammenhalt verschiedener lokaler Gruppen voranbringen und Dialog schaffen
– die Wertschätzung in Eurer Umgebung für eine plurale und offene Gesellschaft etablieren und verteidigen.

Die Herausforderungen und Probleme vor Ort sind vielfältig. Deshalb braucht es eine Vielfalt von Menschen mit Ihren kreativen Projektideen und -zielen, Methoden und Erfahrungen.

Ihr seid eine Gruppe und wollt lokal etwas bewirken? Ihr wisst was es vor Ort jetzt braucht und welche Wirkung Ihr mit Eurer Idee entfalten wollt? Ihr seid schon aktiv, Euch fehlt jedoch noch Finanzierung oder Ihr habt eine Idee, wisst aber nicht so recht wo und wie Ihr konkret anfangen sollt?

Dann bewerbt euch beim Aktionsfonds ViRaL mit Eurer Projektidee für eine Finanzierung und Unterstützung

Bewerbungszeitraum: 21.April – 21.Juni 2018

Für Eure Projektidee könnt Ihr bis zu 5.000€ beantragen.

Neben einer finanziellen Förderung bietet Euch der Aktionsfonds eine Begleitung und Unterstützung bei der Projektkonzeption, Dokumentation und öffentlichen Verbreitung Eurer Projektergebnisse. Eure Projekte müssen bis Ende September 2019 durgeführt sein.

Der Aktionsfonds unterstützt Projekte in Deutschland, die in der vielfältigen, lokalen Bevölkerung verankert sind und durch Ihre öffentliche Sichtbarkeit eine Willkommen- und Anerkennungskultur voranbringen.

Die Förderung könnt Ihr als informelle Gruppe, gemeinnützige Organisation oder lokales Bündnis beantragen. Bewerbungen von denjenigen, die zum ersten Mal eine Förderung beantragen, sowie Projekte im ländlichen Raum und außerhalb der Großstädte sind dabei besonders willkommen.

Eine Rechtsform (z.B. Verein) musst Ihr nicht haben.“

Mehr Infos unter: http://aktionsfonds-viral.de

14.4.2018: Planbar! Berliner Initiativen diskutieren zum Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation Geflüchteter

Ein Veranstaltungstipp des Projekts Ponte:
„Der Berliner Senat berät derzeit über ein neues Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation Geflüchteter. Dieser Plan soll den derzeitigen gültigen Masterplan für Integration und Sicherheit ablösen, der seit 2016 in Kraft ist. Hierzu tagten bis Ende Februar 2018 insgesamt 9 Facharbeitsgruppen zu unterschiedlichen Schwerpunkten und Inhalten unter Führung der jeweils zuständigen Senatsverwaltungen.

Mit dem neuen Gesamtkonzept wird der grundsätzliche Umgang mit Geflüchteten in Berlin definiert – auch die finanziellen Schwerpunkte des Landes werden für die nächsten Jahre darin festgelegt. Es ist wichtig, dass Initiativen, Zivilgesellschaft und die Geflüchteten selbst sich an der Gestaltung des Planes beteiligen. Einige konnten in den Facharbeitsgruppen mitwirken. Dem Großteil war dies jedoch nicht möglich.

Deshalb laden wir – ein Team aus verschiedenen Willkommensinitiativen Berlins – Euch zu einem Arbeits- und Diskussionstag ein: Lasst uns einen Tag Zeit nehmen, um darüber zu diskutieren, was für Geflüchtete und die Stadt Berlin in den nächsten Jahren notwendig ist, um Integration und Partizipation zu ermöglichen!

Wir wollen die bis zu unserem Termin vorliegenden Ergebnisse der Facharbeitsgruppen des Senats vorstellen, mit Euch inhaltlich diskutieren und um unsere Vorstellungen erweitern.“
FB-Event

Haus Bolle (Marzahn): Integrationsprojekt für geflüchtete Kinder

An dieser Stelle verweisen wir auf ein tolles Integrationsprojekt des Haus Bolle in Marzahn – es geht um die Unterstützung von Kindern, Teenies und Jugendlichen aus geflüchteten Familien beim Ankommen im Sozialraum Marzahn durch
 
a) enge Zusammenarbeit mit den Offenen Bereichen des Kinder- und Jugendhauses Bolle (Ansprechpartner bei Bolle, Begleitung, integrative Aktionen und Projekte etc.)
 
b) Kontakt mit verschiedenen Unterkünften für Geflüchtete im Bezirk (Austausch, Aktionen vor Ort, Abholdienste, Elternkontakte etc.)
 
c) regelmäßige Projekte mit Willkommensklassen
 
Mehr Infos dazu bekommt Ihr hier:

Hellersdorf-Nord: Gut leben am Stadtgut

Das war heute eine sehr interessante Veranstaltung mit Vertreter*innen der GESOBAU auf der Vernetzungsrunde Hellersdorf-Nord zur geplanten Neubauoffensive in Hellersdorf und insbesondere den in Planung befindlichen 1.240 Wohnungen am historischen Stadtgut. Im April sind verschiedene weitere Workshops mit Bürgerbeteiligung geplant, um auch die Ideen, Bedenken und Wünsche der Anwohner*innen in den weiteren Planungsprozess aktiv miteinzubeziehen. Es wurden heute bereits viele Punkte angesprochen wie u.a. Gestaltung der Grünflächen, mögliche Gastronomie, soziokulturelle Ausstattung, Höhe der geplanten Mieten, ausreichend neue Kitaplätze, mögliche Erweiterung bestehender Jugendfreizeiteinrichtungen, Integration der Geflüchteten u.v.m. Es wird ein spannender Prozess, zu welchem die GESOBAU alle interessierten Bürger*innen und Akteur*innen im Stadtteil Hellersdorf-Nord in den kommenden Monaten zur aktiven Beteiligung eingeladen hat! In der aktuellen Ausgabe des GESOBAU-Kundenmagazins befindet sich hierzu auch bereits ein ausführlicher Artikel: http://www.hallonachbar.berlin/gut-leben-am-stadtgut/

Das Projekt Ponte ist wieder da!

Das Projekt Ponte ist seit Montag den 12.2.2018 zurück aus der Elternzeit und ist ab sofort wieder zu erreichen! Zudem haben wir nun neues Merchandise am Start: u.a. bedruckte Klatschpappen für kommende zivilgesellschaftliche Proteste im Bezirk, Schreibblocks und Jutebeutel als kostenlose Giveaways!

Für das laufende Jahr sind wieder verschiedene Projekte, Veranstaltungen und Unternehmungen in den beiden Sozialräumen in Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord geplant! Wer Lust hat mit uns gemeinsam eigene Projektideen zu entwickeln bzw. umzusetzen und dazu noch etwas finanzielle Unterstützung benötigt, kann sich auch dieses Jahr wieder gerne an uns wenden!

Kontakt über:

Moritz Marc (Projektleitung)
0152 31 77 13 83
ponte@pad-berlin.de