Leitbild Zusammenleben Marzahn NordWest

Die interkulturelle Vernetzungsrunde „Marzahn NordWest integriert“ unter Beteiligung des Projekts Ponte hat folgende Leitlinien für den Stadtteil erarbeitet:

Seit gut einem Jahr gibt es im Stadtteil die AG „MNW integriert“.

Die AG agiert unabhängig und auf informeller Basis. Hintergrund war der Wunsch, unsere Erfahrungen im Bereich Integration/Inklusion/Vielfalt zu bündeln, Probleme gemeinsam zu bearbeiten, Aktionen für den Stadtteil gemeinsam zu planen und umzusetzen. Besonders wichtig ist uns dabei, uns auf unsere ganz konkreten Praxiserfahrungen vor Ort zu beziehen und gängige Theorien daran zu prüfen,um unsere Arbeit so auszugestalten, dass sie hier im Stadtteil auch wirklich funktioniert.

Wir stehen mit unserem Know-How auch für Handlungsempfehlungen zur Verfügung und bringen uns auf verschiedenen Ebenen in die Debatte ein.

In unserem Leitbild haben wir die Gedanken, die uns zum Thema „Wie kann ein gutes Zusammenleben in Marzahn NordWest gelingen?“ besonders wichtig waren, zusammengeführt.

Das Leitbild steht auch auf der Downloadseite des QM zur Verfügung.

Alle, die Interesse und Bereitschaft haben, sich vertiefend mit den Themen Integration/Inklusion/Vielfalt auseinanderzusetzen — also nicht nur Informationen auszutauschen, sondern mit „Kopf, Herz und Hand“ mitzuarbeiten, sind herzlich eingeladen, sich an das QM/interkulturelle Vermittlung oder an das Programm BENN zu wenden.

Quelle

Als Download: https://qm-marzahnnordwest.de/sites/qm-marzahnnordwest.de/files/download/Leitlinien.pdf

Marzahn-Hellersdorf feiert 2019 ein ganzes Jahr lang 40-jähriges Bezirksjubiläum

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Marzahn-Hellersdorf. Die Gründungsurkunde hängt im Sitzungszimmer des Bezirksamts, zweiter Stock im Rathaus am Alice-Salomon-Platz in Hellersdorf. Die Stadtverordnetenversammlung von Berlin, Hauptstadt der DDR, beschloss „auf ihrer Tagung vom 5. Januar 1979 aus Teilen der Stadtbezirke Berlin-Lichtenberg und Berlin-Weißensee die Bildung des Stadtbezirks Berlin-Marzahn“ steht auf dem Dokument mit der Unterschrift des damaligen Ost-Berliner Oberbürgermeisters Erhard Krack. Marzahn-Hellersdorf wird also 40 Jahre alt. Denn bei der Gründung von Marzahn gehörten auch Hellersdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf noch dazu, die erst ab 1986 für einige Jahre den Bezirk Hellersdorf bildeten (Biesdorf blieb bei Marzahn). Seit der Bezirksfusion im Jahr 2001 zählen die fünf Ortsteile zum Bezirk Marzahn-Hellersdorf – im selben Territorium von 1979.

Festkomitee arbeitet seit Sommer

Ein Jahr lang wird das Gründungsjubiläum gefeiert. Das Programm wurde am Dienstag, 4. Dezember, im Rathaus vorgestellt. Bereits seit Mitte dieses Jahres ist ein Festkomitee tätig, in dem Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke) und alle Stadträte, aber auch Institutionen und Vereine sowie der Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis (MHWK) mitwirken. Der Terminkalender für das Jubiläumsjahr 2019 ist schon jetzt umfangreich: Am Gründungstag selbst gibt es eine Festveranstaltung im Freizeitforum Marzahn. Unter den geladenen Gästen ist auch der erste Bezirksbürgermeister Gerd Cyske, mittlerweile 89 Jahre alt. Er amtierte lange Jahre noch in Provisorien, denn das Rathaus Marzahn wurde erst Anfang 1989 eröffnet – zehn Jahre nach der Bezirksgründung. Festredner wird Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sein.

Weiterlesen

Siehe auch:

Am 5. Januar 2019 vor 40 Jahren wurde der Bezirk gegründet (Berliner Woche, 6.12.2018)

40 Jahre Marzahn-Hellersdorf: Ein Bezirk feiert sich selbst (Berliner Zeitung, 5.12.2018)

40 Jahre Marzahn-Hellersdorf: Party, bis die Platte wackelt (Berliner Kurier, 5.12.2018)

 

Talk ohne Show: Eine soziale Politik für Geflüchtete und Deutsche?

Die Dokumentation der Debatte über „Durst nach Geld – Hunger nach Gerechtigkeit. Eine soziale Politik für Geflüchtete und Deutsche“ ist jetzt online:

Unter dem Titel „Durst nach Geld – Hunger nach Gerechtigkeit“ lud weltgewandt e.V. kurzfristig zu einem Gesprächssalon am 21.11.18 mit Ulrike Herrmann, Wirtschaftskorrespondentin der taz und Buchautorin.

„Niemand wird arm, wenn wir großzügig aufnehmen.“ „Komplett offene Grenzen geht auch nicht.“ Wie passen die beiden Aussagen von Frau Herrmann zusammen? Lest / lesen Sie selbst die bebilderte Beschreibung des Gesprächs.

Rolf A. Götte würdigt den Abend mit einem Kiezbericht.

7.12.2018 Alice Salomon Hochschule: „Fascism, Left, and Right“ – Vortrag mit Spyros Marchetos

Ein Veranstaltungshinweis für den kommenden Freitag an der Alice Salomon Hochschule in Hellersdorf-Nord:
 
„Fascism, Left, and Right“ – Vortrag mit Spyros Marchetos
Wo: Alice-Salomon-Hochschule, Audimax
Wann: 14-16 Uhr am 7. Dezember 2018
In Griechenland hat die Partei „Goldene Morgenröte“ – insbesondere seit der Finanzkrise und den Austeritätsprogrammen – viel Zulauf, obwohl ihr Präsident wegen verschiedener Anklagen derzeit in Untersuchungshaft sitzt. Die „Goldene Morgenröte“ orientiert sich am deutschen Nationalsozialismus und ruft offen zu Gewalt gegen all jene auf, die bereits im Nationalsozialismus verfolgt und getötet wurden. In Thessaloniki wurde 1943 unter deutscher Besatzung fast die gesamte jüdische Bevölkerung der Stadt, ca. 50.000 Menschen – die größte sephardische Gemeinschaft Europas – deportiert und ermordet. In dem Vortrag von Spyros Marchetos wird es auch um die aktuellen Versuche von der „Goldenen Morgenröte“ gehen, wieder ein Klima der Angst und Gewalt zu schaffen und welche Rolle ihre mediale Repräsentation dabei spielt.
–apabiz e.V.
antifaschistisches pressearchiv und bildungszentrum berlin e.V.
lausitzer str. 10 | 10999 berlin
fon 030. 611 62 49 | mail@apabiz.de

10.12.2018 Alice Salomon Hochschule: „Menschenrechte – alte und neue Gefährdungen“

Via „Alice Salomon Hochschule“:

Gastvortrag von und Podiumsdiskussion mit Hans Joas zum 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

Audimax

Professur für Ethik und Sozialphilosophie in der Sozialen Arbeit

Angesichts einer globalpolitischen Stimmungslage, in der die Menschenrechte weltweit wieder ins Hintertreffen zu geraten drohen, gilt es, an „alte und neue Gefährdungen“ zu erinnern.
Deshalb feiert die Alice Salomon Hochschule Berlin am 10. Dezember 2018 den 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Den Gastvortrag hält Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joas. Der renommierte Soziologe und Philosoph ist Ernst-Troeltsch-Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin und unter anderem Autor des Bestsellers „Die Sakralität der Person“. Im Anschluss diskutieren mit ihm auf dem Podium: Prof. em. Dr. Georg Lohmann (Universität Magdeburg), Prof. Dr. Nivedita Prasad (ASH Berlin) und Prof. Dr. Arnd Pollmann (ASH Berlin). Danach können Teilnehmer_innen im Rahmen eines Empfangs miteinander ins Gespräch kommen.

Quelle

Marzahn-Mitte: Bunte Manege sorgt für Begeisterung

BENN Mehrower Allee berichtet über ein sehr gelungenes Begegnungs-Projek in Zusammenarbeit von Schul- und Willkommensklassen und den Kinder- und Jugendzirkus CABUWAZI Marzahn:
 
„Nur drei Tage und die Generalprobe standen den knapp 50 Kindern aus zwei dritten Klassen und der Willkommensklasse der Peter-Pan-Grundschule zur Verfügung, um anspruchsvolle Zirkus-Kunststücke einzustudieren. Begleitet durch Trainerinnen und Trainer fand unter Förderung von BENN im QM Mehrower Allee vom 12. bis 16. November 2018 eine Zirkuswoche beim Kinder- und Jugendzirkus CABUWAZI Marzahn statt. Ob als Akrobat auf dem Boden, am Ball, am Trapez, als Zauberer oder Clown – alle Kinder studierten fleißig ihre Kunststücke ein. Am Freitag, dem 16. November, war es dann soweit: die Abschlussshow stand an! Unter den gespannten Augen von gut 150 Lehrern, Horterziehern, Eltern und Schulkameraden zeigten die Kinder ihre neu erlernten Fähigkeiten und lieferten eine Show ab, die von Dauerklatschen und Jubelrufen begleitet war. Eltern und Lehrer waren stolz auf die Leistungen der Nachwuchsartisten, die von CABUWAZI sogar Urkunden erhielten.“:
http://www.mehrower-allee.de/Bunte-Manege-sorgt-fuer-Begeisterung.1583.0.html

Die Wirtschaftskorrespondentin Ulrike Herrmann (taz/tageszeitung) war am 21.11.2018 zu Gast im Jugendzentrum Betonia

Marzahn-Nord-West: Bericht des Kiezreporters Rolf A. Götte über eine spannende Veranstaltung von weltgewandt e.V. in der vergangenen Woche im Jugendzentrum Betonia:
 

Die Wirtschaftskorrespondentin Ulrike Herrmann (taz/tageszeitung) war am 21.11.2018 zu Gast im Jugendzentrum Betonia in der Wittenberger Straße 78 in Berlin Marzahn NordWest. Sophia Bickhardt (weltgewandt. Institut für interkulturelle politische Bildung e.V.) hatte zur Teilnahme an einer Diskussion mit Publikumsbeteiligung gebeten und interessierte Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt.

Ulrike Herrmann (Autorin von „Der Sieg des Kapitals“ und „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung“) referierte ausdrucksstark mit fundiertem Wissen. Sophia Bickardt moderierte geschickt und selbst dann, wenn sich der Fokus der deutschen Gäste verstärkt in Richtung Hartz IV, Wohnraumknappheit sowie Renten- und Arbeitsmarkt-Politik bewegte, bemühte sie sich eindringlich, daß auch die Fragen der Neu-Berliner Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Nahost mittels eines Übersetzers das notwendige Gewicht erhielten. Dieses Procedere erschwerte zwar den Ablauf der Diskussion; war aber unbedingt notwendig.

Feuriger Advent mit der Nachbarschaft

Via „Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf“:

Freitag, 30. November 2018, 15 – 19 Uhr, Victor-Klemperer-Platz, Freizeitforum Marzahn und Marzahner Promenade

Zum Feurigen Advent mit der Nachbarschaft verwandelt sich die Marzahner Promenade in eine Kultur- und Kunstmeile und auf dem Victor-Klemperer-Platz und im Foyer vom Freizeitforum herrscht weihnachtliches Treiben. Bereits zum dritten Mal veranstaltet die AG Nachbarschaftsfeste vom Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf das weihnachtliche Nachbarschaftsfest mit einem bunten Programm für Jung und Alt. An mehreren Orten wird zu Live-Musik und heißen Getränken eingeladen. Im und am Freizeitforum Marzahn können Groß und Klein an vielen Aktionen teilnehmen. Bei knisterndem Feuer am Weihnachtsbaum auf dem Victor-Klemperer-Platz können weihnachtliches Gebäck, Stockbrot, Gegrilltes sowie Kaffee und Kuchen genossen werden. Eine Feuershow mit Tanz auf dem Victor-Klemperer-Platz rundet das Programm ab. Im Foyer des Freizeitforums stehen Spiel- und Bastelangebote bereit. Auch der Weihnachtsmann ist vor Ort, und Wunschzettel können nach Himmelpfort geschickt werden. Sie sind herzlich eingeladen zu staunen, zu basteln, zu hören, zu genießen, sich sportlich zu betätigen, zu spielen oder einfach einen wunderbaren Nachmittag zu verbringen.

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