Abstimmungsphase im Bürgerhaushalt 2020/21 startet: Von Brunnen bis Zebrastreifen

„LichtenbergMarzahn+“ berichtet:


Bürgerhaushalt Marzahner haben einen Wunsch frei Marzahn-Hellersdorf. „Bitte ab dem 14. Januar den Garten im Bürgerhaushalt Marzahn-Hellersdorf durch Eure Stimme unterstützen!“ Mit diesem Wunsch wendet sich das Team des Gutsgartens Hellersdorf an seine Freunde und Unterstützer. Denn mit dem heutigen Montag geht der Bürgerhaushalt 2020/21 in die heiße Phase: Bis zum 1. Februar kann für insgesamt 235 Vorschläge gevotet werden. Abstimmen können die Bürger per Internet – in den Stadtteilzentren, unterstützt von den Mitarbeitern, oder am heimischen Computer online.

Zuerst wurden die Ideen geprüft
Insgesamt 282 Ideen waren von fast 4.300 Einwohnern in der sogenannten Vorschlagsphase im Herbst 2018 eingebracht worden. Sie wurden zunächst vom Bezirksamt und den Ausschüssen der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) darauf geprüft, ob sie in die Zuständigkeit des Bezirksamtes fallen. Nicht berücksichtigt für die Abstimmung werden beispielsweise Vorschläge, die von den kommunalen Eigenbetrieben der Stadt wie BVG oder BSR umzusetzen sind oder unter die Zuständigkeit von Bund oder Senat fallen. Diese Ideen sollen dennoch weiter verfolgt werden. Die Stadträte sind verpflichtet, sich bei den jeweiligen Stellen für eine Realisierung einzusetzen.

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Siehe auch die Pressemitteilung des Bezirksamtes:
Abstimmungsphase des Bürgerhaushalts 2020/21 startet

Bürgerhaushalt: Marzahner haben einen Wunsch frei (Berliner Zeitung vom 13.1.2018)



„LaLoka“: Flüchtlingstreff in Hellersdorf muss schließen

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Das „LaLoka“ war ein wichtiger Anlaufpunkt im Kiez, doch der Eigentümer zieht einen neuen Supermarkt vor.

Für die Geflüchteten im Kiez war es ein wichtiger Anlaufpunkt. Es gab Computer mit Internetzugang, Kochabende, Beratungen zur Wohnungssuche und neuerdings – zur großen Freude aller – sogar einen Tischkicker. Doch seit diesem Jahr ist nichts mehr los im Flüchtlingstreff „La Loka“ an der Schneeberger Straße in Hellersdorf, die Räume sind leer.

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Gegensätze im Plattenbau: Die Künstlerinitiative aus dem Zentrum von Marzahn

Die „Berliner Zeitung“ schreibt:

Der Ausstellungsraum der Galerie M ist je zur Hälfte in kräftigem Rot und in Blau gestrichen: Der Titel „Pole“ der aktuellen Werkschau ist augenscheinlich Programm.

Pole – gemeint sind Gegensätze. Über der Eingangstür thront zur Linken eine Büste des Philosophen Georg Friedrich Wilhelm Hegel, zur Rechten das gewohnt bärtige Antlitz von Karl Marx. Der Künstler Marc Pospiech hat sie aus leichtem Bauschaum geschnitzt. Grau bemalt wirken sie wuchtig und schwer wie Beton.

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Neuer Koordinator für Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf

Das Projekt Ponte – Interkulturelle Orientierungs- und Nachbarschaftsvermittlung – war vom 1.8.2016 bis zum 31.12.2018 in den beiden Stadtteilen Hellersdorf-Nord und Marzahn-Nord (gefördert durch das Programm „Soziale Stadt“) aktiv. Ponte ist beendet. Die Erfahrungen und personellen Ressourcen werden zu der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung überführt.

Seit 1.1.2019 nutzt die Koordinierungstelle für Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf die bisherigen Strukturen von Ponte zur Aufklärung über rechtsextreme und demokratiegefährdende Erscheinungsformen im Bezirk und der Unterstützung zivilgesellschaftlichen Engagements. Die Stelle wurde vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf eingerichtet.

Von Anfang des Jahres 2006 bis Ende 2018 wurde die Fach- und Netzwerkstelle unter dem Namen Polis* in der Trägerschaft der Stiftung SPI Berlin umgesetzt. Aktueller Träger ist nun die pad gGmbH mit Sitz in Hellersdorf.

Die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung ist aktuell wie folgt zu erreichen:

Web: http://ponte.pad-berlin.de (vorläufige Website)

Facebook: www.facebook.com/ProjektPonte/

Twitter: https://twitter.com/PonteMaHe

E-Mail: ponte@pad-berlin.de

Tel.: 0152/31 77 13 83

An dieser Stelle möchten wir auch auf unsere befreundeten Kolleg*innen von den anderen Fach- und Netzwerkstellen in Ostberlin hinweisen:

Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick: www.facebook.com/zentrum.treptowkopenick

LichtBlicke – Fach- & Netzwerkstelle Lichtenberg: https://www.facebook.com/LichtBlicke-Fach-Netzwerkstelle-B…/

Moskito – Fach- & Netzwerkstelle Pankow: www.facebook.com/VisionenPankow/

Für Marzahn-Hellersdorf empfehlen wir folgende Internet- bzw. Facebookseiten:

Bündnis für Demokratie & Toleranz Marzahn-Hellersdorf: http://buendnis.demokratie-mh.de/

Partnerschaften für Demokratie Marzahn & Hellersdorf: http://www.demokratie-mh.de/home/

Schöner Leben ohne Nazis: www.facebook.com/slon.mh/

Willkommen in Marzahn: www.facebook.com/willkommen.in.marzahn/

Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle in Berlin: https://www.berliner-register.de/marzahn-hellersdorf

Zum 40.Geburtstag von Marzahn empfehlen wir Euchzudem folgende Links (Hashtag #40JahreMaHe):

Webseite http://www.mahe40.berlin zum Jubiläumsjahr des Bezirks Marzahn-Hellersdorf ist online: Mit Bildern, Terminen, Quiz und weiteren Informationen und Grußworten. #40JahreMaHe

Twitteraccount: twitter.com/@40JahreMaHe

40 Jahre Marzahn!

Die offizielle Webseite http://www.mahe40.berlin zum Jubiläumsjahr des Bezirks Marzahn-Hellersdorf ist online: Mit Bildern, Terminen, Quiz und weiteren Informationen und Grußworten. #40JahreMaHe

Zudem gibt es einen Twitter-Account zum Jubiläumsjahr: https://twitter.com/40JahreMaHe

An dieser Stelle gibt es eine Presseschau von uns mit allen Artikeln, die sich zum 40. Geburtstag mit Marzahn Hellersdorf beschäftigen:

Marzahn-Hellersdorf, eine Stadt aus dem Nichts (16.1.2019, Berliner Morgenpost), Der Bezirk feiert seinen 40. Geburtstag (Berliner Woche, 9.1.2019) Jubiläum: Marzahn feiert Geburtstag mit Bürgermeistern (Berliner Kurier, 6.1.2019) Marzahn-Hellersdorf startet in sein Jubiläumsjahr (Berliner Morgenpost, 6.1.2019) Marzahn-Hellersdorf: Vier Jahrzehnte Heimat (Berliner Zeitung, 5.1.2019) Herzlichen Glückwunsch: Marzahn wird 40 Jahre alt (Berliner Morgenpost, 5.1.2019) 40 Jahre Marzahn: „Die Monotonie wird zu Recht beklagt“ (rbb, 5.1.2019) 40 Jahre: Marzahn feiert heute Geburtstag – Bildergalerie (Tagesspiegel, 5.1.2019) Marzahn ist besser als sein Ruf (Berliner Morgenpost, 5.1.2019) Vor 40 Jahren wurde der Berlins jüngster Bezirk gegründet (MarzahnLichtenberg+, 5.1.2019) Schäfer und Kutschen: Als Marzahn noch in den Kinderschuhen steckte (Berliner Zeitung, 4.1.2019) Marzahn – mehr als nur Platte? (rbb, 4.1.2019) Das Jugendhaus BOLLE in Marzahn (Inforadio rbb, 4.1.2019) Quiz: Wie gut kennen Sie Marzahn? (Berliner Zeitung, 3.1.2019)

Save-the-date: Grenzenlos gestärkt in den Alltag: Soziale Arbeit und die Bedrohung durch Rechtspopulismus

Auch die bezirkliche Fach- und Netzwerkstelle und die Partnerschaften für Demokratie Marzahn-Hellersdorf laden ein:

Mittwoch, 13. März 2019, 10:00 – 17:00 Uhr Freizeitforum Marzahn Marzahner Promenade 55, 12679 Berlin

Sechster Fachtag für Kinder- und Jugendsozialarbeiter*innen aus den Bezirken Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Pankow und Treptow-Köpenick

Seit der Berlin-Wahl im Jahr 2016 gerät Soziale Arbeit verstärkt in den Fokus rechtspopulistischer Parteien in unserer Stadt.
Menschenrechtsorientierte und diversitätsbetonte Soziale Arbeit sowie kritische politische Bildungsformate werden dabei als „linksextrem“ verunglimpft und angegriffen. Der Druck auf Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, ihre fachliche Arbeit legitimieren zu müssen, nimmt weiter zu.
Wie können wir den rechtspopulistischen Angriffen ein demokratisches und solidarisches Verständnis von Gesellschaft entgegensetzen? Wo können und müssen wir ausgrenzenden und diskriminierenden Entwicklungen entgegenarbeiten? Auf welche Erfahrungen greifen wir dabei zurück? Wir werden uns den daraus folgenden Fragen und Herausforderungen fachlich und kollegial widmen. Hierzu laden wir alle Kolleg*innen aus dem Bereich der Offenen Kinder- und Jugendsozialarbeit ein und freuen uns über Austausch und Vernetzung. Eine detaillierte Einladung inklusive des Tagesprogramms folgt in den nächsten Wochen.

Da die Teilnehmendenzahl aufgrund der Räumlichkeiten begrenzt ist, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis zum 01.03.2019 an: moskito@pfefferwerk.de

Flüchtlingsprojekt vor dem Aus: Zu sozial für die Deutsche Wohnen

Die „taz“ berichtet über das LaLoka: „In Hellersdorf muss ein Vorzeige-Flüchtlingsprojekt schließen, weil es nicht zu den Plänen der Deutschen Wohnen passt. Die sieht vor Ort bereits zu viele soziale Träger.
Am Boulevard Kastanienallee war die Welt bislang noch in Ordnung für die Deutsche Wohnen. Während der Immobilienkonzern, zu dessen Enteignung mittlerweile selbst eine der drei Regierungsparteien aufruft, überall sonst in Berlin zum Synonym für Profitgier geworden ist, genießt das Unternehmen hier einen guten Ruf: Bei dem Vorhaben, die heruntergekommene Einkaufsmeile wiederzubeleben, ziehen die Deutsche Wohnen, der seit 2012 ein Großteil der Wohnungen und Gewerbeflächen hier gehören, und andere Akteure im Bezirk an einem Strang.
Doch damit könnte es jetzt vorbei sein: Das LaLoka, ein selbstverwalteter Treffpunkt von und für Flüchtlinge, musste in diesem Monat schließen. Der Vertrag zwischen dem bisherigen Trägerverein und der Deutschen Wohnen endete Ende November, gern hätte der aktuelle Betreiber, die Initiative Refugees Emancipation, den Vertrag übernommen.“ Weiterlesen: http://www.taz.de/!5556370/

Stiftung zeichnet Schülergruppe für Engagement aus

Eine erfreuliche Nachricht zum neuen Jahr aus unserem Bezirk! Auch die Fach- und Netzwerkstelle Ponte beglückwünscht die mit dem Integrationspreis ausgezeichnete Schülergruppe der Ernst-Haekel-Schule:

„Die Stiftung „Zukunft für Berlin“ hat ihren diesjährigen Integrationspreis an die Ernst-Haeckel-Schule vergeben. Damit will sie die Arbeit einer Gruppe von Schülern für ein tolerantes Miteinander und gegen Ausgrenzung würdigen.

Der Preis wurde auf der Dezember-Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung vergeben und von Schülern und Horst Brunn, Koordinator der Arbeit der Aktivgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ entgegengenommen. Dabei wurde auch die Unterstützung des Fördervereins der Schule für deren Aktivitäten hervorgehoben. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert.“: https://www.berliner-woche.de/hellersdorf/c-politik/stiftung-zeichnet-schuelergruppe-fuer-engagement-aus_a194368

Das Projekt Ponte verabschiedet sich und geht doch weiter…

An dieser Stelle verabschiedet sich das Projekt Ponte nach zweieinhalb Jahren theoretischer und praktischer Arbeit in seiner bisherigen Form aus Marzahn-Hellersdorf.  Zum Abschluss des Projekts Ponte hat der Projektleiter Moritz Marc zusammen mit der Diplom-Sozialwissenschaftlerin Kerstin Palloks (Siehe: http://www.beratungskiste.de/kerstin.html) eine Abschlussdokumentation erstellt.

Die Dokumentation schildert Erfahrungen und Ergebnisse des Projekts „Ponte –  interkulturelle Orientierung und Nachbarschaftsvermittlung“. Ponte startete seine Aktivitäten in Marzahn-Hellersdorf im Sommer des  Jahres  2016  und  endete  im  Dezember 2018. Das  Projekt  wurde  im  Rahmen  des  von  der EU  geförderten Programms Zukunftsinitiative Stadtteil II – Teilprogramm „Soziale Stadt“ gefördert, Träger des Projekts war die pad gGmbH.

In den zweieinhalb Jahren seiner Tätigkeit in den beiden Sozialräumen Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord konnte das Projekt Ponte eine Reihe wichtiger Erfahrungen in Bezug auf die Realisierungschancen seiner verschiedenen Gemeinwesen bezogenen Aufträge dokumentieren. Im Rahmen der begleitenden Evaluation des Projekts konnten zu verschiedenen Zeitpunkten auch die Perspektiven von Kooperationspartner/innen bzw. Zielgruppen  der  Projektarbeit  erhoben werden, die  ebenfalls  in  diese  Dokumentation  eingeflossen sind.

Wir möchten die gewonnenen Erkenntnisse aus der (gemeinsamen) Projektpraxis einem weiteren Leser/innen-Kreis zugänglich machen und mit dieser Dokumentation Anregungen für die Arbeit unter dem Themenschwerpunkt „Interkulturelle Nachbarschaftsvermittlung“ zur Verfügung stellen. Wir würden uns freuen, wenn unsere Erfahrungen und Überlegungen aus dem Ponte-Projekt als interessante Einblicke in die Projektpraxis zur Kenntnis genommen und vielleicht als Impulse für die weitere Arbeit in diesen oder auch anderen Sozialräumen dienen können.

Gedankt sei allen Kolleg*innen aus den verschiedenen Projekten und Initiativen, der Verwaltung und dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf für ihre große Unterstützung dieses Projekts und ihr stetiges Engagement für ein gutes Miteinander im Bezirk.

Um das Engagement für interkulturelle Themen der vielen Aktiven in den Sozialräumen öffentlich zu würdigen, hat das Projekt Ponte zudem im Frühjahr 2018 die Broschüre „Interkulturelles Engagement in Marzahn-Hellersdorf“ veröffentlicht, die unter Mitarbeit vieler engagierter Kolleg*innen aus  den unterschiedlichsten Bereichen entstanden ist.

Download der Abschlussdokumentation „Interkulturelle Nachbarschaftsvermittung im Sozialraum“ (Dezember 2018) hier: Abschlussdokumentation_Ponte_Palloks_2018

Download der Broschüre „Interkulturelles Engagement in Marzahn-Hellersdorf“ (Frühjahr 2018) hier: 18-03-16_Ponte_Brosch_vorläufige finale Version

Bevor sich das Projekt Ponte an dieser Stelle verabschiedet, können wir Euch/Ihnen an dieser Stelle erfreulicherweise mitteilen, dass der bisherige Projektleiter Moritz Marc im Bezirk Marzahn-Hellersdorf bleibt und ab den 1.1.2019 Polis* – die bezirkliche Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung am Ort der Vielfalt – für seinen Träger pad gGmbH fortführen wird.

Wir freuen uns an dieser Stelle auch im kommenden Jahr auf eine gute Zusammenarbeit mit den zahlreichen Akteur*innen im Bezirk – egal ob Zivilgesellschaft, Migrant*innen(selbst)organisationen, sozialen Trägern, Stadtteilzentren, Parteien, Bezirksamt, Alice Salomon Hochschule u.v.a.! Für einen demokratischen, vielfältigen und solidarischen Bezirk!

Die bezirkliche Fach- und Netzwerkstelle wird dann ab 1.1.2019 zunächst unter der alten Ponte-E-Mail-Adresse zu erreichen sein: ponte@pad-berlin.de und auch der Handykontakt bleibt bestehen: 0152/31771383

Zudem wird die alte Facebook-Seite des Projekts Ponte weiterhin als Informationsplattform unter neuen Namen bestehen bleiben. Diese findet Ihr weiterhin unter dieser Adresse: www.facebook.com/ProjektPonte/

Broschüre „Organize! Extreme Rechte und Rechtspopulismus im Rahmen Sozialer Arbeit“ erschienen!

Der AStA der Alice Salomon Hochschule hat in Kooperation mit Polis* der bezirklichen Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung die Broschüre „Organize! Extreme Rechte und Rechtspopulismus im Rahmen Sozialer Arbeit“ herausgegeben!

Seit dem Jahr 2013 lässt sich europa- und weltweit ein Rechtsruck erkennen. Zunehmend sind dabei insbesondere soziale und zivilgesellschaftliche Einrichtungen und Träger im Fokus neurechter und rechtspopulistischer Akteur*innen. Mediale Shitstorms, parlamentarische Anfragen zu Personal und Finanzierung sowie das gezielte Unterwandern führen dabei zu Verunsicherungen der betroffenen Einrichtungen und Projekte.

Auf Wunsch von Mitarbeiter*innen der Gemeinwesen- und Sozialen Arbeit
aus Marzahn-Hellersdorf veranstalteten der AStA der Alice Salomon Hoch-
schule in Zusammenarbeit mit Polis*, der bezirklichen Koordinierungsstelle
für Demokratieentwicklung, am 14. Mai 2018 den Fachtag “Organize! Extreme Rechte und Rechtspopulismus im Rahmen Sozialer Arbeit”. Der Fachtag diente den Teilnehmer*innen zum Austausch, zur Vernetzung um in Zukunft selbst aktiv zu werden. In themenspezifischen Workshops wurden Fälle aus der Arbeitspraxis beraten und Fortbildungen angeboten. Die Akteur*innen trugen ihre Erfahrungen, Probleme und Handlungs-optionen zusammen und erarbeiteten zusammen neue Ideen zum Umgang mit Rechtspopulist*innen

Die Nachfrage zum Fachtag und den Workshops war groß und zeigt, wie
dringend Bündnisse und Beratungen vonnöten sind. Um eine erste Orientierung zum Umgang mit extrem Rechten und Rechtspopulismus im Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit zu bieten, haben wir uns entschlossen, den Fachtag zusätzlich um diese Handreichung zu erweitern. Er soll Anhaltspunkte liefern, ersetzt aber im Zweifelsfall nicht das Hinzuziehen von fachkundigen Beratungsstellen.

Viel Spaß beim lesen und organisiert euch!

AStA der Alice Salomon Hochschule und Polis* die bezirkliche Koordinierungs-
stelle für Demokratieentwicklung

Quelle

Download der Broschüre: BroschüreFachtagOrganize