BENN (Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften): Abschluß des Frauen-Selbstverteidigungskurses

Der Kiezreporter in Marzahn-NordWest berichtet:

Motto: Selbstbewußtsein stärken, Opferrolle verlassen, Eigeninitiative vertrauen, Sinne schärfen, Grenzen setzen !

Am 30. November 2018 wurde der von BENN angebotene Selbstverteidigungskurs für Frauen unterschiedlichster Nationalitäten mit der letzten Veranstaltung beendet. Ca. ein Dutzend Frauen verschiedenen Alters beteiligten sich an diesem abschließenden Teil des Kurses, der über einen Zeitraum von zehn Wochen von 25 Teilnehmerinnen besucht wurde. Auch am Ende des Kurses wurde wieder demonstriert, trainiert, erläutert und nachgebessert. Permanent ging es reihum und so gerieten gelegentlich groß gegen klein und recht zart gegen etwas kräftiger aneinander. Die einstudierten Abwehrmaßnahmen ließen im Kiezredakteur den berechtigten Verdacht aufkommen, daß mit den Teilnehmerinnen hinsichtlich eines körperlichen Angriffs und der angelernten Abwehr in Zukunft „nicht gut Kirschen zu essen ist“. Marina Bikádi, die Leiterin des Kinderkellers, dankte der sympathischen Trainerin Mailin Rieck von wingtsun für die Durchführung, Dirk Altweck von BENN (Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften) für die finanzielle Regulierung und den Teilnehmerinnen mit einer Urkunde sowie mit einem Mini-Alarm-Stick für die Hand- oder Jackentasche. Die Frauen konnten sich in eine vorbereitete Liste eintragen und darin ihr Interesse an einer möglichen Fortsetzung des Kurses – zunächst unverbindlich – anmelden.

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Leben in der Großsiedlung

Via „Quartiersmanagement Marzahn-NordWest“:

Der Fotograf Pasquale Liguori porträtiert in seiner Ausstellung „IMPASSE “die Stadtrandsiedlungen Corviale in Rom und Marzahn in Berlin. Am 9. November 2018 war die Vernissage.

 
Die Organisatorinnen Susanne Gontard und Victoria Loprieno aus dem QM Marzahn-NordWest. Bild: Dagmar Buchholz, SenSW

Pasquale Liguori war aus Rom in das  Nachbarschafts- und Familienzentrum “Kiek In“ zugeschaltet. In seinen begleitenden Worten betonte die Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Stadtrandsiedlungen, die beide in den 70er- und 80er- Jahren entstanden. Seine Fotos zeigen seinen künstlerischen Blick auf Corviale und Marzahn und fangen die Würde der Orte ein. Im Anschluss diskutierten die Bewohnerinnen und Bewohner über die Bilder sowie über Identifikation mit ihrem Stadtteil.

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Marzahn-Mitte: Bunte Manege sorgt für Begeisterung

BENN Mehrower Allee berichtet über ein sehr gelungenes Begegnungs-Projek in Zusammenarbeit von Schul- und Willkommensklassen und den Kinder- und Jugendzirkus CABUWAZI Marzahn:
 
„Nur drei Tage und die Generalprobe standen den knapp 50 Kindern aus zwei dritten Klassen und der Willkommensklasse der Peter-Pan-Grundschule zur Verfügung, um anspruchsvolle Zirkus-Kunststücke einzustudieren. Begleitet durch Trainerinnen und Trainer fand unter Förderung von BENN im QM Mehrower Allee vom 12. bis 16. November 2018 eine Zirkuswoche beim Kinder- und Jugendzirkus CABUWAZI Marzahn statt. Ob als Akrobat auf dem Boden, am Ball, am Trapez, als Zauberer oder Clown – alle Kinder studierten fleißig ihre Kunststücke ein. Am Freitag, dem 16. November, war es dann soweit: die Abschlussshow stand an! Unter den gespannten Augen von gut 150 Lehrern, Horterziehern, Eltern und Schulkameraden zeigten die Kinder ihre neu erlernten Fähigkeiten und lieferten eine Show ab, die von Dauerklatschen und Jubelrufen begleitet war. Eltern und Lehrer waren stolz auf die Leistungen der Nachwuchsartisten, die von CABUWAZI sogar Urkunden erhielten.“:
http://www.mehrower-allee.de/Bunte-Manege-sorgt-fuer-Begeisterung.1583.0.html

Die Wirtschaftskorrespondentin Ulrike Herrmann (taz/tageszeitung) war am 21.11.2018 zu Gast im Jugendzentrum Betonia

Marzahn-Nord-West: Bericht des Kiezreporters Rolf A. Götte über eine spannende Veranstaltung von weltgewandt e.V. in der vergangenen Woche im Jugendzentrum Betonia:
 

Die Wirtschaftskorrespondentin Ulrike Herrmann (taz/tageszeitung) war am 21.11.2018 zu Gast im Jugendzentrum Betonia in der Wittenberger Straße 78 in Berlin Marzahn NordWest. Sophia Bickhardt (weltgewandt. Institut für interkulturelle politische Bildung e.V.) hatte zur Teilnahme an einer Diskussion mit Publikumsbeteiligung gebeten und interessierte Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt.

Ulrike Herrmann (Autorin von „Der Sieg des Kapitals“ und „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung“) referierte ausdrucksstark mit fundiertem Wissen. Sophia Bickardt moderierte geschickt und selbst dann, wenn sich der Fokus der deutschen Gäste verstärkt in Richtung Hartz IV, Wohnraumknappheit sowie Renten- und Arbeitsmarkt-Politik bewegte, bemühte sie sich eindringlich, daß auch die Fragen der Neu-Berliner Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Nahost mittels eines Übersetzers das notwendige Gewicht erhielten. Dieses Procedere erschwerte zwar den Ablauf der Diskussion; war aber unbedingt notwendig.

Jugendamt in Not: Die Kümmerer von Marzahn-Hellersdorf

Die „Berliner Zeitung“ schreibt:

Jetzt haben sie endlich die Stellen bekommen, die sie so lange gefordert hatten. Und dann will sie niemand haben. Zwölf neue Mitarbeiter sucht das Jugendamt Marzahn-Hellersdorf per Anzeige, bisher haben sich aber nur drei Bewerber gemeldet. „Es gibt eben entspanntere Jobs in diesem Bereich, und die werden auch besser bezahlt“, sagt Heiko Tille, der Leiter des Jugendamtes in Marzahn-Hellersdorf.

Seine Behörde hat 83 Stellen, doch nur 75 sind zurzeit besetzt. Das hat Folgen: Kollegen sind gestresst und unzufrieden, manche fehlen, weil sie krank sind. Ihre Betreuungsfälle müssen nun Kollegen übernehmen. Bis zu 90 Fälle betreuen manche. Die Belastungsgrenze liegt bei 65. Es ist einfach zu viel.

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Modulbau Neuer Haustyp für die Großsiedlung

Via „Berliner Zeitung“:

Hellersdorf – Knapp sieben Monate nach der Grundsteinlegung hat die Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land am Montag in Marzahn-Hellersdorf das Richtfest für 165 Mietwohnungen gefeiert. Bei dem Vorhaben an der Schkeuditzer Straße handelt es sich um den Bau eines sogenanntes Typenhauses. Darunter versteht die Stadt und Land ein aus standardisierten Modulen zusammengesetztes Gebäude.

„Modulares Bauen ermöglicht nicht nur die zügige Realisierung einer großen Anzahl von Wohnungen, sondern trägt auch dazu bei, die Kosten im Wohnungsneubau zu dämpfen“, sagte Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke). „Beides ist angesichts des aktuellen Wohnungsbedarfs in Berlin von essenzieller Bedeutung.“

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Richtfest für erstes Typenhaus

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Hellersdorf. Für das erstes Typenhaus der Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft wurde am Montag, 19. November, der Richtkranz hochgezogen: Das Gebäude an der Schkeuditzer Straße 28-36 steht nun im Rohbau. In dem aus vorgefertigten Modulen errichteten Haus entstehen insgesamt 165 Ein-bis Vierzimmerwohnungen, alle mit Balkon oder Terrasse. Die Hälfte davon ist gefördert, 57 Wohnungen sind barrierefrei. Der Bau wird bis zum Frühjahr 2020 fertiggestellt. Das Gebäude ist ein Prototyp. Die Stadt und Land hat damit das Thema der Standardisierung des Wohnungsbaus aufgenommen – angesichts der Wohnungsknappheit ein dringendes Erfordernis, um zügig Wohnraum in großer Zahl zu schaffen. Die landeseigene Gesellschaft hat 2.390 Wohnungen im Bau, für weitere 661 Wohnungen ist ein Baubeginn 2019 geplant.

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DDR-Platte dient als Vorbild für neue Wohnungen in Berlin

Der „rbb“ berichtet:

Die landeseigenen Wohnungsbau-Unternehmen sind angehalten zu bauen, bauen, bauen. Und sie tun es: Die „Stadt und Land“ hat gerade Richtfest bei ihrem neuen „Typenhaus“ in Hellersdorf gefeiert – das Vorbild sind DDR-Plattenbauten.

Zum bombastischen Klang von Richard Strauß‘ „Also sprach Zarathustra“ hebt sich der Richtkranz am Rohbau in die Höhe, beim Richtfest für das erste „Typenhaus“ der Berliner Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land. Architekt Frank Arnold hat hier, in der Schkeuditzer Straße 28-36 in Hellersdorf, 165 Wohnungen entworfen. „Es geht – fast im Sinne des gründerzeitlichen Bauens – darum, dass man gute und bewährte Grundrisse zu Modulen zusammenfügt“, erklärt Arnold, „und relativ schnell in bestimmten städtebaulichen Situationen einsetzen kann.“

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Don-Bosco-Zentrum in Berlin: Beistand für einen zweiten Anlauf

Via „Deutschlandfunk“:

Gestrauchelt, gefallen, aber nicht verlassen: Der italienische Priester Don Bosco gab Jugendlichen eine zweite Chance. Eine Ordensgemeinschaft setzt das Werk in seinem Namen fort. Zum Beispiel in einem Ausbildungszentrum am Rand von Berlin.

Es ist kurz vor Neun. In der Küche des Don-Bosco-Zentrums Berlin haben schon die Vorbereitungen für das Mittagessen begonnen. Ein junger Mann schneidet für einen Rohkostsalat Kohl in Streifen. Er macht eine zweijährige Ausbildung als Fachkraft im Gastgewerbe. Neben ihm rührt eine Frau in einer Schüssel.

„Das ist veganes Mett: Reiswaffeln, Zwiebeln, Tomatenmark, passierte Tomaten, Oregano, Kümmel, Salz und Pfeffer.“

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