Bürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf Dagmar Pohle: Wenn es knirscht, muss man reden

Die „Berliner Zeitung“ schreibt:

Das Rathaus von Marzahn-Hellersdorf befindet sich in Helle Mitte, an einem zugigen, weitläufigen Platz mit Büros, Geschäften und vielen Gesundheitseinrichtungen. Von ihrem Büro aus kann Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke) auf die Alice-Salomon-Hochschule gegenüber sehen, auf den Eingang zum U-Bahnhof Hellersdorf und auf den Platz vor dem Haus. Dort unten versammelt sich gerade eine Hochzeitsgesellschaft. Drinnen, im Rathaus, eine Etage über dem Büro der Bürgermeisterin, ist das Standesamt.

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Ganz unten

Der „Freitag“ schreibt:

Armut Christiane Tramitz schaut in ihrem Roman nach ganz unten – und blickt dennoch nicht von oben herab

Marzahn-Nord, 2017. In Platte 13, elfter Stock wartet Fabian Krüger, 58, auf das, was es in diesem Stadtteil nicht gibt: die Zukunft. Als ehemaliger Maschinenbauer aus der DDR lebt er von vierhundertvier Euro Hartz IV-Leistungen.

„Wenn du ganz unten ankommst, wartet nur noch der Tod auf dich“, ist ein zentraler Satz dieses Buches, welches nicht auf Alarmismus baut, sondern auf der realen Dramatik abgehängter Stadtteile. Und diese bestehen aus Menschen. Vielen Menschen. Hier ist das soziale Unten, die Menschen, die völlig den Anschluss verloren haben. Scheinbar gesichert durch Hartz IV und doch am Ende dessen, was dem Leben Sinn gibt: Integration in die Gesellschaft, ganz gleich, welcher Herkunft.

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Statistik zur Kriminalität am Marzahner Einkaufscenter Eastgate: Die wenigsten Täter sind Migranten

„LichtenbergMarzahn+“ schreibt:

Marzahn. Seit Monaten bewegen Straftaten und Aggressionen in und um das Marzahner Einkaufszentrum Eastgate die Gemüter. Insbesondere werden diese einer Gruppe, die überwiegend aus männlichen Jugendlichen mit Migrationshintergrund und einheimischen Mädchen bzw. jungen Frauen, zugeschrieben LiMa+ berichtete. Inzwischen hat sich laut Angaben der Staatssekretärin für Inneres, Sabine Smentek, die Situation vor Ort beruhigt – eine Folge von abgestimmten Maßnahmen zwischen Senat, Bezirk und Polizei.

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U-18-Europawahl in Marzahn-Hellersdorf

Am 17.5.2019 findet auch in Marzahn-Hellersdorf an vielen Orten die U18-Europawahl statt!

Wo wählst du?
In Marzahn-Hellersdorf gibt es insgesamt 18 Wahllokale! An Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen. Nachmittags kannst du z.B. hier wählen:

Jugendklub WandelBar – Kaulsdorf
JF Fair – Marzahn Mitte
Haus der Begegnung Marzahn Mitte
Jugendzentrum Betonia – Marzahn Nord
Die Senfte – Hellersdorf Nord
Schülerclub Schatzkarte – Hellersdorf Ost
Haus Babylon – Hellersdorf Nord
Schülerzentrum Kraftwerk – Hellersdorf Ost
JFE Nische – Hellersdorf Ost
JFE Am Hultschi – Mahlsdorf

Noch am gleichen Tag werden die Stimmen ausgezählt und ab 18 Uhr erste Hochrechnungen bekannt gegeben!

#euechtjetzt #u18europa

So profitieren Berlins Bezirke von der EU

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Alle Bezirke erhalten Mitteln von der Europäischen Union und nutzen sie für soziale Projekte, attraktivere Kieze oder die Tourismusförderung. Ein Überblick.

In welchem Kiezprojekt und welchem Radweg steckt Geld aus Brüssel? Das lässt sich nicht so einfach beantworten. Selten existiert eine Übersicht beim Bezirksamt, da sich etwa Vereine auch eigenständig auf EU-Mittel bewerben können. Der oder die Europabeauftragte gibt über die Fördermöglichkeiten Auskunft.

Aber es gebe keine „Meldepflicht“ bei den Europabeauftragten, welche Projekte nun gefördert wurden, heißt es zum Beispiel aus Marzahn-Hellersdorf. Dennoch konnten uns die Bezirksämter Projekte nennen, die in den jeweiligen Bezirken ohne die EU-Gelder nicht hätten realisiert werden können.

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Anschlussfähig – eine antifeministische Kampagne zu Gewalt gegen Frauen von extrem rechts

Via Alice Salomon Hochschule:

Vortrag und Diskussion mit Perspektiven aus der Sozialen Bewegungs- und Protestforschung sowie aus feministischer Theorie.

Der aktuelle Antifeminismus hat viele Gesichter und ist anschlussfähig in verschiedene Richtungen. In ihrem Vortrag stellt die Politik- und Sozialwissenschaftlerin Christiane Leidinger eine extrem rechte Kampagne vor, die feministische Slogans aufgreift und das Thema Gewalt gegen Frauen für rassistische Zwecke instrumentalisiert. Die online und offline agierende Initiative wird von rechtsextremen Aktivistinnen getragen und zielt explizit auf die Mobilisierung von Frauen.

Mit Perspektiven aus der Sozialen Bewegungs- und Protestforschung sowie aus feministischer Theorie werden Elemente der Kampagne herausgearbeitet, deren Ziel und Charakter analysiert und mit Wissensbildungen aus der Frauen- und Lesbenbewegung sowie einem herrschaftskritischen Verständnis von Feminismus kontrastiert. In der gemeinsamen Diskussion wird auf Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten in der Sozialen Arbeit eingegangen.

Dr. Christiane Leidinger hat die Professur für Soziologie mit besonderem Schwerpunkt Geschlechtersoziologie am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Düsseldorf inne.

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Paradiesgärten – Neues Gemeinschaftsgarten-Projekt in Marzahn-Hellersdorf

Das „Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf“ berichtet:

Naschen, Sonnenseite und Panoramablick: Unter diesen Stichworten entstehen in der Nachbarschaft von Gemeinschaftsunterkünften an drei Standorten in Marzahn-Hellersdorf neue Erholungsräume. Bis 2020 sind grüne Daumen, Urban Gardener aller Herkünfte und jeden Alters herzlich willkommen, sich diese neuen Gärten gemeinschaftlich anzueignen.

Alteingesessene wie neue Anwohnerinnen und Anwohner sind ausdrücklich aufgefordert, planend und gestaltend bei der Entstehung dreier neuer grüner Inseln mitzuwirken – dem Naschgarten, Sonnengarten und Panoramagarten. Zwar bietet Marzahn-Hellersdorf Einiges an Stadtgrün, zugleich fehlt oft ein wohnungs-naher Spot für die grüne Pause zwischendrin. Zudem schaffen die drei neuen kleinen Gartenjuwele, die aus Mitteln des Stadtumbaus und der Städtebauförderung finanziert werden, „Trittsteine“ für beiläufige, zwischen-menschliche Begegnungen. Schließlich vereint die Wertschätzung für Gärten und Natur weltweit Menschen. Los geht es mit der „Gartenbaureihe“ am Donnerstag, dem 9. Mai 2019 in der Schönagelstraße 69 – 79, von 15:00 – 18:00 Uhr, Treffpunkt am Gärtnerschuppen.

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Große Eröffnung des Kiez-Gartens am Haus an der Kastanienallee

Ein weiterer nachbarschaftlicher Begegnungsort in Hellersdorf-Nord eröffnet:

Große Eröffnung des Kiez-Gartens am Haus an der Kastanienallee

Am 15. Mai 2019 ab 14.30 Uhr findet am Haus an der Kastanienallee (Kastanienallee 55, 12627 Berlin) ein großes Familien-Gartenfest statt. Um 15.30 Uhr wird der neue Kiez-Garten offiziell eröffnet. Als Gäste werden der Staatssekretär der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Stefan Tidow und die Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Gesundheit, Personal und Finanzen Dagmar Pohle und der Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Jugend und Familie Gordon Lemm teilnehmen.

Der Kiez-Garten wurde von September 2016 bis Oktober 2018 komplett umgestaltet und wird nun offiziell dem Haus an der Kastanienallee und den Nutzer_innen übergeben.

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Bericht vom Osterweg

Den Osterweg beschreiten schon viele Jahre Marzahn-Hellersdorfer Bürger*innen am Ostermontag. In diesem Jahr wurde er vom „Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“ organisiert. Etwa 100 Teilnehmer*innen begaben sich auf den Weg, der vom Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte über die katholische und evangelische Gemeinde am Neufahrwasser Weg, die russisch-orthodoxen Gemeinde in der Allee der Kosmonauten bis zur Marzahner Mühle führte. Unter den Bürger*innen waren auch  die Vizepräsidentin des Bundestages Petra Pau und die des Abgeordnetenhauses Manuela Schmidt. Henny Engels, eine der Bündnissprecherinnen sprach in ihrer Eröffnungsrede über die Bedrohung unserer Welt durch Gewalt und Waffenexporte, für die sich in nicht unerheblichem Maße auch Deutschland zu verantworten hat. Sie erinnerte an die Ungerechtigkeit und Ungleichbehandlung von Menschen in der Welt und in Deutschland und warb für Toleranz und gute Nachbarschaft der Menschen in Marzahn-Hellersdorf, egal, ob schon lange hier zuhause oder gerade erst angekommen…

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Kompetenzzentrum Großsiedlungen e.V. wirkt auch international: Gäste aus Australien und Brasilien

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Hellersdorf. Was hat der kommunale Kindergarten des 15.000 Einwohner zählenden ukrainischen Städtchens Zhovkha mit Hellersdorf zu tun? Er ist eines der Pilotprojekte des Kompetenzzentrums Großsiedlungen e.V., das seinen Sitz im „Baukasten“ am U-Bahnhof Hellersdorf hat. Mit Hilfe des Vereins ist es gelungen, die marode Einrichtung der 15.000-Einwohner-Stadt energetisch zu sanieren. Die Hellersdorfer berieten die Ukrainer dabei, auch zu verschiedenen europäischen Förderprogrammen. 2018 gewann die Kita sogar den Publikumspreis beim DENA Energy Award, dem Wettbewerb der deutschen Energieagentur.

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