U-Bahnhof Hellersdorf: 26-Jährige islamfeindlich beleidigt und mit Alkohol begossen

Der „rbb“ berichtet:

Eine muslimische Frau ist laut Polizei am Mittwochabend auf dem U-Bahnhof Hellersdorf beleidigt und mit Alkohol begossen worden.

Demnach war die 26-jährige Kopftuch tragende Frau gemeinsam mit ihren zwei Kindern auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofes unterwegs, als ein alkoholisierter Mann an sie herantrat und sie rassistisch beleidigte. Anschließend habe der 35-Jährige der Frau, die ein Kleinkind auf dem Arm trug, eine Flasche Alkohol über den Kopf geschüttet.

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Aktionsplan für mehr Demokratie

Das „Neue Deutschland“ berichtet:

Abschlussbericht zu Einstellungen der Bürger in Marzahn-Hellersdorf erschienen

Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf im Osten Berlins hat viele Seiten: Die meisten Menschen leben gerne hier und ärgern sich über die negative Darstellung ihres Wohnortes in der Öffentlichkeit. Die rührt auch daher, dass es hier in den letzten Jahren starke antidemokratische Mobilisierungen gegen Migrant*innen und Geflüchtete gab und rechte Parteien hohe Wahlerfolge einfahren konnten. Dass die Beteiligung an politischen Prozessen im Bezirk gering und negative Haltungen zur Demokratie weit verbreitet sind, hat ein Forschungsteam der Alice-Salomon-Hochschule zum Anlass genommen, »Demokratieferne Einstellungen in einer Kommune am Beispiel Marzahn-Hellersdorf« zu untersuchen. Nun ist der Abschlussbericht mit Handlungsempfehlungen für Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft erschienen.

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Demokratiestudie in Marzahn-Hellersdorf gibt Empfehlungen an Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft

Christiane Schwausch Referat Hochschulkommunikation
Alice Salomon Hochschule Berlin

Abschlussbericht zu Demokratiedistanz und Demokratiefeindlichkeit im Bezirk liegt vor

Soeben ist der Abschlussbericht zum Forschungsprojekt „Demokratieferne Einstellungen in einer Kommune – Das Beispiel Marzahn-Hellersdorf“ im Logos-Verlag erschienen. Die Wissenschaftler_innen um Prof. Dr. Heinz Stapf-Finé, Professor für Sozialpolitik an der Alice Salomon Hochschule Berlin, erarbeiteten auf Grundlage von quantitativen wie qualitativen Befragungen Handlungsempfehlungen für Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.

Demokratieplan für Marzahn-Hellersdorf

Angeregt wird ein „Demokratieplan“ für den Bezirk, der von Politik, Bürgerinnen und Bürgern und von Initiativen aus der Zivilgesellschaft gemeinsam umgesetzt wird. Prof. Dr. Heinz Stapf-Finé verdeutlicht: „Wichtig ist dabei, dass die Bürger und Bürgerinnen die Erfahrung von Selbstwirksamkeit machen. Der Politik wiederum muss der Vorteil von Partizipation klar werden: Wenn Bürgerbeteiligung die repräsentative Demokratie ergänzt, wird die Demokratie insgesamt gestärkt.“

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7.9.2019: Schöner leben ohne Nazis am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf

Am 7. September 2019 findet nunmehr zum elften Mal das Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ auf dem Alice-Salomon-Platz statt.

 „Schöner leben ohne Nazis“ wurde vor 11 Jahren, initiiert von verschiedenen Parteien und Vereinen, erstmals durchgeführt. Seitdem hat sich das Netzwerk stetig erweitert. Insgesamt werden sich in diesem Jahr über 40 Institutionen, meist aus dem Bezirk auf der Bühne oder an Ständen daran beteiligen.

Im Anbetracht der gegenwärtigen der gegenwärtigen Wahlergebnisse, der nationalistischen und rassistischen Tendenzen gerade auch in unserem Bezirk, ist es ums so bemerkenswerter, dass diese Veranstaltung von einem breiten ehrenamtlichen Engagement lebt, dass mit viel Liebe von Bürgern dieses Bezirkes organisiert und umgesetzt wird.

Bei „Schöner leben ohne Nazis am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“ präsentieren sich verschiedene im Bezirk ansässige demokratische Akteure (z.B. Vereine, Initiativen, Parteien, Ämter, Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften), die sich aktiv dem Ziel verschrieben haben, gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen Ausgrenzung, Rechtsextremismus und jedwede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu setzen.

Auf dem Fest werden sich die Akteure mit Infoständen und Aktionen für Menschen jeden Alters vorstellen. Mit dabei sind Spielangebote und Basteleien für die Kleinen, Quizze und Sport für Jugendliche, Informationen und Ausstellungen für die Älteren.

Zur Gesamtübersicht des Programms und der Ständeangebote geht es hier.

Wir Herr Lindemann zum „Helden des Antifaschismus“ wurde

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Seltsame Reisen: Ein Berliner AfD-Abgeordneter ließ sich auf der Krim für seinen Kampf gegen den Faschismus auszeichnen.

Will sich ein AfD-Mann als Antifaschist feiern lassen, muss er verschlungene Wege gehen. Abflug in Berlin an einem Dienstagvormittag Ende Juli, über St. Petersburg nach Simferopol. Der internationale Flughafen auf der Krim ist seit der völkerrechtswidrigen Annexion von März 2014 nur noch von Russland aus zu erreichen. Jetzt warten noch knapp zwei Autostunden auf den Berliner Abgeordneten Gunnar Lindemann. Erst am nächsten Mittag postet er auf Facebook: Endlich in Sewastopol angekommen, zum „5. Internationalen Kongress der Antifaschisten“.

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Siehe auch: Krim-Reisen von Gunnar Lindemann haben ein Nachspiel

Volksverhetzung vor Flüchtlingsheim in Berlin: Geldstrafe

Via „Berliner Zeitung“:

Weil er Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Marzahn ausländerfeindlich beschimpft und mit einem Messer in Richtung der Männer gezeigt hatte, ist ein 41-Jähriger zu einer Geldstrafe von 3000 Euro verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten sprach den Angeklagten am Dienstag der Volksverhetzung und der Bedrohung schuldig. Die Richterin verhängte 150 Tagessätze zu je 20 Euro. Der gelernte Gärtner hatte zuvor gestanden und sein Bedauern geäußert. Er sei betrunken gewesen und könne sich kaum erinnern.

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Marzahn: Vierergruppe greift Transmann und Begleiter an

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Mehrere Personen beleidigten den Transmann homophob. Einen seiner Begleiter schlugen sie zu Boden und traten ihm gegen den Kopf.

Eine Gruppe unbekannter Jugendlicher hat in Marzahn einen Transmann wiederholt beleidigt. Den 18 Jahre alten Begleiter des 21-Jährigen schlugen sie am Sonnabendnachmittag auf der Allee der Kosmonauten zu Boden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Demnach sollen sie mehrfach auf den Kopf des 18-Jährigen eingetreten haben. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

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Plakate und Flyer für das Schöner Leben ohne Nazis 2019 sind da!

Die Flyer- und Plakatmotive für das Schöner Leben ohne Nazis 2019 sind da! Ihr könnt die Flyer und Plakate in den kommenden Tagen zum Verteilen im Büro der Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf im Rathaus Hellersdorf abholen!

Ansonsten könnt Ihr Euch das Motiv auch hier zum Ausdrucken herunterladen:

SLON_2019_Plakat_A3_FREIGABE_1

SLON2019_DIN A6_FREIGABE_1

FB-Event hier.

Mehr Infos zum Fest gibt es hier.