Jüdischer Garten für die Gärten der Welt

Via „Berliner Morgenpost“:

Bis Herbst 2020 entsteht in der Parkanlage in Marzahn ein Wegesystem mit Pflanzen und Pavillons.

In den Gärten der Welt wurde am Donnerstag der Grundstein für den Jüdischen Garten gelegt. Dazu wurde symbolisch eine Zeitkapsel zugenagelt und von Andreas Nachama von der Allgemeinen Rabbinerkonferenz Deutschland ein jüdisches Gebet gesprochen. Seit fünf Jahren in Planung, sei der Zeitpunkt des Baubeginns nun symbolträchtig, sagte Regine Günther. „Wir sind noch sehr bewegt von dem feigen Terrorakt in Halle“, so die Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (Grüne). „Er ist auch ein Ausdruck davon, dass es in Deutschland immer noch Antisemitismus gibt.“ Der Jüdische Garten soll daher ein Ort der Begegnung und für Menschen jüdischen Glaubens Heimstatt sein. Auf 2.000 Quadratmetern entsteht bis Herbst 2020 zunächst ein Netz aus Wegen, das die Diaspora der jüdischen Kultur mit ihren Verflechtungen und internationalen Bezügen symbolisiert.

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Hellersdorf: Demokratiekonferenz am 4.11.2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Netzwerkpartner/innen, sehr geehrte Damen und Herren,

liebes Fachpersonal, liebe Eltern,

hier nun unsere Einladung mit dem Flyer im Anhang.

Wir möchten Sie ganz herzlich zur Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf „Schule ganz neutral? Werte und Politik an der Schule und die Rolle der Eltern“ am 4. November einladen!

In diesem Rahmen fragen wir:

  • Was bedeutet Neutralität an der Schule und was gerade nicht?
  • Was bedeutet politische Einflussnahme am Ort Schule?
  • Welche Rolle spielt die Schule bei der Vermittlung von Werten?
  • Welche Rolle habe ich als Elternteil?

Die Veranstaltung wird am 04.11.19 von 17-20 Uhr im Kieztreff Kastanie (Boulevard Kastanienallee 55, 12627 Berlin) stattfinden. Merken Sie sich den Termin gerne vor und tragen Sie ihn weiter!

Um Anmeldung wird gebeten: pfd-mh@stiftung-spi.de

Herzliche Grüße

Corinna Meukow und Hannes Obens

Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf

Rathaus Marzahn-Hellersdorf

Alice-Salomon-Platz 3, 12627 Berlin

U-Bahnhof Hellersdorf: 26-Jährige islamfeindlich beleidigt und mit Alkohol begossen

Der „rbb“ berichtet:

Eine muslimische Frau ist laut Polizei am Mittwochabend auf dem U-Bahnhof Hellersdorf beleidigt und mit Alkohol begossen worden.

Demnach war die 26-jährige Kopftuch tragende Frau gemeinsam mit ihren zwei Kindern auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofes unterwegs, als ein alkoholisierter Mann an sie herantrat und sie rassistisch beleidigte. Anschließend habe der 35-Jährige der Frau, die ein Kleinkind auf dem Arm trug, eine Flasche Alkohol über den Kopf geschüttet.

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Aktionsplan für mehr Demokratie

Das „Neue Deutschland“ berichtet:

Abschlussbericht zu Einstellungen der Bürger in Marzahn-Hellersdorf erschienen

Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf im Osten Berlins hat viele Seiten: Die meisten Menschen leben gerne hier und ärgern sich über die negative Darstellung ihres Wohnortes in der Öffentlichkeit. Die rührt auch daher, dass es hier in den letzten Jahren starke antidemokratische Mobilisierungen gegen Migrant*innen und Geflüchtete gab und rechte Parteien hohe Wahlerfolge einfahren konnten. Dass die Beteiligung an politischen Prozessen im Bezirk gering und negative Haltungen zur Demokratie weit verbreitet sind, hat ein Forschungsteam der Alice-Salomon-Hochschule zum Anlass genommen, »Demokratieferne Einstellungen in einer Kommune am Beispiel Marzahn-Hellersdorf« zu untersuchen. Nun ist der Abschlussbericht mit Handlungsempfehlungen für Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft erschienen.

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Demokratiestudie in Marzahn-Hellersdorf gibt Empfehlungen an Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft

Christiane Schwausch Referat Hochschulkommunikation
Alice Salomon Hochschule Berlin

Abschlussbericht zu Demokratiedistanz und Demokratiefeindlichkeit im Bezirk liegt vor

Soeben ist der Abschlussbericht zum Forschungsprojekt „Demokratieferne Einstellungen in einer Kommune – Das Beispiel Marzahn-Hellersdorf“ im Logos-Verlag erschienen. Die Wissenschaftler_innen um Prof. Dr. Heinz Stapf-Finé, Professor für Sozialpolitik an der Alice Salomon Hochschule Berlin, erarbeiteten auf Grundlage von quantitativen wie qualitativen Befragungen Handlungsempfehlungen für Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.

Demokratieplan für Marzahn-Hellersdorf

Angeregt wird ein „Demokratieplan“ für den Bezirk, der von Politik, Bürgerinnen und Bürgern und von Initiativen aus der Zivilgesellschaft gemeinsam umgesetzt wird. Prof. Dr. Heinz Stapf-Finé verdeutlicht: „Wichtig ist dabei, dass die Bürger und Bürgerinnen die Erfahrung von Selbstwirksamkeit machen. Der Politik wiederum muss der Vorteil von Partizipation klar werden: Wenn Bürgerbeteiligung die repräsentative Demokratie ergänzt, wird die Demokratie insgesamt gestärkt.“

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7.9.2019: Schöner leben ohne Nazis am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf

Am 7. September 2019 findet nunmehr zum elften Mal das Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ auf dem Alice-Salomon-Platz statt.

 „Schöner leben ohne Nazis“ wurde vor 11 Jahren, initiiert von verschiedenen Parteien und Vereinen, erstmals durchgeführt. Seitdem hat sich das Netzwerk stetig erweitert. Insgesamt werden sich in diesem Jahr über 40 Institutionen, meist aus dem Bezirk auf der Bühne oder an Ständen daran beteiligen.

Im Anbetracht der gegenwärtigen der gegenwärtigen Wahlergebnisse, der nationalistischen und rassistischen Tendenzen gerade auch in unserem Bezirk, ist es ums so bemerkenswerter, dass diese Veranstaltung von einem breiten ehrenamtlichen Engagement lebt, dass mit viel Liebe von Bürgern dieses Bezirkes organisiert und umgesetzt wird.

Bei „Schöner leben ohne Nazis am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“ präsentieren sich verschiedene im Bezirk ansässige demokratische Akteure (z.B. Vereine, Initiativen, Parteien, Ämter, Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften), die sich aktiv dem Ziel verschrieben haben, gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen Ausgrenzung, Rechtsextremismus und jedwede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu setzen.

Auf dem Fest werden sich die Akteure mit Infoständen und Aktionen für Menschen jeden Alters vorstellen. Mit dabei sind Spielangebote und Basteleien für die Kleinen, Quizze und Sport für Jugendliche, Informationen und Ausstellungen für die Älteren.

Zur Gesamtübersicht des Programms und der Ständeangebote geht es hier.

Wir Herr Lindemann zum „Helden des Antifaschismus“ wurde

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Seltsame Reisen: Ein Berliner AfD-Abgeordneter ließ sich auf der Krim für seinen Kampf gegen den Faschismus auszeichnen.

Will sich ein AfD-Mann als Antifaschist feiern lassen, muss er verschlungene Wege gehen. Abflug in Berlin an einem Dienstagvormittag Ende Juli, über St. Petersburg nach Simferopol. Der internationale Flughafen auf der Krim ist seit der völkerrechtswidrigen Annexion von März 2014 nur noch von Russland aus zu erreichen. Jetzt warten noch knapp zwei Autostunden auf den Berliner Abgeordneten Gunnar Lindemann. Erst am nächsten Mittag postet er auf Facebook: Endlich in Sewastopol angekommen, zum „5. Internationalen Kongress der Antifaschisten“.

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Siehe auch: Krim-Reisen von Gunnar Lindemann haben ein Nachspiel

Volksverhetzung vor Flüchtlingsheim in Berlin: Geldstrafe

Via „Berliner Zeitung“:

Weil er Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Marzahn ausländerfeindlich beschimpft und mit einem Messer in Richtung der Männer gezeigt hatte, ist ein 41-Jähriger zu einer Geldstrafe von 3000 Euro verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten sprach den Angeklagten am Dienstag der Volksverhetzung und der Bedrohung schuldig. Die Richterin verhängte 150 Tagessätze zu je 20 Euro. Der gelernte Gärtner hatte zuvor gestanden und sein Bedauern geäußert. Er sei betrunken gewesen und könne sich kaum erinnern.

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