BENN Blumberger Damm lädt zum Grillfest am Carrée Marzahn

Via Tagesspiegel-Newsletter Mahrzahn-Hellersdorf:

 „Berlin entwickelt neue Nachbarschaften“, kurz: BENN, lautet der Name eines Senatsprojektes, das an den Standorten von Flüchtlingsunterkünften die Kontakte zwischen Bewohnern und Bevölkerung stärken soll. Für den Standort Blumberger Damm öffnet am Freitag, 6. Juli, ein Büro in der Jan-Petersen-Straße 14 (Carrée Marzahn). Das Team um Projektleiter Kaspar Röttgers lädt deshalb am Nachmittag die Nachbarschaft zwischen 16 und 19 Uhr zum Grillfest mit vielen Mitmach-Angeboten und Riesenpuzzle des Stadtteils ein – auch eine Gelegenheit, sich kennenzulernen und über künftige Aktionen auszutauschen.

Einladungsflyer von BENN Blumberger Damm:

 

„Hässliche Aktion“ von rechten Hools

Der „Blick nach Rechts“ berichtet:

Mit Bewährungs- und Geldstrafen sowie einem Freispruch endete am heutigen Dienstag der Prozess um einen Angriff mit brennenden Fackeln auf eine Flüchtlingsunterkunft 2015 in Berlin-Marzahn.

Sieben Angeklagte, darunter eine Frau, mussten sich seit dem 19. Juni vor dem Berliner Amtsgericht Tiergarten wegen eines Angriffs auf eine Flüchtlingsunterkunft 2015 im Ortsteil Marzahn verantworten. Bereits am ersten Verhandlungstag endete der Prozess für drei Beteiligte, am heutigen Dienstag fielen die restlichen Urteile.

Damals, in der Nacht des 20. August 2015 hatten sich 16 Anhänger des Berliner HoGeSa-Ablegers „Bündnis Deutscher Hools“ (BDH) unweit der Unterkunft am Blumberger Damm getroffen und waren mit brennenden Holzlatten zu der Einrichtung gezogen, um „ein Zeichen gegen die deutsche Asylpolitik zu setzen“. Dort angekommen warfen sie die selbstgebastelten Fackeln über den Zaun, die teilweise von den Bewohnern der Unterkunft gelöscht werden mussten.

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Wenn Dummheit und Suff zusammenkommen

Quelle: Tagesspiegel-Newsletter

Polizisten fuhren mit ihrem Wagen am Sonntag um kurz nach 19 Uhr gerade durch Hellersdorf, als ihnen an der Ecke Carola-Neher-/Etkar-André-Straße ein Betrunkener mehrfach den Hitlergruß zeigte. Die Beamten stoppten und forderten den Mann auf, sich auszuweisen. Als er sich weigerte, versuchten sie ihn zu durchsuchen, wie die Polizei mitteilt. Dem widersetzte sich der 58-Jährige aber, schließlich brachten ihn die Polizisten zu Boden und fesselten ihn. Hierbei beschimpfte er die Beamten antisemitisch. Eine Messung des Atemalkohols ergab später einen Wert von ungefähr zwei Promille.

 

Marzahn-Mitte: Interkulturelles Picknick im Garten der Begegnung am 04.07.18

Via „BENN Mehrower Allee“:
Auch in diesem Jahr wird die Tradition fortgeführt: wir picknicken gemeinsam mit allen Nachbarinnen und Nachbarn im Garten der Begegnung!
Das DRK-Nachbarschaftszentrum und BENN im QM Mehrower Allee schmeißen gemeinsam den Grill an. Alle Gäste sind herzlich willkommen, das Grillgut zu testen, ihre liebste Grillbeilage mitzubringen und sich kulinarisch auszutauschen.
Herzlich laden wir Sie ein, am Mittwoch, den 04.07.18, um 16.30 Uhr in den Garten der Begegnung, Ludwig-Renn-Str. 33B, zu kommen und mit uns lecker zu speisen!

Bewohnerinnen und Bewohner lernen das Zuckerfest kennen

Via „BENN Mehrower Allee“:

Am 15. Juni 2018 wurde zum ersten Mal im Quartier an der Mehrower Allee das Zuckerfest gefeiert. Dieses Fest kennzeichnet das Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan. Gefeiert wird daher mit viel Essen. Auch im Garten der Begegnung, wo das Fest stattfand, wurden viele regionale Spezialitäten aufgetischt: es gab Falafel und Hummus, Taboulé-Salat, Baklava aber auch klassische Kuchen, zur Begeisterung der Kinder auch Zuckerwatte.

Bunt gemischt war aber nicht nur die Auswahl der Speisen, sondern auch das Publikum. Unter den Gästen fanden sich neben alteingesessenen Quartiersbewohnerinnen und -bewohnern und Familien auch viele neue Nachbarn, beispielsweise aus den Gemeinschaftsunterkünften der Bitterfelder Straße. Die langjährigen Bewohnerinnen und Bewohner waren neugierig auf das bisher fremde Fest und die neuen Nachbarn freuten sich, ihre Kultur zeigen und im Garten feiern zu können. Es dauerte daher nicht lange, bis die traditionelle Musik spontan zum Tanzen anregte und Menschen unterschiedlichster Herkunft gemeinsam die Hüften schwangen.

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»Erzählt und zugehört! Lebensgeschichten im Dialog«

Via Stiftung SPI:
Was brauchen Menschen, um das eigene Leben selbstbestimmt zu gestalten? Was ist nötig, damit sie sich aktiv in ihr Lebensumfeld und in die Gesellschaft einbringen können?
Neben dem Zugang zu den notwendigen Ressourcen ist ein wertschätzender Blick auf sich selbst und die eigene Geschichte eine zentrale Voraussetzung. Biografische Ansätze können dabei helfen, einen positiven Blick auf die Vergangenheit (wieder) zu erlangen und auf diese Weise Ressourcen für den zukünftigen Lebensweg freizulegen.
Die Erfahrung von Selbstwirksamkeit ist jedoch nicht nur für die individuelle Lebensgestaltung von zentraler Bedeutung: Sie ist auch ein Baustein für die gemeinsame Gestaltung des Gemeinwesens und damit zentrale Grundlage einer funktionierenden Demokratie.
Das Modellprojekt »Erzählt und zugehört! Lebensgeschichten im Dialog« erprobt und entwickelt bis zum Jahr 2020 gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Marzahn-Hellersdorf dialogische und biografische Ansätze. Ziel ist es, persönliche Ressourcen sichtbar zu machen und den Lebensgeschichten der Anwohnerinnen und Anwohnern Anerkennung zu verschaffen.

Marzahn-NordWest: BENN-Projekt „Bleib cool“ – Mai – Dezember 2018

Neues BENN-Projekt in Marzahn-NordWest:

Die Beziehungen von Kindern aus der MUF und aus der Nachbarschaft sowie deren Familien werden intensiviert. Über das gemeinsame Tun und Erleben werden Verhaltensweisen bearbeitet und Vorurteile abgebaut. Vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten wie z.B. zur Mitarbeit in sozialen Einrichtungen des Stadtteils werden vorgestellt. Die Kinder Geflüchteter und ihre Eltern lernen den Stadtteil Marzahn NordWest besser kennen und nutzen die Möglichkeiten für gutes nachbarschaftliches Zusammenleben.

In den letzten Monaten wurden bereits sehr gute Kontakte zu den Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft aufgebaut. So wurden Kinder und Familien der MUF in die Neugestaltung der Räumlichkeiten des Kinderkellers einbezogen. diese werden weiter intensiviert und Kinder und Jugendliche der Unterkunft sowie deren Eltern aktiv in die Durchführung wöchentlicher Projekttage in der Unterkunft, dem Kinderkeller und in anderen Einrichtungen des Stadtteils einbezogen.

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Bericht von der Quartiersrats-Sitzung am 21.06.2018 in Marzahn-NordWest

Via QM Marzahn-NordWest – zwei Mitarbeiter*innen des lokalen Quartiermanagements kündigen für Ende des Jahres bzw. zu Beginn des kommenden Jahres ihren Abschied an:

Nachdem mit leichter Verspätung weitere QR-Mitglieder erschienen waren, ergab die Anwesenheitskontrolle die Beschlußfähigkeit des Gremiums. Somit konnten die Protokolle der zurückliegenden drei QR-Sitzungen mehrheitlich angenommen werden. Unter TOP 3 beanstandete Frank Grontzki, daß a) vom QM das langjährige Wirken des Apothekers Brandt in der Havemannnstraße anläßlich der Schließung nicht entsprechend gewürdigt wurde, daß b) das QM nicht die Aufgabe einer Arzt-Praxis im Vita-Haus meldete und daß c) vom QM das Fest des 1. FC Marzahn 94 auf dem Sportplatz am Geraer Ring nicht angekündigt wurde. QM André Isensee erklärte eingehend die Vorgehensweise im Zusammenhang mit der aktivierenden Bürgerbefragung im Stadtteil Marzahn NordWest, die bisher sehr positiv verlief; soll heißen: 75 % der befragten Bürger*innen ließen sich auf ein Gespräch ein. Weiter kündigte André Isensee an, daß er am 31.12.2018 aus dem QM ausscheiden wird und sich beruflich nach Niedersachsen verändern wird. Victoria Loprieno gab bekannt, im ersten Quartal 2019 aus dem QM auszuscheiden. Betretenes Schweigen war die Folge und die feuchten Augen von Victoria Loprieno ließen die sehr persönliche Bedeutung ihrer Aussage erkennen. Auf Anfrage des Kiezredakteurs wird Anke Hilbrig ihre Position zunächst beibehalten. Der QR wird am 12. Dezember 2018 seine Entlastung erfahren, dem letzten Arbeitstag von André Isensee.

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Geldstrafe wegen Fackel-Attacke auf Berliner Flüchtlingsheim

„rbb“ berichtet:

Insgesamt sechs Männer und Frauen sollen im August 2015 brennende Fackeln über den Zaun eines Flüchtlingsheims in Berlin-Marzahn geworfen haben. Einer von ihnen wurde nun verurteilt – zu einer Geldstrafe von 400 Euro. Das Amtsgericht Tiergarten sprach den 30-Jährigen am Dienstag der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten schuldig. Das Urteil in Höhe von 40 Tagessätzen zu je 10 Euro entsprach den Anträgen von Staatsanwaltschaft und Verteidigung.

Das Verfahren gegen eine mitangeklagte 44-Jährige wegen Beihilfe wurde eingestellt. Gegen vier weitere Angeklagte wird der Prozess am 3. Juli fortgesetzt.

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Siehe auch: Brennende Fackeln Richtung Flüchtlingsheim geworfen – 400 Euro Geldstrafe!

Tag der offenen Gesellschaft: „… dann bekommt man ein ganz anderes Bild von Deutschland“

Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet:

Die deutsche Regierung droht an der Asylpolitik zu zerbrechen – und im ganzen Land treffen sich Menschen zum „Tag der offenen Gesellschaft“. Ein Besuch bei den vielleicht letzten Enthusiasten Deutschlands.

Am Ende dieser Woche wollen sie die Welt retten, wenigstens ein bisschen. Und weil das hier Deutschland ist, ist Kartoffelsalat das Mittel der Wahl. Er kommt um elf Uhr, in einer Tupperdose, steht dann auf einem Biertisch zwischen polnischen Süßigkeiten, Gebäck und Thermoskannen mit Kaffee. Drumherum sitzen Menschen und reden, in Marzahn, einem Plattenbauviertel im äußersten Osten Berlins.

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