10.12.2018 Alice Salomon Hochschule: „Menschenrechte – alte und neue Gefährdungen“

Via „Alice Salomon Hochschule“:

Gastvortrag von und Podiumsdiskussion mit Hans Joas zum 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

Audimax

Professur für Ethik und Sozialphilosophie in der Sozialen Arbeit

Angesichts einer globalpolitischen Stimmungslage, in der die Menschenrechte weltweit wieder ins Hintertreffen zu geraten drohen, gilt es, an „alte und neue Gefährdungen“ zu erinnern.
Deshalb feiert die Alice Salomon Hochschule Berlin am 10. Dezember 2018 den 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Den Gastvortrag hält Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joas. Der renommierte Soziologe und Philosoph ist Ernst-Troeltsch-Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin und unter anderem Autor des Bestsellers „Die Sakralität der Person“. Im Anschluss diskutieren mit ihm auf dem Podium: Prof. em. Dr. Georg Lohmann (Universität Magdeburg), Prof. Dr. Nivedita Prasad (ASH Berlin) und Prof. Dr. Arnd Pollmann (ASH Berlin). Danach können Teilnehmer_innen im Rahmen eines Empfangs miteinander ins Gespräch kommen.

Quelle

Yakuza: „Das verkauft sich eben“

Die „Zeit“ schreibt:

Die Mode-Marke Yakuza macht Millionenumsätze, weil sie zum Outfit des Anti-Establishments geworden ist. Pegida-Demonstranten, Fußball-Ultras und Bodybuilder tragen die Kleidung. Aber auch Neonazis. Wollte Yakuza werden, was es ist?

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Ein Spendenaufruf vom BENN-vor-Ort-Team Blumberger Damm

Zur Einrichtung von Begegnungsräumen in zwei Unterkünften für Geflüchtete gemeinsam mit den Bewohner_innen sucht das BENN Projekt Blumberger Damm gut erhaltene Gegenstände und Möbelstücke als Spende. Gesucht werden: Sofa-Garnituren, Teppiche, Beistelltische, Kommoden, Staubsauger, Wasserkocher, Nähmaschine, Kinderspielzeug und Pflanzen. Das Team freut sich sehr über eine Kontaktaufnahme unter info@benn-blumbergerdamm.de oder 030 39721363.

„Berlin hat zu wenige Plätze für Kinder in Not“

Der „rbb“ berichtet:

Sozialarbeiter des Jugendamtes sollen Kinder vor Gewalt und Verwahrlosung retten und sie im Notfall von ihren Familien trennen. Dabei stoßen sie aber immer wieder an Grenzen, berichtet rbb-Reporter Norbert Siegmund.

rbb: Herr Siegmund, Sie waren mit dem Kriseninterventionsteam des Jugendamts in Marzahn-Hellersdorf unterwegs. Wie schlimm war das, was Sie da gesehen haben?

Norbert Siegmund: Was wir dort gesehen haben, war zum Teil sehr schrecklich. Mich hat zum Beispiel total bedrückt, dass offenbar die Schädlingsbekämpfer in den Bezirken oft wichtige Tippgeber für das Jugendamt sind. Wir haben von Wohnungen erfahren, die mit Bettwanzen verseucht waren. Dort sind dann die Krisenhelfer des Jugendamts hingegangen. In einem Fall waren vier Kinder betroffen, in einer Wohnung, in der katastrophale Zustände herrschten. Im Behördenjargon spricht man davon, dass das Kindeswohl gefährdet ist.

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BENN (Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften): Abschluß des Frauen-Selbstverteidigungskurses

Der Kiezreporter in Marzahn-NordWest berichtet:

Motto: Selbstbewußtsein stärken, Opferrolle verlassen, Eigeninitiative vertrauen, Sinne schärfen, Grenzen setzen !

Am 30. November 2018 wurde der von BENN angebotene Selbstverteidigungskurs für Frauen unterschiedlichster Nationalitäten mit der letzten Veranstaltung beendet. Ca. ein Dutzend Frauen verschiedenen Alters beteiligten sich an diesem abschließenden Teil des Kurses, der über einen Zeitraum von zehn Wochen von 25 Teilnehmerinnen besucht wurde. Auch am Ende des Kurses wurde wieder demonstriert, trainiert, erläutert und nachgebessert. Permanent ging es reihum und so gerieten gelegentlich groß gegen klein und recht zart gegen etwas kräftiger aneinander. Die einstudierten Abwehrmaßnahmen ließen im Kiezredakteur den berechtigten Verdacht aufkommen, daß mit den Teilnehmerinnen hinsichtlich eines körperlichen Angriffs und der angelernten Abwehr in Zukunft „nicht gut Kirschen zu essen ist“. Marina Bikádi, die Leiterin des Kinderkellers, dankte der sympathischen Trainerin Mailin Rieck von wingtsun für die Durchführung, Dirk Altweck von BENN (Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften) für die finanzielle Regulierung und den Teilnehmerinnen mit einer Urkunde sowie mit einem Mini-Alarm-Stick für die Hand- oder Jackentasche. Die Frauen konnten sich in eine vorbereitete Liste eintragen und darin ihr Interesse an einer möglichen Fortsetzung des Kurses – zunächst unverbindlich – anmelden.

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Leben in der Großsiedlung

Via „Quartiersmanagement Marzahn-NordWest“:

Der Fotograf Pasquale Liguori porträtiert in seiner Ausstellung „IMPASSE “die Stadtrandsiedlungen Corviale in Rom und Marzahn in Berlin. Am 9. November 2018 war die Vernissage.

 
Die Organisatorinnen Susanne Gontard und Victoria Loprieno aus dem QM Marzahn-NordWest. Bild: Dagmar Buchholz, SenSW

Pasquale Liguori war aus Rom in das  Nachbarschafts- und Familienzentrum “Kiek In“ zugeschaltet. In seinen begleitenden Worten betonte die Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Stadtrandsiedlungen, die beide in den 70er- und 80er- Jahren entstanden. Seine Fotos zeigen seinen künstlerischen Blick auf Corviale und Marzahn und fangen die Würde der Orte ein. Im Anschluss diskutierten die Bewohnerinnen und Bewohner über die Bilder sowie über Identifikation mit ihrem Stadtteil.

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Marzahn-Mitte: Bunte Manege sorgt für Begeisterung

BENN Mehrower Allee berichtet über ein sehr gelungenes Begegnungs-Projek in Zusammenarbeit von Schul- und Willkommensklassen und den Kinder- und Jugendzirkus CABUWAZI Marzahn:
 
„Nur drei Tage und die Generalprobe standen den knapp 50 Kindern aus zwei dritten Klassen und der Willkommensklasse der Peter-Pan-Grundschule zur Verfügung, um anspruchsvolle Zirkus-Kunststücke einzustudieren. Begleitet durch Trainerinnen und Trainer fand unter Förderung von BENN im QM Mehrower Allee vom 12. bis 16. November 2018 eine Zirkuswoche beim Kinder- und Jugendzirkus CABUWAZI Marzahn statt. Ob als Akrobat auf dem Boden, am Ball, am Trapez, als Zauberer oder Clown – alle Kinder studierten fleißig ihre Kunststücke ein. Am Freitag, dem 16. November, war es dann soweit: die Abschlussshow stand an! Unter den gespannten Augen von gut 150 Lehrern, Horterziehern, Eltern und Schulkameraden zeigten die Kinder ihre neu erlernten Fähigkeiten und lieferten eine Show ab, die von Dauerklatschen und Jubelrufen begleitet war. Eltern und Lehrer waren stolz auf die Leistungen der Nachwuchsartisten, die von CABUWAZI sogar Urkunden erhielten.“:
http://www.mehrower-allee.de/Bunte-Manege-sorgt-fuer-Begeisterung.1583.0.html

Die Wirtschaftskorrespondentin Ulrike Herrmann (taz/tageszeitung) war am 21.11.2018 zu Gast im Jugendzentrum Betonia

Marzahn-Nord-West: Bericht des Kiezreporters Rolf A. Götte über eine spannende Veranstaltung von weltgewandt e.V. in der vergangenen Woche im Jugendzentrum Betonia:
 

Die Wirtschaftskorrespondentin Ulrike Herrmann (taz/tageszeitung) war am 21.11.2018 zu Gast im Jugendzentrum Betonia in der Wittenberger Straße 78 in Berlin Marzahn NordWest. Sophia Bickhardt (weltgewandt. Institut für interkulturelle politische Bildung e.V.) hatte zur Teilnahme an einer Diskussion mit Publikumsbeteiligung gebeten und interessierte Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt.

Ulrike Herrmann (Autorin von „Der Sieg des Kapitals“ und „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung“) referierte ausdrucksstark mit fundiertem Wissen. Sophia Bickardt moderierte geschickt und selbst dann, wenn sich der Fokus der deutschen Gäste verstärkt in Richtung Hartz IV, Wohnraumknappheit sowie Renten- und Arbeitsmarkt-Politik bewegte, bemühte sie sich eindringlich, daß auch die Fragen der Neu-Berliner Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Nahost mittels eines Übersetzers das notwendige Gewicht erhielten. Dieses Procedere erschwerte zwar den Ablauf der Diskussion; war aber unbedingt notwendig.

Feuriger Advent mit der Nachbarschaft

Via „Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf“:

Freitag, 30. November 2018, 15 – 19 Uhr, Victor-Klemperer-Platz, Freizeitforum Marzahn und Marzahner Promenade

Zum Feurigen Advent mit der Nachbarschaft verwandelt sich die Marzahner Promenade in eine Kultur- und Kunstmeile und auf dem Victor-Klemperer-Platz und im Foyer vom Freizeitforum herrscht weihnachtliches Treiben. Bereits zum dritten Mal veranstaltet die AG Nachbarschaftsfeste vom Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf das weihnachtliche Nachbarschaftsfest mit einem bunten Programm für Jung und Alt. An mehreren Orten wird zu Live-Musik und heißen Getränken eingeladen. Im und am Freizeitforum Marzahn können Groß und Klein an vielen Aktionen teilnehmen. Bei knisterndem Feuer am Weihnachtsbaum auf dem Victor-Klemperer-Platz können weihnachtliches Gebäck, Stockbrot, Gegrilltes sowie Kaffee und Kuchen genossen werden. Eine Feuershow mit Tanz auf dem Victor-Klemperer-Platz rundet das Programm ab. Im Foyer des Freizeitforums stehen Spiel- und Bastelangebote bereit. Auch der Weihnachtsmann ist vor Ort, und Wunschzettel können nach Himmelpfort geschickt werden. Sie sind herzlich eingeladen zu staunen, zu basteln, zu hören, zu genießen, sich sportlich zu betätigen, zu spielen oder einfach einen wunderbaren Nachmittag zu verbringen.

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