Coaching für Newcomer in Marzahn-Hellersdorf an der VHS

Via Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf:

Am Montag, dem 3. September 2018, startet das Projekt “Coaching für Newcomer in Marzahn-Hellersdorf“ an der VHS. Das Projekt richtet sich an Newcomer mit Fluchterfahrungen und unterschiedlich ausgeprägten Deutschkenntnissen, die eine Orientierung hinsichtlich Arbeitsmarkt, Studium, Aus- oder Weiterbildung benötigen.

Neben praxisorientierten Konversationskursen in Deutsch an der VHS wird es ein vielseitiges Programm an Coaching im Arbeitsmarktbereich, Computerkursen und Empowerment-Workshops geben. Eine Kombination aus formellen und informellen Lern- und Bildungsmethoden fördert individuelle Kompetenzen und die Chancen einer erfolgreichen Integration für Newcomer. Neben Gruppen-Coaching wird es deshalb auch die Möglichkeit geben, individuelle Beratung in Anspruch zu nehmen. Das Coaching bietet zudem die Möglichkeit, am eigenen Bewerbungsschreiben zu arbeiten, einen Lebenslauf zu erstellen, sowie sich auf Vorstellungsgespräche vorzubereiten.Ziel ist es, die Newcomer kompetent und bedarfsorientiert auf ihrem Berufsweg zu unterstützen.

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BENN-Marzahn-NordWest: Selbstverteidigungskurs für Frauen

Nach dem erfolgreichen Abschluß des Antimobbing- und Selbstverteidigungskurses für Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil führt BENN (Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften) jetzt einen Selbstverteidigungskurs für Frauen durch. Der Kurs erstreckt sich über 10 x jeweils 2 Stunden und ist für alle Frauen aus dem Stadtteil – selbstverständlich auch aus der Gemeinschaftsunterkunft – geeignet. Der erste Termin ist am Freitag, dem 07. September 2018 im Kinderkeller, Wittenberger Straße 85, 12689 Berlin.

Weitere Infos und Anmeldung unter Telefon 030 / 93 77 20 52 (Marina Bikádi) oder unter dem Anhang.

1.9.2018: Schöner leben ohne Nazis am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf

Alle Informationen auf einen Blick sind hier zusammengestellt:

Am 1. September 2018 findet nunmehr zum zehnten Mal das Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ auf dem Alice-Salomon-Platz statt.

 „Schöner leben ohne Nazis“ wurde es vor 10 Jahren, initiiert von  verschiedenen Parteien und Vereinen, erstmals durchgeführt. Seitdem hat sich das Netzwerk stetig erweitert. Insgesamt werden sich in diesem Jahr über 40 Institutionen, meist aus dem Bezirk auf der Bühne oder an Ständen daran beteiligen.

Im Anbetracht der gegenwärtigen der gegenwärtigen Wahlergebnisse, der nationalistischen und rassistischen Tendenzen gerade auch in unserem Bezirk, ist es ums so bemerkenswerter, dass diese Veranstaltung von einem breiten ehrenamtlichen Engagement lebt, dass mit viel Liebe von Bürgern dieses Bezirkes organisiert und umgesetzt wird.

Bei „Schöner leben ohne Nazis am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“ präsentieren sich verschiedene im Bezirk ansässige demokratische Akteure (z.B. Vereine, Initiativen, Parteien, Ämter, Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften), die sich aktiv dem Ziel verschrieben haben, gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen Ausgrenzung, Rechtsextremismus und jedwede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu setzen.

Auf dem Fest werden sich die Akteure mit Infoständen und Aktionen für Menschen jeden Alters vorstellen. Mit dabei sind Spielangebote und Basteleien für die Kleinen, Quizze und Sport für Jugendliche, Informationen und Ausstellungen für die Älteren.

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Wie eine Familie damit ringt, in Deutschland anzukommen

Der „rbb“ berichtet:

Omar S. und Fadila A. stammen aus der Stadt Homs im Westen Syriens. Seit zwei Jahren leben sie mit ihren beiden kleinen Töchtern in Marzahn-Hellersdorf. Wirklich angekommen ist die Familie nicht – aus vielerlei Gründen.

Die Türen im Treppenhaus sind gelb, alle im selben Ton. Ich steige in den fünften Stock. Hier lebt die syrische Familie S.. An der Wohnung gegenüber ist ein rotweißes Polizei-Absperrband befestigt – was mag dahinter passiert sein?

Ich klingele bei den S.. In der Tür stehen Omar, seine Frau Fadila A., beide studierte Agraringenieure aus der syrischen Stadt Homs, die fünfjährige Nour und ihre zweijährige Schwester Hala [alle Namen von der Redaktion geändert]. Omar ist aus der syrischen Armee desertiert und 2015 nach Deutschland geflüchtet. Seine Frau folgte ihm ein Jahr später. Seit 2016 leben sie hier in Marzahn-Hellersdorf.

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13.10.2018 UNO-JAM: „Für einen solidarischen & gemeinsamen Kiez!“

Save the date! Für Samstag den 13.10.2018 planen das JFE UNO, das Projekt Ponte und Polis* einen gemeinsam organisierten „UNO-JAM“ mit verschiedenen Bands wie u.a. die „Yellow Banana Gang“ (HipHop aus Lichtenberg: www.facebook.com/ybgberlin/) und dem Songwriter Martin Goldenbaum (www.facebook.com/goldenbaum.martin). Das Konzert findet als Open Air auf dem Gelände der JFE UNO in der Märkischen Allee 414 in der Nähe des S-Bahnhofs Ahrensfelde statt.

Ausserdem sind verschiedene Workshops (Graffiti, Hip Hop-Tanz und zum Thema Rassismus) geplant!

Und natürlich wird für Euer leibliches Wohl mit Grillgut und Getränken gesorgt!

Im Anschluss an das Open Air Konzert findet auch noch eine Diso statt!

Für freuen uns auf ein tolles Fest! Für einen solidarischen Kiez in Mahrzahn-NordWest!

Zur FB-Veranstaltung hier.

Vorabflyer zum ausdrucken: 18-10-13_UNO JAM Flyer

BENN Boulevard Kastanienallee & Nord-Hohenschönhausen präsentieren ein gemeinsames Sprachcafé

👋👋Miteinander ins Gespräch kommen, Nachbarn kennenlernen, Sprache lernen. Klingt gut und ist ab dem 28.08 jeden 2. & 4. Donnerstag im Sprachcafé in der Stollberg Str. 33 möglich! Kommt zum netten Austausch vorbei!! 👋👋

BENN Marzahn-NordWest: Der Selbstbehauptungs- und Antimobbing-Kurs

Via „Kiezbericht„:

„BLEIB COOL“ im Kinderkeller wurde mit dem Training am 20. August 2018 beendet. Etwa zwei Dutzend Kinder und Jugendliche (hauptsächlich aus der Gemeinschaftsunterkunft in der Wittenberger Straße) haben sich daran beteiligt. Unter der Leitung von Mike Päpke und seiner Kollegin Mailin Rieck von VESQ WINGT SUN haben die jungen Teilnehmer durch aufmerksames Zuhören, fleißiges Diskutieren, reges Mitmachen und intensives Üben gelernt, schwierige Gegebenheiten im täglichen Leben relativ unbeschadet zu überstehen. Die gestellten Situationen reichten von gewaltlosem Aneinandervorbeigehen über abwehrende Reaktionen bis zum – falls unumgänglich erforderlich – geschickten und erfolgreichen Verteidigen der eigenen Person. Dabei wurde den Kids und Jugendlichen Tricks und Kniffe beigebracht, die selbst bei körperlich weit Unterlegenen zum Ziel, nämlich der gelungenen Abwehr eines Angriffs, führt. Interessant zu beobachten war, mit welchem Fleiß sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Übungen beteiligten. Vermutlich lag es an der sehr moderaten und dennoch klaren Ansage des Kursleiters Mike Päpke. Übrigens ließ er das in den letzten Wochen Gelernte an seiner eigenen Person testen; wobei sein Urteil in den meisten Fällen positiv ausfiel. Nur selten mußte er noch ein Stück weit nachhelfen. Einem 11-jährigen Mädchen und einem 10 Jahre alten Jungen (beide aus der GU) wurde ein laustarkes Geburtstagsständchen geboten. Nach Aushändigung der Urkunden über die Teilnahme wurde kräftig von den gesunden Leckereien genascht. Der Kiezredakteur kann nun nur noch sagen: Bleibt cool !

Endspurt des Projekts Ponte – Letzte Projektfördergelder zu vergeben!

Beim Projekt Ponte könnt Ihr zur Umsetzung Eurer Ideen noch Fördermittel beantragen! Nutzt die Chance zur Schaffung interkultureller Begegnungen in Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord!:

Da das Projekt Ponte zum 31.12.2018 ausläuft und wir noch Geld für das laufende Jahr zur Verfügung stehen haben, rufen wir Euch somit ein letztes Mal dazu auf, Euch bei uns zu melden, falls Ihr Interesse haben solltet noch weitere Projekte in den kommenden 2 Monaten umzusetzen (bis zu 1000 Euro Förderung ist pro Projekt möglich – die Abrechnung muss bis Ende Oktober erfolgen).

Wir können alle Ideen (vom Fußballturnier bis hin zum Kinoabend) fördern, welche Ihr zur Ermöglichung der interkulturellen Begegnung und zur Stärkung lebendiger Nachbarschaften in den Sozialräumen rund um die Gemeinschaftsunterkünfte in Marzahn-Nord (MUF in der Wittenberger Straße 16) und Hellersdorf-Nord (Tempohome in der Zossener Straße) umsetzen wollt!

Meldet Euch einfach via Mail (ponte@pad-berlin.de), Telephon (0152/31771383) oder Facebook bei uns und wir beraten Euch beim weiteren Vorgehen! Wir übernehmen auch weiterhin Unterstützungsleistungen beim Verfassen von den im Jahr 2018 sehr vereinfachten Anträgen!