„LaLoka“: Flüchtlingstreff in Hellersdorf muss schließen

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Das „LaLoka“ war ein wichtiger Anlaufpunkt im Kiez, doch der Eigentümer zieht einen neuen Supermarkt vor.

Für die Geflüchteten im Kiez war es ein wichtiger Anlaufpunkt. Es gab Computer mit Internetzugang, Kochabende, Beratungen zur Wohnungssuche und neuerdings – zur großen Freude aller – sogar einen Tischkicker. Doch seit diesem Jahr ist nichts mehr los im Flüchtlingstreff „La Loka“ an der Schneeberger Straße in Hellersdorf, die Räume sind leer.

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Flüchtlingsprojekt vor dem Aus: Zu sozial für die Deutsche Wohnen

Die „taz“ berichtet über das LaLoka: „In Hellersdorf muss ein Vorzeige-Flüchtlingsprojekt schließen, weil es nicht zu den Plänen der Deutschen Wohnen passt. Die sieht vor Ort bereits zu viele soziale Träger.
Am Boulevard Kastanienallee war die Welt bislang noch in Ordnung für die Deutsche Wohnen. Während der Immobilienkonzern, zu dessen Enteignung mittlerweile selbst eine der drei Regierungsparteien aufruft, überall sonst in Berlin zum Synonym für Profitgier geworden ist, genießt das Unternehmen hier einen guten Ruf: Bei dem Vorhaben, die heruntergekommene Einkaufsmeile wiederzubeleben, ziehen die Deutsche Wohnen, der seit 2012 ein Großteil der Wohnungen und Gewerbeflächen hier gehören, und andere Akteure im Bezirk an einem Strang.
Doch damit könnte es jetzt vorbei sein: Das LaLoka, ein selbstverwalteter Treffpunkt von und für Flüchtlinge, musste in diesem Monat schließen. Der Vertrag zwischen dem bisherigen Trägerverein und der Deutschen Wohnen endete Ende November, gern hätte der aktuelle Betreiber, die Initiative Refugees Emancipation, den Vertrag übernommen.“ Weiterlesen: http://www.taz.de/!5556370/

Stiftung zeichnet Schülergruppe für Engagement aus

Eine erfreuliche Nachricht zum neuen Jahr aus unserem Bezirk! Auch die Fach- und Netzwerkstelle Ponte beglückwünscht die mit dem Integrationspreis ausgezeichnete Schülergruppe der Ernst-Haekel-Schule:

„Die Stiftung „Zukunft für Berlin“ hat ihren diesjährigen Integrationspreis an die Ernst-Haeckel-Schule vergeben. Damit will sie die Arbeit einer Gruppe von Schülern für ein tolerantes Miteinander und gegen Ausgrenzung würdigen.

Der Preis wurde auf der Dezember-Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung vergeben und von Schülern und Horst Brunn, Koordinator der Arbeit der Aktivgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ entgegengenommen. Dabei wurde auch die Unterstützung des Fördervereins der Schule für deren Aktivitäten hervorgehoben. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert.“: https://www.berliner-woche.de/hellersdorf/c-politik/stiftung-zeichnet-schuelergruppe-fuer-engagement-aus_a194368

Das Projekt Ponte verabschiedet sich und geht doch weiter…

An dieser Stelle verabschiedet sich das Projekt Ponte nach zweieinhalb Jahren theoretischer und praktischer Arbeit in seiner bisherigen Form aus Marzahn-Hellersdorf.  Zum Abschluss des Projekts Ponte hat der Projektleiter Moritz Marc zusammen mit der Diplom-Sozialwissenschaftlerin Kerstin Palloks (Siehe: http://www.beratungskiste.de/kerstin.html) eine Abschlussdokumentation erstellt.

Die Dokumentation schildert Erfahrungen und Ergebnisse des Projekts „Ponte –  interkulturelle Orientierung und Nachbarschaftsvermittlung“. Ponte startete seine Aktivitäten in Marzahn-Hellersdorf im Sommer des  Jahres  2016  und  endete  im  Dezember 2018. Das  Projekt  wurde  im  Rahmen  des  von  der EU  geförderten Programms Zukunftsinitiative Stadtteil II – Teilprogramm „Soziale Stadt“ gefördert, Träger des Projekts war die pad gGmbH.

In den zweieinhalb Jahren seiner Tätigkeit in den beiden Sozialräumen Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord konnte das Projekt Ponte eine Reihe wichtiger Erfahrungen in Bezug auf die Realisierungschancen seiner verschiedenen Gemeinwesen bezogenen Aufträge dokumentieren. Im Rahmen der begleitenden Evaluation des Projekts konnten zu verschiedenen Zeitpunkten auch die Perspektiven von Kooperationspartner/innen bzw. Zielgruppen  der  Projektarbeit  erhoben werden, die  ebenfalls  in  diese  Dokumentation  eingeflossen sind.

Wir möchten die gewonnenen Erkenntnisse aus der (gemeinsamen) Projektpraxis einem weiteren Leser/innen-Kreis zugänglich machen und mit dieser Dokumentation Anregungen für die Arbeit unter dem Themenschwerpunkt „Interkulturelle Nachbarschaftsvermittlung“ zur Verfügung stellen. Wir würden uns freuen, wenn unsere Erfahrungen und Überlegungen aus dem Ponte-Projekt als interessante Einblicke in die Projektpraxis zur Kenntnis genommen und vielleicht als Impulse für die weitere Arbeit in diesen oder auch anderen Sozialräumen dienen können.

Gedankt sei allen Kolleg*innen aus den verschiedenen Projekten und Initiativen, der Verwaltung und dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf für ihre große Unterstützung dieses Projekts und ihr stetiges Engagement für ein gutes Miteinander im Bezirk.

Um das Engagement für interkulturelle Themen der vielen Aktiven in den Sozialräumen öffentlich zu würdigen, hat das Projekt Ponte zudem im Frühjahr 2018 die Broschüre „Interkulturelles Engagement in Marzahn-Hellersdorf“ veröffentlicht, die unter Mitarbeit vieler engagierter Kolleg*innen aus  den unterschiedlichsten Bereichen entstanden ist.

Download der Abschlussdokumentation „Interkulturelle Nachbarschaftsvermittung im Sozialraum“ (Dezember 2018) hier: Abschlussdokumentation_Ponte_Palloks_2018

Download der Broschüre „Interkulturelles Engagement in Marzahn-Hellersdorf“ (Frühjahr 2018) hier: 18-03-16_Ponte_Brosch_vorläufige finale Version

Bevor sich das Projekt Ponte an dieser Stelle verabschiedet, können wir Euch/Ihnen an dieser Stelle erfreulicherweise mitteilen, dass der bisherige Projektleiter Moritz Marc im Bezirk Marzahn-Hellersdorf bleibt und ab den 1.1.2019 Polis* – die bezirkliche Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung am Ort der Vielfalt – für seinen Träger pad gGmbH fortführen wird.

Wir freuen uns an dieser Stelle auch im kommenden Jahr auf eine gute Zusammenarbeit mit den zahlreichen Akteur*innen im Bezirk – egal ob Zivilgesellschaft, Migrant*innen(selbst)organisationen, sozialen Trägern, Stadtteilzentren, Parteien, Bezirksamt, Alice Salomon Hochschule u.v.a.! Für einen demokratischen, vielfältigen und solidarischen Bezirk!

Die bezirkliche Fach- und Netzwerkstelle wird dann ab 1.1.2019 zunächst unter der alten Ponte-E-Mail-Adresse zu erreichen sein: ponte@pad-berlin.de und auch der Handykontakt bleibt bestehen: 0152/31771383

Zudem wird die alte Facebook-Seite des Projekts Ponte weiterhin als Informationsplattform unter neuen Namen bestehen bleiben. Diese findet Ihr weiterhin unter dieser Adresse: www.facebook.com/ProjektPonte/

Leitbild Zusammenleben Marzahn NordWest

Die interkulturelle Vernetzungsrunde „Marzahn NordWest integriert“ unter Beteiligung des Projekts Ponte hat folgende Leitlinien für den Stadtteil erarbeitet:

Seit gut einem Jahr gibt es im Stadtteil die AG „MNW integriert“.

Die AG agiert unabhängig und auf informeller Basis. Hintergrund war der Wunsch, unsere Erfahrungen im Bereich Integration/Inklusion/Vielfalt zu bündeln, Probleme gemeinsam zu bearbeiten, Aktionen für den Stadtteil gemeinsam zu planen und umzusetzen. Besonders wichtig ist uns dabei, uns auf unsere ganz konkreten Praxiserfahrungen vor Ort zu beziehen und gängige Theorien daran zu prüfen,um unsere Arbeit so auszugestalten, dass sie hier im Stadtteil auch wirklich funktioniert.

Wir stehen mit unserem Know-How auch für Handlungsempfehlungen zur Verfügung und bringen uns auf verschiedenen Ebenen in die Debatte ein.

In unserem Leitbild haben wir die Gedanken, die uns zum Thema „Wie kann ein gutes Zusammenleben in Marzahn NordWest gelingen?“ besonders wichtig waren, zusammengeführt.

Das Leitbild steht auch auf der Downloadseite des QM zur Verfügung.

Alle, die Interesse und Bereitschaft haben, sich vertiefend mit den Themen Integration/Inklusion/Vielfalt auseinanderzusetzen — also nicht nur Informationen auszutauschen, sondern mit „Kopf, Herz und Hand“ mitzuarbeiten, sind herzlich eingeladen, sich an das QM/interkulturelle Vermittlung oder an das Programm BENN zu wenden.

Quelle

Als Download: https://qm-marzahnnordwest.de/sites/qm-marzahnnordwest.de/files/download/Leitlinien.pdf

Nächtliches Kicken in der Kiezsporthalle

Das Quartiersmanagement Mehrower Allee verichtet:

Am 23. November 2018 fand das erste Mitternachtsfußballturnier im Quartier Mehrower Allee statt. Der FC Nordost Berlin und BENN im Quartiersmanagement Mehrower Allee haben sich zusammengetan und Mannschaften zum gemeinsamen Turnier eingeladen. Sechs Teams von bis zu sieben Personen konnten sich vorab anmelden. Am Tag des Turniers fanden sich über 50 junge Männer zwischen 15 und 27 Jahren vor Ort ein, hochmotiviert, das Turnier für sich zu entscheiden.

Nachdem sich alle Teams angemeldet hatten, begrüßten Theo Eirini vom FC Nordost Berlin und Nadine Radtke von BENN im QM Mehrower Allee alle Spieler sowie Frau Philipp (Jugendamt, Koordinatorin für Marzahn-Mitte) und Herr Kaczmarek (BENN-Koordinator) als Gäste.

Nach spannenden Vorrundenspielen der Teams vom Kinder- und Jugendhaus Bolle, den Jugendfreizeiteinrichtungen IMPULS und M3, der Gemeinschaftsunterkunft Bitterfelder Straße 13, KICK Marzahn, FC Nordost Berlin und einem privaten Hobbyteam ging es in die Pause. Die Teams konnten sich währenddessen Strategien für die Platzierungsspiele ausdenken und sich bei einer Mahlzeit und Getränken stärken.

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Talk ohne Show: Eine soziale Politik für Geflüchtete und Deutsche?

Die Dokumentation der Debatte über „Durst nach Geld – Hunger nach Gerechtigkeit. Eine soziale Politik für Geflüchtete und Deutsche“ ist jetzt online:

Unter dem Titel „Durst nach Geld – Hunger nach Gerechtigkeit“ lud weltgewandt e.V. kurzfristig zu einem Gesprächssalon am 21.11.18 mit Ulrike Herrmann, Wirtschaftskorrespondentin der taz und Buchautorin.

„Niemand wird arm, wenn wir großzügig aufnehmen.“ „Komplett offene Grenzen geht auch nicht.“ Wie passen die beiden Aussagen von Frau Herrmann zusammen? Lest / lesen Sie selbst die bebilderte Beschreibung des Gesprächs.

Rolf A. Götte würdigt den Abend mit einem Kiezbericht.

Ein Spendenaufruf vom BENN-vor-Ort-Team Blumberger Damm

Zur Einrichtung von Begegnungsräumen in zwei Unterkünften für Geflüchtete gemeinsam mit den Bewohner_innen sucht das BENN Projekt Blumberger Damm gut erhaltene Gegenstände und Möbelstücke als Spende. Gesucht werden: Sofa-Garnituren, Teppiche, Beistelltische, Kommoden, Staubsauger, Wasserkocher, Nähmaschine, Kinderspielzeug und Pflanzen. Das Team freut sich sehr über eine Kontaktaufnahme unter info@benn-blumbergerdamm.de oder 030 39721363.

BENN (Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften): Abschluß des Frauen-Selbstverteidigungskurses

Der Kiezreporter in Marzahn-NordWest berichtet:

Motto: Selbstbewußtsein stärken, Opferrolle verlassen, Eigeninitiative vertrauen, Sinne schärfen, Grenzen setzen !

Am 30. November 2018 wurde der von BENN angebotene Selbstverteidigungskurs für Frauen unterschiedlichster Nationalitäten mit der letzten Veranstaltung beendet. Ca. ein Dutzend Frauen verschiedenen Alters beteiligten sich an diesem abschließenden Teil des Kurses, der über einen Zeitraum von zehn Wochen von 25 Teilnehmerinnen besucht wurde. Auch am Ende des Kurses wurde wieder demonstriert, trainiert, erläutert und nachgebessert. Permanent ging es reihum und so gerieten gelegentlich groß gegen klein und recht zart gegen etwas kräftiger aneinander. Die einstudierten Abwehrmaßnahmen ließen im Kiezredakteur den berechtigten Verdacht aufkommen, daß mit den Teilnehmerinnen hinsichtlich eines körperlichen Angriffs und der angelernten Abwehr in Zukunft „nicht gut Kirschen zu essen ist“. Marina Bikádi, die Leiterin des Kinderkellers, dankte der sympathischen Trainerin Mailin Rieck von wingtsun für die Durchführung, Dirk Altweck von BENN (Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften) für die finanzielle Regulierung und den Teilnehmerinnen mit einer Urkunde sowie mit einem Mini-Alarm-Stick für die Hand- oder Jackentasche. Die Frauen konnten sich in eine vorbereitete Liste eintragen und darin ihr Interesse an einer möglichen Fortsetzung des Kurses – zunächst unverbindlich – anmelden.

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