Deutsche und dänische Wohnpolitik im Vergleich: Ghettopolitik oder Soziale Stadt?

Ein sehr spannender Beitrag des „Deutschlandfunks“:

Auf die Wende folgte für den Ost-Berliner Bezirk Marzahn der soziale Niedergang. Im dänischen Gellerupparken herrscht seit den 80ern hohe Arbeitslosigkeit. Zwei soziale Brennpunkte – zwei unterschiedliche politische Strategien, die Lage zu lösen.

Kopenhagen, Ministerpräsidentenzimmer auf Schloss Christiansborg. Das dänische Fernsehen überträgt die Neujahresrede des Regierungschefs: „Heute Abend möchte ich von einer jener Balancen sprechen, von denen ich befürchte, dass sie kippen. Ja, an manchen Orten sind sie schon gekippt.“

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Marzahn-NordWest: Der weitere Kurs mit BENN (Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften)

BENN Marzahn-NordWest:
… am Freitag, dem 13. Juli 2018 im Kinderkeller des Kulturhochhauses Marzahn in der Wittenberger Straße 85 ging nach dem Antimobbingkurs der vergangenen Woche in einen Selbstverteidigungskurs über. Mike Päpke erklärte gemeinsam mit seiner Kollegin Mailin Rieck verschiedene Situationen aus dem Alltag, die es erforderlich machen können, Ärger nicht nur aus dem Weg zu gehen; sondern auch damit leben zu müssen – sprich etwaiger verbaler und/oder körperlicher Attacken erfolgreich zu begegnen.
 

BENN Marzahn-NordWest veranstaltete einen Antimobbings-Kurs

Via Quartiersmanagement Marzahn-NordWest:

Das Projekt BENN (Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften) veranstaltete am 6. Juli 2018 in Verbindung mit dem Kinderkeller des Kulturhochhauses einen Antimobbingkurs für Kinder aus Marzahn NordWest. Neben den ursprünglichen Schützlingen Marina Bikádis nahmen auch Kinder der Gemeinschaftsunterkunft daran teil; was sich nicht nur angeboten hat, sondern auch, weil es den Kindern der GU erleichterte, sich daran zu beteiligen, ohne ihr Wohnquartier verlassen zu müssen.

Der Kurs wurde durchgeführt von Mike Päpke, dem 49-jährigen Kampfsport- und Selbstverteidigungs-Lehrer der VESQ Wingt Sun Kampfsportschule, die in der Ahrensfelder Chaussee über Übungsräume verfügt. In seinen Ausführungen wurde er unterstützt von seiner Kollegin Mailin Rieck. Mike Päpke erläuterte sehr fundiert den Begriff Mobbing. Nach seinen Aussagen wurde jeder Mensch gleich welchen Alters, Aussehens, Herkunft usw. bereits häufig gemobbt. Er stellte allerdings auch die berechtigte Erklärung in den Raum, daß jeder Mensch – ebenfalls gleich welchen Alters, Aussehens, Herkunft usw. – bereits vielfach selbst gemobbt hat.

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BENN-Büro Blumberger Damm eröffnet

Am letzten Freitag eröffnete der BENN-Standort am Blumberger Damm in Berlin Marzahn-Hellersdorf. Staatssekretär Sebastian Scheel: „Wir wollen die Integration von Geflüchteten in die Nachbarschaft stärken. BENN leistet in vielen Bezirken einen wichtigen Beitrag.“

Am heutigen Freitag eröffnet BENN Blumberger Damm in Trägerschaft der pad gGmbH feierlich seine neuen Räume in der Jan-Petersen-Straße 14 in Marzahn-Mitte. Das Programm BENN „Berlin entwickelt neue Nachbarschaften“ stärkt und fördert nachbarschaftliches Zusammenleben.

Dabei konzentriert sich das Programm auf Wohngebiete, in denen sich große Gemeinschaftsunterkünfte für geflüchtete Menschen befinden. Am BENN Standort Blumberger Damm sind dies die Unterkünfte am Blumberger Damm und in der Rudolf-Leonard-Straße, in denen jeweils ca. 400 Personen leben. Ziel ist es, dass sich alle Anwohnerinnen und Anwohner – insbesondere auch geflüchtete Menschen – vor Ort aktiv an der Gestaltung der Nachbarschaft beteiligen können und ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erleichtert wird.
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Siehe auch:

Neue Büro- und Begegnungsräume im Carrée Marzahn eröffnet: BENN – auf gute Nachbarschaft!

BENN-Büro Blumberger Damm eröffnet

BENN-Büro will Kontakte zwischen Flüchtlingen und Einheimischen knüpfen

 

 

BENN Blumberger Damm lädt zum Grillfest am Carrée Marzahn

Via Tagesspiegel-Newsletter Mahrzahn-Hellersdorf:

 „Berlin entwickelt neue Nachbarschaften“, kurz: BENN, lautet der Name eines Senatsprojektes, das an den Standorten von Flüchtlingsunterkünften die Kontakte zwischen Bewohnern und Bevölkerung stärken soll. Für den Standort Blumberger Damm öffnet am Freitag, 6. Juli, ein Büro in der Jan-Petersen-Straße 14 (Carrée Marzahn). Das Team um Projektleiter Kaspar Röttgers lädt deshalb am Nachmittag die Nachbarschaft zwischen 16 und 19 Uhr zum Grillfest mit vielen Mitmach-Angeboten und Riesenpuzzle des Stadtteils ein – auch eine Gelegenheit, sich kennenzulernen und über künftige Aktionen auszutauschen.

Einladungsflyer von BENN Blumberger Damm:

 

„Hässliche Aktion“ von rechten Hools

Der „Blick nach Rechts“ berichtet:

Mit Bewährungs- und Geldstrafen sowie einem Freispruch endete am heutigen Dienstag der Prozess um einen Angriff mit brennenden Fackeln auf eine Flüchtlingsunterkunft 2015 in Berlin-Marzahn.

Sieben Angeklagte, darunter eine Frau, mussten sich seit dem 19. Juni vor dem Berliner Amtsgericht Tiergarten wegen eines Angriffs auf eine Flüchtlingsunterkunft 2015 im Ortsteil Marzahn verantworten. Bereits am ersten Verhandlungstag endete der Prozess für drei Beteiligte, am heutigen Dienstag fielen die restlichen Urteile.

Damals, in der Nacht des 20. August 2015 hatten sich 16 Anhänger des Berliner HoGeSa-Ablegers „Bündnis Deutscher Hools“ (BDH) unweit der Unterkunft am Blumberger Damm getroffen und waren mit brennenden Holzlatten zu der Einrichtung gezogen, um „ein Zeichen gegen die deutsche Asylpolitik zu setzen“. Dort angekommen warfen sie die selbstgebastelten Fackeln über den Zaun, die teilweise von den Bewohnern der Unterkunft gelöscht werden mussten.

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Marzahn-Mitte: Interkulturelles Picknick im Garten der Begegnung am 04.07.18

Via „BENN Mehrower Allee“:
Auch in diesem Jahr wird die Tradition fortgeführt: wir picknicken gemeinsam mit allen Nachbarinnen und Nachbarn im Garten der Begegnung!
Das DRK-Nachbarschaftszentrum und BENN im QM Mehrower Allee schmeißen gemeinsam den Grill an. Alle Gäste sind herzlich willkommen, das Grillgut zu testen, ihre liebste Grillbeilage mitzubringen und sich kulinarisch auszutauschen.
Herzlich laden wir Sie ein, am Mittwoch, den 04.07.18, um 16.30 Uhr in den Garten der Begegnung, Ludwig-Renn-Str. 33B, zu kommen und mit uns lecker zu speisen!

Bewohnerinnen und Bewohner lernen das Zuckerfest kennen

Via „BENN Mehrower Allee“:

Am 15. Juni 2018 wurde zum ersten Mal im Quartier an der Mehrower Allee das Zuckerfest gefeiert. Dieses Fest kennzeichnet das Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan. Gefeiert wird daher mit viel Essen. Auch im Garten der Begegnung, wo das Fest stattfand, wurden viele regionale Spezialitäten aufgetischt: es gab Falafel und Hummus, Taboulé-Salat, Baklava aber auch klassische Kuchen, zur Begeisterung der Kinder auch Zuckerwatte.

Bunt gemischt war aber nicht nur die Auswahl der Speisen, sondern auch das Publikum. Unter den Gästen fanden sich neben alteingesessenen Quartiersbewohnerinnen und -bewohnern und Familien auch viele neue Nachbarn, beispielsweise aus den Gemeinschaftsunterkünften der Bitterfelder Straße. Die langjährigen Bewohnerinnen und Bewohner waren neugierig auf das bisher fremde Fest und die neuen Nachbarn freuten sich, ihre Kultur zeigen und im Garten feiern zu können. Es dauerte daher nicht lange, bis die traditionelle Musik spontan zum Tanzen anregte und Menschen unterschiedlichster Herkunft gemeinsam die Hüften schwangen.

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Marzahn-NordWest: BENN-Projekt „Bleib cool“ – Mai – Dezember 2018

Neues BENN-Projekt in Marzahn-NordWest:

Die Beziehungen von Kindern aus der MUF und aus der Nachbarschaft sowie deren Familien werden intensiviert. Über das gemeinsame Tun und Erleben werden Verhaltensweisen bearbeitet und Vorurteile abgebaut. Vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten wie z.B. zur Mitarbeit in sozialen Einrichtungen des Stadtteils werden vorgestellt. Die Kinder Geflüchteter und ihre Eltern lernen den Stadtteil Marzahn NordWest besser kennen und nutzen die Möglichkeiten für gutes nachbarschaftliches Zusammenleben.

In den letzten Monaten wurden bereits sehr gute Kontakte zu den Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft aufgebaut. So wurden Kinder und Familien der MUF in die Neugestaltung der Räumlichkeiten des Kinderkellers einbezogen. diese werden weiter intensiviert und Kinder und Jugendliche der Unterkunft sowie deren Eltern aktiv in die Durchführung wöchentlicher Projekttage in der Unterkunft, dem Kinderkeller und in anderen Einrichtungen des Stadtteils einbezogen.

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