Marzahn-Hellersdorf feiert die „Interkulturellen Tage“

Die „Berliner Woche“ schreibt:

Die „Interkulturellen Tage“ im September im Bezirk bieten vielfältige Möglichkeiten zu Begegnung mit Menschen anderer Kulturen. Auftakt ist das Fest „Schöner leben ohne Nazis“.

Das traditionelle Fest „Schöner leben ohne Nazis“ eröffnet am Sonnabend, 7. September, die Veranstaltungsreihe. Es beginnt mit einem bunten Festumzug mit viel Musik. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Theaterplatz. Im Anschluss findet von 14 bis 19 Uhr auf dem Alice-Salomon-Platz ein abwechslungsreiches kulturelles und musikalisches Programm statt.

Das Motto des Demokratiefestes ist in diesem Jahr „30 Jahre Mauerfall – 30 Jahre Demokratie“. Dazu gibt es bis zum 27. September Vorträge, Ausstellungen, Theater, Unterhaltung und Begegnungen. Über drei Wochen hinweg werden überall im Bezirk Möglichkeiten geboten, Interessantes zu erfahren, aktuelle Informationen zu bekommen, aktive Menschen unterschiedlicher Herkunft kennen zu lernen und gemeinsam zu feiern.

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9.-20.9.2019: BIT⁶ Themenwochen „Solidarische Stadt“ in Marzahn-Hellersdorf

Das BIT6 TRANSFERMOBIL ist vom 09. bis 20. September zu Gast in Marzahn-Hellersdorf auf dem Alice-Salomon-Platz.

Unter dem Motto „(G)lokale Perspektiven auf eine Solidarische Stadt“ beteiligen wir uns an den diesjährigen Berliner Freiwilligentagen „engagement.macht.demokratie“ und der Berliner Engagementwoche „DEMOKRATISCH.ENGAGIERT! Für ein lebenswertes, ein solidarisches Berlin“.

In Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule Berlin und zusammen mit den im Kiez engagierten Akteuren wollen wir aufzeigen, wie vielfältig die Perspektiven und Möglichkeiten für eine solidarische Stadtentwicklung sind.

BIT6 und ASH VERANSTALTUNGEN

Montag, 09. September  | 16-19 Uhr
Fishbowl:
„(G)lokale Perspektiven auf Berlin als Solidarische Stadt“
Audimax der ASH Berlin
Alice-Salomon-Platz 5
12627 Berlin
Anmeldung bis 04. September via Eventbrite

Donnerstag, 19. September  | 16-19 Uhr
Offenes Dialogforum: „Solidarische Kieze selbst gestalten – zwischen engagement.macht.demokratie“
Audimax der ASH Berlin
Alice-Salomon-Platz 5
12627 Berlin
Anmeldung bis 16. September via Eventbrite

BEGLEITPROGRAMM IM UND UM DAS TRANSFERMOBIL

Vom 9. bis 20. September stellen Initiativen, Organisationen, Bündnisse oder Forschungsprojekte ihre Projekte, Workshops, Filme, Ausstellungen, Theaterstücke oder Mitmach-Aktionen im und um das TRANSFERMOBIL vor.

Unser TRANSFERMOBIL dient den Projekten, Trägern und Organisationen im Kiez als Anlaufstelle, Treffpunkt und Info-Büro, um ihren Beitrag zur Entwicklung einer lebendigen, vielfältigen und demokratischen Stadtentwicklung aufzuzeigen.

Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm erhalten Sie hier

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Volksverhetzung vor Flüchtlingsheim in Berlin: Geldstrafe

Via „Berliner Zeitung“:

Weil er Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Marzahn ausländerfeindlich beschimpft und mit einem Messer in Richtung der Männer gezeigt hatte, ist ein 41-Jähriger zu einer Geldstrafe von 3000 Euro verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten sprach den Angeklagten am Dienstag der Volksverhetzung und der Bedrohung schuldig. Die Richterin verhängte 150 Tagessätze zu je 20 Euro. Der gelernte Gärtner hatte zuvor gestanden und sein Bedauern geäußert. Er sei betrunken gewesen und könne sich kaum erinnern.

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Station Urbaner Kulturen: Kunst und Cricket

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Die Neue Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK) hat im Juni ihr 50-jähriges Jubiläum gefeiert, und dabei ist etwas kurz gekommen, dass auch eine der Arbeitsgruppen des Kreuzberger Kunstvereins einen runden Geburtstag hatte. Seit über fünf Jahren wirkt die AG Station Urbaner Kulturen, die Nachfolgerin des NGBK-Wettbewerbs „Kunst im Untergrund“, der Arbeiten für U-Bahnhöfe generierte, kurz vor der Stadtgrenze, in Berlin-Hellersdorf.

„Was ist draußen?“, hieß die erste Ausstellung der Gruppe um das Künstlerduo Adam Page und Eva Hertzsch im Jahr 2014. Eine deutliche Antwort darauf lässt sich jetzt in der Nähe des Cottbusser Platzes finden. Auf der Grünfläche an der Carola-Neher-Straße gleich gegenüber der Unterkunft für Asylbewerber veranstaltet die sonst in einem Ladenlokal tätige Kunst und Sport unter freiem Himmel.

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Interkulturelle Tage in Marzahn-Hellersdorf 2019 – Programm

Sehr geehrte Damen und Herren,

die diesjährige Veranstaltungsreihe „Interkulturelle Tage in Marzahn-Hellersdorf“ bietet vom 7. bis zum 27. September 2019 allen Alters- und Interessengruppen ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit zahlreichen Einzelveranstaltungen.

Die Auftaktveranstaltung bildet mit einem bunten Programm traditionsgemäß das Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ am 07.09.2019 von 14:00 bis 19:00 Uhr auf dem Alice-Salomon-Platz. Bereits ab 11:00 Uhr startet eine „bunte Tour“ auf dem Theaterplatz in Hellersdorf mit viel Musik im Schlepptau direkt zum Fest.

An der Veranstaltungsreihe beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder viele bezirkliche Träger sowie Bürgerinnen und Bürger des Bezirkes, die für ihr Umfeld bzw. im Verbund mit ihren Partnerinnen und Partnern allerlei Feste, Wissenswertes, Kulturelles, kulinarische Freuden und Aktionen zum Mitmachen präsentieren. Es gibt Vorträge, Ausstellungen, Theater, Unterhaltung, Begegnungen und vieles mehr. Über drei Wochen hinweg werden überall im Bezirk viele Möglichkeiten für Groß und Klein gegeben sein, Interessantes zu erfahren, aktuelle Informationen zu bekommen, aktive Menschen unterschiedlicher Herkunft kennen zu lernen und auch gemeinsam zu feiern.

Ein kleiner Auszug aus dem Programm:

 Der Verein „Reistrommel e.V.“ veranstaltet am 21.09.2019 eine mehrstündige Bustour durch Marzahn-Hellersdorf. Interessierte haben die Möglichkeit, sich auf den Spuren vietnamesischen Lebens zu begeben, um gemeinsam die Orte im Bezirk aufzusuchen, an denen sich „Boulette und Frühlingsrolle“ trafen und treffen.

Im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Hellersdorf wird die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen am 26.09.2019 ab 18:00 Uhr einen ökumenischen Gottesdienst mit und für Menschen verschiedener Nationalitäten abhalten (inkl. einer Predigerin der vietnamesischen Gemeinde „Tin Lanh“).

Unter dem Motto „ZusammenLeben – ZusammenWachsen“ werden am 27.09.2019 ab 18:00 Uhr im „Haus Babylon“ die diesjährigen Interkulturellen Tage ausklingen – umrahmt von verschiedenen Berliner Künstlerinnen und Künstlern sowie einem großen interkulturellen Buffet.

Das vollständige Veranstaltungsprogramm finden Sie hier:
https://www.berlin.de/…/beau…/integration/artikel.830929.php

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AWO lädt zum 6. Roma-Kulturtag ein

Pressemitteilung von Dr. Sufian Weise:

Seit 2014 führen wir jährlich einen Roma-Kulturtag durch. Im Jahr 2019 möchten wir diese Tradition weiterführen und den 6. Roma-Kulturtag als Nachbarschaftsfest mit interessierten Bewohner*innen und mit neu zugewanderten Einwohner*innen im Rahmen der 40 Jahre Marzahn-Hellersdorf am 7. Juni 2019 von 15 bis 18 Uhr in der Jugend- und Freizeit Einrichtung „Villa-Pelikan“ Hellersdorfer Straße 27, 12621 Berlin organisieren und veranstalten.

Der 6. Roma-Kulturtag hat das Ziel, Vielfalt im Stadtteil als Bereicherung für alle Bewohner*innen aus verschiedenen Kulturkreisen erlebbar zu machen. Damit wird ein Beitrag für eine gute Nachbarschaft und die Integration/Akzeptanz von Neuankömmlingen im Stadtteil geleistet. Wir wollen insbesondere die Teilnehmer*innen aus der Roma-Community und die russischsprachigen Teilnehmer*innen unserer Sprach- und Integrationsangebote in die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung mit einbeziehen. Als bereits längere Zeit in Deutschland ansässige Mitbürger*innen werden sie gemeinsam mit den deutschen Einwohner*innen auch Gastgeber für die Neuankömmlinge/Geflüchtete sein. Wir wollen Einwohner*innen, vor allem neuzugewanderte Einwohner*innen sowie Kinder mit Migrationshintergrund, die Grundschulen und Flüchtlinge, insbesondere aus nahegelegenen Flüchtlingsheimen, einladen.

Es soll ein interkulturelles Fest mit vielfältigen Angeboten für Kinder und Erwachsene (z.B. Musik und Tanz, Pony-Reiten, Malen, Schminken, Zaubern und kreative Beschäftigung) sein. Der Tag klingt mit einem gemütlichen Beisammensein am abendlichen Lagerfeuer mit Musik und anregenden Gesprächen aus. Das Fest wird dazu beigetragen, bestehende Vorurteile abzubauen, neue Kontakte zu knüpfen, Willkommenskultur zu praktizieren und den Gedankenaustausch zwischen den Kulturen zu fördern. Es leistet damit einen Beitrag zum besseren Verständnis der im Stadtteil lebenden Kulturen und ein besseres Miteinander. Wir wollen die Bewohner*innen, insbesondere die Roma-Familien, aktivieren und ihnen eine zusätzliche Aufgabe in unserem Kulturkreis anbieten. Durch professionelle Darstellung der Roma-Community sowie kulturelle Beiträge wird die Vielfalt der Kultur sowie der Lebensweise der Roma lebendig.

Sie haben die ersten bis fünften Roma-Kulturtage miterlebt und wollen auch den 6. nicht verpassen?

Sie waren noch nicht dabei und sind gespannt auf eine interessante sowie unterhaltsame Veranstaltung im Grünen?

Sie wollen bei der Vorbereitung oder Durchführung helfen?

Wir heißen Sie am 7. Juni ganz herzlich willkommen. Freier-Eintritt.

Kontakt:

Dr. Sufian Weise Projektleiter

Pressemitteilung als pdf-Dokument: 19-05-28_Pressemitteilung zum 6. Roma-Kulturtag

Künstler baut Flugzeug in Marzahner Flüchtlingsunterkunft

Der „tagesspiegel“ berichtet:

Kunstschaffende sollen dort arbeiten, wo es eigentlich andere Probleme gibt. Den Anfang machte der Künstler Manaf Halbouni in einem Bauwagen.

Eine ältere Frau mit Kopftuch schaut aus dem vierten Stock des modernen Plattenbaus herab auf das Flugzeug, den Künstler und sein Tiny House. In diesem ausgebauten Bauwagen hat Manaf Halbouni einen Monat lang gelebt und gearbeitet. Er hat ein Flugzeug in den Hof der Unterkunft für Geflüchtete im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf gebaut, aus Gegenständen, die er in der Umgebung aufgesammelt hat. Alte Schallplatten zum Beispiel, eine noch funktionierende Uhr, eine Krücke, viel Holz und Plastik. Halbouni ist der erste Künstler, der an dem Projekt „Residenzpflicht“ teilnimmt.

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Statistik zur Kriminalität am Marzahner Einkaufscenter Eastgate: Die wenigsten Täter sind Migranten

„LichtenbergMarzahn+“ schreibt:

Marzahn. Seit Monaten bewegen Straftaten und Aggressionen in und um das Marzahner Einkaufszentrum Eastgate die Gemüter. Insbesondere werden diese einer Gruppe, die überwiegend aus männlichen Jugendlichen mit Migrationshintergrund und einheimischen Mädchen bzw. jungen Frauen, zugeschrieben LiMa+ berichtete. Inzwischen hat sich laut Angaben der Staatssekretärin für Inneres, Sabine Smentek, die Situation vor Ort beruhigt – eine Folge von abgestimmten Maßnahmen zwischen Senat, Bezirk und Polizei.

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Kunst in Unterkünften für Geflüchtete: Wenn Träume fliegen könnten

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Marzahn-Hellersdorf/Lichtenberg. Die zehn Modularen Unterkünfte (MUF) in Berlin werden zu Kunstateliers. „Residenzpflicht“ heißt das internationale Kunstprojekt, in dem zehn Künstlerinnen und Künstler in diesem und im nächsten Jahr in zehn Berliner Flüchtlingseinrichtungen arbeiten werden.

Auf dem Hof der Flüchtlingsunterkunft Wittenberger Straße in Marzahn steht seit zwei Wochen ein leuchtend gelbes Wohnatelier. Daneben ist das halb verkleidete Gerippe eines kleinen Flugzeuges zu sehen. Ein junger Mann im Hoodie werkelt daran, sägt Holzleisten zurecht und verschraubt sie. Der syrisch-deutsche Künstler Manaf Halbouni ist der erste „Artist in Residence“, der im Rahmen des Projektes „Residenzpflicht“ an einem Kunstobjekt arbeitet. Er baut ein Flugzeug aus Holz.

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Paradiesgärten – Neues Gemeinschaftsgarten-Projekt in Marzahn-Hellersdorf

Das „Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf“ berichtet:

Naschen, Sonnenseite und Panoramablick: Unter diesen Stichworten entstehen in der Nachbarschaft von Gemeinschaftsunterkünften an drei Standorten in Marzahn-Hellersdorf neue Erholungsräume. Bis 2020 sind grüne Daumen, Urban Gardener aller Herkünfte und jeden Alters herzlich willkommen, sich diese neuen Gärten gemeinschaftlich anzueignen.

Alteingesessene wie neue Anwohnerinnen und Anwohner sind ausdrücklich aufgefordert, planend und gestaltend bei der Entstehung dreier neuer grüner Inseln mitzuwirken – dem Naschgarten, Sonnengarten und Panoramagarten. Zwar bietet Marzahn-Hellersdorf Einiges an Stadtgrün, zugleich fehlt oft ein wohnungs-naher Spot für die grüne Pause zwischendrin. Zudem schaffen die drei neuen kleinen Gartenjuwele, die aus Mitteln des Stadtumbaus und der Städtebauförderung finanziert werden, „Trittsteine“ für beiläufige, zwischen-menschliche Begegnungen. Schließlich vereint die Wertschätzung für Gärten und Natur weltweit Menschen. Los geht es mit der „Gartenbaureihe“ am Donnerstag, dem 9. Mai 2019 in der Schönagelstraße 69 – 79, von 15:00 – 18:00 Uhr, Treffpunkt am Gärtnerschuppen.

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