Tag der offenen Gesellschaft: „… dann bekommt man ein ganz anderes Bild von Deutschland“

Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet:

Die deutsche Regierung droht an der Asylpolitik zu zerbrechen – und im ganzen Land treffen sich Menschen zum „Tag der offenen Gesellschaft“. Ein Besuch bei den vielleicht letzten Enthusiasten Deutschlands.

Am Ende dieser Woche wollen sie die Welt retten, wenigstens ein bisschen. Und weil das hier Deutschland ist, ist Kartoffelsalat das Mittel der Wahl. Er kommt um elf Uhr, in einer Tupperdose, steht dann auf einem Biertisch zwischen polnischen Süßigkeiten, Gebäck und Thermoskannen mit Kaffee. Drumherum sitzen Menschen und reden, in Marzahn, einem Plattenbauviertel im äußersten Osten Berlins.

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Ein buntes Stadtteilfest für alle auf dem Alice-Salomon-Platz – einfach vorbeikommen!

Am Samstag, dem 23. Juni 2018, von 13:00 bis 19:00 Uhr, feiern über 40 Vereine und Einrichtungen auf dem Alice-Salomon-Platz ein buntes Stadtteilfest mit Bühne, Ständen, Musik, Sport, Essen und Unterhaltung für Groß und Klein und alle sind herzlich eingeladen!

Karussell und Hüpfburg, Jugendverkehrsschule und Graffiti, Ehrenamtsbörse und Peter-Weiß-Bibliothek: alle Altersgruppen kommen auf ihre Kosten. Auf der Bühne gibt es Drachentanz und Cheerleader, Kinderballett und Musikschule, einen Beatboxer und zum Abschluss die “Cosmonautix”.

Um 16:00 Uhr findet der Flashmob “Hellersdorf tanzt!” statt. Die Choreographie wurde von einer Tanzgruppe aus dem “Kompass” entwickelt. Kurzentschlossene können auch noch mit den online-Übungsvideos einsteigen und dann mittanzen.

Das Fußballturnier findet mittlerweile in zwei Teilen statt: Teams ab 14 Jahren treten bereits am Freitag, dem 22. Juni 2018, ab 16:00 Uhr, in der Turnhalle der Caspar-David-Friedrich-Oberschule gegeneinander an, Teams bis 14 Jahre spielen am Samstag, dem 23. Juni 2018, ab 12:00 Uhr, in der Halle des Oberstufenzentrums/Rahel-Hirsch-Schule um den Pokal. Auf dem Alice-Salomon-Platz gibt es außerdem eine Fläche für Basketball und weitere sportliche Aktivitäten.

Ein buntes Stadtteilfest für alle – also nix, wie hin!

Anmeldungen für die Fußballturniere per E-Mail: Gabriele.Kokel@ba-mh.berlin.de. oder Tel.: (030) 902 93 24 22.

Weitere Informationen: www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/politik-und-verwaltung/aemter/jugendamt/aktuelles/artikel.712368.php

Jahresbericht 2017 zur Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf erschienen!

Polis* – die bezirkliche Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf – hat den aktuellen Jahresbericht für 2017 veröffentlicht!

Den Bericht könnt Ihr hier als pdf-Dokument herunterladen: POLIS_DeBe_2017_DOWNLOAD

Eine gedruckte Papierversion könnt Ihr direkt über Polis* beziehen:

Elisabeth Peters

POLIS* – Bezirkliche Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung

am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf

Rathaus Marzahn-Hellersdorf

Alice-Salomon-Platz 3, 12627 Berlin

+49.0.30 99 27 50 96

+49.0.30-99 27 50 97 fax

polis@stiftung-spi.de

www.stiftung-spi.de/

Siehe auch: Jahresbericht Demokratieentwicklung 2017 in Marzahn-Hellersdorf von Polis*

 

 

 

Aufruf für Vorschläge zum „Tag des Ehrenamtes“ der BVV

Die Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf beschloss im Jahr 2003, alljährlich zum “Tag des Ehrenamtes“ am 5. Dezember Bürgerinnen und Bürgern für ihren persönlichen Einsatz zum Wohle der Gemeinschaft zu danken.

Daher ruft die Vorsitzende der BVV Marzahn-Hellersdorf Kathrin Henkel auch in diesem Jahr dazu auf, Vorschläge für die Ehrung besonders engagierter Mitmenschen einzureichen.

Die namentlichen Vorschläge müssen eine ausführliche Begründung enthalten. Voraussetzung ist unter anderem ein mindestens dreijähriges ehrenamtliches Engagement im Bezirk. Die Anzahl der Vorschläge ist auf zwei pro Einreicherin oder Einreicher begrenzt.

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15.6.2018 Hellersdorf-Nord: Zuckerfest – Gemeinsam feiern verbindet!

Am 15.6.2018 ist es soweit! Die Gemeinschaftsunterkunft Zossener Straße, das Bunte Haus Hellersdorf, das Projekt Ponte, das Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade, die Arche, Kidz & Co, Lebensnähe, Über den Tellerand, Hella Mädchenklub, SOS Familienzentrum Willkommenskultur u.v.a. laden Euch herzlichst zu einem doppelten Zuckerfest in Hellersdorf-Nord inklusive Shuttleservice zwischen beiden Orten ein! Kommt zahlreich und lasst uns gemeinsam feiern!

Programm:

12.00 Uhr – Buntes Haus (Hellersdorfer Promenade 14):
Schnippeldisko mit „Über den Tellerrand“

14.00 Uhr – Buntes Haus:
Fest mit Essen, Schminken, verschiedene Aktivitäten für Kinder: Stockbrot, Fußball, Tischtennis, Airhockey, Kicker, Parcours, Tischlabyrinth

17.00 Uhr – Gemeinschaftsunterkunft Zossener Straße (Zossener Straße 138):
Festlicher Abschluss des Grafittiprojektes mit vielseitigem Spiel- und Unterhaltungsprogramm für Jung und Alt! U.a. Kinderschminken, Seifenblasenakrobatik, Kindertheater der Pusteblume-Grundschule, Feuershow

Special: Mit Shuttlerservice zwischen den beiden Festen. Organisiert durch die Arche!

FB-Event

Hellersdorf-Nord: Graffiti-Projekt „Zossener Straße“

Seit Anfang Mai 2018 läuft mit finanzieller Unterstützung des Projekts Ponte ein tolles Graffiti-Projekt auf dem Gelände der Gemeinschaftsunterkunft in der Zossener Straße. Der Abschluss dieses Projektes wird dann am 15.6.2018 mit einem großen Zuckerfest in der GU Zossener Straße gefeiert werden!:

Der Hintergrund

Als Antwort auf den Migrationssommer 2015, die bedürftige Versorgung der Notunterkünfte und den schrumpfenden freien Wohnraum in Berlin wurde das Containerdorf auf der Zossener Straße in Hellersdorf-Nord im Laufe eines Pilotprojektes von der BIM und dem LAF ins Leben gerufen. Die sogenannten „Tempohomes“ haben seitdem an Beliebtheit gewonnen., zum einen weil sie mehr als nur die Grundbedürfnisse ihrer Bewohner*innen abdecken, zum anderen weil sie relativ schnell und günstig auf- und abbaubar sind.

Andererseits tragen Containerdörfer auch immer einen Lager-Charakter mit sich. Wenig wohnlich, wenig heimatlich, auch wenn es unter diesen Umständen wie ein schwer realisierbares Ziel wirkt. Die Tempohomes stechen meist deutlich aus ihrer Umgebung hervor. Durch ihre oft grelle, weiße Fassade und ihren Aufbau, erinnern sie eher an Dörfer für Geflüchtete in Jordanien und Libanon, als an Gemeinschaftsunterkünfte im Herzen Deutschlands.

So auch das Containerdorf in Hellersdorf-Nord. Umgeben von bunten Fassaden der umliegenden Häuser, in einem der grünsten Bezirke Berlins, sind die weißen Container ein unübersehbares Dorn im Auge der Umgebung. Die Nachbar*innen beschwerten sich bereits mehrfach über die grellen, weißen Flächen. Eine solche unterschwellige Diskrepanz sollte wenn möglich vermieden werden, wenn man sich eine Integration der Bewohner*innen in den Sozialraum wünscht. Keep reading →

Jenseits der S-Bahn-Trasse…

Via „BENN Mehrower Allee“:

Das Quartier an der Mehrower Allee ist insbesondere für den Hochzeitspark, den Garten der Begegnung oder das DRK-Nachbarschaftszentrum bekannt, aber was befindet sich eigentlich auf der anderen Seite des S-Bahnhofs, jenseits der Quartiersgrenzen?

Die Verbindung zu den Gemeinschaftsunterkünften in der Bitterfelder Straße durch das ans Quartiersmanagement angedockte Integrationsmanagement BENN weckt auch Interesse an dem Gebiet rund um die Otto-Rosenberg- und Bitterfelder Straße.

Um die Einrichtungen auf der anderen Seite des S-Bahn genauer kennenzulernen, organisierte Nadine Radtke, Integrationsmanagerin der Initiative BENN im QM Mehrower Allee, einen Rundgang in das Gewerbegebiet westlich der S-Bahnstrecke. Am 3. Mai 2018 trafen sich 13 Interessierte, darunter Vertreterinnen und Vertreter des Quartiersrates, weitere Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers und zwei BENN-Koordinatoren aus dem Bezirksamt, vor dem Quartiersbüro. Die ersten Stationen des Rundgangs waren das Don-Bosco-Zentrum und CABUWAZI in der Otto-Rosenberg-Straße. An beiden Standorten informierten Mitarbeiter über die Einrichtungen und ihre Aufgaben und beantworteten die Fragen der Gäste.

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Breakdance Project Uganda in Marzahn-NordWest gestartet

Seit vergangener Woche ist ein Mitglied des Uganda Breakdance Projekt mit Unterstützung des Projekts Ponte und der Spielplatzinitiative e.V. für knapp vier Wochen in unserem Bezirk unterwegs, um auf den Abenteuerspielplätzen in Marzahn-Nord und -West sowie in den Geflüchtetenunterkünften im Stadtteil Tanzprojekte u.a. gemeinsam mit hier lebenden migrantischen, einheimischen und geflüchteten Jugendlichen durchzuführen! Tanzen und Musik verbindet und stärkt das soziale und friedliche Miteinander! Wir freuen uns sehr darüber, dass Fahadhi ein Visum bekommen hat, um ehrenamtlich mit unseren Kindern und Jugendlichen in unserem Kiez zu arbeiten. Mehr Infos und Videos zum Breakdance Project Uganda findet Ihr hier: https://www.facebook.com/breakdanceprojectuganda/

Der Roma-Kulturtag war sehr gut besucht

Als Projekt Ponte bedanken wir uns ebenfalls bei allen am 5.Romakulturtag Beteiligten! Es war wieder ein sehr gelungenes Fest auf dem Abenteuerspielplatz MarzahnWest:
Der AWO Berlin Spree-Wuhle e.V. lud ein und viele Besucherinnen und Besucher kamen an 18. Mai 2018 auf den Abenteuerspielplatz der Spielplatzinitiative Marzahn e.V. nach Marzahn West. Am 5. Roma-Kulturtag wurde geboten: Roma-Polska-Musik, Zauberkunst, Pony-Reiten, Kinderschminken, Lagerfeuer, Stockbrot, Grill-Leckereien, Zuckerwatte, Kuchen, Kaffee und andere Getränke. Bei Gesprächen kamen sich die Gäste trotz diverser Sprachprobleme näher. Es wurde getanzt und gelacht und das Wetter spielte auch mit.