Marzahn-Hellersdorf: Kundgebung am Eastgate gegen Rassismus

Unter dem Motto „Solidarität statt Rassismus“ rufen das Solidaritätsnetzwerk Berlin und der AStA der Alice Salomon Hochschule Berlin zu einer Kundgebung für den 24. Mai 2019 auf.

Die Veranstaltung soll am Freitagnachmittag um 16:00 Uhr vor dem Einkaufzentrum Eastgate am S7-Bahnhof Marzahn beginnen.

Auch das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf schließt sich diesem Aufruf zur Solidarität an. Wir solidarisieren uns mit allen von Rassismus betroffenen Menschen und rufen dazu auf, ein klares Zeichen gegen rassistische Hetze zu setzen!

Zudem verurteilen wir den rassistischen Europawahlkampf der NPD, der Partei III. Weg und auch der AfD ebenso wie die rassistische „Schutzzonen“-Kampagne rund um das Eastgate. Wer auch immer versucht, auf dem Rücken von Menschen mit Flucht- bzw. Migrationserfahrung Wahlkampf zu betreiben, kann sich unseres Protestes sicher sein.

Wir hoffen unabhängig von der Teilnahme an der Kundgebung auf eine hohe Wahlbeteiligung an der Europawahl am Sonntag und ihre Stimme gegen jegliche Form von Rassismus und Nationalismus!

Setzen wir gemeinsam ein klares Zeichen für einen bunten und vielfältigen Bezirk! 

Henny Engels und Beatrice Morgenthaler für das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf

Quelle

Bürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf Dagmar Pohle: Wenn es knirscht, muss man reden

Die „Berliner Zeitung“ schreibt:

Das Rathaus von Marzahn-Hellersdorf befindet sich in Helle Mitte, an einem zugigen, weitläufigen Platz mit Büros, Geschäften und vielen Gesundheitseinrichtungen. Von ihrem Büro aus kann Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke) auf die Alice-Salomon-Hochschule gegenüber sehen, auf den Eingang zum U-Bahnhof Hellersdorf und auf den Platz vor dem Haus. Dort unten versammelt sich gerade eine Hochzeitsgesellschaft. Drinnen, im Rathaus, eine Etage über dem Büro der Bürgermeisterin, ist das Standesamt.

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Tinyhouse-Grundgesetz auf Tour in Marzahn-Hellersdorf

Liebe Akteure im Bezirk Marzahn-Hellersdorf,

hiermit möchten wir Sie / Euch auf eine Veranstaltung auf dem Alice-Salomon-Platz und auf der Marzahner Promenade am 25.05.2019 hinweisen, welche vom „Verein Artikel Eins – Initiative für Menschenwürde e.V.“ zum Thema 70 Jahre Grundgesetz durchgeführt wird. Nähere Informationen finden Sie / findet Ihr in der Pressemitteilung des Vereins.

Termine in Marzahn-Hellersdorf:

Samstag, 25.05.2019 – 09:00 -12:00 Uhr:
Alice-Salomon-Platz

Samstag, 25.05.2019 – 13:00 -17:00 Uhr:
Marzahner Promenade

Pressemitteilung als pdf-Dokument: TinyHouseGrundgesetz_Presseeinladung

Ganz unten

Der „Freitag“ schreibt:

Armut Christiane Tramitz schaut in ihrem Roman nach ganz unten – und blickt dennoch nicht von oben herab

Marzahn-Nord, 2017. In Platte 13, elfter Stock wartet Fabian Krüger, 58, auf das, was es in diesem Stadtteil nicht gibt: die Zukunft. Als ehemaliger Maschinenbauer aus der DDR lebt er von vierhundertvier Euro Hartz IV-Leistungen.

„Wenn du ganz unten ankommst, wartet nur noch der Tod auf dich“, ist ein zentraler Satz dieses Buches, welches nicht auf Alarmismus baut, sondern auf der realen Dramatik abgehängter Stadtteile. Und diese bestehen aus Menschen. Vielen Menschen. Hier ist das soziale Unten, die Menschen, die völlig den Anschluss verloren haben. Scheinbar gesichert durch Hartz IV und doch am Ende dessen, was dem Leben Sinn gibt: Integration in die Gesellschaft, ganz gleich, welcher Herkunft.

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Statistik zur Kriminalität am Marzahner Einkaufscenter Eastgate: Die wenigsten Täter sind Migranten

„LichtenbergMarzahn+“ schreibt:

Marzahn. Seit Monaten bewegen Straftaten und Aggressionen in und um das Marzahner Einkaufszentrum Eastgate die Gemüter. Insbesondere werden diese einer Gruppe, die überwiegend aus männlichen Jugendlichen mit Migrationshintergrund und einheimischen Mädchen bzw. jungen Frauen, zugeschrieben LiMa+ berichtete. Inzwischen hat sich laut Angaben der Staatssekretärin für Inneres, Sabine Smentek, die Situation vor Ort beruhigt – eine Folge von abgestimmten Maßnahmen zwischen Senat, Bezirk und Polizei.

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U-18-Europawahl in Marzahn-Hellersdorf

Am 17.5.2019 findet auch in Marzahn-Hellersdorf an vielen Orten die U18-Europawahl statt!

Wo wählst du?
In Marzahn-Hellersdorf gibt es insgesamt 18 Wahllokale! An Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen. Nachmittags kannst du z.B. hier wählen:

Jugendklub WandelBar – Kaulsdorf
JF Fair – Marzahn Mitte
Haus der Begegnung Marzahn Mitte
Jugendzentrum Betonia – Marzahn Nord
Die Senfte – Hellersdorf Nord
Schülerclub Schatzkarte – Hellersdorf Ost
Haus Babylon – Hellersdorf Nord
Schülerzentrum Kraftwerk – Hellersdorf Ost
JFE Nische – Hellersdorf Ost
JFE Am Hultschi – Mahlsdorf

Noch am gleichen Tag werden die Stimmen ausgezählt und ab 18 Uhr erste Hochrechnungen bekannt gegeben!

#euechtjetzt #u18europa

Zwei Demonstrationen & eine Kundgebung für ein solidarisches Europa

Sonntag, 19.05.2019, 12.00 Uhr, Rosa-Luxemburg-Platz in Mitte: Glänzende Parade von Die Vielen mit dem Motto „Für ein Europa der Vielen“ und zeitgleich 12.00 Uhr, Alexanderplatz in Mitte, Großdemonstration eines breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis unter dem Motto: „Ein Europa für Alle“ gegen Nationalismus.

Kurz vor der Europawahl will die Berliner Zivilgesellschaft Zeichen gegen Nationalismus, Ausgrenzung, Rassismus und die Einschränkung der Kunsfreiheit in Europa setzen. Auch aus Marzahn-Hellersdorf werden sich Menschen aktiv an den Demonstrationen beteiligen. Bei Interesse bitte melden unter: kiezgruppemahe@gmail.com

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Kunst in Unterkünften für Geflüchtete: Wenn Träume fliegen könnten

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Marzahn-Hellersdorf/Lichtenberg. Die zehn Modularen Unterkünfte (MUF) in Berlin werden zu Kunstateliers. „Residenzpflicht“ heißt das internationale Kunstprojekt, in dem zehn Künstlerinnen und Künstler in diesem und im nächsten Jahr in zehn Berliner Flüchtlingseinrichtungen arbeiten werden.

Auf dem Hof der Flüchtlingsunterkunft Wittenberger Straße in Marzahn steht seit zwei Wochen ein leuchtend gelbes Wohnatelier. Daneben ist das halb verkleidete Gerippe eines kleinen Flugzeuges zu sehen. Ein junger Mann im Hoodie werkelt daran, sägt Holzleisten zurecht und verschraubt sie. Der syrisch-deutsche Künstler Manaf Halbouni ist der erste „Artist in Residence“, der im Rahmen des Projektes „Residenzpflicht“ an einem Kunstobjekt arbeitet. Er baut ein Flugzeug aus Holz.

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So profitieren Berlins Bezirke von der EU

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Alle Bezirke erhalten Mitteln von der Europäischen Union und nutzen sie für soziale Projekte, attraktivere Kieze oder die Tourismusförderung. Ein Überblick.

In welchem Kiezprojekt und welchem Radweg steckt Geld aus Brüssel? Das lässt sich nicht so einfach beantworten. Selten existiert eine Übersicht beim Bezirksamt, da sich etwa Vereine auch eigenständig auf EU-Mittel bewerben können. Der oder die Europabeauftragte gibt über die Fördermöglichkeiten Auskunft.

Aber es gebe keine „Meldepflicht“ bei den Europabeauftragten, welche Projekte nun gefördert wurden, heißt es zum Beispiel aus Marzahn-Hellersdorf. Dennoch konnten uns die Bezirksämter Projekte nennen, die in den jeweiligen Bezirken ohne die EU-Gelder nicht hätten realisiert werden können.

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“Die Weiber sind das Beste und Schönste, was die DDR hervorgebracht hat – in allen Facetten.”

HERstory und Dynamiken des demokratischen Umbruchs von 1989

Als im Herbst 1989 Menschen ihre Kritik in die Öffentlichkeit trugen, demonstrierten, Veränderungen einforderten, dazu beitrugen, die Verhältnisse umzukehren und die Gesellschaft hin zu (Meinungs-)freiheit, Teilhabe und Rechtsstaatlichkeit zu öffnen, waren unter den Initiatoren auch viele Frauen. Sie brachten sich in Gruppen wie dem Neuen Forum ein oder gründeten eigene Zusammenschlüsse wie die Lila Offensive und später den Unabhängigen Frauenverband. Dies wird in heutigen Würdigungen der Ereignisse zumeist vernachlässigt und steht damit im Kontrast zu dem Titel-Zitat der Schauspielerin Walfriede Schmitt, die einst den UFV mit auf den Weg gebracht hat.

Während unserer europäischen Kooperation „Die Macht der Geschichte und die Zukunft Europas“ haben uns unsere polnischen Kolleginnen für „herstory“-Ansätze in der Betrachtung von „history“ sensibilisiert. Aus Anlass der 30. Wiederkehr von „1989“ wenden wir diese Perspektive auf die Betrachtung dieser bewegten Zeit an. Wir stellen Ihnen / Euch vor, was wir erarbeitet und welche Methoden der historisch-politischen Bildung wir von unseren Partner/innen in Finnland, Frankreich, Spanien und Polen gelernt haben.

Freuen Sie sich / Freut Euch auf eine interaktive wie inspirierende Zusammenkunft!

WANN: Montag, 27.05.2019, 17 Uhr

WO: Frauenzentrum Marie, Flämingstr. 122, 12689 Berlin

Bild: Plakat des Unabhängigen Frauenverbandes / UFV zu den Wahlen zur Volkskammer der DDR am 18.03.1990

Quelle