Hellersdorf: Kuriose AfD-Posse um ein Kunstwerk

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Die AfD beschuldigt den Bezirk, die Zerstörung von „wertvollen deutschen Denkmälern“ zu fördern. Sie hat sich im Bauwerk geirrt.

Es sollte eine ganz normale Kunstaktion sein, und sie hatte eine politische Botschaft, wie Kunstaktionen das nun mal so an sich haben. In der Nähe des U-Bahnhofs Cottbuser Platz hatten die Mitglieder zweier Jugendclubs die Nachbildung einer Siegessäule errichtet und den Ort „Place Internationale“ getauft.

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Stellungnahme von Professor*innen der ASH Berlin zur Broschüre „Ene, mene, muh – und raus bist du!“

Via ASH:

Stellungnahme von Professor*innen des Studiengangs Erziehung und Bildung im Kindesalter sowie aus dem Bereich Kinder- und Jugendhilfe des Studiengangs Soziale Arbeit der Alice Salomon Hochschule Berlin zur Broschüre der Amadeu Antonio Stiftung: „Ene, mene, muh – und raus bist du! Ungleichwertigkeit und frühkindliche Pädagogik“.

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Abstimmungsphase im Bürgerhaushalt 2020/21 startet: Von Brunnen bis Zebrastreifen

„LichtenbergMarzahn+“ berichtet:


Bürgerhaushalt Marzahner haben einen Wunsch frei Marzahn-Hellersdorf. „Bitte ab dem 14. Januar den Garten im Bürgerhaushalt Marzahn-Hellersdorf durch Eure Stimme unterstützen!“ Mit diesem Wunsch wendet sich das Team des Gutsgartens Hellersdorf an seine Freunde und Unterstützer. Denn mit dem heutigen Montag geht der Bürgerhaushalt 2020/21 in die heiße Phase: Bis zum 1. Februar kann für insgesamt 235 Vorschläge gevotet werden. Abstimmen können die Bürger per Internet – in den Stadtteilzentren, unterstützt von den Mitarbeitern, oder am heimischen Computer online.

Zuerst wurden die Ideen geprüft
Insgesamt 282 Ideen waren von fast 4.300 Einwohnern in der sogenannten Vorschlagsphase im Herbst 2018 eingebracht worden. Sie wurden zunächst vom Bezirksamt und den Ausschüssen der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) darauf geprüft, ob sie in die Zuständigkeit des Bezirksamtes fallen. Nicht berücksichtigt für die Abstimmung werden beispielsweise Vorschläge, die von den kommunalen Eigenbetrieben der Stadt wie BVG oder BSR umzusetzen sind oder unter die Zuständigkeit von Bund oder Senat fallen. Diese Ideen sollen dennoch weiter verfolgt werden. Die Stadträte sind verpflichtet, sich bei den jeweiligen Stellen für eine Realisierung einzusetzen.

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Siehe auch die Pressemitteilung des Bezirksamtes:
Abstimmungsphase des Bürgerhaushalts 2020/21 startet

Bürgerhaushalt: Marzahner haben einen Wunsch frei (Berliner Zeitung vom 13.1.2018)



„LaLoka“: Flüchtlingstreff in Hellersdorf muss schließen

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Das „LaLoka“ war ein wichtiger Anlaufpunkt im Kiez, doch der Eigentümer zieht einen neuen Supermarkt vor.

Für die Geflüchteten im Kiez war es ein wichtiger Anlaufpunkt. Es gab Computer mit Internetzugang, Kochabende, Beratungen zur Wohnungssuche und neuerdings – zur großen Freude aller – sogar einen Tischkicker. Doch seit diesem Jahr ist nichts mehr los im Flüchtlingstreff „La Loka“ an der Schneeberger Straße in Hellersdorf, die Räume sind leer.

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Gegensätze im Plattenbau: Die Künstlerinitiative aus dem Zentrum von Marzahn

Die „Berliner Zeitung“ schreibt:

Der Ausstellungsraum der Galerie M ist je zur Hälfte in kräftigem Rot und in Blau gestrichen: Der Titel „Pole“ der aktuellen Werkschau ist augenscheinlich Programm.

Pole – gemeint sind Gegensätze. Über der Eingangstür thront zur Linken eine Büste des Philosophen Georg Friedrich Wilhelm Hegel, zur Rechten das gewohnt bärtige Antlitz von Karl Marx. Der Künstler Marc Pospiech hat sie aus leichtem Bauschaum geschnitzt. Grau bemalt wirken sie wuchtig und schwer wie Beton.

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Neuer Koordinator für Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf

Das Projekt Ponte – Interkulturelle Orientierungs- und Nachbarschaftsvermittlung – war vom 1.8.2016 bis zum 31.12.2018 in den beiden Stadtteilen Hellersdorf-Nord und Marzahn-Nord (gefördert durch das Programm „Soziale Stadt“) aktiv. Ponte ist beendet. Die Erfahrungen und personellen Ressourcen werden zu der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung überführt.

Seit 1.1.2019 nutzt die Koordinierungstelle für Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf die bisherigen Strukturen von Ponte zur Aufklärung über rechtsextreme und demokratiegefährdende Erscheinungsformen im Bezirk und der Unterstützung zivilgesellschaftlichen Engagements. Die Stelle wurde vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf eingerichtet.

Von Anfang des Jahres 2006 bis Ende 2018 wurde die Fach- und Netzwerkstelle unter dem Namen Polis* in der Trägerschaft der Stiftung SPI Berlin umgesetzt. Aktueller Träger ist nun die pad gGmbH mit Sitz in Hellersdorf.

Die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung ist aktuell wie folgt zu erreichen:

Web: http://ponte.pad-berlin.de (vorläufige Website)

Facebook: www.facebook.com/ProjektPonte/

Twitter: https://twitter.com/PonteMaHe

E-Mail: ponte@pad-berlin.de

Tel.: 0152/31 77 13 83

An dieser Stelle möchten wir auch auf unsere befreundeten Kolleg*innen von den anderen Fach- und Netzwerkstellen in Ostberlin hinweisen:

Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick: www.facebook.com/zentrum.treptowkopenick

LichtBlicke – Fach- & Netzwerkstelle Lichtenberg: https://www.facebook.com/LichtBlicke-Fach-Netzwerkstelle-B…/

Moskito – Fach- & Netzwerkstelle Pankow: www.facebook.com/VisionenPankow/

Für Marzahn-Hellersdorf empfehlen wir folgende Internet- bzw. Facebookseiten:

Bündnis für Demokratie & Toleranz Marzahn-Hellersdorf: http://buendnis.demokratie-mh.de/

Partnerschaften für Demokratie Marzahn & Hellersdorf: http://www.demokratie-mh.de/home/

Schöner Leben ohne Nazis: www.facebook.com/slon.mh/

Willkommen in Marzahn: www.facebook.com/willkommen.in.marzahn/

Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle in Berlin: https://www.berliner-register.de/marzahn-hellersdorf

Zum 40.Geburtstag von Marzahn empfehlen wir Euchzudem folgende Links (Hashtag #40JahreMaHe):

Webseite http://www.mahe40.berlin zum Jubiläumsjahr des Bezirks Marzahn-Hellersdorf ist online: Mit Bildern, Terminen, Quiz und weiteren Informationen und Grußworten. #40JahreMaHe

Twitteraccount: twitter.com/@40JahreMaHe

40 Jahre Marzahn!

Die offizielle Webseite http://www.mahe40.berlin zum Jubiläumsjahr des Bezirks Marzahn-Hellersdorf ist online: Mit Bildern, Terminen, Quiz und weiteren Informationen und Grußworten. #40JahreMaHe

Zudem gibt es einen Twitter-Account zum Jubiläumsjahr: https://twitter.com/40JahreMaHe

An dieser Stelle gibt es eine Presseschau von uns mit allen Artikeln, die sich zum 40. Geburtstag mit Marzahn Hellersdorf beschäftigen:

Marzahn-Hellersdorf, eine Stadt aus dem Nichts (16.1.2019, Berliner Morgenpost), Der Bezirk feiert seinen 40. Geburtstag (Berliner Woche, 9.1.2019) Jubiläum: Marzahn feiert Geburtstag mit Bürgermeistern (Berliner Kurier, 6.1.2019) Marzahn-Hellersdorf startet in sein Jubiläumsjahr (Berliner Morgenpost, 6.1.2019) Marzahn-Hellersdorf: Vier Jahrzehnte Heimat (Berliner Zeitung, 5.1.2019) Herzlichen Glückwunsch: Marzahn wird 40 Jahre alt (Berliner Morgenpost, 5.1.2019) 40 Jahre Marzahn: „Die Monotonie wird zu Recht beklagt“ (rbb, 5.1.2019) 40 Jahre: Marzahn feiert heute Geburtstag – Bildergalerie (Tagesspiegel, 5.1.2019) Marzahn ist besser als sein Ruf (Berliner Morgenpost, 5.1.2019) Vor 40 Jahren wurde der Berlins jüngster Bezirk gegründet (MarzahnLichtenberg+, 5.1.2019) Schäfer und Kutschen: Als Marzahn noch in den Kinderschuhen steckte (Berliner Zeitung, 4.1.2019) Marzahn – mehr als nur Platte? (rbb, 4.1.2019) Das Jugendhaus BOLLE in Marzahn (Inforadio rbb, 4.1.2019) Quiz: Wie gut kennen Sie Marzahn? (Berliner Zeitung, 3.1.2019)

Regieren im Osten Berlins: Für Marzahn-Hellersdorf macht Dagmar Pohle bis 2021 weiter

„rbb-Online“ berichtet:

40 Jahre wird Marzahn-Hellersdorf jetzt alt und hat eine ganze Reihe von Problemen: Viele Menschen sind auf Hilfe angewiesen, es gibt zu wenige Fachkräfte. Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle will weiter gegenhalten. Dafür geht sie sogar später in Rente.

Dagmar Pohle sitzt frisch operiert im Krankenhausbett, mit neuem Kniegelenk. Warum ruht sie sich nicht aus? „Ich bin ja nicht am Kopf operiert“, lacht sie. Außerdem: „Der Bezirk liegt mir sehr am Herzen. Ich lebe jetzt seit 1978 hier, habe viele Höhen und Tiefen der Entwicklung miterlebt.“


„Ein sehr dynamischer Bezirk“
Pohle hat den Bezirk mitgestaltet – erst als Stadträtin und jetzt, schon zum zweiten Mal, als Bezirksbürgermeisterin. „Marzahn-Hellersdorf ist ein sehr dynamischer Bezirk“, sagt die Linken-Politikerin und erinnert sich an die Ursprünge. Als die DDR-Behörden in den 70er-Jahren entschieden, auf ehemaligen Rieselfeldern und landschaftlichen Flächen Plattenbauten zu errichten, ging die alte Dorfstruktur in einem Neubaugebiet auf.

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Siehe auch:
Kinder- und Jugendhaus „Bolle“: „Die Kinderarmut ist hier schon präsent“
40 Jahre Marzahn: Hochburg der Alleinerziehenden am Rande Berlins
Bürgermeisterin Dagmar Pohle zum Jubiläum des Bezirks und Aufgaben in 2019

Save-the-date: Grenzenlos gestärkt in den Alltag: Soziale Arbeit und die Bedrohung durch Rechtspopulismus

Auch die bezirkliche Fach- und Netzwerkstelle und die Partnerschaften für Demokratie Marzahn-Hellersdorf laden ein:

Mittwoch, 13. März 2019, 10:00 – 17:00 Uhr Freizeitforum Marzahn Marzahner Promenade 55, 12679 Berlin

Sechster Fachtag für Kinder- und Jugendsozialarbeiter*innen aus den Bezirken Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Pankow und Treptow-Köpenick

Seit der Berlin-Wahl im Jahr 2016 gerät Soziale Arbeit verstärkt in den Fokus rechtspopulistischer Parteien in unserer Stadt.
Menschenrechtsorientierte und diversitätsbetonte Soziale Arbeit sowie kritische politische Bildungsformate werden dabei als „linksextrem“ verunglimpft und angegriffen. Der Druck auf Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, ihre fachliche Arbeit legitimieren zu müssen, nimmt weiter zu.
Wie können wir den rechtspopulistischen Angriffen ein demokratisches und solidarisches Verständnis von Gesellschaft entgegensetzen? Wo können und müssen wir ausgrenzenden und diskriminierenden Entwicklungen entgegenarbeiten? Auf welche Erfahrungen greifen wir dabei zurück? Wir werden uns den daraus folgenden Fragen und Herausforderungen fachlich und kollegial widmen. Hierzu laden wir alle Kolleg*innen aus dem Bereich der Offenen Kinder- und Jugendsozialarbeit ein und freuen uns über Austausch und Vernetzung. Eine detaillierte Einladung inklusive des Tagesprogramms folgt in den nächsten Wochen.

Da die Teilnehmendenzahl aufgrund der Räumlichkeiten begrenzt ist, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis zum 01.03.2019 an: moskito@pfefferwerk.de

Flüchtlingsprojekt vor dem Aus: Zu sozial für die Deutsche Wohnen

Die „taz“ berichtet über das LaLoka: „In Hellersdorf muss ein Vorzeige-Flüchtlingsprojekt schließen, weil es nicht zu den Plänen der Deutschen Wohnen passt. Die sieht vor Ort bereits zu viele soziale Träger.
Am Boulevard Kastanienallee war die Welt bislang noch in Ordnung für die Deutsche Wohnen. Während der Immobilienkonzern, zu dessen Enteignung mittlerweile selbst eine der drei Regierungsparteien aufruft, überall sonst in Berlin zum Synonym für Profitgier geworden ist, genießt das Unternehmen hier einen guten Ruf: Bei dem Vorhaben, die heruntergekommene Einkaufsmeile wiederzubeleben, ziehen die Deutsche Wohnen, der seit 2012 ein Großteil der Wohnungen und Gewerbeflächen hier gehören, und andere Akteure im Bezirk an einem Strang.
Doch damit könnte es jetzt vorbei sein: Das LaLoka, ein selbstverwalteter Treffpunkt von und für Flüchtlinge, musste in diesem Monat schließen. Der Vertrag zwischen dem bisherigen Trägerverein und der Deutschen Wohnen endete Ende November, gern hätte der aktuelle Betreiber, die Initiative Refugees Emancipation, den Vertrag übernommen.“ Weiterlesen: http://www.taz.de/!5556370/