8.10.2018 Rathaussaal in Hellersdorf: Fachtag „Mehrsprachigkeit als Chance“

Am Montag, dem 8. Oktober 2018, von 9:00 bis 15:00 Uhr, veranstaltet die AG Mehrsprachigkeit des Integrationsbeirates Marzahn-Hellersdorf den Fachtag “Mehrsprachigkeit als Chance”. Dieser wird im Rathaussaal des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf, Alice-Salomon-Platz 3, 12627 Berlin stattfinden.

“Sprache ist der Schlüssel zur Integration!” – Dieser Satz fehlt in keiner integrationspolitischen Diskussion und wird immer wieder besonders betont. Berlin ist zweifelsohne eine interkulturelle Stadt. Interkulturalität ist meist auch verbunden mit Mehrsprachigkeit und bedarf somit innerhalb der Gesellschaft besonderer Aufmerksamkeit. In unserem Bezirk Marzahn-Hellersdorf kommen viele Personen aus einem binationalen Familienkontext und wachsen bilingual auf. Dennoch beherrschen diese Menschen andere Sprachen beziehungsweise zusätzlich weitere Sprachen, etwa ihre Muttersprache.

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Vergewaltigung unter Grundschülern: Die Vorgeschichte einer verstörenden Tat

Die „Berliner Zeitung“ schreibt:

Es ist ein verstörender Fall, der Fragen aufwirft. Ein Grundschüler vergewaltigt auf einer Klassenfahrt in der Uckermark einen zehnjährigen Mitschüler. Zwei Elfjährige halten das Opfer dabei fest. Der Haupttäter stammt aus Afghanistan, wie auch einer der Mittäter. Nun hat sich Gabriele K.* (Name von der Redaktion geändert) gemeldet, die diesen elfjährigen Mittäter, nennen wir ihn Sami, als ehrenamtliche Flüchtlingshelferin betreut hat – bis sie von der Tat erfuhr.

„Ich kenne viele schlimme Flüchtlingsschicksale, aber dieser Fall macht mich fassungslos und nahezu depressiv“, sagt Gabriele K. „Ich hätte das diesem Kind nicht zugetraut, ich hätte eher mit einem Vorfall gerechnet, wo es sich selber schweren Schaden zufügt.“

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„Dass es enorme Spannungen gibt, lassen wir einfach geschehen“

Via „Deutschlandfunk“:

Diakonie-Präsident Ulrich Lilie sieht in Gerechtigkeitsproblemen eine der Ursachen für Hass. Politiker und Journalisten müssten lernen, den Überhörten zuzuhören, sagte er im Dlf. Man könne Wut nicht mit rationalen Argumenten begegnen. Lilie wünscht sich mehr emotionale Intelligenz, „ohne Rassisten damit recht zu geben.“

Christiane Florin: Die Mails und die Nachrichten in sozialen Netzwerken sind oft in Großbuchstaben geschrieben. Mit vielen Ausrufezeichen. Es sind Schreie in Schriftform. Formuliert werden darin Vorwürfe: Ihr nehmt es nicht ernst, wenn wir Angst haben über die Straße zu gehen, vorbei an jungen, arabisch aussehenden Männern. Ihr stellt uns in die rechte Ecke, Ihr lacht uns aus, wenn wir unser Land nicht wiedererkennen, ihr lebt in eurer Multi-Kulti-Bioladen-Blase. Ihr, das sind die Politiker, die Medien, einfach die da oben.

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28.9.2018 DRK Nordost/Marzahn-Mitte: Nachbarschaftsfest „Miteinander in Vielfalt“

Via BENN/QM Mehrower Allee:

Gemeinsam mit der Initiative BENN Mehrower Allee laden wir alle NachbarInnen und umliegenden Akteure zum gemeinsamen, bunten Nachbarschaftsfest ein!

Ihr könnt Euch freuen auf:
– viele Kreativ- und Mitmach-Angebote (u.a. Buttonmaschine, Bastelangebote, Vier-gewinnt-Spiel/ Schach-Spiel, Großen Mensch-Ärger-Dich-Nicht-Spiel und Riesenseifenblasen)
– Wunden schminken & EH-Demonstration,
– Strickaktion: Wir stricken den längsten Schal Marzahn

Musikalische Unterhaltung:
Die Kita Sonnenschein mit ihrem „Mehrgenerationen-Chor“
Die Bewohner aus der GU der Bitterfelder Str. 13 mit einer Hiphop-Aufführung
Das Projekt „Kabinet Mirage mit ihrer interdisziplinären Theaterkunst

Infostände von:
– der Seniorenvertretung Marzahn-Hellersdorf
– dem Quartiersmanagement-Team Mehrower Allee und BENN Mehrower Allee

Weiterhin wird es ein gemischt arabisch-deutsches Falafel/Hummus/Salat-Buffet geben und leckere Käse-/Kirschtorten!“: https://www.facebook.com/events/307575369798226/

BENN Blumberger Damm: Einladung zum Sommerfest vor der GU Rudolf-Leonhard-Straße 13

Mit freundlicher Unterstützung des Projekts Ponte:

BENN Blumberger Damm lädt am Freitag den 14. Septemner 2018 zum Sommerfest auf dem Parkplatz vor der Gemeinschaftsunterkunft in der Rudolf-Leonhard-Straße 13! Geboten werden: Musik und Tanz, leckeres Essen, Hüpfburg für die Kleinen und vieles mehr!

An dieser Stelle das Programm für das morgige (Freitag,14.9.2018) Sommerfest von BENN Blumberger Damm in Zusammenarbeit mit der Gemeinschaftsunterkunft Rudolf-Leonhard-Straße in Marzahn-Mitte. Ihr seid alle herzlichst dazu eingeladen! Für eine bunte und solidarische Nachbarschaft! Der Eintritt ist natürlich frei!

16h Beginn

16:30 Jörg Liebram – Liedermacher
17.30 M3 Akrobatikgruppe
17:40 Jugendtanzgruppe Fairy
18:00 Tahnas: Tanzstück
18:10 Frauentanzgruppe: kurdischer Tanz
18:30 Tahar – irakische Tanzmusik
19:00 Ende Bühnenprogramm

20:00 Ende des Festes

Kontakt: BENN Blumberger Damm
Tel.: 030/39 72 13 63
Whatsapp: 0152 53415144
Mail: info@benn-blumbergerdamm.de

Interkulturelle Tage in Marzahn-Hellersdorf vom 1.-21.9.2018!

Anbei findet ihr das diesjährige Gesamtprogramm, das Plakat und einen Flyer (jeweils vom Projekt Ponte gestaltet und gedruckt) zu den „Interkulturellen Tagen in Marzahn-Hellersdorf“. Das Gesamtprogramm enthält hier und da noch einige Hintergrundinformationen zu den einzelnen Veranstaltungen und wird im Laufe der nächsten Wochen ggf. nochmals aktualisiert, falls sich spontan irgendwelche Programmänderungen ergeben sollten. Näheres dazu finden Sie dann zu gegebener Zeit im Internet unter https://www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/politik-und-verwaltung/beauftragte/integration/veranstaltungen. Die Plakate und Flyer liegen derweil auch in gedruckter Form vor und liegen im Rathaus Marzahn-Hellersdorf zur Abholung im Büro der Beauftragten bei Frau Witte (kerstin.witte@ba-mh.berlin.de; 030/90293-2051, Raum 3.49) bereit.

Hier gibt es das Gesamtprogramm, das Plakat und den Flyer zum herunterladen, ausdrucken oder zum bewerben im Internet:

Interkulturelle Tage (Plakat_2018)

Interkulturelle Tage (Flyer_2018)Interkulturelle Tage (Programm_2018)

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Boulevard Kastanienallee Geburtstagskaffeetrinken

Via Quartiersmanagement Boulevard Kastanienallee:

Seit vier Jahren schon ist Barbara Jungnickel mit ihrem „Café auf Rädern“ im Quartier unterwegs. Viele kennen sie und ihren orangeroten Wagen und legen einen kleinen Stop ein für einen Plausch mit ihr. Am 13. September 2018 wird es deshalb ab 14 Uhr am U-Bahnhof Cottbusser Platz ein Geburtstagskaffeetrinken mit heißen Getränken und Kuchen geben. Die Nachbarschaft ist natürlich herzlich eingeladen!

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10. Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ mit „Bunten Touren“

Das „Bezirksamt“ berichtet:

Am Samstag, dem 1. September 2018, war das Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ mit rund 700 Besucherinnen und Besuchern ein voller Erfolg. „10-mal Schöner leben ohne Nazis“ lautete das Motto der Veranstaltung, die seit 2009 auf dem Alice-Salomon-Platz stattfindet.
Bürgerinnen und Bürger aus Marzahn-Hellersdorf und ganz Berlin haben beim zehnten Jubiläum des Festes so ein starkes Zeichen für ein demokratisches, solidarisches und tolerantes Miteinander aller Menschen in ihrem Bezirk gesetzt. Die „Bunten Touren“ Marzahn und Hellersdorf – feierliche Umzüge durch den Bezirk, die zum Veranstaltungsort führten – sorgten auch in diesem Jahr wieder für ein farbenfrohes Ausrufezeichen.

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3. Interkulturelles Sportfest in Marzahn-Hellersdorf

Am 15. September 2018 rollt der Ball! Um 11 Uhr startet ein interkulturelles Sportfest im Rahmen der „Interkulturellen Tage in Marzahn-Hellersdorf 2018“, veranstaltet vom Schul- und Sportamt zusammen mit dem Landessportbund Berlin und verschiedenen Sportvereinen aus dem Bezirk. Bis 16 Uhr stellen Vereine ihre Angebote vor – Zuschauen und Mitmachen erwünscht.

Marzahn-Hellersdorf bietet Bewerbungscoaching und Origami

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Das Jobcenter stellt nicht nur Deutsche vor Herausforderungen. Im Stadtteilzentrum gibt es am Freitag Unterstützung für Geflüchtete beim Karrierestart.

Zwei Stunden, dann hält Habib Tajik einen fertigen Lebenslauf in den Händen – zum ersten Mal in seinem Leben. Den will er beim Jobcenter vorlegen, um bald eine Arbeit zu finden, hofft Tajik. Weil sein Deutsch noch nicht so gut ist, bekommt er im Stadtteilzentrum der Berliner Volkssolidarität an der Marzahner Promenade Hilfe von Hamed Nawabi. Der kam 2016 ebenfalls aus Afghanistan nach Deutschland. Bereits in seinem Heimatland lernte er Deutsch und schrieb mit seinem Lehrer einen Lebenslauf – wohl wissend, wie viel Wert die Deutschen darauf legen würden.

Nun kann er anderen geflüchteten Menschen helfen. Oftmals „muss ich erst einmal erklären, was genau ein Lebenslauf ist“, sagt Nawabi schmunzelnd. Dann macht er ein Foto von Habib Tajik, schlägt ein Layout vor und feilt an den Formulierungen. „Es ist immer ein Erfolg, wenn die Menschen hier mit ihrer gedruckten  Bewerbungsmappe raus gehen“, sagt Nawabi und lächelt zufrieden.

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