Broschüre zu Berliner Modell-Kitas im Bereich der Integration geflüchteter Kinder erschienen!

Wie kann die Integration von geflüchteten Kindern in Kitas verbessert werden? Acht Berliner Modell-Kitas der Diakonie Deutschland arbeiten seit 2016 daran, das zu erreichen. Eine Broschüre stellt nun erste Ergebnisse vor. Die Kinder gewöhnten sich meist schnell an die neue Situation. Für den Umgang mit Eltern werden Strategien vorgestellt, um Sprachproblemen und kulturellen Missverständnissen zu begegnen.

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Senat uneinig über Bedarf an Flüchtlingsunterkünften

Via „Berliner Morgenpost“:

Die Sozialverwaltung rechnet mit 19.000 nötigen Unterkunftsplätzen, die Finanzverwaltung nur mit 10.000. Aber neue Heime werden gebaut.

Berlin. Wie viele weitere Unterkunftsplätze für Flüchtlinge braucht Berlin? Zu dieser Frage gibt es innerhalb des Senats unterschiedliche Vorstellungen. Die von Elke Breitenbach (Linke) geführte Sozialverwaltung geht von 19.000 Plätzen aus, die Verwaltung von Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) hingegen sieht einen Bedarf von lediglich rund 10.000 Plätzen. Das wurde jetzt durch die Antwort der Landesregierung auf eine parlamentarische Anfrage des CDU-Abgeordneten Robbin Juhnke deutlich.

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Berliner Bürger bauen Flüchtlingsheim

Die „Berliner Morgenpost“ schreibt:

Eine Berliner Initiative will die Unterkunft gemeinsam mit Geflüchteten bauen. Diese sollen in das selbst gebaute Haus ziehen.

Berliner tun sich zusammen, um ein Flüchtlingsheim zu bauen. Klingt eigenartig? Ist es aber nicht. Eine Gruppe von Fachleuten ist angetreten, die politisch Verantwortlichen von einem interessanten Plan zu überzeugen. Die Initiative hat eine Unterkunft konzipiert, die nicht nur die Bedürfnisse von Menschen aus anderen Kulturen berücksichtigt, sondern die sie als Integrationsprojekt auch gemeinsam mit Geflüchteten errichten möchten. Der Clou: Diese sollen dann in das Haus ziehen, das sie selbst gebaut haben.

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Bezirke wollen Flüchtlinge am Wohnort betreuen

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Bei der Betreuung der Flüchtlinge, deren Asylverfahren bereits abgeschlossen ist, soll künftig das Wohnortprinzip gelten und nicht mehr das Geburtsdatenprinzip. Dafür hat sich der Rat der Bezirksbürgermeister einstimmig ausgesprochen. Bisher werden diese Geflüchteten nach ihrem Geburtsmonat auf die zwölf Bezirke verteilt. Die Folge: Flüchtlinge und Verwaltungsmitarbeiter müssen oft lange Wege in Kauf nehmen, weil Wohnbezirk und zuständige Behörde nicht übereinstimmen. Zudem ist Mitte sehr stark beansprucht, weil dort alle im Januar geborenen Betroffenen betreut werden. Bei Flüchtlingen mit unklarem Geburtsdatum wird immer der 1. Januar als Datum angegeben.

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Was Flüchtlinge über den Asylstreit denken

Der „Deutschlandfunk“ berichtet:

Obergrenzen, Ankerzentren und Zurückweisungen an der Grenze beschäftigen nicht nur Politiker. Geflüchtete in Berlin zeigen teils Verständnis für den deutschen Asylstreit – teils haben sie Angst, dass nun die Gesetze restriktiver werden.

Ali Farahi verstaut seine Spiegelreflex kurz in der Kamera-Tasche, hebt ein großes weißes Leinen-Transparent an:

„Ich hab mit den anderen die Plakate hier gemacht: Ankerzentrum = Gefängnis. Ich bin kein Verbrecher, es ist – glaub ich – klar, dass wir keine Kriminellen sind.“

Farahi wäre ein potentieller Insasse der Ankerzentren, die Innenminister Horst Seehofer plant. Er ist Flüchtling aus dem Iran, seit knapp zwei Jahren in Deutschland. Der 20-Jährige ist an diesem Mittwochabend zu einer Kundgebung vor dem Reichstag gekommen. Er und 25 weitere Flüchtlinge aus Syrien, dem Iran und Kamerun demonstrieren gegen die neue Regelung zum Familiennachzug, vor allem aber gegen die Flüchtlingspolitik von Seehofer und seiner CSU.

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Berliner Senat investiert 42 Millionen Euro in die Integrationspolitik

Pressemitteilung des Beauftragten des Berliner Senats für Integration und Migration:

Die Partizipation der Migrantinnen und Migranten ist ein Schwerpunkt der Berliner Senatspolitik. Partizipation heißt Teilhabe. Menschen mit einer Einwanderungsgeschichte sollen überall gleiche Rechte und Chancen haben und in allen gesellschaftlichen Bereichen repräsentiert sein.

Aber was kostet Integration? Wie viel Geld gibt der Senat für jährlich für integrationspolitische Programme aus?

Nach einer Abfrage bei den einzelnen Senatsverwaltungen im Auftrag des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge lassen sich die verschiedenen Maßnahmen konkret beziffern. Die interne Auswertung ergab, dass der Senat jährlich 42 Millionen Euro für zusätzliche integrationspolitische Förderprogramme ausgibt. Weil alle Senatsverwaltungen innerhalb ihrer Kompetenz Integration und Partizipation fördern, können sehr vielfältige Zielgruppen erreicht werden. Dazu gehören nicht nur Geflüchtete. Migrantinnen und Migranten aus Drittstaaten, Zuwanderer aus der EU sind weitere Zielgruppen auch Migrantenorganisationen, ethnische Minderheiten und gezielt auch Familien, Kinder und Frauen.
Den Löwenanteil erhält dabei das erfolgreiche Berliner Landesrahmenprogramm Integrationslotsinnen und Integrationslotsen. Integrationslots/innen und Stadtteilmütter vermitteln dabei zwischen Migrantinnen und Migranten und Behörden oder Bildungs-, Gesundheits- und Jugendeinrichtungen (http://www.berlin.de/lb/intmig/themen/integrationslots-innen/). Diese aufsuchende Arbeit beansprucht fast 7 Millionen Euro. Den Berliner Bezirken stehen insgesamt 9,2 Millionen Euro im Rahmen des Integrationsfonds zur Verfügung.

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Runder Tisch „Alternativen zur öffentlichen Unterbringung geflüchteter Menschen“ startet

Via Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen:

Heute tagt der Runde Tisch „Alternativen zur öffentlichen Unterbringung geflüchteter Menschen“ zum ersten Mal.

Der vom Staatssekretär für Integration Daniel Tietze (Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales) und vom Staatssekretär für Wohnen Sebastian Scheel (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen) einberufene Runde Tisch wird sich mit der Frage beschäftigen, welche strukturellen Maßnahmen geflüchteten Menschen den Übergang aus Unterkünften in Mietwohnungen erleichtern können.

In der ersten Sitzung wird Staatssekretärin Margit Gottstein die Position der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung zur Bedeutung einer diskriminierungsfreien Vermietungskultur vertreten. Außerdem sind Vertreterinnen und Vertreter der städtischen Wohnungsbaugesellschaften, der privaten Wohnungswirtschaft, von Hilfs- und Freiwilligenorganisationen, Nichtregierungsorganisationen und Verbänden sowie der zuständigen Stellen auf Senats- und Bezirksebene Teilnehmende des Runden Tisches.
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55 Straftaten gegen Flüchtlinge im ersten Quartal

Die „Berliner Morgenpost“ schreibt:

Potsdam. Die Zahl der Straftaten gegen Flüchtlinge und ihre Unterkünfte in Brandenburg ist weiter hoch. In den ersten drei Monaten des Jahres seien 55 Fälle registriert worden, im Vorjahreszeitraum seien es 49 gewesen, heißt es in einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Linke-Fraktion im Brandenburger Landtag. Die Zahl weiterer rassistisch motivierter Straftaten erhöhte sich auf 51, im gleichen Zeitraum 2017 waren 13 gemeldet worden.

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Flüchtlingsunterkünfte: Berlin hat Außenstände in Millionenhöhe

Via „Berliner Zeitung“:

Es könnte ein teures Jahr für Berlin werden. Das Land schuldet den Betreibern von Flüchtlingsunterkünften sehr viel Geld. Es geht um Millionenbeträge. Vollkommen ungeklärt ist zurzeit, ob es sich dabei um eine ein-, zwei-, oder sogar dreistellige Millionensumme handelt. Um das heraus zu finden, hat das Landesamt für Flüchtlinge (LAF) eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Bis zum Sommer sollen ehemalige und derzeitige Heimleiter ihre Ansprüche nachweisen. Bis Ende des Jahres will das Land abgerechnet haben.

10.000 Geflüchtete in Berlin haben einen Job

Via „Tagesspiegel“:

Seit 2015 sind rund 7.000 geflüchtete Arbeitnehmer in Berlin hinzugekommen. Immer mehr Betriebe bilden Geflüchteten Arbeits- und Ausbildungsplätze an.

In Berlin haben mehr als 10.000 Flüchtlinge einen Job. Die Zahlen dazu veröffentlichte die Bundesagentur für Arbeit am Montag. Demnach seien seit dem verstärkten Flüchtlingszuzug im Sommer 2015 fast 7.000 geflüchtete Arbeitnehmer in der Hauptstadt hinzugekommen. Laut Bernd Becking, Regionaldirektionsleiter der Agentur für Arbeit, gibt es weitere 28.000 Flüchtlinge in Berlin, „die für den Arbeitsmarkt grundsätzlich in Frage kommen“.

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