Bezirke erhalten zum ersten Mal finanzielle Unterstützung vom Land Berlin für ihre Freiwilligenagenturen

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Ab 2018 werden Berliner Freiwilligenagenturen nicht mehr nur von den Bezirken, sondern vom Land Berlin finanziell unterstützt. Sie sind ein Posten im Haushalt 2018/19. Zum ersten Mal. Dies ist Anlass, um einen Blick auf diesen Teil sozialer Infrastruktur zu werfen. Wie steht es um die Freiwilligenagenturen in Berlin? Und was sind sie eigentlich?

„Engagement unterstützende Einrichtung“, das ist ein sperriger Begriff aus dem vom Versicherungskonzern Generali finanzierten deutschlandweiten „Engagementatlas 2015“. Damit wird eine Vielzahl an Institutionen beschrieben, die ehrenamtliche Tätigkeiten vermitteln oder dazu beraten. Das sind etwa Mehrgenerationenhäuser, Stadtteil- und Seniorenbüros – und Freiwilligenagenturen. Letztere sind nicht auf eine Klientel spezialisiert und arbeiten trägerübergreifend.

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Planbar: Die Ergebnisse der Diskussion von Initiativen und Zivilgesellschaft zum Gesamtkonzept

Via „Netzwerk Berlin hilft!“:

Vor einem Jahr haben sich in Berlin verschiedene flüchtlingspolitische Initiativen zusammengetan, um in einem offenen Brief an den neuen Senat aktuelle Missstände der Berliner Flüchtlingspolitik zu benennen und gemeinsam Forderungen zu stellen. Durch die enge  Zusammenarbeit ist eine Vernetzung der flüchtlingspolitischen Initiativen in Berlin entstanden, die als gemeinsames Projekt auch die „Planbar“ organisiert haben.

Nach den Richtlinien der neuen Regierungspolitik soll im Dialog mit der Stadtgesellschaft  ein neues „Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation“ geflüchteter Menschen erarbeitet werden, um den „Masterplan für Integration und Sicherheit“ abzulösen. Im neuen Gesamtkonzept sollen konkrete Ziele zur Verbesserung der Situation von Geflüchteten in Berlin definiert und in den kommenden Jahren umgesetzt werden. Zudem werden die finanziellen Schwerpunkte für die nächsten Jahre festgelegt.

Hierzu tagten bis Februar 2018 zu verschiedenen Themen neun Facharbeitsgruppen (FAGs). Federführend waren die fachlich zuständigen Senatsverwaltungen. Aufgabe der Facharbeitsgruppen war eine Analyse der Lebensbedingungen Geflüchteter in Berlin und die Identifikation konkreter Ziele und Strategien zur Verbesserung der Situation. Dabei wurde der Anspruch formuliert, flüchtlingspolitische Teile der Zivilgesellschaft und NGOs sowie Geflüchtete selbst einzubeziehen.

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„Wir müssen das Ehrenamt stärken“

Via „Mediendienst Integration“:

Millionen Menschen in Deutschland haben sich seit dem Sommer 2015 für Flüchtlinge engagiert. Ein Forschungsteam um den Ethnologen Werner Schiffauer hat Initiativen untersucht: Welche Projekte sind langfristig erfolgreich? Welchen Herausforderungen mussten sie sich stellen? In einem Gastbeitrag für den MEDIENDIENST erklärt Schiffauer, was man aus den Erfahrungen lernen kann und wie sich die Zivilgesellschaft durch die Flüchtlingshilfe verändert hat.

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Für alle, die etwas bewegen

Die „Berliner Morgenpost“ schreibt:

„Berlin sagt Danke“ – Zum dritten Mal wird die Arbeit der Tausenden ehrenamtlichen Helfer gewürdigt

Strahlender Sonnenschein über der Stadt. City Ost und City West waren ungewöhnlich voll an diesem Sonntag. Das hatte einen besonderen Grund: die Aktion „Berlin sagt Danke“. Rund 150 Einrichtungen, darunter Museen, der Zoo und das Abgeordnetenhaus, öffneten kostenlos ihre Türen, um das Engagement der vielen Berliner zu würdigen, die sich ehrenamtlich engagieren. Und um andere dazu anzuregen.

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Warum unser Frauenprojekt scheiterte

Viele ehrenamtliche Projekte mit Flüchtlingen scheitern. Eine Leserin des Tagesspiegels hat selber eines geleitet und gelernt: Am Wichtigsten ist der direkte Kontakt zu den Frauen:

„Der gute Wille reicht oft nicht für erfolgreiche Integration“, schrieb Andrea Dernbach vor einem Jahr im Tagesspiegel über das Scheitern von ehrenamtlichen Projekten für weibliche Flüchtlinge. Das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung fand heraus, dass unter anderem die Rolle der Ehrenamtlichen ein Faktor dafür ist. Ich habe 2016 und 2017 acht Monate lang selber ein solches Projekt geleitet. Weshalb es gut lief und weshalb es scheiterte, möchte ich nun erläutern.

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Integration im Dialog in Lichtenberg

Einen Bericht zur Integration im Dialog-Veranstaltungsreihe in Lichtenberg findet Ihr hier: http://www.berlin.de/…/in…/ergebnisse/lichtenberg-673346.php

Die Ergebnisse der Veranstaltung in Lichteberg können auch durchaus nützlich für die weiteren Integrationsbemühungen für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf sein. Zudem wird demnächst auch eine ähnliche Veranstaltung in unserem Bezirk stattfinden!

Bei der Veranstaltung „Integration im Dialog“ in Lichtenberg am 24. Januar hat ein Team von AMAL Berlin gedreht.

Der Staatssekretär für Integration Daniel Tietze und andere erklären einen nicht ganz einfachen Begriff: https://www.youtube.com/watch?v=cdViXMCFTQI&feature=youtu.be

„buntkicktgut“

Tolles Projekt! Bunt kickt gut ist ist eine interkulturelle Straßenfußballliga, welche seit mittlerweile fünf Jahren auch in Berlin existiert:
 
Fast unbeachtet hat sich in der Neckarstraße 5 vor genau fünf Jahren ein interkulturelles Integrationsprojekt niedergelassen. Das will erreichen, dass über Fußball, der weltweit wichtigsten Freizeitbeschäftigung, junge Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen sich bei Wettkämpfen gemeinsam und gewaltfrei begegnen.

Demokratische Kultur in Lichtenberg — eine aktivierende Befragung

Im Herbst 2016 hat die Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke die aktivierende Befragung in Auftrag gegeben. Wir wollten damit einen Blick auf die aktuelle Situation in Lichtenberg, auf die Ressourcen und auf die Probleme werfen – und dazu die Sicht von Multiplikator_innen, Bewohner_innen und Aktiven erfragen, denen die Weiterentwicklung der demokratischen Kultur ein Anliegen ist und die sich vor Ort tagtäglich dafür engagieren oder engagieren wollen.

Die Broschüre kann hier: http://www.licht-blicke.org/wp-content/uploads/2017/11/Befragung_Broschuere_web1.pdf heruntergeladen werden. Viel Spass beim Lesen!

Förderung von Angeboten für junge Geflüchtete

„Jung, geflüchtet, selbstbestimmt: Der Landesjugendring Berlin fördert weiterhin laufend Angebote von Berliner Jugendverbänden, Jugendbildungsstätten und Migrant_innenjugendselbstorganisationen mit jungen Geflüchteten. Ziel der Maßnahmen soll es sein, jungen Geflüchteten Angebote zur Freizeitgestaltung und zur Interessenvertretung zu machen sowie Bildungsmaßnahmen anzubieten.“ (Ankündigung Website)
Anträge können laufend an den Landesjugendring gestellt werden:

Flüchtlinge engagieren sich

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Berlin. Seit Anfang 2016 bietet der Verein ICJA geflüchteten Menschen die Möglichkeit, sich im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes für sechs oder zwölf Monate in zivilgesellschaftlichen Projekten in Berlin zu engagieren. Mittlerweile arbeiten fast 40 Menschen aus fünf Ländern im Alter von 22 bis 65 Jahren halbtags in Jugendeinrichtungen, Familienzentren, stationären WGs, ökologischen Projekten und anderen Einsatzstellen. Einer dieser Bundesfreiwilligen ist Rasoul Muradi aus Afghanistan. Über ihn wurde jetzt ein Film gedreht. Weitere Informationen und den Film gibt es auf www.icja.de.

Quelle