Stellungnahme von Professor*innen der ASH Berlin zur Broschüre „Ene, mene, muh – und raus bist du!“

Via ASH:

Stellungnahme von Professor*innen des Studiengangs Erziehung und Bildung im Kindesalter sowie aus dem Bereich Kinder- und Jugendhilfe des Studiengangs Soziale Arbeit der Alice Salomon Hochschule Berlin zur Broschüre der Amadeu Antonio Stiftung: „Ene, mene, muh – und raus bist du! Ungleichwertigkeit und frühkindliche Pädagogik“.

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Berliner Mietspiegel: Verfassungsgericht weist Beschwerde von Deutsche Wohnen zurück

Die „Berliner Zeitung“ berichtet:

Immer wieder versucht die Deutsche Wohnen, bei Mieterhöhungen den Mietspiegel zu umgehen – um mit anderen Begründungen, etwa durch Gutachten oder der Benennung von Vergleichswohnungen, eine höhere Miete durchzusetzen. Doch dabei hat der größte private Vermieter in der Stadt jetzt eine Niederlage eingesteckt.
Der Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin wies mit Urteil vom 19. Dezember 2018 eine Beschwerde der Deutsche Wohnen gegen eine Entscheidung des Landgerichts zum Mietspiegel 2013 als „unbegründet“ zurück, wie der Berliner Mieterverein (BMV) am Montag mitteilte. Die Richter erklärten, die Entscheidung des Landgerichts, das den Mietspiegel als geeignete Schätzgrundlage bezeichnet hatte, sei verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden – ebenso wie die Nichtzulassung der Revision.

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Soziale Lage in Berlin: Armes Mitte, reiches Pankow

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Die soziale Ungleichheit in Berlin verschärft sich weiter. Fast die Hälfte der Kinder in Mitte ist von Kinderarmut betroffen.

Von Chancengleichheit in Berlin kann keine Rede sein. So lässt sich der Bericht des Bezirks Mitte zur sozialen Lage, auch im Vergleich zu den anderen Bezirken, zusammenfassen. „Wird ein Kind in Wedding geboren, ist die Chance auf eine gute Schulbildung, Zugang zum Arbeitsmarkt und somit Selbstverwirklichung wesentlich geringer als zum Beispiel in Pankow“, stellte Stadtrat Ephraim Gothe (SPD), neben Stadtentwicklung auch für Soziales und Gesundheit zuständig, am Freitag bei einem Pressegespräch fest.

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Neuer Koordinator für Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf

Das Projekt Ponte – Interkulturelle Orientierungs- und Nachbarschaftsvermittlung – war vom 1.8.2016 bis zum 31.12.2018 in den beiden Stadtteilen Hellersdorf-Nord und Marzahn-Nord (gefördert durch das Programm „Soziale Stadt“) aktiv. Ponte ist beendet. Die Erfahrungen und personellen Ressourcen werden zu der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung überführt.

Seit 1.1.2019 nutzt die Koordinierungstelle für Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf die bisherigen Strukturen von Ponte zur Aufklärung über rechtsextreme und demokratiegefährdende Erscheinungsformen im Bezirk und der Unterstützung zivilgesellschaftlichen Engagements. Die Stelle wurde vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf eingerichtet.

Von Anfang des Jahres 2006 bis Ende 2018 wurde die Fach- und Netzwerkstelle unter dem Namen Polis* in der Trägerschaft der Stiftung SPI Berlin umgesetzt. Aktueller Träger ist nun die pad gGmbH mit Sitz in Hellersdorf.

Die Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung ist aktuell wie folgt zu erreichen:

Web: http://ponte.pad-berlin.de (vorläufige Website)

Facebook: www.facebook.com/ProjektPonte/

Twitter: https://twitter.com/PonteMaHe

E-Mail: ponte@pad-berlin.de

Tel.: 0152/31 77 13 83

An dieser Stelle möchten wir auch auf unsere befreundeten Kolleg*innen von den anderen Fach- und Netzwerkstellen in Ostberlin hinweisen:

Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick: www.facebook.com/zentrum.treptowkopenick

LichtBlicke – Fach- & Netzwerkstelle Lichtenberg: https://www.facebook.com/LichtBlicke-Fach-Netzwerkstelle-B…/

Moskito – Fach- & Netzwerkstelle Pankow: www.facebook.com/VisionenPankow/

Für Marzahn-Hellersdorf empfehlen wir folgende Internet- bzw. Facebookseiten:

Bündnis für Demokratie & Toleranz Marzahn-Hellersdorf: http://buendnis.demokratie-mh.de/

Partnerschaften für Demokratie Marzahn & Hellersdorf: http://www.demokratie-mh.de/home/

Schöner Leben ohne Nazis: www.facebook.com/slon.mh/

Willkommen in Marzahn: www.facebook.com/willkommen.in.marzahn/

Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle in Berlin: https://www.berliner-register.de/marzahn-hellersdorf

Zum 40.Geburtstag von Marzahn empfehlen wir Euchzudem folgende Links (Hashtag #40JahreMaHe):

Webseite http://www.mahe40.berlin zum Jubiläumsjahr des Bezirks Marzahn-Hellersdorf ist online: Mit Bildern, Terminen, Quiz und weiteren Informationen und Grußworten. #40JahreMaHe

Twitteraccount: twitter.com/@40JahreMaHe

Ostdeutschland: Selten zuvor wurde über so viel Zukunft entschieden

Via „Zeit Online“:

Für Deutschland wird 2019 das wahrscheinlich wichtigste Jahr nach dem Mauerfall: In drei ostdeutschen Bundesländern wird gewählt. Und Reaktionäre stellen die Machtfrage.

Es hat Jahre gegeben, in denen die Menschen im Osten trotz all der ungeheuerlichen Umwälzungen, die sie in den Neunzigern erfuhren, einfach ruhig vor sich hingelebt haben. Gemeint sind die Jahre zwischen 2005 und 2015. Im Jahr 2005 waren noch einige, wenn auch vergeblich, gegen die Einführung von Hartz IV auf die Straße gegangen. Danach kamen zwar die großen Unternehmen nicht, auf die man gehofft hatte; verließen die Jungen diesen Landstrich noch immer beharrlich; gelang es dem Großteil der Menschen immer noch nicht, sich ein Vermögen aufzubauen. Dennoch: Es kehrte ein gewisser Friede ein.

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Oberstaatsanwältin warnt: Antisemitische Gewalttaten nehmen in Berlin drastisch zu

Via „Berliner Zeitung“:

Die Taten sorgten für Entsetzen: Ein jüdischer Restaurantbesitzer wird von einem angetrunkenen Mann vor laufender Kamera minutenlang antisemitisch beleidigt. Ein junger Mann prügelt voller Hass auf einen Israeli mit Kippa ein. Antisemitische Taten wie diese sind in Berlin längst keine Einzelfälle mehr. Seit vier Monaten hat die Generalstaatsanwaltschaft eine Antisemitismusbeauftragte: Oberstaatsanwältin Claudia Vanoni. Wir sprachen mit ihr über antisemitische Gewalt und die Chancen, solche Straftaten aufzuklären.

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Ein Besuch in Berlins erstem Containerdorf

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Vor vier Jahren entstand Berlins erste Containeranlage für Flüchtlinge. Ein Rundgang in Köpenick und ein Ausblick auf die Zukunft der MUFs und Tempohomes.

Das größte Problem hier? „W-Lan geht nicht“, sagt Peter Hermanns, der schlaksige Heimleiter, Sozialarbeiter, graue Wuschelhaare. Die Stahlcontainer schirmen die Funkwellen ab. Wer im Containerdorf surfen will, muss in den Aufenthaltsraum mit W-Lan-Router gehen oder in den Computerraum.

Das erste Containerdorf Berlins in Köpenick ist jetzt vier Jahre alt. Innerhalb von 44 Tagen hatten sie die 346 Container im Herbst 2014 dreistöckig aufeinander gestapelt, Ende Dezember zogen die ersten Flüchtlinge ein. Es sollte das erste von sechs Containerdörfern werden, hatte der Senat damals entschieden, noch vor der Flüchtlingswelle im Sommer 2015.

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Save-the-date: Grenzenlos gestärkt in den Alltag: Soziale Arbeit und die Bedrohung durch Rechtspopulismus

Auch die bezirkliche Fach- und Netzwerkstelle und die Partnerschaften für Demokratie Marzahn-Hellersdorf laden ein:

Mittwoch, 13. März 2019, 10:00 – 17:00 Uhr Freizeitforum Marzahn Marzahner Promenade 55, 12679 Berlin

Sechster Fachtag für Kinder- und Jugendsozialarbeiter*innen aus den Bezirken Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Pankow und Treptow-Köpenick

Seit der Berlin-Wahl im Jahr 2016 gerät Soziale Arbeit verstärkt in den Fokus rechtspopulistischer Parteien in unserer Stadt.
Menschenrechtsorientierte und diversitätsbetonte Soziale Arbeit sowie kritische politische Bildungsformate werden dabei als „linksextrem“ verunglimpft und angegriffen. Der Druck auf Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, ihre fachliche Arbeit legitimieren zu müssen, nimmt weiter zu.
Wie können wir den rechtspopulistischen Angriffen ein demokratisches und solidarisches Verständnis von Gesellschaft entgegensetzen? Wo können und müssen wir ausgrenzenden und diskriminierenden Entwicklungen entgegenarbeiten? Auf welche Erfahrungen greifen wir dabei zurück? Wir werden uns den daraus folgenden Fragen und Herausforderungen fachlich und kollegial widmen. Hierzu laden wir alle Kolleg*innen aus dem Bereich der Offenen Kinder- und Jugendsozialarbeit ein und freuen uns über Austausch und Vernetzung. Eine detaillierte Einladung inklusive des Tagesprogramms folgt in den nächsten Wochen.

Da die Teilnehmendenzahl aufgrund der Räumlichkeiten begrenzt ist, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis zum 01.03.2019 an: moskito@pfefferwerk.de

Berlin baut weitere Flüchtlingsheime – trotz Kritik

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

„Der Senat baut Unterkünfte für Flüchtlinge, die langlebig sein sollen. Doch es gibt Kritik, weil Tausende Plätze nicht belegt sind.

Es empfängt eine ehemalige Ministerin. Bilkay Kadem, früher Öney, leitet seit November allein den landeseigenen Flüchtlingsheimbetreiber mit dem wenig eingängigen Namen LFG – Betriebsteil B. Die Sozialdemokratin und frühere Grüne saß lange im Berliner Abgeordnetenhaus, ehe sie in Baden-Württemberg Integrationsministerin wurde.

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Kritik am neuen Integrationskonzept: Integration bleibt unverbindlich

Die „taz“ schreibt:

„Der Flüchtlingsrat kritisiert das neue Gesamtkonzept Integration des Senats. Das Meiste stehe unter Finanzierungsvorbehalt

Der Berliner Flüchtlingsrat übt scharfe Kritik am Konzept des Senats zur Integration und Partizipation von Geflüchteten, das Integrationssenatorin Elke Breitenbach (Linke) und der Integrationsbeauftragte Andreas Germershausen Mitte Dezember vorgelegt hatten.

Der Flüchtlingsrat spricht von „vielen Worten statt Taten“. „Zwei Jahre nach Aufnahme der Regierungsgeschäfte legt der Senat ein Gesamtkonzept vor, das an manchen Stellen die Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag wortreich wiederholt und bei wichtigen Themen sogar hinter diesem zurückbleibt“, sagt Flüchtlingsratssprecherin Martina Mauer. „Das meiste bleibt unverbindlich oder steht unter Finanzierungsvorbehalt, zentrale Themen fehlen.“

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