Tempohomes Zossener Straße: Mängel in Hellersdorfer Containern werden beseitigt

Laut eines Berichts der „Berliner Morgenpost“ können zumindest die bereits in den Tempohomes in der Zossener Straße lebenden Familien in Ihren Unterkünften bleiben:

Mängel in Hellersdorfer Containern werden beseitigt

Immerhin gibt es in Sachen Unterbringung von Flüchtlingen auch gute Neuigkeiten: Das Containerquartier an der Zossener Straße in Hellersdorf soll nach jüngsten Informationen der Senatssozialverwaltung wohl doch nicht komplett geschlossen werden.

Wie berichtet, wurden dort erhebliche Mängel an der Elektroanlage festgestellt. Diese könnten nicht bei laufendem Betrieb beseitigt werden, erklärten die für den Bau der Tempohomes zuständige Berliner Immobilien-Management GmbH (BIM) und das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) zuletzt übereinstimmend. Die Mängelbeseitigung könne in zwei Phasen erfolgen, erläuterte Sozialstaatssekretär Dirk Gerstle am Montag.

Unter den rund 250 im Hellersdorfer Tempohome untergebrachten Flüchtlingen seien knapp die Hälfte alleinreisende Männer. Sie sollen im Dezember in das dann fertiggestellte Containerquartier an der Siverstorpstraße in Pankow ziehen, so der Vorschlag, der jetzt mit den betroffenen Bezirken diskutiert wird. Die Familien sollen in der Zossener Straße bleiben und nicht aus ihrer Umgebung gerissen werden, sagte Gerstle der Morgenpost.

Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose sollen sich Job teilen

Die Mängel könnten dann zunächst in der einen Hälfte der Unterkunft beseitigt werden, anschließend in der anderen. Das sorge nicht für Verzögerungen. BIM-Sprecher Christian Breitkreutz betonte, für die Schäden an der Elektrik sei die Firma verantwortlich, die die Container geliefert und aufgestellt habe. Sie habe ihren Fehler eingesehen und ihre Kooperation zugesagt.

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