Stromsperren für 3.641 Haushalte

„LichtenbergMarzahn+“ berichtet:

Lichtenberg/Marzahn-Hellersdorf. Immer wieder gibt es in den Berliner Stadtteilen kurzzeitige Ausfälle der Stromversorgung. Das ist ärgerlich, aber meist nach wenigen Stunden behoben. Doch im Jahr 2017 gab es fast 17.000 Haushalte in der Stadt, denen von den Stromversorgern wegen nicht gezahlter Entgelte der Saft völlig abgedreht wurde – eine einschneidende Beeinträchtigung der Lebensqualität. Denn dann geht gar nichts mehr. Fernseher, Radio, Telefon funktionieren nicht, die Waschmaschine und der Herd können nicht benutzt werden, ebenso wenig der Kühlschrank. Und abends gibt es höchstens Kerzenlicht.

Marzahn-Hellersdorf auf Platz Zwei

Zwar ist 2017 die Zahl der Stromsperren gegenüber 2016 um 7,26 Prozent gesunken, liegt aber immer noch 7,49 Prozent höher als im Jahr 2015. Das ergab eine Antwort des Senats auf eine Anfrage des aus Marzahn-Hellersdorf stammenden Abgeordneten Kristian Ronneburg (Linke). Die meisten Sperren gab es im vergangenen Jahr im Bezirk Mitte (2.030). Gleich dahinter liegt Marzahn-Hellersdorf mit 1.944 Stromsperren. Lichtenberg belegt mit 1.697 Stromsperren einen Mittelplatz. Am seltensten wurde der Strom Haushalten im gut situierten Bezirk Steglitz-Zehlendorf abgedreht: Dort waren lediglich 448 Stromsperren zu verzeichnen.

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