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Das Fachmagazin „der rechte rand“ schreibt:

Beobachtungen zur radikalen Rechten im Europäischen Parlament

Drei junge Männer in Trachtenjacken drängen in den Fahrstuhl. Assistenten der »Freiheitlichen Partei Österreichs«(FPÖ) im EU-Parlament sind unschwer an ihrem landsmännischen Outfit zu erkennen. 30 Sekunden herrscht betretenes Schweigen. Dann öffnet sich die Fahrstuhltür. Es ist ein Montag, Anfang Juli 2018. Die nationalistische Elite aus Österreich trägt die Nase höher als sonst; die Alpenrepublik hat gerade die Ratspräsidentschaft der EU übernommen. Sechs FPÖ-MinisterInnen bestimmen in ihren Ressorts für sechs Monate die Agenda im EU-Ministerrat. Vom Outlaw zum europäischen Agenda-Setter – die radikale Rechte in der EU hat Einfluss wie nie zuvor. Doch im EU-Parlament ist sie vorerst noch eine Randerscheinung.

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