Schüler pflegen die Gräber von NS-Zwangsarbeitern

Gemeinsam die Erinnerung wachhalten. Tadeusz Luczak, geboren 1916, war ein Zwangsarbeiter unter dem Nazi-Regime. Am 24. Januar 1944 starb er auf dem Bahnhof Kaulsdorf in Berlin. „Schädelzertrümmerung“ schrieb die Charité in den Totenschein. Seine letzte Ruhe fand er auf dem St.-Hedwig-Friedhof in Hohenschönhausen. Schüler des Ardenne-Gymnasiums aus dem Ort pflegen dort seit zehn Jahren die Gräber. Am Freitag, 8. September, befreien sie die Grabsteine von Moos – auch ein wertvoller Beitrag zum Aktionstag „Gemeinsame Sache“:

Schüler des Ardenne-Gymnasiums in Hohenschönhausen pflegen die Gräber von NS-Zwangsarbeitern.

Tadeusz Luczak wurde am 5. Februar 1916 in Glowno geboren. Am 24. Januar 1944 starb er als Zwangsarbeiter auf dem Bahnhof Kaulsdorf in Berlin. Die Gerichtsmedizin an der Charité trägt „Schädelzertrümmerung“ als Todesursache ein. Was genau passierte, weiß niemand. Seither befindet sich Luczak’ Grab auf dem St. Hedwig-Friedhof in Hohenschönhausen. Hier ruhen 1 626 Frauen, Männer und Kinder, die unter den Nationalsozialisten im Raum Berlin Zwangsarbeit leisten mussten.

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