Rechter Fackelmarsch in Magdeburg: „Antideutsche aus dem Land jagen“

Die „taz“ schreibt:

Rund 1.000 „Magida“-Anhänger sind am Samstag mit Fackeln durch Magdeburg gezogen. Gleichzeitig fand eine Gegendemonstration statt.

MAGDEBURG epd | Zahlreiche Rechtsextreme sind am Samstagabend mit einem Fackelmarsch durch Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt gezogen. Wie die Mitteldeutsche Zeitung am Sonntag berichtet, seien unter den von Beobachtern geschätzten 1.000 Teilnehmern zahlreiche Neonazis gewesen. Die Polizei sprach am Sonntag von etwa 700 Demonstrationsteilnehmern des rechtsgerichteten „Magida“-Bündnisses.

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HoR > goes Hellersdorf

Das House of Resources kommt zu Euch !
Im Rahmen der Reihe „House of Resources > goes Kiez“ gibt es ein weiteres Netzwerkcafetreffen – diesmal in Berlin Hellersdorf in Kooperation mit dem Klub74 und Kompass – Haus im Stadtteil.
 
Vertreter*innen aus Vereinen, Organisationen und Initiativen, die im Bereich Flüchtlingshilfe, Migration und Integration tätig sind sowie Ehreamtskoordinatoren der Unterkünfte , sind herzlich eingeladen.
 
Bei diesem Treffen soll ein informeller Ideen- und Erfahrungsaustausch in Hellersdorf und Umgebung aktiver Initiativen stattfinden. Es können z.B. Informationen zu Fördermöglichkeiten ausgetauscht werden und es kann über die Gewinnung und Stärkung von ehrenamtlich Tätigen gesprochen werden.
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In kleinerer Runde ( max. 15 Teilnehmer ) geht es darum, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich gegenseitig zu unterstützen, das Wissen dazu untereinander zu teilen oder sogar auch gemeinsame Visionen zu entwickeln – lets talk !
 

Wie Medien bei der Integration helfen

Der „Deutschlandfunk“ berichtet:

In den vergangenen Jahren sind mehrere Medien-Angebote an den Start gegangen, die sich gezielt an Geflüchtete richten. Sie wollen vor allem über das Leben in Deutschland informieren – ermöglichen geflüchteten Journalisten aber auch, hierzulande zu arbeiten.

Im Januar 2016 hat WDR-Redakteurin Isabel Schayani „WDRforyou“ ins Leben gerufen. Das preisgekrönte Portal richtet sich vor allem an Geflüchtete.

„Wir haben es mit Menschen zu tun, die zum Teil überhaupt nicht wissen, was Demokratie ist, zum Beispiel, wenn jemand in Afghanistan groß geworden ist und in einer zerstörten Zivilgesellschaft. Das ist das eine. Und das andere ist, dass wir Sachen sehr einfach erklären müssen und sehr grundlegend erklären müssen. Jemand, der in Deutschland aufgewachsen ist, dem musst du nicht erklären, wie viele Schwarzbrotsorten es gibt, warum man Müll trennen muss, warum man eine Übergangsjacke braucht bei diesem Wetter.“

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#unteilbar – Zusammenhalt ist wichtig

Die „Zitty“ schreibt:

Die Großdemo „#unteilbar – Solidarität statt Ausgrenzung“ am 13. Oktober hat gezeigt, dass vielen gesellschaftlicher Zusammenhalt wichtiger ist, als nach rechts schielende Politiker glauben.  Ein Gespräch mit der Mit-Organisatorin Anna Spangenberg.

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3.000 Menschen gegen Neonazi-Festival

Das „Migazin“ berichtet:

Das ostsächsische Ostritz hat sich am Wochenende erneut gegen ein bundesweites Neonazi-Festival gewehrt. Ein mehrtägiges Friedensfest wurde von mehr als 3.000 Menschen besucht. Die Polizei bilanzierte einen ruhigen Einsatz.

Im ostsächsischen Ostritz (Landkreis Görlitz) haben am Wochenende nach Veranstalterangaben mehr als 3.000 Menschen ein mehrtägiges Friedensfest gegen ein zeitgleich stattfindendes Neonazi-Festival gefeiert. Mit dem Gegenprogramm wollte die 2.300 Einwohner zählende Kommune gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Initiativen, Einrichtungen und den Kirchen ein deutliches Zeichen für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz und gegen Rechtsextremisten setzen. Diese hatten sich bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr in der Stadt auf einem privaten Hotelgelände zu einem bundesweiten „Schild und Schwert“ Festival versammelt.

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Antiziganismus in den Medien: „Ungehemmter Rassismus“

Die „taz“ berichtet:

Obdachlosigkeit, Betteln, Kriminalität – immer wieder werden Roma in Berliner Medien damit in Verbindung gebracht. Sagt Andrea Wierich von Amaro Foro.

taz: Frau Wierich, Sie beschäftigen sich seit Jahren mit Antiziganismus in den Berliner Medien. Haben Sie Beispiele?

Andrea Wierich: Da kann ich gleich etwas aus der taz nehmen: Es gab vor nicht langer Zeit einen guten Artikel über Fälle der Diskriminierung von Roma. Und was zeigte das Bild dazu? Frauen mit Kopftüchern und ganz vielen Kindern. Ein anderes Bild zu einem Artikel über die Räumung eines Zeltlagers zeigte eine Frau, die auf dem Boden kniet und bettelt. In der Bildunterschrift stand dann: „Das Betteln ist nur ein antiziganistisches Klischee, sagen Romaverbände“. Was bleibt aber hängen: das Klischee oder die Aussage in der kleinen Bildunterschrift?

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»Wider das Vergessen! Gedenkwoche zur Erinnerung an die Reichspogromnacht vor 80 Jahren« vom 4. bis 11. November 2018

»Wider das Vergessen! Gedenkwoche zur Erinnerung an die Reichspogromnacht vor 80 Jahren« vom 4. bis 11. November 2018, organisiert vom Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf. Alle Veranstaltungen im Überblick >> https://t.co/k9gG4Itn1X #mahe

20 Jahre Alice Salomon Hochschule in Marzahn-Hellersdorf

An dieser Stelle eine Zusammenfassung des gelungenen Festakts zu 20 Jahre Alice Salomon Hochschule in Marzahn-Hellersdorf. Auch der daran anschließende Gemeinwesentag war sehr produktiv und bringt die weitere Vernetzung der verschiedenen sozialen Akteure im Bezirk hoffentlich weiter voran:

Engagiert in gesellschaftspolitischen Diskussionen

„Die Hochschule verfügt über ein Profil, das für die Zukunft unseres Zusammenlebens von entscheidender Bedeutung ist“, so Michael Müller. „Als Ausbildungs- und Forschungseinrichtung für Soziales, Gesundheit und Erziehung ist sie schon längst unverzichtbar dafür, den Fachkräftemangel zu bewältigen. Seit ihrer Gründung leistet die ASH Berlin viel dafür, die Berufe in diesen Bereichen zu professionalisieren und ihnen mehr Anerkennung zu verschaffen.“ Müller unterstrich ferner die Kooperationen der Hochschule mit regionalen Akteurinnen und Akteuren sowie die vielfältigen Verbindungen in das Umfeld und zu den Menschen vor Ort: „Die Alice Salomon Hochschule lebt die Dritte Mission in vorbildlicher Weise.“ Dabei bringe sich die Hochschule engagiert in gesellschaftspolitische Diskussionen ein, ohne die Kontroverse zu scheuen: „Ich bin mir deshalb sicher, dass von der Alice Salomon Hochschule auch in den kommenden 20 Jahren viele wichtige Impulse ausgehen werden – hervorragende Forschung und Lehre natürlich, Offenheit, Mitbestimmung, Engagement, ein kritischer Geist – das alles kennzeichnet diese Hochschule und genau das sind auch die Eigenschaften, mit denen die kommenden Jahre zur Fortsetzung einer tollen Erfolgsgeschichte werden.“

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Erfolgreicher erster UNO-JAM!

Das Projekt Ponte möchte sich an dieser Stelle übrigens nochmal recht herzlich bei allen Beteiligten für den gelungenen ersten UNO-JAM am 13.Oktober bedanken! Besonders toll fanden wir, dass um die 20 Kinder und Jugendliche fast 3 Stunden lang aktiv am Workshop der Amadeu-Antonio-Stiftung bzw. Aufstehen gegen Rassismus teilgenommen haben! Tausend Dank geht an dieser Stelle an die Referent*innen, alle Bands und Helfer*innen für diesen ermutigenden Tag, an welchem ja zeitgleich auch noch 240.000 Menschen in Berlin für eine solidarische Stadt für alle auf die Straße gegangen sind! Selbiges gilt natürlich für Marzahn-NordWest. Wir werden uns auch weiterhin für ein solidarisches und friedliches Miteinander aller hier lebenden Menschen einsetzen – unabhängig von Geschlecht, Herkunft und/oder sozialen Status! Denn wir sind #unteilbar!
 
Einen kurzen Bericht unseres Kiezreporters findet Ihr hier.

„Rechtspopulisten im Parlament“

Der „Deutschlandfunk“ schreibt:

Wie agieren die AfD-Abgeordneten im Bundestag? Welche Anträge und Anfragen stellen sie? Christoph Butterwegge, Gudrun Hentges und Gerd Wiegel ziehen nach einem Jahr Bilanz und attestieren einen „Epochenbruch“.

Es ist das erste Buch, das die parlamentarische Arbeit der AfD im Bundestag, aber auch in verschiedenen Landtagen aufarbeitet. Die Autoren Christoph Butterwegge, Gudrun Hentges und Gerd Wiegel sehen im Einzug der AfD in den Bundestag gar einen „Epochenbruch“ und gehen davon aus, dass sich die Rechtspopulisten schrittweise im Parteiensystem der Bundesrepublik verankern werden. Die Parlamentsfraktion – so die Autoren – spielt dabei eine entscheidende Rolle. Denn hier versuche die AfD, die politische Achse des Landes nach rechts zu verschieben, indem sie die anderen Parteien vor allem beim Thema Migration vor sich hertreibt.

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