Modulbau Neuer Haustyp für die Großsiedlung

Via „Berliner Zeitung“:

Hellersdorf – Knapp sieben Monate nach der Grundsteinlegung hat die Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land am Montag in Marzahn-Hellersdorf das Richtfest für 165 Mietwohnungen gefeiert. Bei dem Vorhaben an der Schkeuditzer Straße handelt es sich um den Bau eines sogenanntes Typenhauses. Darunter versteht die Stadt und Land ein aus standardisierten Modulen zusammengesetztes Gebäude.

„Modulares Bauen ermöglicht nicht nur die zügige Realisierung einer großen Anzahl von Wohnungen, sondern trägt auch dazu bei, die Kosten im Wohnungsneubau zu dämpfen“, sagte Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke). „Beides ist angesichts des aktuellen Wohnungsbedarfs in Berlin von essenzieller Bedeutung.“

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Wohnungsbau: Die Platte hat wieder Zukunft

Die „taz“ berichtet:

Der Streit um Bäume scheint beigelegt – für neue Wohnungen will der rot-rot-grüne Senat nun dadurch sorgen, dass er Plattenbauten aufstocken lässt.

Kein Streit mehr, dafür große Pläne, Plattenbauten aufzustocken: Mit dieser Botschaft sind Linkspartei und Grüne am Dienstag aus der Senatssitzung gekommen. Im Fokus sind dabei vorerst die Flachdächer der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Howoge: Hier soll es ab 2019 ein Pilotprojekt geben, möglichst zwei Stockwerke auf Häuser mit fünf oder sechs Etagen, aber auch auf die zehn- und elfstöckigen Hochhäuser aufzusatteln. Die CDU-Fraktion lehnt das ab: Großsiedlungen aufzustocken und damit die Bebauung in schwierigen sozialen Kiezen zu verdichten, „halten wir für den falschen Weg“.

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Engagement für Alleinerziehende

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Marzahn-Hellersdorf. Die Interessen von Alleinerziehenden sollen im Rahmen der Berliner Wohnungsbauoffensive stärker berücksichtigt werden. In einem Antrag fordert der Jugendhilfeausschuss das Bezirksamt auf, sich bei allen an der Wohnungsbauoffensive des Senats beteiligten Stellen der Berliner Verwaltung sowie der Wohnungwirtschaft dafür einzusetzen, dass Alleinerziehende bezahlbaren Wohnraum auch in Kiezen mit guter sozialer Durchmischung finden können. Neben einer guten Versorgung mit Kita- und Schulplätzen, kurzen Wegen für die Kinder sowie ausreichend Spielflächen in der Nähe soll es in den Wohnhäusern Begegnungsräume geben, um die soziale Kommunikation zu fördern. Mit einem Anteil von 37 Prozent ist Marzahn-Hellersdorf der Berliner Bezirk mit dem höchsten Anteil alleinerziehender Haushalte. Der Berliner Durchschnitt beträgt 31 Prozent.

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