Richtfest für erstes Typenhaus

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Hellersdorf. Für das erstes Typenhaus der Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft wurde am Montag, 19. November, der Richtkranz hochgezogen: Das Gebäude an der Schkeuditzer Straße 28-36 steht nun im Rohbau. In dem aus vorgefertigten Modulen errichteten Haus entstehen insgesamt 165 Ein-bis Vierzimmerwohnungen, alle mit Balkon oder Terrasse. Die Hälfte davon ist gefördert, 57 Wohnungen sind barrierefrei. Der Bau wird bis zum Frühjahr 2020 fertiggestellt. Das Gebäude ist ein Prototyp. Die Stadt und Land hat damit das Thema der Standardisierung des Wohnungsbaus aufgenommen – angesichts der Wohnungsknappheit ein dringendes Erfordernis, um zügig Wohnraum in großer Zahl zu schaffen. Die landeseigene Gesellschaft hat 2.390 Wohnungen im Bau, für weitere 661 Wohnungen ist ein Baubeginn 2019 geplant.

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Das Märkische Viertel hat Platz für mehr

Das „Berliner Abendblatt“ schreibt:

Seit Jahren ziehen immer mehr Menschen, insbesondere Familien, ins Märkische Viertel. Mit dem Zuzug von Geflüchteten hat sich der Trend verstärkt. Derzeit errichtet die Gesobau 110 Wohnungen für rund 400 Flüchtlinge, die ihnen für mindestens drei Jahre zur Verfügung gestellt werden sollen. Im nächsten Jahr will das landeseigene Wohnungsunternehmen zudem auf der „Bettina-Brache“ Wohnungen für die Allgemeinheit errichten. Viele fragen sich: Wie viel Bevölkerungszuwachs verträgt die Großsiedlung? Wie gut sind die soziale Infrastruktur und Bildungseinrichtungen auf zusätzliche Bewohner vorbereitet?

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Gutachten fordert Stopp des Sozialen Wohnungsbaus

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Berater des Wirtschaftsministeriums fordern, den Sozialen Wohnungsbau zurückzufahren. Die Mietpreisbremse würden sie ersatzlos streichen.

Wohnungsnot? Welche Wohnungsnot? Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zum Sozialen Wohnungsbau empört die Opposition. Denn das Heftchen von knapp 40 Seiten zur Zukunft der wichtigen Reserve an günstigen Wohnungen für Haushalte mit geringen Einkünften zieht das Fazit: „Der Soziale Wohnungsbau sollte nicht wiederbelebt werden“, sondern „im Gegenteil zurückgefahren werden“. Dazu noch sollte „die Mietpreisbremse ersatzlos gestrichen werden“.

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Die Platte kommt zurück

Via „Neues Deutschland“:

Verbände wollen Wohnungsmangel mit seriellem Bauen bekämpfen

Mit einer am Dienstag in Berlin unterzeichneten Rahmenvereinbarung zwischen den Spitzenverbänden der Bau- und Wohnungswirtschaft und dem Bundesbauministerium soll der Einsatz serieller und modularer Bauweisen für den Wohnungsbau flächendeckend etabliert werden. Dabei bedeutet serielles Bauen, dass Häuser am Ort nicht Stein für Stein errichtet werden, sondern dass – ähnlich wie bei der Plattenbauweise – fertige Komponenten verwendet werden.

Grundlage der Vereinbarung ist eine europaweite Ausschreibung für Musterbauten auf Grundlage vorgefertigter Bauteile, deren Ergebnisse ebenfalls am Dienstag präsentiert wurden. Neun der rund 50 von Unternehmen und Bietergemeinschaften eingesandten Entwürfe erhielten den Zuschlag. Nach der Erteilung der Typenbaugenehmigungen können Wohnungsunternehmen in ganz Deutschland die in dem Katalog enthaltenen Bautypen zu Festpreisen bestellen und ohne weitere Ausschreibung realisieren.

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Flüchtlingsunterkünfte als Wohnungsbaualternative?

Das Berliner „Mieterecho“ meint zum geplanten Bau weiterer MUFs in allen Berliner Bezirken:

Senat will den Bau von Modularhäusern in allen Bezirken vorantreiben

Der Berliner Senat drückt jetzt aufs Tempo beim Bau von modularen Unterkünften für Flüchtlinge (MUF). Im Februar 2016 hatte die alte Landesregierung den Bau von Häusern in Schnellbauweise für bis zu 30.000 Flüchtlinge an insgesamt 60 Standorten beschlossen, davon sollten 28 bereits bis Ende 2016 realisiert werden. Doch bis zum heutigen Tage sind lediglich zehn MUF fertiggestellt, 19 weitere befinden sich in der Planung bzw. im Bau. Heute gab der Senat bekannt, dass pro Bezirk nun zwei weitere Standorte realisiert werden sollen. Bei der Auswahl werden vorrangig Grundstücke berücksichtigt, die im Vermögen der Bezirke, im Treuhandvermögen des Liegenschaftsfonds und im Eigentum des Bundes sind. Hinzu kommen Grundstücke landeseigener Unternehmen und Wohnungsbaugesellschaften. Als Bauträger sind sowohl die Senatsverwaltung, als auch die Gesellschaften vorgesehen.

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Hellersdorf-Nord: Gut leben am Stadtgut

Das war heute eine sehr interessante Veranstaltung mit Vertreter*innen der GESOBAU auf der Vernetzungsrunde Hellersdorf-Nord zur geplanten Neubauoffensive in Hellersdorf und insbesondere den in Planung befindlichen 1.240 Wohnungen am historischen Stadtgut. Im April sind verschiedene weitere Workshops mit Bürgerbeteiligung geplant, um auch die Ideen, Bedenken und Wünsche der Anwohner*innen in den weiteren Planungsprozess aktiv miteinzubeziehen. Es wurden heute bereits viele Punkte angesprochen wie u.a. Gestaltung der Grünflächen, mögliche Gastronomie, soziokulturelle Ausstattung, Höhe der geplanten Mieten, ausreichend neue Kitaplätze, mögliche Erweiterung bestehender Jugendfreizeiteinrichtungen, Integration der Geflüchteten u.v.m. Es wird ein spannender Prozess, zu welchem die GESOBAU alle interessierten Bürger*innen und Akteur*innen im Stadtteil Hellersdorf-Nord in den kommenden Monaten zur aktiven Beteiligung eingeladen hat! In der aktuellen Ausgabe des GESOBAU-Kundenmagazins befindet sich hierzu auch bereits ein ausführlicher Artikel: http://www.hallonachbar.berlin/gut-leben-am-stadtgut/

7.000 neue Wohnungen in Planung

Via LichtenbergMarzahn+:

Marzahn-Hellersdorf. Noch ist die amtliche Statistik des Jahres 2017 nicht offiziell, doch Marzahn-Hellersdorfs Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke) verkündete am Donnerstag, 8. Februar, zur Jahrespressekonferenz bereits einmal zwei Zahlen: Im vergangenen Jahr erhöhte sich die Einwohnerzahl um etwas über 4.000 Personen, insgesamt lebten damit bis Ende des Vorjahres deutlich mehr als 265.000 Einwohner im Bezirk. Wohnungen, vor allem solche mit günstigen Mieten, sind inzwischen knapp geworden, bei etlichen Wohnungsunternehmen herrscht derzeit Vollvermietung. Noch vor einem Jahrzehnt sah das anders aus, da waren wegen großen Leerstands mehr als 7.000 Plattenbauwohnungen abgerissen worden, dazu Schulen, Kitas und andere Einrichtung.

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Neben Effizienz auch Wohnkomfort: Stadt und Land entwickelte neuartigen Typenbau

Via „Berliner Woche“:

Hellersdorf. Die Stadt und Land Wohnbautengesellschaft mbH plant in der Schkeuditzer Straße ein Haus, das in Typenbauweise errichtet werden soll. Das Planen und Bauen soll damit schneller gehen und preiswerter werden.

Als Standort für ihren ersten Typenbau hat die Stadt und Land eine Brache an der Schkeuditzer Straße ausgewählt, die zwischen Böhlener Straße und Torgauer Straße liegt. Hier sollen von Beginn kommenden Jahres bis Frühjahr 2019 insgesamt 165 neue Wohnungen entstehen. Die Hälfte davon soll mit Fördermitteln gebaut werden und mit einer Einstiegsmiete von 6,50 nettokalt pro Quadaratmeter im Monat an den Markt gehen. Bei den anderen, frei finanzierten Wohnungen wird der Mietpreis voraussichtlich rund neun Euro nettokalt pro Quadratmeter im Monat betragen.

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Das ist der Plan gegen die Wohnungsnot in Berlin

Hochhäuser in Plattenbauweise als Lösung für die Wohnungsnot in Berlin?:
 
Erst hat das Hochhausfieber in Berlin die Projektentwickler ergriffen, die hochpreisige Eigentumswohnungen in schicken Türmen an der Spree hochzogen. Jetzt wagen sich auch die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften an die Tower. Doch mit den seelenlosen Betonburgen der 60er- bis 80er-Jahre soll das Typenhochhaus der Zukunft so gut wie nichts mehr verbinden, versichern die Unternehmen. Lediglich der größte Vorteil der alten „Platte“ soll neu aufgelegt werden: Zeit und Kosten durch ein modulares Baukastensystem einzusparen. Anders wird es auch nicht gehen, wenn das vom Senat gesetzte Ziel, bis zum Jahr 2026 rund 60.000 neue Mietwohnungen zu errichten, noch gelingen soll, so die einhellige Expertenmeinung.

Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land will Serien-Haus bauen: Prototyp an Schkeuditzer Straße

Von 2002 bis 2008 wurden in Marzahn-Hellersdorf #Mahe mehr als 4.300 #Wohnungen abgerissen, jetzt werden dringend wieder neue gebraucht. Um Zeit und Kosten zu sparen, hat die kommunale #Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land ein #Typenhaus gefertigt, das in serieller Bauweise errichtet werden kann…

Marzahn-Hellersdorf. Man könnte es Platte 2.0 nennen: Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land Wohnbautengesellschaft hat ein Typenhaus entwickelt. Damit sollen Geld und Zeit beim Wohnungsbau gespart und eine der drängendsten aktuellen Aufgaben gelöst werden: wieder rasch Wohnungen für breite Bevölkerungsschichten zur Verfügung zu stellen. Denn die steigenden Einwohnerzahlen in Berlin haben auch in Marzahn-Hellersdorf dafür gesorgt, dass der Wohnraum knapp geworden ist. Leerstandszahlen wie kurz nach der Jahrtausendwende, als im Bezirk rund 11.500 Wohnungen nicht vermietet waren, kennt man hier längst nicht mehr. Zwischen 1 und 2 Prozent liegt der Leerstand bei den verschiedenen Wohnungsunternehmen in den Großsiedlungen Marzahn und Hellersdorf. Dieser ist vor allem umzugsbedingt.

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