Kunst in Unterkünften für Geflüchtete: Wenn Träume fliegen könnten

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Marzahn-Hellersdorf/Lichtenberg. Die zehn Modularen Unterkünfte (MUF) in Berlin werden zu Kunstateliers. „Residenzpflicht“ heißt das internationale Kunstprojekt, in dem zehn Künstlerinnen und Künstler in diesem und im nächsten Jahr in zehn Berliner Flüchtlingseinrichtungen arbeiten werden.

Auf dem Hof der Flüchtlingsunterkunft Wittenberger Straße in Marzahn steht seit zwei Wochen ein leuchtend gelbes Wohnatelier. Daneben ist das halb verkleidete Gerippe eines kleinen Flugzeuges zu sehen. Ein junger Mann im Hoodie werkelt daran, sägt Holzleisten zurecht und verschraubt sie. Der syrisch-deutsche Künstler Manaf Halbouni ist der erste „Artist in Residence“, der im Rahmen des Projektes „Residenzpflicht“ an einem Kunstobjekt arbeitet. Er baut ein Flugzeug aus Holz.

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Flüchtlingstreff „LaLoka“ muss doch nicht ausziehen

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Die Deutsche Wohnen lässt den Verein in Hellersdorf vorerst weitermachen. Allerdings nur auf bestimmte Zeit.

Der Flüchtlingstreff „LaLoka“ in Hellersdorf muss nun doch nicht schließen – zumindest vorerst. Die Eigentümerin Deutsche Wohnen,und das Bezirksamt einigten sich am Montag darauf, dass die Organisation „Refugees Emancipation“ die Räumlichkeiten am Kastanienboulevard bis Ende des Jahres nutzen darf. Parallel will die Deutsche Wohnen dem Verein bei der Suche nach einem neuen Standort helfen, wo er sich langfristig niederlassen kann.

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Angebot für Laloka

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Hellersdorf. Es gibt Hoffnung für die Weiterführung des Lalokas, ein Treffpunkt für geflüchtete und andere Menschen, am Hellersdorfer Boulevard Kastanienallee. Wie der Vermieter Deutsche Wohnen am Montag, 4. Februar, mitteilte, haben sich das Unternehmen und Marzahn-Hellersdorfs Immobilienstadträtin Juliane Witt (Linke), darauf verständigt, in den bisherigen Räumen des Treffs an der Schneeberger Straße 17 mittelfristig ein Angebot der Nahversorgung anzustreben. Zugleich werden die Deutsche Wohnen und der Verein Refugees Emancipation Gespräche für eine weitere mögliche Zwischennutzung sowie eine dauerhafte Unterbringung an anderer Stelle im Quartier aufnehmen. Wie berichtet, hatte die Einrichtung im Dezember 2018 zunächst schließen müssen, weil der Mietvertrag nicht verlängert wurde.

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Gemeinsames Vorgehen am Kastanienboulevard

Via Pressemitteilung des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf:
Deutsche Wohnen und Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf verständigen sich auf gemeinsames Vorgehen am Kastanienboulevard
In einem gemeinsamen Termin haben sich Vertreter der Deutsche Wohnen und Bezirksstadträtin Juliane Witt darüber verständigt, in der Schneeberger Straße 17 am Standort Kastanienboulevard mittelfristig die Vermietung an ein Angebot der Nahversorgung anzustreben. Zugleich werden die Deutsche Wohnen und der Verein “Refugees Emancipation” Gespräche für eine mögliche Zwischennutzung dieser Räume sowie eine dauerhafte Unterbringung an anderer Stelle im Quartier aufnehmen.

Hellersdorf: Kuriose AfD-Posse um ein Kunstwerk

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Die AfD beschuldigt den Bezirk, die Zerstörung von „wertvollen deutschen Denkmälern“ zu fördern. Sie hat sich im Bauwerk geirrt.

Es sollte eine ganz normale Kunstaktion sein, und sie hatte eine politische Botschaft, wie Kunstaktionen das nun mal so an sich haben. In der Nähe des U-Bahnhofs Cottbuser Platz hatten die Mitglieder zweier Jugendclubs die Nachbildung einer Siegessäule errichtet und den Ort „Place Internationale“ getauft.

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Verbund der Stadtteilzentren Marzahn-Hellersdorf wählt Sprecherinnen

Die Stadtteilarbeit für die Bürgerinnen und Bürgern ist ein wichtiger Schwerpunkt der politischen Zielsetzungen im Bezirk. Bürgernahe Angebote, Beratung und schnelle Hilfe zu allen relevanten Themen, dazu die Vernetzung der Akteure im Kiez – all das zeichnet die Stadtteilzentren aus. Als Anerkennung des Stellenwertes der Stadtteilzentren wurde der aktuelle Ausschuss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in dieser Wahlperiode auch “Soziales und Stadtteilarbeit” benannt. Die Arbeit vor Ort und insbesondere die Rolle bei der praktischen Arbeit beim Bürgerhaushalt und der Debatte in den Stadtteilzentren wird auch überparteilich geschätzt.
In unterschiedlicher Trägerschaft, aber mit einem geeinten Verständnis zu agieren, das gelingt nur in enger Abstimmung und bei einer zuverlässigen Kommunikationsebene. Dazu gibt es seit längerem schon den “Verbund der Stadtteilzentren Marzahn-Hellersdorf”. Inzwischen sind auch Mitstreiter wie die Freiwilligenagentur und die Betreuungsprojekte des Migrationssozialdienstes dabei – so dass ein gut vernetztes Spektrum von Akteuren aus allen Stadtteilen die Runde bildet.

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Sozial & Engagiert – Sozialtage 2018 im EASTGATE Berlin

Von Donnerstag, den 15. Februar bis Samstag, den 17. Februar 2018, finden unter dem Motto SOZIAL & Engagiert” nunmehr zum 13. Mal die Sozialtage des Bezirks Marzahn-Hellersdorf im EASTGATE Berlin statt.
Das beliebte Einkaufszentrum wird wieder der Gastgeber für die Leistungsschau der Sozialprojekte und Vereine sein. In der Zeit vom 15. bis 17. Februar 2018 besteht für die Bürgerinnen und Bürger, während der Öffnungszeiten des EASTGATE Berlin in der Marzahner Promenade 1A, die Möglichkeit, sich über die Vielzahl von Angeboten der sozialen Stadtteilzentren und Nachbarschaftstreffpunkte, der sozial engagierten Vereine und Verbände, der Migrantenorganisationen, der Polizei und des Bezirksamtes sowie über die Aufgaben der Seniorenvertretung zu informieren.

Am 15. Februar 2018 um 13:00 Uhr eröffnen Sozialstadträtin Juliane Witt und Centermanager Marius Lorbach wieder gemeinsam die Sozialtage, dann begleitet das Duo PIANO POWER STATION die Eröffnung auf der großen Bühne im Erdgeschoss. Um die Bühne herum werden die Besucherinnen und Besucher wieder viele bekannte und neue Angebote vorfinden, die ihnen, ihren Familie und Nachbarn Hilfe und Unterstützung bieten. Es gibt Informations- und Beratungsangebote zu Patientenrechten, zu Mietrechtsproblemen sowie zu Sicherheitsfragen im Alltag. Über die Tage hinweg finden Interessierte an den Ständen fachlich kompetente Ansprechpartner und Partnerinnen für ihre Anliegen, können Fragen stellen und auch vertraulich ins Gespräch kommen.

Übersicht Aussteller Sozialtage 2018

Bezirk erhöht Zuwendungen für Stadtteilzentren

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Marzahn-Hellersdorf. Das Bezirksamt will die Stadtteilarbeit stärken. Es stellt den Stadtteilzentren deutlich mehr Geld zur Verfügung.

Die Zuwendungen steigen von rund 690 000 Euro im Jahr 2017 auf über 800 000 Euro in diesem Jahr. Damit können die Träger der Stadtteilzentren dringend benötigtes Personal einstellen, aber auch Projekte finanziell absichern und Betriebskostenerhöhungen für ihre Räume abdecken.

Sozialstadträtin Juliane Witt (Die Linke) begründet die Erhöhung mit neuen Aufgaben, die den Stadtteilzentren durch den Zuzug von Asylbewerbern nach Marzahn-Hellersdorf zugefallen sind. „Die Stadtteilzentren haben für die soziale Balance im Bezirk, das Aushalten von Ängsten und Sorgen, aber auch das klare Zurückweisen von Rassismus viel getan“, sagt sie.

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Projekt Laib und Seele in Marzahn gesichert

Eine erfreuliche Meldung für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf:

Die beiden Vorstände der Wohnungsgenossenschaft Felix, das Team von Laib und Seele Marzahn und Sozialstadträtin Juliane Witt (DIE LINKE) haben heute eine Vereinbarung geschlossen, die die Zukunft des Projektes sichert. Dazu erklärt die sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion Marzahn-Hellersdorf Zoe Dahler:

In der Vergangenheit gab es immer wieder Unstimmigkeiten zwischen dem Vermieter und Laib und Seele, was zeitweise das gesamte Projekt in der Schwarzburger Straße gefährdete. Die Linksfraktion hat sich in der BVV immer für den Erhalt dieser wichtigen Einrichtung im Bezirk eingesetzt. Viele Bedürftige sind auf die Verteilung von Lebensmitteln durch Laib und Seele angewiesen. Umso mehr freue ich mich deshalb über die Vereinbarung, die mit Hilfe unserer Sozialstadträtin Juliane Witt erreicht werden konnte. Endlich herrscht Klarheit bezüglich der Nutzungsfläche sowie der Miete. Der Träger erhält einen unbefristeten Vertrag und kann seine wichtige Arbeit fortsetzen.

Quelle