„Wach auf, es ist Krieg“– antifaschistische Kundgebung zum 80. Jahrestag des Überfalls auf Polen

Wir zitieren die Pressemitteilung der Berliner VVN-BdA:

„Wach auf, es ist Krieg“- antifaschistische Kundgebung zum 80. Jahrestag des Überfalls auf Polen

Anlässlich des 80. Jahrestages des faschistischen Überfalls Nazi-Deutschlands auf Polen gedenken die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und  Antifaschisten (VVN-BdA) und die Deutsch-Polnische Gesellschaft der Bundesrepublik (DPG BRD e. V.) am 1. September der Opfer des Faschismus.

Am 22.5.2019 teilte die deutsche Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke (BT-Drs. 19/10406) mit, dass sie keine Veranstaltungen anlässlich des 80. Jahrestages des Überfalls Deutschlands auf Polen plane. Die Bundesregierung fügte hinzu, dass sie es nicht für maßgeblich erachtet, durch eigene Gedenkveranstaltungen die Bedeutung des jeweiligen Erinnerungsanlasses zu unterstreichen.

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Heimatverein fordert Entschuldigung

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Marzahn-Hellersdorf. Das Stille Gedenken anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Parkfriedhof Marzahn am Sonnabend, 26. Januar, ist massiv von Vertretern der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes /Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN/BDA) e.V. behindert worden, kritisiert der Heimatverein Marzahn-Hellersdorf. „Der Heimatverein distanziert sich von diesem provokativen Auftreten und erwartet eine öffentliche Entschuldigung“, schreibt er in einer Pressemitteilung. Vertreter des VVN/BDA waren mit Transparenten an der Stele auf dem Parkfriedhof erschienen und hatten sich AfD-Mitgliedern bei der Kranzniederlegung in den Weg gestellt. Vorausgegangen war dieser Aktion ein offener Brief der VVN/BDA, in dem die Vereinigung sich gegen die Teilnahme von AfD-Vertretern an öffentlichen Gedenkveranstaltungen aussprach. Darin hieß es u.a., dass die Alternative für Deutschland ihre Teilnahme lediglich nutze, um sich „als vermeintlich ganz normale demokratische Partei“ dazustellen. Und weiter: „Die AfD ist das größte parteiförmige Sammelbecken für Nationalist*innen, Rassist*innen und Antisemit*innen in Deutschland.“

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AfD nach Hause geschickt – Holocaustgedenktag Berlin Marzahn-Hellersdorf

Pressemitteilung der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V.:

AfD nach Hause geschickt – Holocaustgedenktag Berlin Marzahn-Hellersdorf

 Gedenken heißt handeln!

Am Samstag, den 26. Januar 2019, verhinderten etwa 30 Antifaschist*innen, Angehörige derBerliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V. (VVN-BdA), dass auch Vertreter*innen der AfD aus der Bezirkverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf und dem Berliner Abgeordnetenhaus,  bei der öffentlichen Gedenkveranstaltung der Bezirksverordnetenversammlung und des  Heimatvereins Marzahn-Hellersdorf e.V. einen Kranz niederlegen konnten. Dutzende Antifaschist*innen blockierten den Zugang zur Gedenkstele an die ermordeten Zwangsarbeiter*innen. Alle anwesenden Parteien-und Fraktionvertreter*innen, Vertreter*innen der Botschaften, Bundestags-und Abgeordnetenhausverteterinnen legten nach der engagierten Rede von  Henny Engels vom Bündnis für Demokratie und Toleranz, die betonte, dass ein bloßes Erinnern nicht ausreiche sondern, dass sei es nötig, immer und aktiv Widerstand gegen „jegliche Form von Menschenfeindlichkeit“ zu leisten, ihre Kränze und Blumen nieder.

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Offener Brief: Am 27. Januar – Kein Gedenken an die Opfer des Naziregimes zusammen mit der AfD!

Via „VVN – Berlin“:

Auf einer Mitgliederkonferenz der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V. am 1. Dezember 2018 beschlossen die Teilnehmenden sich ausdrücklich öffentlich gegen die Teilnahme von AfD-Funktionär*innen an öffentlichen Gedenkveranstaltungen auszusprechen. Vertreter*innen einer Partei, deren Parteiführung und Funktionär*innen immer wieder die Verbrechen der Wehrmacht relativieren, in NS-Gedenkstätten provozieren und das Erinnern an den NS als „Verengung der deutschen Erinnerungskultur“ (Grundsatzprogramm der AfD) begreifen, sind auf solchen Veranstaltungen nach unserer Meinung fehl am Platz.

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Bei der Riesen-Demo dabei gewesen

„LichtenbergMarzahn+“ berichtet:

Marzahn-Hellersdorf. Unter den 240.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Riesen-Demonstration “#Unteilbar – Solidarität statt Ausgrenzung” vom vergangenen Sonnabend, 13. Oktober, waren auch zahlreiche aus Marzahn-Hellersdorf. Viele Demonstranten aus dem Bezirk schlossen sich dem Block an, zu dem das Bündnis für Demokratie und Toleranz mit der Kiezgruppe gegen Rassismus und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN BdA) aufgerufen hatten. Die Riesen-Demo führte vom Alexanderplatz bis zum Großen Stern auf der Straße des 17. Juni. Wie es in einer Pressemitteilung des BENN-Projektes (Berlin entwickelt neue Nachbarschaften) in Marzahn-Hellersdorf hieß, brachten die Demonstrierenden mit Transparenten und Schildern zum Ausdruck, dass die Lebensrealitäten in Marzahn-Hellersdorf bunt und vielfältig sind. Dass es hier viele Menschen gibt, die diese Vielfalt schätzen und für Solidarität untereinander einstehen. Sie demonstrierten für eine offene, freie Gesellschaft – gegen Rassismus, Hetze und Diskriminierung von Ausländern.

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Siehe auch: „Unteilbar“-Demo: Urban hofft auf Motivationsschub