16.11.2019 Audimax/Alice-Salomon-Hochschule: Konferenz Handlung(s)Macht – Zukunft – Marzahn-Hellersdorf

Das ASH-Forschungsprojekt „Demokratieferne Auffassungen in einer Kommune als Herausforderung für sozialräumliche Demokratieentwicklung“ lädt ein zur „Konferenz Handlung(s)Macht – Zukunft – Marzahn-Hellersdorf“. Sie findet am Samstag, 16.11. (14-18 Uhr) im Audimax der ASH statt.

Hier gibt es das Programm als Download: Plakat_Konferenz_16112019

AfD hat bei Kommunalwahlen NPD beerbt

Das „Migazin“ schreibt:

Wo früher die NPD stark war, erzielte die AfD 2019 besonders hohe Stimmenanteile. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung hervor. Experten sprechen von Erbschaft, die sog. „Flüchtlingskrise“ habe keinen nennenswerten Einfluss gehabt.

Die Thüringer AfD hat bei den Kommunalwahlen im Mai 2019 überall dort gut abgeschnitten, wo sich Rechtsextremismus über eine lange Zeit normalisieren konnte und sich Teile der Bevölkerung vom demokratischen System abgekoppelt haben. Zu diesem Schluss kommt eine empirische Analyse des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft Jena.

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Ungleichheit in Deutschland auf Höchststand

Das „Migazin“ schreibt:

Die Kluft zwischen den Einkommen ist laut einer Untersuchung in Deutschland so groß wie nie zuvor – trotz der guten wirtschaftlichen Entwicklung in den vergangenen Jahren. Experten fordern mehr Deutschkurse für Migranten.

Die Einkommen sind laut einer Erhebung der Hans-Böckler-Stiftung in Deutschland so ungleich verteilt wie noch nie. Der Gini-Koeffizient, das gängigste Maß für Einkommensungleichheit, habe Ende 2016 mit einem Wert von 0,297 um zwei Prozent höher gelegen als 2005, wie eine am Montag in Düsseldorf veröffentlichte Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der gewerkschaftsnahen Stiftung zeigt. Im Vergleich zum Ende der 1990er-Jahre sei die Kennzahl sogar um rund 19 Prozent gestiegen. Politiker der SPD und der Linkspartei sehen Handlungsbedarf.

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Aktionsplan für mehr Demokratie

Das „Neue Deutschland“ berichtet:

Abschlussbericht zu Einstellungen der Bürger in Marzahn-Hellersdorf erschienen

Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf im Osten Berlins hat viele Seiten: Die meisten Menschen leben gerne hier und ärgern sich über die negative Darstellung ihres Wohnortes in der Öffentlichkeit. Die rührt auch daher, dass es hier in den letzten Jahren starke antidemokratische Mobilisierungen gegen Migrant*innen und Geflüchtete gab und rechte Parteien hohe Wahlerfolge einfahren konnten. Dass die Beteiligung an politischen Prozessen im Bezirk gering und negative Haltungen zur Demokratie weit verbreitet sind, hat ein Forschungsteam der Alice-Salomon-Hochschule zum Anlass genommen, »Demokratieferne Einstellungen in einer Kommune am Beispiel Marzahn-Hellersdorf« zu untersuchen. Nun ist der Abschlussbericht mit Handlungsempfehlungen für Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft erschienen.

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Jugendliche in Ost und West leben grundverschieden

Die „Beltower News“ berichten:

Die einen haben Angst vor „dem Islam“, die anderen vor dem Klimawandel: 30 Jahre nach dem Mauerfall bestimmt die Herkunft aus Ost- oder Westdeutschland das Weltbild junger Menschen stärker als gedacht. Dies zeigt die Studie „Kinder der Einheit – same, same but (still) different“.

„Kinder der Einheit – same, same but (still) different“ ist der Titel der vierten McDonalds-Ausbildungsstudie. Im Frühling 2019 wurden rund 1.600 junge Menschen von 15 bis 25 Jahren in Deutschland nach einer eigenen Einschätzung ihrer Perspektiven, Erwartungen und Wünsche interviewt. Die Ergebnisse geben einen aufschlussreichen Einblick darauf, wie die Generation Z ihre Zukunft und Gegenwart wahrnimmt.

Die alle zwei Jahre stattfindende Studie, die das Institut für Demoskopie Allensbach durchführt, befasst sich mit Themen von der anbahnenden Digitalisierung über die eigene Einschätzung der Aufstiegsmöglichkeiten bis zu den persönlichen Sorgen der Befragten. Es wurden außerdem wichtige gesellschaftliche Streitpunkte angesprochen, wie die Ungleichheit der Geschlechter am Arbeitsplatz oder das Misstrauen in die Politik.

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Demokratiestudie in Marzahn-Hellersdorf gibt Empfehlungen an Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft

Christiane Schwausch Referat Hochschulkommunikation
Alice Salomon Hochschule Berlin

Abschlussbericht zu Demokratiedistanz und Demokratiefeindlichkeit im Bezirk liegt vor

Soeben ist der Abschlussbericht zum Forschungsprojekt „Demokratieferne Einstellungen in einer Kommune – Das Beispiel Marzahn-Hellersdorf“ im Logos-Verlag erschienen. Die Wissenschaftler_innen um Prof. Dr. Heinz Stapf-Finé, Professor für Sozialpolitik an der Alice Salomon Hochschule Berlin, erarbeiteten auf Grundlage von quantitativen wie qualitativen Befragungen Handlungsempfehlungen für Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.

Demokratieplan für Marzahn-Hellersdorf

Angeregt wird ein „Demokratieplan“ für den Bezirk, der von Politik, Bürgerinnen und Bürgern und von Initiativen aus der Zivilgesellschaft gemeinsam umgesetzt wird. Prof. Dr. Heinz Stapf-Finé verdeutlicht: „Wichtig ist dabei, dass die Bürger und Bürgerinnen die Erfahrung von Selbstwirksamkeit machen. Der Politik wiederum muss der Vorteil von Partizipation klar werden: Wenn Bürgerbeteiligung die repräsentative Demokratie ergänzt, wird die Demokratie insgesamt gestärkt.“

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Vier von zehn Deutschen sind mit demokratischem Alltag unzufrieden

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Funktioniert die Demokratie in Deutschland? Viele Menschen haben da Zweifel. Zudem sieht mehr als die Hälfte der Menschen die Demokratie in Gefahr.

40 Prozent der Deutschen sind unzufrieden damit, wie die Demokratie in der Bundesrepublik tatsächlich funktioniert. Das ist das Ergebnis einer Studie des Sinus-Instituts in Kooperation mit YouGov. Demnach sind 54 Prozent der Menschen in Deutschland „sehr zufrieden“ oder „eher zufrieden“.

Die Befragten bemängelten etwa die Partizipationsmöglichkeiten der Bürger: So sind knapp zwei Drittel (65%) der Meinung, dass das Volk zu wenig Mitbestimmungsmöglichkeiten hat; 34 Prozent finden, dass ihre Wahlstimme kaum Auswirkung hat.

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Jeder zweite Deutsche sieht die Demokratie in Gefahr

Das „Neue Deutschland“ berichtet:

Bürger sehen Demokratie als Staatsform positiv – aber die konkrete Umsetzung sei unzureichend

Köln. Die Demokratie hierzulande ist einer aktuellen Studie zufolge nach Auffassung von 53 Prozent der Deutschen in Gefahr. In einer am Donnerstag veröffentlichen Studie des Marktforschungsinstituts YouGov in Zusammenarbeit mit dem Sinus-Institut stuften die Befragten vor allem den Rechtsextremismus als Gefahr für die Demokratie ein, gefolgt von Rechtspopulismus, Migranten, Linksextremisten und den USA.

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Hass im Nezt trifft Migranten, Flüchtlinge und Muslime

Das „Migazin“ berichtet:

Hass im Internet bedroht Meinungsfreiheit – betroffen sind häufig Geflüchtete, Migranten sowie Muslime. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor. Danach beteiligt sich fast jeder Zweite wegen Hassreden seltener an Online-Diskussionen.

Hassbotschaften im Netz bedrohen einer Studie zufolge Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt. Etwa 47 Prozent der befragten Internetnutzer beteiligen sich wegen Hassrede seltener an Online-Diskussionen, ergab eine am Mittwoch in Berlin vorgestellte Studie der Kampagnen-Plattform Campact und des Instituts für Demokratie (IDZ). Demnach bekennen sich 54 Prozent aufgrund von Hassrede seltener zu ihrer Meinung.

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Unzufriedenheit mit Demokratie im Osten doppelt so hoch

Das „Migazin“ berichtet:

Auf Werte wie Gleichheit, Freiheit und Chancengerechtigkeit können sich die meisten Menschen in Ost- und Westdeutschland einigen. Doch bei der Zufriedenheit mit der Demokratie zeigen sich in einer Umfrage große Unterschiede.

Ostdeutsche sind deutlich unzufriedener mit dem politischen System in Deutschland als Menschen im Westen. Wie eine am Mittwoch in Berlin veröffentlichte Umfrage der Konrad-Adenauer-Stiftung ergab, sind mit 28 Prozent fast doppelt so viele Ostdeutsche unzufrieden mit der Demokratie wie Westdeutsche mit 15 Prozent. Dennoch will laut der repräsentativen Umfrage nur eine kleine Minderheit von vier Prozent die Demokratie in Deutschland abschaffen.

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