Gesobau errichtet mehr als 2.500 Wohnungen in Hellersdorf: Auch das alte Gut wird neugestaltet

„Lichtenberg-Marzahn+“ berichtet:

Hellersdorf. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gesobau will bis 2023 mehr als 2.500 neue Miet-Wohnungen in Hellersdorf errichten. Die ersten Vorhaben werden bereits realisiert. Die meisten dieser Wohnungen haben zwei oder drei Zimmer, große Wohnungen mit fünf Zimmern sind lediglich auf den Baufeldern des alten Guts Hellersdorf vorgesehen. Wie bei allen landeseigenen Wohnungsunternehmen werden die Neubauten zu einem Drittel geförderten Wohnraum anbieten, der Menschen mit Wohnberechtigungsschein (WBS) für eine Quadratmeter-Miete um 6,50 Euro nettokalt zur Verfügung gestellt wird. Die Gesobau-Projekte wurden am Dienstag, 20. März, in einer Informationsveranstaltung im „Haus am Beerenpfuhl“ an der Tangermünder Straße vorgestellt. Weitere Infos und Workshops sollen folgen.

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Chancengleichheit in Großsiedlungen

Das „Quartiersmanagement Berlin“ berichtet:

Wie lässt sich Bildungserfolg in sozial benachteiligten Großsiedlungen fördern? Auf dem Kongress „StadtBildung“ berichteten Expertinnen und Experten aus Berlin und zahlreichen Großstädten in Deutschland am 15. März 2018 von erfolgreichen Lösungsansätzen. Thema war auch der Campus Efeuweg in Neukölln.

Die Neuköllner Bildungsstadträtin Karin Korte eröffnete den Kongress „StadtBildung“ mit einer klaren Aussage: „Gerade in schwierigen Kiezen brauchen wir die besten Bildungsangebote“, wenn die Chancen für alle Bevölkerungsgruppen gleich sein sollen.

Der Kongress StadtBildung

Auf der Veranstaltung kamen Expertinnen und Experten von Bildung, Jugend und Stadtentwicklung aus Praxis, Wissenschaft, Politik und Verwaltung zusammen. Thema waren sowohl neue pädagogische als auch städtebauliche Perspektiven sowie Gelingensbedingungen für erfolgreiche Campusentwicklungen in deutschen Großstädten.

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Siehe auch: Kongress StadtBildung – Kooperation für mehr Chancengleichheit in der Großsiedlung

20.3.2018 Hellersdorf-Nord: Quartiers-Infoabend „Wohnungsneubau im Quartier“

Nutzt den Quartiers-Infoabend „Wohnungsneubau im Quartier“ um euch ein Bild über die geplanten Neubauaktivitäten der Gesobau rund um das Gut Hellersdorf zu machen. Aktive Bürger*innenbeteiligung aus dem Stadtteil Hellersdorf-Nord ist hier in den kommenden Monaten gefragt! Es geht am Rande sicherlich auch um den möglichen Neubau einer MUF 2.0 an der Zossener Straße Ecke Kastanienallee:

Vielen ist es bestimmt schon aufgefallen:
An vielen Stellen wird gebuddelt und gebaut im Quartier: in der Tangermünder Straße (neben Aldi), in der Stendaler Straße (ehemalige Kaufhalle) und bald auch auf dem Stadtgut Hellersdorf. Am Dienstag, dem 20. März 2018, von 17 – 19.30 Uhr, lädt das Quartiersmanagement deshalb zum Quartiers-Info-Abend: hier berichtet die landeseigene Wohnungsgesellschaft GESOBAU AG über die drei Bauvorhaben. Sie baut dort neue Wohnungen im Quartier.
Sei dabei und höre, was sich demnächst im Quartier tut!
Quelle: QM Hellersdorfer Promenade

Wie weiter mit dem Hellersdorfer Gut und dem Gutsgarten?

Via Quartiersmanagement Boulevard Kastanienallee:
Noch bis 22. Februar ist in der station urbaner kulturen am Auerbacher Ring 41 (neben Lebenshilfe e.V.) eine Ausstellung zur Zukunft des Hellersdorfer Guts und des Gutsgartens zu sehen.
Das Areal Gut Hellersdorf gehört seit 2018 dem kommunalen Wohnungsbauunternehmen GESOBAU. Im Frühjahr 2018 sollen erste Pläne für 1.240 Neubauwohnungen auf und um dem Areal entstehen, in Abstimmungen mit dem Bezirksamt, Anwohnenden und weiteren Beteiligten. Im Dezember 2017 gab es dazu erste Diskussionsrunden in der station urbaner kulturen. Es wurde sowohl über die Ängste vor Veränderung und Verdrängung gesprochen, aber auch über die Vorfreude auf einen Neustart samt Neuentdeckung der Schönheit des historischen Bestands und Aufwertung der lokalen Lebensqualität. Der Gutsgarten wird seit 2016 von PrinzessinnengartenBau konzipiert, aufgebaut und betreut.

9. Quartiersrätekongress 2017 im Berliner Abgeordnetenhaus

Am 10. November ist der Berliner Quartiersrätekongress – bitte bis zum 20. Oktober anmelden! Es geht um die Weiterentwicklung des Programms Soziale Stadt:

„Mitmachen-Mitentscheiden-Selbermachen“ ist der Leitsatz des 9. Quartiersrätekongress am 10. November 2017 im Berliner Abgeordnetenhaus. Zum 20-jährigen Jubiläum ist der Quartiersrätekongress Auftakt für einen Austausch über das Programm Soziale Stadt.

Im März 2019 wird das Berliner Quartiersmanagements 20 Jahre alt. Senatorin Katrin Lompscher und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen wollen das Jubiläum 20 Jahre Berliner Quartiersmanagement nutzen, um Anregungen für die Weiterentwicklung des Programms aufzunehmen. Denn die Erfahrungen der Quartiersräte zu den Beteiligungsmöglichkeiten und zum Programm selbst sind wertvoll.  Durch ihren ehrenamtlichen Einsatz und lokales Wissen spielen sie eine besondere Rolle im Quartiersmanagement.

Der 9. Quartiersrätekongress mit dem Titel „Mitmachen – Mitentscheiden – Selbermachen: Quartiersräte gestalten Stadt“ am 10. November 2017 wird deshalb der Auftakt zu einem reflektierenden Austausch sein.

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Russland: Platte Versprechungen

Ein Blick nach Russland. Interessant, wie dort die Stadtumstrukturierung in den großen Plattenbausiedlungen von Moskau aussieht:
 
In Moskau, aber auch in anderen Städten, sollen Tausende Wohnhäuser abgerissen werden, angeblich um Platz für moderne Bauten zu machen. Millionen Menschen sollen umgesiedelt werden. Wer Glück hat, bekommt eine größere Küche. Wer Pech hat, landet am Stadtrand ohne ausreichende Infrastruktur.

Soziologin: Noch immer wandern junge Frauen aus Ostdeutschland ab – das liegt auch an den Männern

Die „Huffington Post“ berichtet:

  • Noch immer wandern junge Frauen in großer Zahl aus den ländlichen Regionen in Ostdeutschland ab
  • Eine Soziologin glaubt: Das liegt auch daran, dass ostdeutsche Männer Angst vor jungen, klugen Frauen haben

Jahrelang hat Ostdeutschland unter der Abwanderung von Frauen gelitten. Ein massiver Männerüberschuss, gerade auch im ländlichen Raum, war die Folge.

Dieser Exodus sei nun gestoppt, berichtet die Soziologin Julia Gabler im Gespräch mit der Wochenzeitung „Die Zeit„. Aber gerade die ländlichen Regionen im Osten leiden noch immer unter der weiblichen Abwanderung, sagt sie. Denn einer der wichtigsten Gründe für den Wegzug sei immer noch nicht ausgeräumt: Männer im Osten hätten ein Problem mit jungen, klugen Frauen.

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Marzahn: Pläne für drei Hochhäuser an der Märkischen Allee

Die „Berliner Woche“ schreibt:

Marzahn. Der Wohungsbau im Bezirk belebt sich. Der Eigentümer der Brache zwischen der Märkischen Allee und der Trusetaler Straße plant die höchsten Hochhäuser in Marzahn-Hellersdorf.

Die GFRK Hausverwaltungs- und Entwicklungs GmbH will ein Hochhaus mit bis zu 30 Geschossen und zwei mit 25 Geschossen auf das Grundstück setzen. Sie dürften lange Schatten auf der Märkischen Allee werfen.

Der Projektentwickler hat damit eine Lösung gefunden, die den Wünschen des Bezirksamtes entspricht. Zudem endet eine jahrelange Auseinandersetzung um die Verwendung der rund einen Hektar großen Fläche. Nebenbei setzt das Vorhaben neue städtebauliche Maßstäbe im Bezirk. Das höchste Haus soll 110 Meter hoch werden. Bis zu 1000 Wohnungen könnten entstehen.

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Marzahn sollte Vorbild für die Stadtränder werden

Der „Tagesspiegel“ schreibt über die IGA folgendes:
Der Freizeitpark, aus dem die IGA erwuchs, entstand einst aus der Systemkonkurrenz: Die SED-Führung wollte in der „Hauptstadt der DDR“ 1987 ein sozialistisches Gegenstück zur Bundesgartenschau im West-Berliner Stadtteil Britz. Heute kann die IGA dazu beitragen, dass die Stadt weiter zusammenwächst. Für viele West-Berliner ist Marzahn-Hellersdorf noch immer ein fremder Ort der grauen Betonplatten. Dabei ist dort wie im Westteil der Stadt im Märkischen Viertel längst ein grüner Kiez gewachsen.
 

Marzahn wird nicht erst durch die IGA interessant

Der „Tagesspiegel“ kommentiert:

Mit der Internationalen Gartenausstellung verbinden sich große Hoffnungen. Doch sie setzt keinen neuen Trend, sondern ist Teil einer größeren Entwicklung. Ein Kommentar.

Zuerst dachten alle ans Zentrum. Das Tempelhofer Feld sollte Schauplatz der Internationalen Gartenausstellung werden. 2012 platzte die Idee, Marzahn-Hellersdorf sprang ein. Nun rückt der Stadtrand für 186 Tage in den Mittelpunkt. Wenn am Gründonnerstag die IGA eröffnet, richten sich viele Hoffnungen darauf: dass die Berliner einen besseren Eindruck von „MaHe“ bekommen, dass der Nordosten zur attraktiven Alternative einer wachsenden Stadt wird und der Bezirk nachhaltig aufblüht.

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