SPD-Politiker warnt vor Ghettobildung in Berliner Außenbezirken

Via „rbb24“:

Auch wenn Berlins Innenstadt auf Touristen und Investoren große Anziehungskraft ausübt – mehr als zwei Drittel der Bevölkerung leben außerhalb des S-Bahn-Rings. Dorthin müsse dringend mehr Geld fließen, sagt der SPD-Abgeordnete Sven Kohlmeier.

Ob Verkehr, Wohnungsbau, Kultur oder Innere Sicherheit: Viele der politischen Debatten in Berlin drehen sich um die Innenstadtbezirke. Die werden immer teurer und üben nach wie vor eine große Anziehungskraft aus – auf Touristen, Investoren und Zuzügler.

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Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle: „Marzahn-Hellersdorf ist ein sehr dynamischer Bezirk“

Via „rbb“:

Marzahn-Hellersdorf wächst seit einigen Jahren – das birgt Konflikte. Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke) sagt im Interview, warum der Bezirk altert, warum es dort viele Hartz-IV-Empfänger gibt – und über welche Klischees sie sich aufregt.

rbb: Frau Pohle, wir haben mal rumgefragt bei den Menschen, die in Ihrem Bezirk leben – und die haben oft gesagt: Was uns stört, ist die schlechte Verkehrsanbindung. Die S-Bahn fährt nicht häufig genug. Kann man daran noch ein bisschen was drehen?

Dagmar Pohle: Ja, wir sind dazu mit der BVG und der Bahn im Gespräch, weil wir merken, dass Straßenbahnen, Busse und S-Bahnen voll sind. Als Außenbezirk sind wir darauf angewiesen, dass möglichst viele Menschen mit den Öffentlichen fahren. Dazu kommt, dass auch viele aus Brandenburg hier bei uns ihr Auto abstellen, manchmal auch an Stellen, wo es uns nicht so recht ist, und dann öffentlich weiterfahren. Deshalb brauchen wir einfach einen dichteren öffentlichen Personennahverkehr.

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Entwicklung in Marzahn-Hellersdorf bringt auch zahlreiche Probleme mit sich

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Der Bezirk hat in den zurückliegenden 40 Jahren eine Reihe von Entwicklungsphasen durchgemacht. Die aktuelle Phase ist von Wachstum in alle Richtungen gekennzeichnet. Die hiermit verbundenen Probleme sind gravierend.

Nach eine Delle Ende der 90er-, Anfang der 2000er-Jahre nimmt die Bevölkerung des Bezirks wieder zu. Zur Zeit der Wende hatte der Bezirk, damals Marzahn und Hellersdorf getrennt, insgesamt über 300 000 Einwohner. Rund zehn Jahre später war die Einwohnerzahl bedingt durch Wegzüge auf rund 230 000 gesunken.

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Perspektiven für Berlins: Baupolitik Zurück zur Platte?

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Über die Risiken und Chancen des modularen Bauens für die Berliner Stadtentwicklung diskutierten am Montagabend Experten aus Senat und Bauwesen in der Urania.

Einen Erfolg konnte Berlins Senatsbaudirektorin und bekennender Union-Fan Regula Lüscher an diesem Abend verbuchen: den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. Gut vorbereitet war sie jedenfalls, pünktlich um halb neun zog sie den Fanschal auf dem Podium in der Urania aus ihrer Handtasche.

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Marzahn: Burkhard Peters montierte die meisten Plattenwohnungen

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Der 40. Geburtstag des Bezirks ist auch eine Erinnerung an die Bauarbeiter wert, die die Häuser in den neuen Großsiedlungen gebaut haben. Einer von ihnen ist ist Burkhard Peters, dessen Brigade die ersten Sechsgeschosser an der Luise-Zietz-Straße montierte.

„Hier haben wir die ersten Platten in Marzahn für die Sechsgeschosser zusammengesetzt“, sagt Burkhard Peters, als er vor dem Haus Luise-Zietz-Straße 95 steht. Darin klingt verhaltender Stolz und eine gewisse Nachdenklichkeit mit.

Als offizieller Beginn des Baus der Großsiedlung Marzahn gilt der 8. Juli 1977. Nur wenige hundert Meter entfernt an der Marchwitzastraße setzte an diesem Tag die Brigade Zeise die ersten Platte überhaupt für einen Elfgeschosser. Nicht weit davon entfernt steht das Denkmal, das seit 1979 an dieses historische Datum erinnert.

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40 Jahre Marzahn!

Die offizielle Webseite http://www.mahe40.berlin zum Jubiläumsjahr des Bezirks Marzahn-Hellersdorf ist online: Mit Bildern, Terminen, Quiz und weiteren Informationen und Grußworten. #40JahreMaHe

Zudem gibt es einen Twitter-Account zum Jubiläumsjahr: https://twitter.com/40JahreMaHe

An dieser Stelle gibt es eine Presseschau von uns mit allen Artikeln, die sich zum 40. Geburtstag mit Marzahn Hellersdorf beschäftigen:

Marzahn-Hellersdorf, eine Stadt aus dem Nichts (16.1.2019, Berliner Morgenpost), Der Bezirk feiert seinen 40. Geburtstag (Berliner Woche, 9.1.2019) Jubiläum: Marzahn feiert Geburtstag mit Bürgermeistern (Berliner Kurier, 6.1.2019) Marzahn-Hellersdorf startet in sein Jubiläumsjahr (Berliner Morgenpost, 6.1.2019) Marzahn-Hellersdorf: Vier Jahrzehnte Heimat (Berliner Zeitung, 5.1.2019) Herzlichen Glückwunsch: Marzahn wird 40 Jahre alt (Berliner Morgenpost, 5.1.2019) 40 Jahre Marzahn: „Die Monotonie wird zu Recht beklagt“ (rbb, 5.1.2019) 40 Jahre: Marzahn feiert heute Geburtstag – Bildergalerie (Tagesspiegel, 5.1.2019) Marzahn ist besser als sein Ruf (Berliner Morgenpost, 5.1.2019) Vor 40 Jahren wurde der Berlins jüngster Bezirk gegründet (MarzahnLichtenberg+, 5.1.2019) Schäfer und Kutschen: Als Marzahn noch in den Kinderschuhen steckte (Berliner Zeitung, 4.1.2019) Marzahn – mehr als nur Platte? (rbb, 4.1.2019) Das Jugendhaus BOLLE in Marzahn (Inforadio rbb, 4.1.2019) Quiz: Wie gut kennen Sie Marzahn? (Berliner Zeitung, 3.1.2019)

„IMPASSE“ kommt in Marzahn NordWest an!

Berlin/Marzahn NordWest und Rom/Corviale. Eine fotografische Reise von

Pas Liguori in wichtige Gebiete an der Peripherie der zwei europäischen

Hauptstädte.“

„IMPASSE“ kommt in Marzahn NordWest an!

 Einladung zur Vernissage der Ausstellung

am 9. November 2018 um 16:00 Uhr

Nachbarschafts- und Familienzentrum „Kiek In“, Rosenbecker Str. 25-27

in digitaler Anwesenheit des Künstlers

Nach dem Auftakt im Rathaus Marzahn zieht die Ausstellung IMPASSE Berlin-Rom: Stadtrand am Scheideweg nun dorthin, wo sie entstanden ist und findet hier ihr Zuhause.

Vom 9.11.-21.12. wird sie in „Phase 1“ im Nachbarschafts- und Familienzentrum „Kiek In“ sowie im Berliner Tschechow-Theater zu sehen sein.

Ab dem 14.1.2019 wandert IMPASSE dann weiter: ins Kulturenhochhaus, in die Heinrich-von-Kleist-Bibliothek, zu Vision e.V.

Eingeläutet wird Phase 2 mit einem Kiezrundgang zu allen Ausstellungsorten mit Karlheinz Wolf (siehe Flyer).

Wir, Susanne Gontard und das Bündnis IMPASSE Marzahn NordWest, laden Sie ganz herzlich ein!

Tiefergehende Informationen zur Ausstellung sowie den Flyer zu IMPASSE Marzahn NordWest finden Sie im Anhang.

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Was wir vom Osten lernen können?: Wie man Städte familienfreundlich plant

Die „Berliner Zeitung“ berichtet:

Vor ein paar Tagen fragte mich jemand, ob ich in der DDR nicht eine schwere Kindheit hatte. Schon in der Frage klang die erwartete Antwort mit: Schwere Kindheit, schweres Leben, gut, dass es vorbei ist. Ich kenne das. Mein Leben in der DDR wird oft von anderen bewertet, und lange habe ich diese Bewertung für mich selbst übernommen, habe mir und meinen Erinnerungen nicht getraut. Es ist erstaunlich, wie das geht, dass es überhaupt geht.

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Dem Abriss folgt Neubau

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Marzahn-Hellersdorf. Dort, wo im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost Wohnungen abgerissen wurden, werden jetzt zunehmend wieder neue Häuser gebaut. Das gefällt nicht allen Anwohnern. So stoßen Pläne der landeseigenen Degewo, an der Wuhlestraße 2-8 wieder Wohngebäude zu errichten, auf Missfallen. Anwohnerin Dagmar Lenz kritisierte in der April-Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Wohnverdichtungsmaßnahmen im Cecilienviertel. Zugleich fragte sie nach Infrastruktur-Entwicklungsmaßnahmen für den Zuzug von bis zu 1.000 Mietparteien im Dreh.

Bisher nur eine Anfrage

Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke), die auch für Stadtentwicklung zuständig ist, informierte, dass für das Grundstück Wuhlestraße 2-8 noch kein Bauantrag gestellt worden ist. Es habe bisher nur eine Anfrage der Wohnungsbaugesellschaft für die Errichtung eines achtgeschossigen Wohnhauses gegeben. Pohle betonte aber auch, dass Neubau auf dem Areal nach dem sogenannten Paragrafen 34 Wohngesetzgebung (Anpassung an die Umgebung) möglich ist. „Es wäre schwierig zu argumentieren, dass an Stellen, wo schon Wohnhäuser standen, jetzt keine mehr errichtet werden dürfen“, sagte sie.

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Gesobau errichtet mehr als 2.500 Wohnungen in Hellersdorf: Auch das alte Gut wird neugestaltet

„Lichtenberg-Marzahn+“ berichtet:

Hellersdorf. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gesobau will bis 2023 mehr als 2.500 neue Miet-Wohnungen in Hellersdorf errichten. Die ersten Vorhaben werden bereits realisiert. Die meisten dieser Wohnungen haben zwei oder drei Zimmer, große Wohnungen mit fünf Zimmern sind lediglich auf den Baufeldern des alten Guts Hellersdorf vorgesehen. Wie bei allen landeseigenen Wohnungsunternehmen werden die Neubauten zu einem Drittel geförderten Wohnraum anbieten, der Menschen mit Wohnberechtigungsschein (WBS) für eine Quadratmeter-Miete um 6,50 Euro nettokalt zur Verfügung gestellt wird. Die Gesobau-Projekte wurden am Dienstag, 20. März, in einer Informationsveranstaltung im „Haus am Beerenpfuhl“ an der Tangermünder Straße vorgestellt. Weitere Infos und Workshops sollen folgen.

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