Impasse – Was Rom-Corviale und Marzahn-Nordwest verbindet

Sozialer #Wohnungsbau in #Rom und #Berlin: Was verbindet den #Corviale, das längste Haus der Welt, mit #Marzahn#NordWest? Mehr als man annimmt. Das zeigen die Bilder des italienischen Fotografen Pasquale #Liguori, die jetzt im Rathaus Marzahn zu sehen sind…

Marzahn. Der Blick aus einer zerborstenen Fensterscheibe der Brücke am S-Bahnhof Ahrensfelde zeigt eine ungewohnte Perspektive auf die Märkische Allee. Aufgenommen hat das Foto der in Neapel geborene und seit 20 Jahren in Rom lebende italienische Fotograf Pasquale Liguori. Elf Mal war er in diesem Jahr auf eigene Kosten nach Marzahn gereist, um den Stadtteil abzulichten. In seiner „Impasse“ genannten Ausstellung, was man etwa mit „Sackgasse“ oder „Stillstand“ übersetzen kann, setzt er die Bilder aus Marzahn in Beziehung zu Aufnahmen von Rom-Corviale. „Stadtrand am Scheideweg“ lautet der Untertitel der Exposition im alten Rathaus Marzahn, die von den Abgeordneten Dr. Manuela Schmidt (Linke) und Iris Spranger ( SPD) unterstützt wurde, ebenso vom Quartiersmanagement Marzahn-NordWest und zahlreichen Akteuren im Gebiet wie Matthias Bielor von der Spielplatzinitiative Marzahn und Marina Bikadi vom Kulturhochhaus.

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Wir bauen uns ein Fußballfeld

Via „BENN Boulevard Kastanienallee“:

Sehr einladend ist der Hof der Gemeinschaftsunterkunft an der Maxie-Wander-Straße ja nicht gerade. Die Kinder spielen auf dem Beton Fußball, gerade im Sommer gibt es wenige Schattenplätze. Deshalb hat die Spielplatzinitiative Marzahn e. V. ein Ferienprojekt organisiert, finanziert von BENN – Berlin entwickelt neue Nachbarschaften.

„Gemeinsam statt einsam“ reiste nach Schwerin

Via „Kiezbericht“:

Unter dem Projekt „Gemeinsam statt einssam“ reisten Seniorinnen und Senioren aus Marzahn NordWest mit einem großen Bus nach Schwerin. Matthias Bielor, dem Vorsitzenden der Spielplatzinitiative Marzahn e.V., war es mit organisatorischer Hilfe von Waltraud Stein, Karin Grunwald und Marianne Marquardt wieder gelungen, eine größere Fahrt zu organisieren. Auch diesmal wurden Neubürger aus arabisch/orientalischen Ländern in die Fahrt integriert. Somit wurde der Reisetag auch zu einem kleinen multikulturellen Erlebnis, der mit einem gemeinsamen Frühstück in der JFE UNO in der Märkischen Allee 414 begann. Zur großen Überraschung der Beteiligten fand sich auch Petra Pau (Mitglied und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages) ein, die ihr Buch „Gottlose Type“ signierte und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den besten Wünschen für einen angenehmen Reisetag verabschiedete. Der am Bus von Matthias Bielor an Petra Pau übergebene Sonnenblumenstrauß galt als kleiner Dank für ihre Zuwendung, ohne die die Fahrt zu diesem Preis sicher nicht realisierbar gewesen wäre.

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Breakdance Project Uganda in Marzahn-NordWest gestartet

Seit vergangener Woche ist ein Mitglied des Uganda Breakdance Projekt mit Unterstützung des Projekts Ponte und der Spielplatzinitiative e.V. für knapp vier Wochen in unserem Bezirk unterwegs, um auf den Abenteuerspielplätzen in Marzahn-Nord und -West sowie in den Geflüchtetenunterkünften im Stadtteil Tanzprojekte u.a. gemeinsam mit hier lebenden migrantischen, einheimischen und geflüchteten Jugendlichen durchzuführen! Tanzen und Musik verbindet und stärkt das soziale und friedliche Miteinander! Wir freuen uns sehr darüber, dass Fahadhi ein Visum bekommen hat, um ehrenamtlich mit unseren Kindern und Jugendlichen in unserem Kiez zu arbeiten. Mehr Infos und Videos zum Breakdance Project Uganda findet Ihr hier: https://www.facebook.com/breakdanceprojectuganda/

Der Roma-Kulturtag war sehr gut besucht

Als Projekt Ponte bedanken wir uns ebenfalls bei allen am 5.Romakulturtag Beteiligten! Es war wieder ein sehr gelungenes Fest auf dem Abenteuerspielplatz MarzahnWest:
Der AWO Berlin Spree-Wuhle e.V. lud ein und viele Besucherinnen und Besucher kamen an 18. Mai 2018 auf den Abenteuerspielplatz der Spielplatzinitiative Marzahn e.V. nach Marzahn West. Am 5. Roma-Kulturtag wurde geboten: Roma-Polska-Musik, Zauberkunst, Pony-Reiten, Kinderschminken, Lagerfeuer, Stockbrot, Grill-Leckereien, Zuckerwatte, Kuchen, Kaffee und andere Getränke. Bei Gesprächen kamen sich die Gäste trotz diverser Sprachprobleme näher. Es wurde getanzt und gelacht und das Wetter spielte auch mit.
 

Pressemitteilung: AWO lädt zum 5. Roma-Kulturtag am 18.5.2018 in Marzahn-NordWest ein

Seit 2014 führen wir jährlich einen Roma-Kulturtag durch. Im Jahr 2018 möchten wir diese Tradition weiterführen und den 5. Roma-Kulturtag als Nachbarschaftsfest mit interessierten Bewohner*innen und mit neu zugewanderten Einwohner*innen im Rahmen der Europa-Woche am 18. Mai 2018 um 15 Uhr auf dem Abenteuer Spielplatz Marzahn-Nordwest, Ahrensfelder Chaussee 26, 12689 Berlin
organisieren und veranstalten. Unterstützer*innen bzw. Mitorganisator*innen – neben der AWO – sind das Quartiersmanagement Marzahn-Nordwest, der Kieztreff West, Spielplatzinitiative Marzahn e.V., Vision e.V., und das Projekt Ponte.
Der 5. Roma-Kulturtag hat das Ziel, Vielfalt im Stadtteil als Bereicherung für alle Bewohner*innen aus verschiedenen Kulturkreisen erlebbar zu machen. Damit wird ein Beitrag für eine gute Nachbarschaft und die Integration/Akzeptanz von Neuankömmlingen im Stadtteil geleistet.
Wir wollen insbesondere die Teilnehmer*innen aus der Roma-Community und die russischsprachigen Teilnehmer*innen unserer Sprach- und Integrationsangebote in die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung mit einbeziehen. Als bereits längere Zeit in Deutschland ansässige Mitbürger*innen werden sie gemeinsam mit den deutschen Einwohner*innen auch Gastgeber für die Neuankömmlinge/Geflüchtete sein. Wir wollen Einwohner*innen aus dem Stadtteil Marzahn-Nord/West, vor allem neuzugewanderte Einwohner*innen sowie Kinder mit Migrationshintergrund, die Grundschulen in Marzahn-Nordwest und Flüchtlinge, insbesondere aus nahegelegenen Flüchtlingsheimen, einladen.

Es soll ein interkulturelles Fest mit vielfältigen Angeboten für Kinder und Erwachsene (z.B. Musik und Tanz, Pony-Reiten, Malen, Schminken, Zaubern und kreative Beschäftigung) sein. Der Tag klingt mit einem gemütlichen Beisammensein am abendlichen Lagerfeuer mit Musik und anregenden Gesprächen aus. Das Fest wird dazu beigetragen, bestehende Vorurteile abzubauen, neue Kontakte zu knüpfen, Willkommenskultur zu praktizieren und den Gedankenaustausch zwischen den Kulturen zu fördern. Es leistet damit einen Beitrag zum besseren Verständnis der im Quartier lebenden Kulturen und ein besseres Miteinander. Wir wollen die Bewohner*innen, insbesondere die Roma-Familien, aktivieren und ihnen eine zusätzliche Aufgabe in unserem Kulturkreis anbieten. Durch professionelle Darstellung der Roma-Community sowie kulturelle Beiträge wird die Vielfalt der Kultur sowie der Lebensweise der Roma lebendig.

Sie haben die ersten bis vierten Roma-Kulturtage miterlebt und wollen auch den 5. nicht verpassen?
Sie waren noch nicht dabei und sind gespannt auf eine interessante sowie unterhaltsame Veranstaltung im Grünen?
Sie wollen bei der Vorbereitung oder Durchführung helfen?
Wir heißen Sie am 18. Mai ganz herzlich willkommen.

Freier-Eintritt.

Flyer/Plakat zum ausdrucken: 5. Romakulturtag Plakat neu

Pressemitteilung als pdf-Dokument: Pressemitteilung 5. Romakulturtag 2018

FB-Event

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Gelungene Saisoneröffnung auf dem Abenteuerspielplatz Marzahn West

Via Kiezbericht:

Ostern war kaum vorüber und die Saison auf dem Abenteuerspielplatz der Spielplatzinitiative Marzahn e.V. an der Ahrensfelder Chaussee in Marzahn West ging gleich in die Vollen. Am 3. April 2018 starteten Menschen und Tiere; als würden sie sich über das schöne, warme Frühlingswetter besonders freuen. Die Pferde ließen sich geduldig Runde um Runde – jeweils mit einem Kind auf dem Rücken – über das Gelände führen. Matthias Bielor zeigte seinen Gästen den zur Werkstatt umgebauten Container und weitere neue Gebäude. Diverse Sprayer konnten sich phantasievoll an einer Bauwand versuchen. Die Verkehrsschule nahm sich der Kleinen an und führte sie in die Handhabung von Rädern und Schutzhelmen ein. Und der Hit war die Gruppe von Kids, die sich unter Beteiligung ihres Trainers auf der Bühne verrenkte, tobte, auf den Köpfen stand und sich verdrehte, daß es durch Mark und Bein ging. Zur Stärkung der Teilnehmer und Gäste gab es reichlich Leckereien sowie Getränke und auch das Musikangebot ließ keine Wünsche offen. Prody Solar hat auf einem separaten Stand die Besucherinnen und Besucher auf Solartrockner und -heizungen hingewiesen, die sich vorwiegend zur Verwendung in gärtnerischen Anlagen zu eignen scheinen.

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OSTERN IM KIEZ auf dem Abenteuerspielplatz Wicke

Via Kiezbericht:

Zahlreiche gutgelaunte Bewohnerinnen und Bewohner aus Marzahn und der benachbarten Gemeinde Ahrensfelde ließen es sich am Samstag nicht nehmen, in Osterstimmung versetzt zu werden. Die Veranstalter um den aktiven Tobias Strümpel, unterstützt von Mitgliedern des Quartiersrats Marzahn NordWest und der Spielplatzinitiative Marzahn e.V., hatten keinen Aufwand gescheut und dafür gesorgt, daß Attraktion auf Attraktion folgte. Manche saßen um das große Osterfeuer herum, andere Gäste versuchten sich mit mehr oder weniger großem Erfolg am Schießstand oder ließen ihre Kinder schminken. Es gab Bücher der Heinrich von Kleist-Bibliothek zu durchstöbern oder mitzunehmen. Kaffee und Kuchen wurden angeboten und andere Leckereien wie z.B. Zuckerwatte fehlten ebenso nicht. Ein buntes Bühnenprogramm mit Sport, Musik und Tanzeinlagen vervollkommnete die Veranstaltung „Ostern im Kiez“. Und der Osterhase schaute selbstverständlich auch vorbei.

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Keine Räume für die AfD?

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Marzahn-Hellersdorf. Die AfD hat ein Problem: Sie hat Schwierigkeiten, im Bezirk Räume für Veranstaltungen zu finden. Denn viele Vermieter, so die Lesart der AfD, fürchteten sich vor Aktionen der Antifa gegen die Partei. Deshalb würde man gern das Portfolio der öffentlichen Hand nutzen. Doch dem steht nun ein Beschluss des Bezirksamtes vom August entgegen, wir berichteten, wonach bezirkseigene Räumlichkeiten wie der Rathaussaal nicht mehr an Dritte vergeben werden. Begründet wurde das mit hohem Eigenbedarf, zudem könne die Sicherheit bei öffentlichen Veranstaltungen nicht gewährleistet werden. Die Ausschüsse der BVV können die Räume allerdings weiterhin nutzen. Hintergrund war ein Forum mit der Berliner AfD-Vorsitzenden Beatrix von Storch während des Bundestagswahlkampfs im Juli im Ratssaal am Alice-Salomon-Platz.

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Marzahn-Nord: Erfolgreiches interkulturelles Grill- und Familienfest am Blockhaus Sunshine

Am Samstag den 8.7.2017 veranstaltete das Betreiber*innen-Kollektiv des Blockhouse Sunshine im Clara-Zetkin-Park in Marzahn Nord (Wörlitzer Straße 24 A) in Kooperation mit dem Projekt Ponte (Interkulturelle Orientierungs- und Nachbarschaftsvermittlung) dem Projekt BENN (Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften) sowie der Spielplatzinitiative Marzahn e.V. einen interkulturellen Grillnachmittag:

Fast 150 Erwachsene, Kinder und Jugendliche nutzten zusammen mit geflüchteten Menschen aus der Gemeinschaftsunterkunft in der Wittenberger Straße die Gelegenheit miteinander einen entspannten Juli-Nachmittag zum gegenseitigen Kennenlernen zu verbringen! Bei viel Sonnenschein und durch das vom Blockhaus organisiertem Grillgut, gab es verschiedenste Familienangebote für die Besucher*innen. Neben einer von der JFE UNO betreuten Hüpfburg und Pony reiten, wurde auch Kinder schminken, Torwand schießen, Popcorn, Kuchen, Zuckerwatte u.v.m. geboten!

Es war ein gelungener Versuch im Sozialraum Marzahn-Nord weitere Brücken zwischen Einheimischen, hier bereits länger lebenden Migrant*innen und den neuen Nachbar*innen aus der Gemeinschaftsunterkunft zu bauen. Wir freuen uns sehr, dass dieses Angebot von so vielen Menschen angenommen wurde und es trotz beiderseitig vorhandener Ängste gelang einen gemeinschaftlichen und friedlichen Nachmittag im Quartier zu verbringen.

Wir sind positiv gestimmt, dass sich das aufeinander zugehen im Stadtteil auch in der kommenden Zeit weiter gut entwickeln wird und freuen uns schon auf weitere Projekte aus dem Umfeld des Blockhauses, die wie ein Migrant*innen-Cup im Herbst diesen Jahres bereits in Planung sind!

An dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an alle Beteiligten, die diesen Nachmittag ermöglicht haben, insbesondere natürlich an das Blockhaus-Team und die dort zahlreich vertretenen ehrenamtlich Aktiven! Ohne Euch wäre dieses Fest nicht machbar gewesen! Umso mehr wünschen wir uns von der Bezirkspolitik auch mehr und regelmäßige finanzielle Unterstützung für dieses so wichtige und selbstorganisierte Projekt in Marzahn-Nord! Gerade an solchen Orten, wo die hier lebenden Menschen regelmäßig zusammenkommen, kann es gelingen, bestehende Vorurteile und Ängste abzubauen und perspektivisch ein solidarisches und friedliches Miteinander zu entwickeln. Schön wäre es, wenn es uns auch zukünftig gelingt weitere gemeinsame Veranstaltungsformate im Stadtteil durchzuführen!

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Siehe auch: Am Blockhouse Sunshine ging die Post ab