Deutsche und dänische Wohnpolitik im Vergleich: Ghettopolitik oder Soziale Stadt?

Ein sehr spannender Beitrag des „Deutschlandfunks“:

Auf die Wende folgte für den Ost-Berliner Bezirk Marzahn der soziale Niedergang. Im dänischen Gellerupparken herrscht seit den 80ern hohe Arbeitslosigkeit. Zwei soziale Brennpunkte – zwei unterschiedliche politische Strategien, die Lage zu lösen.

Kopenhagen, Ministerpräsidentenzimmer auf Schloss Christiansborg. Das dänische Fernsehen überträgt die Neujahresrede des Regierungschefs: „Heute Abend möchte ich von einer jener Balancen sprechen, von denen ich befürchte, dass sie kippen. Ja, an manchen Orten sind sie schon gekippt.“

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Die Platte kommt zurück

Via „Neues Deutschland“:

Verbände wollen Wohnungsmangel mit seriellem Bauen bekämpfen

Mit einer am Dienstag in Berlin unterzeichneten Rahmenvereinbarung zwischen den Spitzenverbänden der Bau- und Wohnungswirtschaft und dem Bundesbauministerium soll der Einsatz serieller und modularer Bauweisen für den Wohnungsbau flächendeckend etabliert werden. Dabei bedeutet serielles Bauen, dass Häuser am Ort nicht Stein für Stein errichtet werden, sondern dass – ähnlich wie bei der Plattenbauweise – fertige Komponenten verwendet werden.

Grundlage der Vereinbarung ist eine europaweite Ausschreibung für Musterbauten auf Grundlage vorgefertigter Bauteile, deren Ergebnisse ebenfalls am Dienstag präsentiert wurden. Neun der rund 50 von Unternehmen und Bietergemeinschaften eingesandten Entwürfe erhielten den Zuschlag. Nach der Erteilung der Typenbaugenehmigungen können Wohnungsunternehmen in ganz Deutschland die in dem Katalog enthaltenen Bautypen zu Festpreisen bestellen und ohne weitere Ausschreibung realisieren.

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Engagement für Alleinerziehende

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Marzahn-Hellersdorf. Die Interessen von Alleinerziehenden sollen im Rahmen der Berliner Wohnungsbauoffensive stärker berücksichtigt werden. In einem Antrag fordert der Jugendhilfeausschuss das Bezirksamt auf, sich bei allen an der Wohnungsbauoffensive des Senats beteiligten Stellen der Berliner Verwaltung sowie der Wohnungwirtschaft dafür einzusetzen, dass Alleinerziehende bezahlbaren Wohnraum auch in Kiezen mit guter sozialer Durchmischung finden können. Neben einer guten Versorgung mit Kita- und Schulplätzen, kurzen Wegen für die Kinder sowie ausreichend Spielflächen in der Nähe soll es in den Wohnhäusern Begegnungsräume geben, um die soziale Kommunikation zu fördern. Mit einem Anteil von 37 Prozent ist Marzahn-Hellersdorf der Berliner Bezirk mit dem höchsten Anteil alleinerziehender Haushalte. Der Berliner Durchschnitt beträgt 31 Prozent.

Quelle

Dem Abriss folgt Neubau

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Marzahn-Hellersdorf. Dort, wo im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost Wohnungen abgerissen wurden, werden jetzt zunehmend wieder neue Häuser gebaut. Das gefällt nicht allen Anwohnern. So stoßen Pläne der landeseigenen Degewo, an der Wuhlestraße 2-8 wieder Wohngebäude zu errichten, auf Missfallen. Anwohnerin Dagmar Lenz kritisierte in der April-Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Wohnverdichtungsmaßnahmen im Cecilienviertel. Zugleich fragte sie nach Infrastruktur-Entwicklungsmaßnahmen für den Zuzug von bis zu 1.000 Mietparteien im Dreh.

Bisher nur eine Anfrage

Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke), die auch für Stadtentwicklung zuständig ist, informierte, dass für das Grundstück Wuhlestraße 2-8 noch kein Bauantrag gestellt worden ist. Es habe bisher nur eine Anfrage der Wohnungsbaugesellschaft für die Errichtung eines achtgeschossigen Wohnhauses gegeben. Pohle betonte aber auch, dass Neubau auf dem Areal nach dem sogenannten Paragrafen 34 Wohngesetzgebung (Anpassung an die Umgebung) möglich ist. „Es wäre schwierig zu argumentieren, dass an Stellen, wo schon Wohnhäuser standen, jetzt keine mehr errichtet werden dürfen“, sagte sie.

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Mieten steigen auch in Marzahn-Hellersdorf weiter

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Die Preise für Mietwohnungen in Berlin steigen weiter. Im Bezirk sind sie immer noch günstiger als anderswo, aber auch hier steigen sie weiter an.

Wer eine Wohnung in Berlin sucht, muss immer tiefer in die Tasche greifen. Bei rund zwei Dritteln aller Wohnungen verlangen die Vermieter inzwischen eine Nettokaltmiete von neun Euro pro Quadratmeter. Den höchsten Anteil an solchen Wohnungen und noch höheren Mietpreisen hatte Friedrichshain-Kreuzberg. Im Jahr zuvor war noch die Hälfte der Wohnungen unter neun Euro zu haben. Das geht aus dem aktuellen Wohnungsmarktbericht der Investionsbank Berlin für 2017 hervor.

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Gesobau errichtet mehr als 2.500 Wohnungen in Hellersdorf: Auch das alte Gut wird neugestaltet

„Lichtenberg-Marzahn+“ berichtet:

Hellersdorf. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gesobau will bis 2023 mehr als 2.500 neue Miet-Wohnungen in Hellersdorf errichten. Die ersten Vorhaben werden bereits realisiert. Die meisten dieser Wohnungen haben zwei oder drei Zimmer, große Wohnungen mit fünf Zimmern sind lediglich auf den Baufeldern des alten Guts Hellersdorf vorgesehen. Wie bei allen landeseigenen Wohnungsunternehmen werden die Neubauten zu einem Drittel geförderten Wohnraum anbieten, der Menschen mit Wohnberechtigungsschein (WBS) für eine Quadratmeter-Miete um 6,50 Euro nettokalt zur Verfügung gestellt wird. Die Gesobau-Projekte wurden am Dienstag, 20. März, in einer Informationsveranstaltung im „Haus am Beerenpfuhl“ an der Tangermünder Straße vorgestellt. Weitere Infos und Workshops sollen folgen.

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20.3.2018 Hellersdorf-Nord: Quartiers-Infoabend „Wohnungsneubau im Quartier“

Nutzt den Quartiers-Infoabend „Wohnungsneubau im Quartier“ um euch ein Bild über die geplanten Neubauaktivitäten der Gesobau rund um das Gut Hellersdorf zu machen. Aktive Bürger*innenbeteiligung aus dem Stadtteil Hellersdorf-Nord ist hier in den kommenden Monaten gefragt! Es geht am Rande sicherlich auch um den möglichen Neubau einer MUF 2.0 an der Zossener Straße Ecke Kastanienallee:

Vielen ist es bestimmt schon aufgefallen:
An vielen Stellen wird gebuddelt und gebaut im Quartier: in der Tangermünder Straße (neben Aldi), in der Stendaler Straße (ehemalige Kaufhalle) und bald auch auf dem Stadtgut Hellersdorf. Am Dienstag, dem 20. März 2018, von 17 – 19.30 Uhr, lädt das Quartiersmanagement deshalb zum Quartiers-Info-Abend: hier berichtet die landeseigene Wohnungsgesellschaft GESOBAU AG über die drei Bauvorhaben. Sie baut dort neue Wohnungen im Quartier.
Sei dabei und höre, was sich demnächst im Quartier tut!
Quelle: QM Hellersdorfer Promenade

Flüchtlingsunterkünfte als Wohnungsbaualternative?

Das Berliner „Mieterecho“ meint zum geplanten Bau weiterer MUFs in allen Berliner Bezirken:

Senat will den Bau von Modularhäusern in allen Bezirken vorantreiben

Der Berliner Senat drückt jetzt aufs Tempo beim Bau von modularen Unterkünften für Flüchtlinge (MUF). Im Februar 2016 hatte die alte Landesregierung den Bau von Häusern in Schnellbauweise für bis zu 30.000 Flüchtlinge an insgesamt 60 Standorten beschlossen, davon sollten 28 bereits bis Ende 2016 realisiert werden. Doch bis zum heutigen Tage sind lediglich zehn MUF fertiggestellt, 19 weitere befinden sich in der Planung bzw. im Bau. Heute gab der Senat bekannt, dass pro Bezirk nun zwei weitere Standorte realisiert werden sollen. Bei der Auswahl werden vorrangig Grundstücke berücksichtigt, die im Vermögen der Bezirke, im Treuhandvermögen des Liegenschaftsfonds und im Eigentum des Bundes sind. Hinzu kommen Grundstücke landeseigener Unternehmen und Wohnungsbaugesellschaften. Als Bauträger sind sowohl die Senatsverwaltung, als auch die Gesellschaften vorgesehen.

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Hellersdorf-Nord: Gut leben am Stadtgut

Das war heute eine sehr interessante Veranstaltung mit Vertreter*innen der GESOBAU auf der Vernetzungsrunde Hellersdorf-Nord zur geplanten Neubauoffensive in Hellersdorf und insbesondere den in Planung befindlichen 1.240 Wohnungen am historischen Stadtgut. Im April sind verschiedene weitere Workshops mit Bürgerbeteiligung geplant, um auch die Ideen, Bedenken und Wünsche der Anwohner*innen in den weiteren Planungsprozess aktiv miteinzubeziehen. Es wurden heute bereits viele Punkte angesprochen wie u.a. Gestaltung der Grünflächen, mögliche Gastronomie, soziokulturelle Ausstattung, Höhe der geplanten Mieten, ausreichend neue Kitaplätze, mögliche Erweiterung bestehender Jugendfreizeiteinrichtungen, Integration der Geflüchteten u.v.m. Es wird ein spannender Prozess, zu welchem die GESOBAU alle interessierten Bürger*innen und Akteur*innen im Stadtteil Hellersdorf-Nord in den kommenden Monaten zur aktiven Beteiligung eingeladen hat! In der aktuellen Ausgabe des GESOBAU-Kundenmagazins befindet sich hierzu auch bereits ein ausführlicher Artikel: http://www.hallonachbar.berlin/gut-leben-am-stadtgut/

38 Prozent geförderte Wohnungen

Marzahn-Hellersdorf #Mahe baut: Gestern war Projektstart für den #Gutshof Alt-Biesdorf mit mehr als 500 #Mietwohnungen, heute ist #Richtfest in der Grünen Aue Biesdorf mit 80 Reihen- und Doppelhäusern…

Biesdorf. Mehr als 500 Wohnungen sollen bis 2019/20 auf dem historischen Gutshof Biesdorf entstehen. 38 Prozent davon sollen gefördert werden, die Monatsmiete pro Quadratmeter bei diesen beträgt dann 6,50 Euro je Quadratmeter nettokalt. Für das Projekt, das die landeseigene Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH gemeinsam mit dem privaten Bauträger Kondor Wessels realisiert, wurde am Montag, 18. September, der offizielle Start gefeiert. Teilgenommen haben auch Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), Marzahn-Hellersdorfs Bürgermeisterin Dagmar Pohle, die auch für Stadtentwicklung zuständig ist, sowie die Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (beide Linke), die in Marzahn-Hellersdorf ihren Wahlkreis hat.

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