Zum Welttag des Buches: Die Heinrich von Kleist-Bibliothek: Der Stadtteil-Treff

„LichtenbergMarzahn+“ schreibt:

Marzahn. In den Regalen stehen Ratgeber und Romane, Bilder- und Jugendbücher, DVD und erstaunlich viele aktuelle Krimis. Es gibt einen stattlichen Bestand an russischsprachiger Literatur, auch viele vietnamesische Bücher. Gerade sind neue Hörbücher eingetroffen, darunter „Goldschatz“ von Ingrid Noll und „Wo wir zu Hause sind“ von Maxim Leo. Über rund 18.000 Medien verfügt die Heinrich von Kleist-Bibliothek im Marzahner Norden. Mit mehr als 26.000 Euro aus dem Programm „Soziale Stadt“ hatte das Quartiersmanagement Marzahn-NordWest in den Jahren 2010 und2012 den Ausbau des Bestandes gefördert. Am heutigen Dienstag veranstaltet der Förderverein der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf ab 13 Uhr „bei Kleist“ einen Büchertrödel. Wer will, kann dort sehr günstig Literatur erstehen. Die Veranstaltung findet nicht von ungefähr an diesem Tag statt. Denn der 23. April ist der „Welttag des Buches“.

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„Wir fürs Quartier“ – Neues Projekt des Deutschen Roten Kreuzes

Pressemitteilung des Bezirksamtes vom 04.03.2019

Das DRK– Nachbarschaftszentrum, Sella-Hasse-Str. 21, hat zum Jahresanfang im Rahmen des Quartiersmanagement und des Programms Soziale Stadt ein neues Projekt mit einer Laufzeit von zwei Jahren begonnen. Es wird als Folgeprojekt von dem Projekt NACHBAR.SCHAFFT!, indem das Nachbarschaftszentrum errichtet wurde, ebenfalls vom DRK-Kreisverband Berlin-Nordost e.V. als Träger durchgeführt.

In dem Projekt steht das Thema Ehrenamt im Fokus. Vor dem Hintergrund der Verstetigung des Quartiersgebietes Mehrower Allee zum 1.1.2021 hat das Projekt das Ziel, die Ehrenamtlichen zum einen zu akquirieren und zu einer Gemeinschaft strukturieren als auch punktuell zu stärken und zu schulen.

Dabei stehen regelmäßige Workshops und Austauschtreffen auf dem Programm aber auch gezielte Fortbildungen zu speziellen Themenfeldern. Auch die Gründung eines Bürgervereins steht im Raum und dazu sind ebenfalls Veranstaltungen geplant.

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Das Projekt Ponte verabschiedet sich und geht doch weiter…

An dieser Stelle verabschiedet sich das Projekt Ponte nach zweieinhalb Jahren theoretischer und praktischer Arbeit in seiner bisherigen Form aus Marzahn-Hellersdorf.  Zum Abschluss des Projekts Ponte hat der Projektleiter Moritz Marc zusammen mit der Diplom-Sozialwissenschaftlerin Kerstin Palloks (Siehe: http://www.beratungskiste.de/kerstin.html) eine Abschlussdokumentation erstellt.

Die Dokumentation schildert Erfahrungen und Ergebnisse des Projekts „Ponte –  interkulturelle Orientierung und Nachbarschaftsvermittlung“. Ponte startete seine Aktivitäten in Marzahn-Hellersdorf im Sommer des  Jahres  2016  und  endete  im  Dezember 2018. Das  Projekt  wurde  im  Rahmen  des  von  der EU  geförderten Programms Zukunftsinitiative Stadtteil II – Teilprogramm „Soziale Stadt“ gefördert, Träger des Projekts war die pad gGmbH.

In den zweieinhalb Jahren seiner Tätigkeit in den beiden Sozialräumen Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord konnte das Projekt Ponte eine Reihe wichtiger Erfahrungen in Bezug auf die Realisierungschancen seiner verschiedenen Gemeinwesen bezogenen Aufträge dokumentieren. Im Rahmen der begleitenden Evaluation des Projekts konnten zu verschiedenen Zeitpunkten auch die Perspektiven von Kooperationspartner/innen bzw. Zielgruppen  der  Projektarbeit  erhoben werden, die  ebenfalls  in  diese  Dokumentation  eingeflossen sind.

Wir möchten die gewonnenen Erkenntnisse aus der (gemeinsamen) Projektpraxis einem weiteren Leser/innen-Kreis zugänglich machen und mit dieser Dokumentation Anregungen für die Arbeit unter dem Themenschwerpunkt „Interkulturelle Nachbarschaftsvermittlung“ zur Verfügung stellen. Wir würden uns freuen, wenn unsere Erfahrungen und Überlegungen aus dem Ponte-Projekt als interessante Einblicke in die Projektpraxis zur Kenntnis genommen und vielleicht als Impulse für die weitere Arbeit in diesen oder auch anderen Sozialräumen dienen können.

Gedankt sei allen Kolleg*innen aus den verschiedenen Projekten und Initiativen, der Verwaltung und dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf für ihre große Unterstützung dieses Projekts und ihr stetiges Engagement für ein gutes Miteinander im Bezirk.

Um das Engagement für interkulturelle Themen der vielen Aktiven in den Sozialräumen öffentlich zu würdigen, hat das Projekt Ponte zudem im Frühjahr 2018 die Broschüre „Interkulturelles Engagement in Marzahn-Hellersdorf“ veröffentlicht, die unter Mitarbeit vieler engagierter Kolleg*innen aus  den unterschiedlichsten Bereichen entstanden ist.

Download der Abschlussdokumentation „Interkulturelle Nachbarschaftsvermittung im Sozialraum“ (Dezember 2018) hier: Abschlussdokumentation_Ponte_Palloks_2018

Download der Broschüre „Interkulturelles Engagement in Marzahn-Hellersdorf“ (Frühjahr 2018) hier: 18-03-16_Ponte_Brosch_vorläufige finale Version

Bevor sich das Projekt Ponte an dieser Stelle verabschiedet, können wir Euch/Ihnen an dieser Stelle erfreulicherweise mitteilen, dass der bisherige Projektleiter Moritz Marc im Bezirk Marzahn-Hellersdorf bleibt und ab den 1.1.2019 Polis* – die bezirkliche Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung am Ort der Vielfalt – für seinen Träger pad gGmbH fortführen wird.

Wir freuen uns an dieser Stelle auch im kommenden Jahr auf eine gute Zusammenarbeit mit den zahlreichen Akteur*innen im Bezirk – egal ob Zivilgesellschaft, Migrant*innen(selbst)organisationen, sozialen Trägern, Stadtteilzentren, Parteien, Bezirksamt, Alice Salomon Hochschule u.v.a.! Für einen demokratischen, vielfältigen und solidarischen Bezirk!

Die bezirkliche Fach- und Netzwerkstelle wird dann ab 1.1.2019 zunächst unter der alten Ponte-E-Mail-Adresse zu erreichen sein: ponte@pad-berlin.de und auch der Handykontakt bleibt bestehen: 0152/31771383

Zudem wird die alte Facebook-Seite des Projekts Ponte weiterhin als Informationsplattform unter neuen Namen bestehen bleiben. Diese findet Ihr weiterhin unter dieser Adresse: www.facebook.com/ProjektPonte/

Nächtliches Kicken in der Kiezsporthalle

Das Quartiersmanagement Mehrower Allee verichtet:

Am 23. November 2018 fand das erste Mitternachtsfußballturnier im Quartier Mehrower Allee statt. Der FC Nordost Berlin und BENN im Quartiersmanagement Mehrower Allee haben sich zusammengetan und Mannschaften zum gemeinsamen Turnier eingeladen. Sechs Teams von bis zu sieben Personen konnten sich vorab anmelden. Am Tag des Turniers fanden sich über 50 junge Männer zwischen 15 und 27 Jahren vor Ort ein, hochmotiviert, das Turnier für sich zu entscheiden.

Nachdem sich alle Teams angemeldet hatten, begrüßten Theo Eirini vom FC Nordost Berlin und Nadine Radtke von BENN im QM Mehrower Allee alle Spieler sowie Frau Philipp (Jugendamt, Koordinatorin für Marzahn-Mitte) und Herr Kaczmarek (BENN-Koordinator) als Gäste.

Nach spannenden Vorrundenspielen der Teams vom Kinder- und Jugendhaus Bolle, den Jugendfreizeiteinrichtungen IMPULS und M3, der Gemeinschaftsunterkunft Bitterfelder Straße 13, KICK Marzahn, FC Nordost Berlin und einem privaten Hobbyteam ging es in die Pause. Die Teams konnten sich währenddessen Strategien für die Platzierungsspiele ausdenken und sich bei einer Mahlzeit und Getränken stärken.

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10. Quartiersrätekongress

Am 23. November 2018 war es wieder so weit – die Quartiere kamen im Abgeordnetenhaus zusammen und sprachen mit der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, über die Zukunft der „Sozialen Stadt“.:

Wie soll sich das Berliner Quartiersmanagement weiterentwickeln? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 10. Quartiersrätekongresses am 23. November 2018 im Plenarsaal. Ehrenamtliche Quartiersräte und Aktionsfondsjurys aus den 34 Berliner Quartiersmanagement-Gebieten tauschten sich im Abgeordnetenhaus mit Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, und mit Vertretern aus Politik und Verwaltung über Stärken und Möglichkeiten für eine Weiterentwicklung des Förderprogramms „Soziale Stadt“ aus. Der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, wünschte den Anwesenden viel Erfolg bei ihrer wichtigen Arbeit zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in den Quartieren.

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Siehe auch: Marzahn NordWest-Quartiersräte vor dem Berliner Abgeordnetenhaus

„IMPASSE“ kommt in Marzahn NordWest an!

Berlin/Marzahn NordWest und Rom/Corviale. Eine fotografische Reise von

Pas Liguori in wichtige Gebiete an der Peripherie der zwei europäischen

Hauptstädte.“

„IMPASSE“ kommt in Marzahn NordWest an!

 Einladung zur Vernissage der Ausstellung

am 9. November 2018 um 16:00 Uhr

Nachbarschafts- und Familienzentrum „Kiek In“, Rosenbecker Str. 25-27

in digitaler Anwesenheit des Künstlers

Nach dem Auftakt im Rathaus Marzahn zieht die Ausstellung IMPASSE Berlin-Rom: Stadtrand am Scheideweg nun dorthin, wo sie entstanden ist und findet hier ihr Zuhause.

Vom 9.11.-21.12. wird sie in „Phase 1“ im Nachbarschafts- und Familienzentrum „Kiek In“ sowie im Berliner Tschechow-Theater zu sehen sein.

Ab dem 14.1.2019 wandert IMPASSE dann weiter: ins Kulturenhochhaus, in die Heinrich-von-Kleist-Bibliothek, zu Vision e.V.

Eingeläutet wird Phase 2 mit einem Kiezrundgang zu allen Ausstellungsorten mit Karlheinz Wolf (siehe Flyer).

Wir, Susanne Gontard und das Bündnis IMPASSE Marzahn NordWest, laden Sie ganz herzlich ein!

Tiefergehende Informationen zur Ausstellung sowie den Flyer zu IMPASSE Marzahn NordWest finden Sie im Anhang.

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Ressortübergreifende Gemeinschaftsinitiative zur Stärkung sozial benachteiligter Quartiere

Via Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen: „Wir wollen gleiche Lebenschancen überall in Berlin. Der Senat will daher noch enger zusammenarbeiten, um sozial benachteiligte Quartiere zu stärken. Es geht u.a. um Bildung, Infrastruktur und Integration.“:

Pressemitteilung vom 30.10.2018

Aus der Sitzung des Senats am 30. Oktober 2019:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung die gemeinsame Vorlage der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, sowie der Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Sandra Scheeres, über die ressortübergreifende Unterstützung sozial benachteiligter Quartiere beschlossen.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen unterstützt bereits mit dem Berliner Quartiersmanagement und Förderprogrammen der Sozialen Stadt städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligte Stadtteile, um sie zu stabilisieren. Auch die Bildungsverwaltung unterstützt u.a. mit dem Bonusprogramm speziell Schulen in sozial benachteiligten Quartieren. Angebote der Stadtteilzentren der Sozialverwaltung stehen allen Berlinerinnen und Berlinern zur Verfügung. Nun sollen koordiniert für sozial besonders benachteiligte Stadträume passgenaue Angebote entwickelt werden. Dafür bietet die Ressortübergreifende Gemeinschaftsinitiative zukünftig den fachlichen Rahmen. Weitere Senatsverwaltungen haben bereits ihre Bereitschaft zur Mitwirkung angekündigt.

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Erfolgreicher erster UNO-JAM!

Das Projekt Ponte möchte sich an dieser Stelle übrigens nochmal recht herzlich bei allen Beteiligten für den gelungenen ersten UNO-JAM am 13.Oktober bedanken! Besonders toll fanden wir, dass um die 20 Kinder und Jugendliche fast 3 Stunden lang aktiv am Workshop der Amadeu-Antonio-Stiftung bzw. Aufstehen gegen Rassismus teilgenommen haben! Tausend Dank geht an dieser Stelle an die Referent*innen, alle Bands und Helfer*innen für diesen ermutigenden Tag, an welchem ja zeitgleich auch noch 240.000 Menschen in Berlin für eine solidarische Stadt für alle auf die Straße gegangen sind! Selbiges gilt natürlich für Marzahn-NordWest. Wir werden uns auch weiterhin für ein solidarisches und friedliches Miteinander aller hier lebenden Menschen einsetzen – unabhängig von Geschlecht, Herkunft und/oder sozialen Status! Denn wir sind #unteilbar!
 
Einen kurzen Bericht unseres Kiezreporters findet Ihr hier.

„Wie weiter ohne Quartiersmanagement?“

Via „Quartiersmanagement Mehrower Allee“:

Um über diese Frage zu diskutieren, hatte das Quartiersmanagement Mehrower Allee am Dienstag, dem 25.09.2018, in den Mehrzweckraum des Tagore-Gymnasiums eingeladen. Rund 75 interessierte Bewohnerinnen und Bewohner, Träger und Einrichtungen des Quartiers sowie Vertreterinnen und Vertreter des Bezirksamts sind dieser Einladung gefolgt, um sich gemeinsam über die Zukunft des Quartiers auszutauschen.

Nach einer kurzen Bilanz des seit 13 Jahren anhaltenden Quartiersverfahrens und der Errungenschaften dieser Zeit wurde in Gruppen insbesondere darüber diskutiert, wie die Nachbarschaftsarbeit und der Garten der Begegnung erhalten bleiben können, wenn das Quartiersmanagement am 31.12.2020 die „Türen schließt“ und damit keine Fördermittel aus der Sozialen Stadt mehr verfügbar sind. Neben hitzigen Debatten gab es auch zahlreiche Ideen, die in den nun beginnenden zweijährigen Verstetigungsprozess einfließen werden.

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