Deutsche und dänische Wohnpolitik im Vergleich: Ghettopolitik oder Soziale Stadt?

Ein sehr spannender Beitrag des „Deutschlandfunks“:

Auf die Wende folgte für den Ost-Berliner Bezirk Marzahn der soziale Niedergang. Im dänischen Gellerupparken herrscht seit den 80ern hohe Arbeitslosigkeit. Zwei soziale Brennpunkte – zwei unterschiedliche politische Strategien, die Lage zu lösen.

Kopenhagen, Ministerpräsidentenzimmer auf Schloss Christiansborg. Das dänische Fernsehen überträgt die Neujahresrede des Regierungschefs: „Heute Abend möchte ich von einer jener Balancen sprechen, von denen ich befürchte, dass sie kippen. Ja, an manchen Orten sind sie schon gekippt.“

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Bundeswettbewerb Europäische Stadt

Via „Quartiersmanagement Berlin – Soziale Stadt“:

Noch bis zum 20. Juli 2018 bewerben: Das Bundesinnenministerium lobt aus Anlass des Europäischen Kulturerbejahres 2018 den Bundeswettbewerb „Europäische Stadt: Wandel und Werte – Erfolgreiche Entwicklung aus dem Bestand“ aus.

Ausschnitt vom Plakat des Wettbewerbs. Grafik: Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Der Preis wird unter dem Dach der Bund-Länder-Städtebauförderung und der Nationalen Stadtentwicklungspolitik gemeinsam mit den Ländern und Kommunalen Spitzenverbänden vergeben. Das Preisgeld beträgt insgesamt 200.000 Euro.

Mit dem Wettbewerb sollen herausragende Konzepte und Projekte für einen zukunftsweisenden Umgang mit dem baukulturellen Erbe im städtebaulichen Kontext ausgezeichnet werden. Städte und Gemeinden sind aufgerufen, Wettbewerbsbeiträge aller Umsetzungsstufen – sei es ein Konzept oder ein realisiertes Projekt – einzureichen.

Stadtgebäude, Stadtraum, Stadtleben und Stadtbürger

Vier Wettbewerbskategorien bieten die Möglichkeit, kommunale Strategien, Konzepte und Potenziale für einen in die Zukunft gerichteten Umgang mit dem wandelnden Stadt- und Ortsbild sowie dem Zusammenleben in Städten und Gemeinden offensiv darzustellen. Das Preisgeld soll neue Projekte beziehungsweise bestehende oder neue Initiativen wirksam unterstützen.

Wettbewerbsbeiträge können in den vier Kategorien Stadtgebäude, Stadtraum, Stadtleben und Stadtbürger eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 20. Juli 2018.

Quelle

Soziale Stadt: Senat überprüft Quartiersmanagement-Kulisse

Via Quartiersmanagement Berlin:

Seit 1999 setzt Berlin in sozial benachteiligten Gebieten mit Erfolg das Instrument das Quartiersmanagement (QM) ein. Die QM-Verfahren sind dabei immer zeitlich befristet, der Umsetzungsstand wird in regelmäßigen Abständen überprüft. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hat nun die Zielerreichung in 16 potenziellen Verstetigungsgebieten gutachterlich überprüfen lassen.

Im Ergebnis des Gutachtes werden die folgenden neun QM-Gebiete Ende 2020 aus der Sonderförderung entlassen:

• Mariannenplatz, Werner-Düttmann-Siedlung (Friedrichshain-Kreuzberg)
• Ackerstraße (Mitte)
• Körnerpark, Schillerpromenade, Lipschitzallee/ Gropiusstadt (Neukölln)
• Mehrower Allee, Marzahn-Nord (Marzahn-Hellersdorf)
• Bülowstraße/ Wohnen am Kleistpark (Tempelhof-Schöneberg).

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20 Jahre Monitoring Soziale Stadtentwicklung Berlin – Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Wohnen stellt aktuelle Ergebnisse vor

Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen:

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hat die Ergebnisse des Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2017 veröffentlicht. Darin wird die aktuelle soziale Lage der Bewohnerinnen und Bewohner in den Quartieren Berlins und deren Veränderung beschrieben.

Das Monitoring Soziale Stadtentwicklung wird seit 1998 – d.h. nunmehr 20 Jahren – regelmäßig erstellt. Die Ergebnisse werden insbesondere zur Auswahl von neuen Fördergebieten des Programms Soziale Stadt („Quartiersmanagement-Gebiete“) herangezogen.

Grundlage des Monitoring Soziale Stadtentwicklung bilden vier Indikatoren:

  • Arbeitslosigkeit,
  • Langzeitarbeitslosigkeit,
  • Transferbezug der Nicht-Arbeitslosen
  • Kinderarmut

Diese werden sowohl als Status-Indikatoren (Stichtag 31.12.2016) als auch als Dynamik-Indikatoren (Veränderung des Status-Indikators 31.12.2014 – 31.12.2016) für 436 Planungsräume Berlins betrachtet. Mit Hilfe eines wissenschaftlichen Verfahrens wird für jeden der 436 Planungsräume ein „Gesamtindex Soziale Ungleichheit“ ermittelt. So erhält man für jeden der betrachteten Planungsräume eine Aussage über dessen aktuelle soziale Situation sowie dessen Entwicklung.

Senatorin Katrin Lompscher: „Nur wer die soziale Lage in den Kiezen kennt, kann Strategien und Konzepte entwickeln, die den Problemen vor Ort wirklich gerecht werden. Mit dem Monitoring Soziale Stadtentwicklung verfügt Berlin über ein wissensbasiertes und weithin anerkanntes Instrument der sozialen Raumbeobachtung. Berlin ist damit Vorbild und Vorreiter für andere Städte in Deutschland.“

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Siehe auch:

Neues Sozialmonitoring veröffentlicht Das sind die sozial abgehängten Kieze in Berlin

Studie: Soziale Probleme in Berlins Außenbezirken wachsen

Brennpunkte in Berlin: In der Thermometersiedlung sieht es besonders düster aus

15.6.2018 Hellersdorf-Nord: Zuckerfest – Gemeinsam feiern verbindet!

Am 15.6.2018 ist es soweit! Die Gemeinschaftsunterkunft Zossener Straße, das Bunte Haus Hellersdorf, das Projekt Ponte, das Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade, die Arche, Kidz & Co, Lebensnähe, Über den Tellerand, Hella Mädchenklub, SOS Familienzentrum Willkommenskultur u.v.a. laden Euch herzlichst zu einem doppelten Zuckerfest in Hellersdorf-Nord inklusive Shuttleservice zwischen beiden Orten ein! Kommt zahlreich und lasst uns gemeinsam feiern!

Programm:

12.00 Uhr – Buntes Haus (Hellersdorfer Promenade 14):
Schnippeldisko mit „Über den Tellerrand“

14.00 Uhr – Buntes Haus:
Fest mit Essen, Schminken, verschiedene Aktivitäten für Kinder: Stockbrot, Fußball, Tischtennis, Airhockey, Kicker, Parcours, Tischlabyrinth

17.00 Uhr – Gemeinschaftsunterkunft Zossener Straße (Zossener Straße 138):
Festlicher Abschluss des Grafittiprojektes mit vielseitigem Spiel- und Unterhaltungsprogramm für Jung und Alt! U.a. Kinderschminken, Seifenblasenakrobatik, Kindertheater der Pusteblume-Grundschule, Feuershow

Special: Mit Shuttlerservice zwischen den beiden Festen. Organisiert durch die Arche!

FB-Event

BENN ist komplett – alle 20 Standorte des Integrationsmanagement sind erfolgreich gestartet

Via Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen:

Im Jahr 2017 hat das Förderprogramm „BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen seine Arbeit aufgenommen. Wie in der Koalitionsvereinbarung festgelegt, sind nun in allen 12 Bezirken an insgesamt 20 Standorten in der Umgebung großer Flüchtlingsunterkünfte Vor-Ort Teams des Integrationsmanagements „BENN-Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“ tätig.

Im Jahr 2017 hat das Förderprogramm „BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen seine Arbeit aufgenommen. Wie in der Koalitionsvereinbarung festgelegt, sind nun in allen 12 Bezirken an insgesamt 20 Standorten in der Umgebung großer Flüchtlingsunterkünfte Vor-Ort Teams des Integrationsmanagements „BENN-Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“ tätig.

Das Programm wird aus Mitteln des Städtebauförderungsprogramms Soziale Stadt und des Investitionspaktes „Soziale Integration im Quartier“ umgesetzt. Das von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in enger Kooperation mit dem jeweiligen Bezirk durchgeführte Programm ist für einen Zeitraum bis Ende 2021 angelegt und knüpft dort wo es möglich ist, an bestehende Netzwerkstrukturen an.

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Quartiersmanagement stellt Pläne für die Neugestaltung des Boulevards Kastanienallee vor

Die „Berliner Woche“ schreibt:

Der Boulevard Kastanienallee wird erneuert und umgebaut. Dafür stehen 300 000 Euro aus dem Bundesprogramm „Soziale Stadt“ zur Verfügung. Weitere 300 000 Euro steuert die Deutsche Wohnen AG bei.

Damit nimmt eine der wichtigsten Aufgaben das Quartiersmanagements an Fahrt auf: Das Erscheinungsbild des Boulevards zu verbessern und mit neuen Angeboten die Fußgängerzone attraktiver zu machen. Letztendlich soll das Lebensgefühl und die Identifikation der Bewohner des Kiezes verbessert werden.

Als Partner steht dem Quartiersmanagement der Verein „bwgt“ zur Seite. Er engagiert sich in Berlin bei der Schaffung gesundheitsorientierter Spiel-, Sport- und Bewegungsangebote. Dabei bezieht er die Betroffenen, die Anwohner oder Nutzer ein. Auch hierfür steht sein Kürzel, dass so viel wie „bewegt“ bedeuten soll.

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Ponte-Broschüre zu interkulturellen Engagement in Marzahn-Hellersdorf ist erschienen!

Unsere Ponte-Broschüre zu interkulturellen Engagement in Marzahn-Hellersdorf ist soeben druckfrisch erschienen und kann ab sofort über uns bezogen werden! Natürlich wird die Broschüre auch in der kommenden Zeit an verschiedene Einrichtungen in Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord verteilt! Wir freuen uns über Eure Reaktionen & bedanken uns nochmal ausdrücklich bei allen Beteiligten!

Die vielen Stimmen des Engagements im Bezirk

Seit dem Projektstart konnte eine Reihe von Projektideen verwirklicht werden und viele Projektpartner*innen bei der Realisierung von Projektvorhaben unterstützt werden. Exemplarisch genannt seien etwa das interkulturelle Grillfest mit der Elterninitiative „Blockhaus Sunshine“ und Geflüchteten
aus Marzahn, die Bürger/innen-Dialoge, gemeinsam mit dem Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade und dem Familienzentrum des SOS-Kinderdorf e.V., ein Foto-Projekt mit Kindern der Bücherwurm-
Grundschule, ein Theaterprojekt mit der Heinrich-von-Kleist-Bibliothek oder die Unterstützung des Roma-Kulturtages mit dem Roma-Kulturprojekt der AWO, Kreisverband Berlin Spree-Wuhle e. V., und der Spielplatzinitiative Marzahn.

Auch neue Vernetzungsinitiativen wurden aufgegriffen und arbeiten nun kontinuierlich zu den verschiedenen Integrationsthemen. Beispielhaft hierfür ist das Netzwerk „Marzahn NordWest integriert“, das im April 2017 seine Arbeit aufnahm.

Die Liste der Kooperationspartner ist inzwischen lang und die Liste der gemeinsamen Vorhaben in Planung ebenso. Das Projekt „Ponte“ hat seinen Platz gefunden und kann im Reigen der bestehenden Angebote seine Funktion als Impulsgeber und Unterstützer des Engagements für interkulturelle Themen
im Bezirk ausfüllen.

Ein zentrales Anliegen von „Ponte“ schließlich ist auch die öffentliche Würdigung großen Engagements für interkulturelle Themen. Mit dieser Broschüre möchten wir einige wichtige „Player“ im Feld interkultureller
Nachbarschaftsvermittlung und Demokratiearbeit in Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord exemplarisch durch Portraits und Reflexionen aus der Praxis vorstellen. Auch wenn im Rahmen dieser Broschüre nur ein kleiner Teil der Aktiven portraitiert werden kann: Unser großer Dank gilt allen engagierten
Menschen in den Stadtteilen. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit und auf weiterhin viel Bewegung im Bezirk!

Ihr Moritz Marc, Projektleiter „Ponte“

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Marzahn-NordWest: Tag der Städtebauförderung mit Pflanzentauschbörse am 5.5.2018

Einladung des Quartiersmanagements Marzahn-NordWest zum Tag der Städtebauförderung mit Pflanzentauschbörse am 5.5. 2018 ab 11 Uhr im Marcana-Garten an der Quartiersschule Marcana-Schule:

Der bundesweite Aktionstag findet 2018 bereits zum vierten Mal statt, um den Menschen im Kiez die Wirkung von Projekten der Städtebauförderung, unter anderem des Programms „Soziale Stadt“ nahe zu bringen und zum Mitmachen anzuregen.
In unserem Stadtteil gestalten wir den Tag gemeinsam mit den Kindern, Eltern und Mitarbeiter*innen der Schule, dem Netzwerk Marcana-Garten und nur Dank einer breiten Beteiligung unserer Partner im Kiez.

Der Marcana-Garten ist ein an die Marcana Schule angedockter Gemeinschaftsgarten, welcher über Mittel der Sozialen Stadt und des Stadtumbaus entstanden ist. Der Garten grenzt unmittelbar an die 2016 fertig gestellten Bewegungsinseln des Seelgrabenparks an.

Es erwartet Sie ein buntes Programm mit Mitmach-Ständen, angeleiteten Sportaktionen für alle Zielgruppen, Musik von „Achilles“ aus der Gemeinschaftsunterkunft Wittenberger Str. und natürlich der traditionellen Pflanzentauschbörse. Bitte beachten Sie den Flyer im Anhang und verbreiten ihn gern weiter. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Mit den besten Grüßen

Victoria Loprieno
QuartiersBüro Marzahn NordWest
Havemannstr. 17a
12689 Berlin

Programm zum ausdrucken: 18-05-05_Tag der Städtebauförderung

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Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade: Quartiersrats-Wahl 2018

Via QM Hellersdorfer Promenade:

In 2018 wird der Quartiersrat neu gewählt! Hierfür werden interessierte Bewohner*innen gesucht, die Lust haben, sich für ihren Kiez einzusetzen. Die Quartiersrats-Wahlkampagne hat begonnen. Achten Sie auf die Informationen in Ihrem Briefkasten und auf Aushänge im Quartier!

Im April 2018 wird das QM-Team unterwegs sein und über die Arbeit des Quartiersmanagements und insbesondere des Quartiersrates informieren. Wann und wo das QM-Team zu finden sein wird, lesen Sie hier

Am 15. Mai 2018 um 17 Uhr haben interessierte Bewohner*innen die Möglichkeit, die Arbeit des Quartiersrates direkt zu erleben. Im Bürgergarten „Helle Oase“ findet nämlich an diesem Tag der „Schnupper-Quartiersrat“ statt. Kommen Sie einfach vorbei!

Bis zum 18. Mai 2018 kann man sich als Kandidat*in für den Quartiersrat aufstellen lassen. Haben Sie Lust ? Dann lassen Sie sich vom QM-Team als Kandidat*in aufstellen!

Mindestens genau so wichtig ist aber auch die Wahl des Quartiersrates. Hierzu werden Ende Mai einige Wahllokale in den Einrichtungen des Quartiers eingerichtet. Dort können Sie die Wahlzettel bis zum 22. Juni 2018 abgeben.

Am 23. Juni 2018 beim Stadtteilfest besteht die letzte Möglichkeit zu wählen. Danach erfolgt die öffentliche Auszählung der Stimmen durch das QM-Team.

Machen Sie mit: Lassen Sie sich wählen oder wählen Sie selbst. Jede Stimme ist wichtig!

Alle Infos zur Quartiersrat-Wahl 2018

Quelle