21.11.2018: Weltgewandt e.V. lädt ein ins JZ Betonia in Marzahn-NordWest

Durst nach Geld – Hunger nach Gerechtigkeit ! Eine soziale Politik für Geflüchtete und Deutsche ?

Das Institut weltgewandt. politische Bildung e.V. lädt zu diesem Thema am Mittwoch, 21. November 2018, 19.30 – 21.00 Uhr, ins Jugendzentrum Betonia, Wittenberger Straße 78, 12689 Berlin, zu einer Diskussion mit Publikumsbeteiligung ein.

Ulrike Herrmann, Wirtschaftskorrespondentin der taz/tageszeitung und Autorin von „Der Sieg des Kapitals“ und „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung“ diskutiert unter der Moderation von Sophia Bickhardt, Projektleiterin von weltgewandt e.V., mit den Gästen.

Für Übersetzung arabisch-deutsch und deutsch-arabisch ist gesorgt.

Quelle

Teure Mieten: Menschen fliehen an den Stadtrand

Die „Berliner Morgenpost“ schreibt:

Immer mehr Berliner können sich die Wohnungen in der Innenstadt wegen steigender Mieten nicht mehr leisten.

Berlin. Wohnungssuchende mussten im Jahr 2018 erneut deutlich tiefer in die Tasche greifen als in den Vorjahren, um eine Mietwohnung in Berlin anzumieten. Nach den aktuellen Zahlen des IVD Berlin-Brandenburg stiegen die Schwerpunktmieten in einfachen und mittleren Lagen um knapp sechs Prozent auf neun Euro pro Quadratmeter und Monat (kalt). In guten Wohnlagen stiegen die Preise etwas langsamer: Sie verteuerten sich durchschnittlich um fünf Prozent auf 10,50 Euro. Und weil angesichts der teuren Preise in der City viele an den Stadtrand und ins Umland ausweichen, steigen nun auch dort die Preise kräftig.

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#unteilbar – Zusammenhalt ist wichtig

Die „Zitty“ schreibt:

Die Großdemo „#unteilbar – Solidarität statt Ausgrenzung“ am 13. Oktober hat gezeigt, dass vielen gesellschaftlicher Zusammenhalt wichtiger ist, als nach rechts schielende Politiker glauben.  Ein Gespräch mit der Mit-Organisatorin Anna Spangenberg.

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Für Arme und Alte ist sogar am Stadtrand kein Platz mehr

Die „Berliner Zeitung“ berichtet:

Die hohen Mieten haben vor allem sozial schwache Menschen an die Peripherie getrieben. Viele haben im Kosmosviertel eine Bleibe gefinden. Nun wird es auch hier teurer. Die Angst erneuter Verdrängung geht um.

Sie hat nicht viel Geld, sonst wäre sie jetzt nicht hier. So ist das bei fast allen, die in der Bäckerei am Ende der kleinen Geschäftszeile sitzen. Manuela Preussner kam aus Nord-Köpenick, die Familie, die an der Rückwand ihr Frühstück isst, aus Rudow, der Alte am Fenster aus Britz. Wo sie früher wohnten, mussten sie weg. Manuela Preussner will nicht noch einmal weg. Sie möchte bleiben.

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Erste umfassende Studie: So leben Menschen ohne Wohnung

Wohnungslosigkeit ist nicht dasselbe wie Obdachlosigkeit! Die neue Studie zur Lebenslage wohnungsloser Menschen in Deutschland ist die erste systematische Untersuchung zu diesem „blinde[n] Fleck der amtlichen Statistik“. Entwickelt wurde die Studie unter der Leitung von Prof. Susanne Gerull von der ASH Berlin in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Bundesfachverband Existenzsicherung und Teilhabe e.V. (EBET).

Zur Studie: https://bit.ly/2PhomqK

Der Spiegel berichtet: Erste umfassende Studie: So leben Menschen ohne Wohnung 

Soziale Ungleichheit: Armut, Reichtum, Ungleichheit

Christoph Butterwegge im „Tagesspiegel“:
 
Die soziale Spaltung führt auch zu einer politischen Spaltung.
Seit geraumer Zeit wächst die soziale Ungleichheit – in Deutschland ebenso wie fast überall auf der Welt. Wie im jüngsten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung dokumentiert, zeigt sich die Verteilungsschieflage vornehmlich beim Vermögen, das sich zunehmend bei wenigen Hyperreichen konzentriert, die über riesiges Kapitaleigentum verfügen und meistens auch große Erbschaften machen.

„Rechtspopulisten im Parlament“

Der „Deutschlandfunk“ schreibt:

Wie agieren die AfD-Abgeordneten im Bundestag? Welche Anträge und Anfragen stellen sie? Christoph Butterwegge, Gudrun Hentges und Gerd Wiegel ziehen nach einem Jahr Bilanz und attestieren einen „Epochenbruch“.

Es ist das erste Buch, das die parlamentarische Arbeit der AfD im Bundestag, aber auch in verschiedenen Landtagen aufarbeitet. Die Autoren Christoph Butterwegge, Gudrun Hentges und Gerd Wiegel sehen im Einzug der AfD in den Bundestag gar einen „Epochenbruch“ und gehen davon aus, dass sich die Rechtspopulisten schrittweise im Parteiensystem der Bundesrepublik verankern werden. Die Parlamentsfraktion – so die Autoren – spielt dabei eine entscheidende Rolle. Denn hier versuche die AfD, die politische Achse des Landes nach rechts zu verschieben, indem sie die anderen Parteien vor allem beim Thema Migration vor sich hertreibt.

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„Unteilbar“: »Natürlich wird da was folgen«

Das „Neue Deutschland“ schreibt:

»Wir sind jetzt erst mal am Durchatmen«, sagt Anna Spangenberg, die Sprecherin des Unteilbar-Bündnisses. Das Bedürfnis nach Reflexionszeit kann man der Aktivistin nicht verübeln. Eine Viertelmillion Menschen sind vergangenes Wochenende in Berlin für eine offene und solidarische Gesellschaft auf die Straße gegangen. Es war einer der größten Proteste der vergangenen Jahre in Deutschland. Und auch der Kulminationspunkt einer ganzen Reihe von unterschiedlichen Bewegungen, die seit dem Frühsommer in verschiedenen Städten für ihre Anliegen gekämpft haben. Am 13. Oktober kamen diese Menschen und noch viele weitere auf einer Strecke von fünf Kilometern zusammen. Mit Hilfe von 50 Lautsprecherwagen sendeten sie ein deutliches »Stopp«-Signal: für ein Ende der sozialen Kälte, für ein Ende von Rassismus und Rechtsruck. Das Hintergrundrauschen des Hasses, das sich längst eingenistet hat, konnte an diesem Samstag übertönt werden. Die Abwärtsspirale des öffentlichen Diskurses stoppte kurzzeitig, die unermüdlichen, aber stillen Engagierten wurden sichtbar. Doch was folgt?

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Nationale Armutskonferenz: Menschen haben nicht genug zum Leben

Das „Migazin“ schreibt:

Keine Extras, kein Urlaub, kein Kinobesuch und neue Turnschuhe für die Kinder nur, wenn die Mutter das Geld dafür mühsam zusammenspart: So sieht das Leben für Menschen aus, die in Deutschland zu den Armen gezählt werden – darunter viele Migranten.

Alle drei Jahre veröffentlicht die Nationale Armutskonferenz ihren „Schattenbericht„, in dem sie die stabil hohen Armutszahlen anprangert und Betroffene selbst zu Wort kommen lässt. Unverändert und trotz der guten Wirtschaftsentwicklung leben dem jüngsten Bericht zufolge rund 16 Prozent der Bevölkerung an der statistischen Armutsgrenze. Unter dem Titel „Armut stört“ wurde der Bericht am Mittwoch in Berlin vorgestellt. Die Linkspartei warf der Koalition vor, im Kampf gegen Armut zu versagen.

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„Unteilbar“-Demo 240.000 Menschen protestieren gegen Rechtsruck

Das „Migazin“ schreibt:

Rund 240.000 Menschen sind nach Veranstalterangaben in Berlin gegen Rassismus auf die Straße gegangen. Das waren viel mehr Teilnehmer als erwartet. Die „Unteilbar“-Demonstration war eine der größten in diesem Jahr.

Vom Clubmusiker bis zum Kirchenvertreter: Rund 240.000 Menschen aus ganz Deutschland haben nach Veranstalterangaben in Berlin gegen einen Rechtsruck und für die Einhaltung der Menschenrechte in Deutschland demonstriert. Zahlreiche Parteien, Organisationen, Gewerkschaften, Initiativen, kirchliche Gruppen, Sozial- und Flüchtlingsverbände sowie Kulturschaffende unterstützten die Aktion am Samstag. Das Motto lautete „Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung“.

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