1.12.2018 Hellersdorf-Nord: Weihnachtsmarkt in der Hellersdorfer Promenade

Am 1. Dezember von 14 bis 18 Uhr findet ein Weihnachtsmarkt in der Hellersdorfer Promenade statt! Auch die interkulturelle Kiezrunde Hellersdorf-Nord beteiligt sich mit verschiedenen Akteuren vom Haus Babylon über die Gemeinschaftsunterkunft Zossener Straße bis hin zum Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade!
Höhepunkte sind u.A.: Foto mit dem Weihnachtsmann, Feuershow, Geschenkelotterie*, Kurzfilme für Kinder, Lagerfeuer, heißes Essen und Getränke, Bastelangebote und vieles mehr.

Wer noch einen Stand haben möchte (gebührenfrei), kann sich bis zum 20.11. bei guillaume.bazan@roter-baum-berlin.de melden.

*Für die Geschenkelotterie könnt ihr Geschenkespenden in der Woche vom 26.11. bis 30.11. in das Stadtteilbüro (Hellersdorfer Promenade 17) bringen und damit jemandem aus der Nachbarschaft eine Freude bereiten!

FB-Event

3.5.2018: Orte interessanter bzw. gelingender Integrations- und Inklusionsarbeit in Hellersdorf-Nord

Wir laden Sie/Euch herzlich ein zum nächsten Spazierblick am Donnerstag, den 03. Mai 2018, 15:00 Uhr (Start: ASH- Haupteingang)

Orte interessanter bzw. gelingender Integrations- und Inklusionsarbeit in  Hellersdorf-Nord

Mit: Moritz Marc (pad – präventive, altersübergreifende Dienste im sozialen Bereich – gGmbH, Projekt „Ponte“) und voraussichtlich Irina Warkentin (Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade)

Voraussichtliche Stationen des Spazierblicks sind u.a. das Haus Babylon/Babel e.V., das QM Hellersdorfer Promenade das SOS Familienzentrum, die Gemeinschaftsunterkunft in der Zossener Straße und mehr. Vor Ort werden u.a. das Projekt Ponte bzw. Menschen aus den jeweiligen Einrichtungen etwas zu ihren interkulturellen Aktivitäten erzählen. Wir freuen uns über Eure Teilnahme!

Plakatmotiv zum ausdrucken und aufhängen: Poster_Spazierblicke_Mai_2018_Web

Anmeldung zum Wintermarkt in Hellersdorf-Nord am 8.12.2017 – Leider abgesagt!

Aufgrund mangelnden Rücklaufs bei den Standanmeldungen mussten wir den geplanten Wintermarkt leider absagen! (Stand: 23.11.2017)
Liebe Alle,
wir – die Willkommenskultur He-Nord, das Projekt PONTE, das Haus Babylon und das QM Hellersdorfer Promenade – planen einen kleinen WINTERMARKT mit Flohmarkt und heimischen Köstlichkeiten in direkter Nähe zur Gemeinschaftsunterkunft Zossener Straße.
Umliegende Nachbarn können an Flohmarktständen ihre Sachen für kleines Geld verkaufen. Träger und Vereine im Kiez können mit der Nachbarschaft in Kontakt treten.
Dafür würden wir uns sehr freuen, wenn ihr uns dabei unterstützt und den Wintermarkt gemeinsam mit uns gestaltet!
WINTERMARKT
WIE? Indem ihr die bereitgestellten Stände mit Angeboten, kleinen Aktionen oder Kulinarischem oder…oder…oder füllt!
WANN? Freitag, der 08. Dezember 2017 von 15:00 bis 18:00 Uhr
WO? Auf der Brache links neben der GU Zossener Str. 138
Um dies planen zu können, bitten wir um kurzes Feedback, ob ihr an dem Wintermarkt teilnehmen möchtet. Schickt einfach den Anmeldebogen mit euren Vorstellungen bis zum 1.11.2017 zurück: an Patrizia.Ganz@sos-kinderdorf.de.
Anmeldeformular zum ausfüllen und abschicken:

Hellersdorf-Nord: Breakdance/Hip Hop/Streetdance-Projekt gestartet!

Die Willkommenskultur-Organisatorin Frau Ganz vom SOS Familienzentrum in Hellersdorf-Nord bietet seit diesen Sonntag einen HipHop Breakdance Kurs für junge Menschen aus Marzahn-Hellersdorf mit und ohne Migrationserfahrung an. Es ist ein tolles Projekt! Es werden noch Teilnehmer*innen gesucht!

Die Trainingszeiten sind Dienstag 17:00 – 18:30 Uhr und Sonntag 16:00 – 17:30 Uhr / Trainingsort: Power Factory, Tangermünderstr. 129

Bei Interesse wendet Euch bitte an:

SOS-Kinderdorf e.V.
SOS-Familienzentrum Berlin
Patrizia Ganz
Alte Hellersdorfer Straße 77
12629 Berlin
Telefon 030 568910-0/-50
Telefax 030 568910-10
Patrizia.Ganz@sos-kinderdorf.de

Projektskizze als pdf-Dokument: Breakdance-Projekt SOS Familienzentrum 2017_2

Bericht vom Bürger*innen-Gespräch zu zivilgesellschaftlichen Engagement im Stadtteil im SOS Familienzentrum in Hellersdorf-Nord

Das Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade, das Projekt Ponte und die Willkommenskultur des SOS Familienzentrums Berlin  hatten interessierte Einwohner*innen des Stadtteils Hellersdorf-Nord am 24.8.2017 zu einer offenen Diskussionsrunde über zivilgesellschaftliches bzw. demokratieförderndes Engagement eingeladen.  Zudem sollte auch über gelungene bzw. gelingende Formen der Integration der neuen Nachbarschaft gesprochen werden.

Eingeladene Gäste zu dieser Veranstaltung waren Rami Syriani für den Integrationsbeirat, Beatrice Morgenthaler als Sprecherin des Bündnisses für Demokratie & Toleranz in Marzahn-Hellersdorf, Elisabeth Peters von  Polis* und Michael Trube von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus. Mit Ihnen wollten wir über die aktuelle Entwicklung im Stadtteil sprechen und auch darüber inwiefern Rechtsextremismus bzw. allgemein menschenfeindliche Positionen im Sozialraum bzw. Alltag ein Problem darstellen? Und was jeder einzelne gegebenenfalls dagegen unternehmen könnte? Keep reading →

Interkulturelle Grillabende mit unseren neuen Nachbarn im Stadtteil Hellersdorf-Nord

Am 18. August und am 1. September, jeweils 17 – 20 Uhr, im SOS-Familienzentrum Berlin, Alte Hellersdorfer Str. 77

Oft äußerten Bewohnerinnen und Bewohner im Quartier den Wunsch, die neuen Nachbarn in Hellersdorf kennenzulernen. Nun besteht die Möglichkeit dazu. Das SOS-Familienzentrum Berlin lädt zum gemeinsamen Grillabend ein – am Freitag, dem 18.08.2017, und am Freitag, dem 01.09.2017, jeweils von 17 bis 20 Uhr im Garten der Einrichtung.

Viel Spaß beim Kennenlernen und gemeinsamen Grillen.

Flyer herunterladen

24.8.2017 SOS Familienzentrum in Hellersdorf-Nord: Bürger*innen-Gespräch zu zivilgesellschaftlichen Engagement im Stadtteil

Das Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade, das Projekt Ponte und die Willkommenskultur des SOS Familienzentrums Berlin  laden interessierte Einwohner*innen des Stadtteils Hellersdorf-Nord zu einer offenen Diskussionsrunde über zivilgesellschaftliches bzw. demokratieförderndes Engagement ein! Auch über gelungene bzw. gelingende Formen der Integration unserer neuen Nachbarschaft soll gesprochen werden!

Wir wollen mit Ihnen und unseren Gästen vom Integrationsbeirat, dem Bündnis für Demokratie & Toleranz, Polis* und der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus über die aktuelle Entwicklung im Stadtteil sprechen. Inwiefern stellen Rechtsextremismus bzw. allgemein menschenfeindliche Positionen im Sozialraum bzw. Alltag ein Problem dar? Und was kann jeder einzelne gegebenenfalls dagegen unternehmen?

Außerdem wird es Infos zum geplanten Naziaufmarsch am 2.9.2017 am U-Bahnhof Hellersdorf und dem Schöner Leben ohne Nazis bzw. der Bunten Tour Hellersdorf am 16.9.2017 geben.

Beginn: 18.00 Uhr

Ort: SOS Familienzentrum, Alte Hellersdorfer Str. 77, 12629 Berlin

http://www.sos-kinderdorf.de/familienzentrum-berlin

Presse:

Engagement im Stadtteil

Gespräch zu Engagement im Stadtteil Hellersdorf-Nord

Plakatmotiv zum ausdrucken und aufhängen: 17-08-24_Bürgerdialog 2 final

Ansprechpartner:

Moritz Marc

Projekt Ponte – Interkulturelle Orientierungs- und Nachbarschaftsvermittlung

Handy: 0152/31 77 13 83

E-Mail: ponte@pad-berlin.de

Website: www.ponte.pad-berlin.de

Erfolgreiche Auftaktveranstaltung von „Alles neu im Kiez!? Dialog der neuen Nachbarschaft“!

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Am Donnerstag den 15.6.2017 fand im „Haus Kastanie“ in Hellersdorf–Nord die Auftaktveranstaltung der neuen Veranstaltungsreihe zum Thema neue Nachbarschaften statt! Zu dem Diskussionsabend hatten das Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade, die Willkommenskultur des SOS Familienzentrums und das Projekt Ponte eingeladen. Trotz des heißen Wetters erschienen erfreulicherweise knapp 30 Anwohner*innen und Akteur*innen aus dem Stadtteil. Neben den Einladenden war auch der Flüchtlingskoordinator für Marzahn-Hellersdorf Herr Cárdenas Ruiz, Sozialarbeiter*innen des EJF als Betreiber der Gemeinschaftsunterkunft in der Zossener Str. und und ein Moderator der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus vor Ort.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und der Einführung in das Abendprogramm durch die Moderationsleitung wurde entschieden eine große, offene Diskussionsrunde zu machen, anstatt der ursprünglich geplanten Thementische (u.a. zur Situation der Geflüchteten im Bezirk, zur Ehrenamtsarbeit & interkultureller Begegnung in der Nachbarschaft, einem offenen Diskussionstisch und einem Argumentationstraining gegen rechts).

Die Diskussion verlief äußerst lebendig und es wurden die verschiedensten Probleme und Themen angesprochen und diskutiert. U.a. kamen dabei folgende Themen zur Sprache:

Es besteht bei den Bewohner*innen von Hellersdorf-Nord ein großes Bedürfnis nach Begegnung mit den geflüchteten Menschen. Es wurden sich mehr Möglichkeiten zur interkulturellen Begegnung gewünscht. Im Kiez bestehen aber auch bereits einige Formate wie u.a. die interkulturellen Grillnachmittage im SOS Familienzentrum oder das Sprachcafé im Haus Babylon.

Es wurde der Vorschlag gemacht den nächsten Bürger*innendialog zusammen mit Menschen aus der Gemeinschaftsunterkunft in der Zossener Straße durchzuführen – evtl. sogar direkt in der Unterkunft vor Ort. Hier konnten wir uns im Laufe der Diskussion darauf einigen, ein gemeinsames Sommerfest auf dem Gelände des TempohomeZossener Straße zu veranstalten. Wir werden uns darum kümmern und Euch über die Neuigkeiten auf dem aktuellen Stand halten!

Es wurde darüber diskutiert, wie wir die Einheimischen und die verschiedenen Menschen mit Fluchterfahrung (auch die bereits im Kiez lebenden Migrant*innen) besser zusammenbringen könnten. Hier gab es u.a. den Vorschlag einen gemeinsamen Aufräumtag auf der Hönower Weiherkette zu unternehmen und im Anschluss daran im geselligen beieinander Sitzen zusammen zu grillen!

Die beiderseitig vorhandenen Hemmschwellen bei den Einheimischen und den Geflüchteten könnten u.a. durch gemeinsames Essen als verbindendes Moment überwunden werden.

Eine weitere Möglichkeit für interkulturelle Begegnung im öffentlichen Raum bietet der Bürgergarten im Gut Hellersdorf, der von den „Prinzessinengärten“ betreut wird (Infos dazu hier: http://www.lichtenbergmarzahnplus.de/prinzessinnengaerten-zieht-es-ins-gut/)

Thema Islamkritik: Es wurde u.a. festgehalten, wie wichtig einerseits den Einwohner*innen eine Kritik an extremistischen Tendenzen im Islam ist. Andererseits wurde sich für das Recht auf Religionsfreiheit ausgesprochen. Von den anwesenden Sozialarbeiter*innen und Menschen, die im direkten Kontakt mit geflüchteten Menschen stehen wurde angemerkt, dass viele Verhaltens- und Sichtweisen  eher sozial bzw. durch die Gesellschaft geprägt sind und der Islam dabei gar nicht unbedingt eine prägende Rolle spiele. Religiosität spielt bei der praktischen Arbeit mit Geflüchteten zumeist keine Rolle. Wichtig sei die Toleranz! Im Gespräch wurde auch darauf hingewiesen, dass es wichtig ist, dass man in Deutschland seine Freiheit genießen darf und sich demnach frei für oder gegen eine Religionsausübung zu entscheiden kann

Thema soziale Probleme im Stadtteil: Es gab u.a. von Anwohner*innen massive Kritik an der Vermietungspolitik der im Gebiet ansässigen Wohnungsunternehmen: Es würden zu viele Wohnungen an sozial schwache Menschen vermietet und zu wenig auf die soziale Mischung im Stadtteil geachtet. Das gemeinsame, nachbarschaftliche Wohnen wie in früheren Zeiten bleibe dabei auf der Strecke. Ein besonderes Problem stelle der Havelländer Ring dar. Dort sei die Enttäuschung der Bewohner*innen über das zuständige Wohnungsunternehmen riesig, da  nichts in den Häusern/Wohnungen gemacht wird und diese sich in einem zunehmend schlechteren Zustand befinden würden. Zudem gebe es in der Nachbarschaft große Probleme in Zusammenhang mit polnischen und russischen Migrant*innen. Viele Wohnungen seien überbelegt und die entsprechenden Migrant*innengruppen würden keinen Kontakt zur Nachbarschaft suchen. Außerdem sei die Sicherheitslage prekär und es gäbe zu wenig Polizeipräsenz. Der Frust in der Bevölkerung im Stadtteil aufgrund der diversen sozialen Probleme sollte ernst genommen werden. Es bestehe aktuell jederzeit „Explosionsgefahr“. Diese könne sich – wie in gewissen Kreisen zu vernehmen sei – verstärkt gegen Geflüchtete richten. Deshalb sei die (interkulturelle) Begegnung für die Nachbarschaft umso wichtiger!

Abschließende Frage „Wie wollen wir zusammenleben?“ und Fazit:

Als nächster Schritt ist ein gemeinsames Grillfest zur interkulturellen Begegnung zwischen Anwohner*innen und neuen Nachbar*innen auf dem Gelände der Gemeinschaftsunterkunft in der Zossener Straße 138 geplant! Eine erste Gelegenheit bietet das Zuckerfest in der GU Zossener Straße am Donnerstag den 29.6.2017 von 15.00 – 19.00 Uhr (Einladung hier: 17-06-29_ejf zuckerfest). Sie sind herzlichst eingeladen! Weitere Infos gibt es demnächst über den auf unserer Veranstaltung neu eingerichteten E-Mail-Verteiler! Wer dort noch mit aufgenommen werden möchte, schreibt bitte eine E-Mail an: Warkentin, Irina irina.warkentin@stern-berlin.de

Auch sollen geflüchtete Menschen aus unserm Stadtteil zum nächsten Bürger*innendialog eingeladen werden, um im direkten Gespräch in Kontakt zu kommen. Evtl. wäre hierbei ein/e Übersetzer*in hilfreich! Der nächste Dialog ist bereits für Donnerstag den 24.8.2017 geplant!

Darüber hinaus wurde die Idee geäußert in der regelmäßig erscheinenden lokalen Zeitung „Berliner Woche“ oder/und anderen lokalen Anzeigenblättern eine Seite für die Geflüchteten im Stadtteil bzw. im Bezirk einzurichten. Die mehrsprachig gestaltete Seite sollte wichtige Themen und Termine im Bezirk an unsere neuen Nachbar*innen vermitteln aber den Geflüchteten auch die Möglichkeit bieten selbst Beiträge zu verfassen. Darüber hinaus sollte darüber nachgedacht werden ein ähnliches Format in die Stadtteilzeitung „die aktuhelle“ aufzunehmen.

Insgesamt war es eine sehr gelungene erste Austausch- und Kennenlernveranstaltung, auf welche sich als offenes Format in den kommenden Monaten sicherlich gut aufbauen lässt. Es gibt mit dem Sommerfest in der Gemeinschaftsunterkunft Zossener Straße, der Zeitungsidee und u.a. dem Aktionstag auf der Hönower Weiherkette bereits erste Vorschläge zur Umsetzung von mehr interkultureller Begegnung im Stadtteil.

Vor allem ist es wichtig die Ängste und Vorbehalte in der Bevölkerung ebenso wie die verschiedenen sozialen Probleme ernstzunehmen und entsprechend mit Bezirksamt, Politik, Bewohner*innen und den sozialen Akteur*innen an Lösungen für ein solidarisches Miteinander im Kiez zu arbeiten!