#unteilbar: 35.000 Menschen demonstrieren für eine solidarische Gesellschaft

Das „Migazin“ berichtet:

Eine Woche vor der Landtagswahl in Sachsen haben 35.000 Menschen für eine solidarische Gesellschaft und gegen den Rechtsruck in Deutschland demonstriert. Politiker, Veranstalter und Polizei zeigten sich zufrieden.

Rund 35.000 Menschen haben am Samstag in Dresden für eine solidarische Gesellschaft demonstriert. Unter dem Motto #unteilbar wollten sie eine Woche vor der Landtagswahl in Sachsen ein Zeichen gegen einen Rechtsruck in Deutschland setzen. Unter den Teilnehmern war auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD). In Sachsen wird am kommenden Sonntag (1. September) ein neuer Landtag gewählt.

Weiterlesen

Bündnis „Unteilbar“ plant Großdemonstration in Dresden

Das „Migazin“ berichtet:

Das Bündnis „Unteilbar“ will mit zwei Demonstrationen in Leipzig und Dresden ein Zeichen für eine solidarische Gesellschaft setzen. In Sachsen stehen am 1. September Landtagswahlen an.

Nach der Großdemonstration im vergangenen Herbst in Berlin will das zivilgesellschaftliche Bündnis „Unteilbar“ in den kommenden Wochen in Sachsen deutliche Zeichen für eine solidarische Gesellschaft setzen. Dazu ist am 6. Juli eine Auftakt-Demonstration in Leipzig geplant, wie das Bündnis am Dienstag in der sächsischen Stadt ankündigte.

Weiterlesen

Das Projekt Ponte verabschiedet sich und geht doch weiter…

An dieser Stelle verabschiedet sich das Projekt Ponte nach zweieinhalb Jahren theoretischer und praktischer Arbeit in seiner bisherigen Form aus Marzahn-Hellersdorf.  Zum Abschluss des Projekts Ponte hat der Projektleiter Moritz Marc zusammen mit der Diplom-Sozialwissenschaftlerin Kerstin Palloks (Siehe: http://www.beratungskiste.de/kerstin.html) eine Abschlussdokumentation erstellt.

Die Dokumentation schildert Erfahrungen und Ergebnisse des Projekts „Ponte –  interkulturelle Orientierung und Nachbarschaftsvermittlung“. Ponte startete seine Aktivitäten in Marzahn-Hellersdorf im Sommer des  Jahres  2016  und  endete  im  Dezember 2018. Das  Projekt  wurde  im  Rahmen  des  von  der EU  geförderten Programms Zukunftsinitiative Stadtteil II – Teilprogramm „Soziale Stadt“ gefördert, Träger des Projekts war die pad gGmbH.

In den zweieinhalb Jahren seiner Tätigkeit in den beiden Sozialräumen Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord konnte das Projekt Ponte eine Reihe wichtiger Erfahrungen in Bezug auf die Realisierungschancen seiner verschiedenen Gemeinwesen bezogenen Aufträge dokumentieren. Im Rahmen der begleitenden Evaluation des Projekts konnten zu verschiedenen Zeitpunkten auch die Perspektiven von Kooperationspartner/innen bzw. Zielgruppen  der  Projektarbeit  erhoben werden, die  ebenfalls  in  diese  Dokumentation  eingeflossen sind.

Wir möchten die gewonnenen Erkenntnisse aus der (gemeinsamen) Projektpraxis einem weiteren Leser/innen-Kreis zugänglich machen und mit dieser Dokumentation Anregungen für die Arbeit unter dem Themenschwerpunkt „Interkulturelle Nachbarschaftsvermittlung“ zur Verfügung stellen. Wir würden uns freuen, wenn unsere Erfahrungen und Überlegungen aus dem Ponte-Projekt als interessante Einblicke in die Projektpraxis zur Kenntnis genommen und vielleicht als Impulse für die weitere Arbeit in diesen oder auch anderen Sozialräumen dienen können.

Gedankt sei allen Kolleg*innen aus den verschiedenen Projekten und Initiativen, der Verwaltung und dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf für ihre große Unterstützung dieses Projekts und ihr stetiges Engagement für ein gutes Miteinander im Bezirk.

Um das Engagement für interkulturelle Themen der vielen Aktiven in den Sozialräumen öffentlich zu würdigen, hat das Projekt Ponte zudem im Frühjahr 2018 die Broschüre „Interkulturelles Engagement in Marzahn-Hellersdorf“ veröffentlicht, die unter Mitarbeit vieler engagierter Kolleg*innen aus  den unterschiedlichsten Bereichen entstanden ist.

Download der Abschlussdokumentation „Interkulturelle Nachbarschaftsvermittung im Sozialraum“ (Dezember 2018) hier: Abschlussdokumentation_Ponte_Palloks_2018

Download der Broschüre „Interkulturelles Engagement in Marzahn-Hellersdorf“ (Frühjahr 2018) hier: 18-03-16_Ponte_Brosch_vorläufige finale Version

Bevor sich das Projekt Ponte an dieser Stelle verabschiedet, können wir Euch/Ihnen an dieser Stelle erfreulicherweise mitteilen, dass der bisherige Projektleiter Moritz Marc im Bezirk Marzahn-Hellersdorf bleibt und ab den 1.1.2019 Polis* – die bezirkliche Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung am Ort der Vielfalt – für seinen Träger pad gGmbH fortführen wird.

Wir freuen uns an dieser Stelle auch im kommenden Jahr auf eine gute Zusammenarbeit mit den zahlreichen Akteur*innen im Bezirk – egal ob Zivilgesellschaft, Migrant*innen(selbst)organisationen, sozialen Trägern, Stadtteilzentren, Parteien, Bezirksamt, Alice Salomon Hochschule u.v.a.! Für einen demokratischen, vielfältigen und solidarischen Bezirk!

Die bezirkliche Fach- und Netzwerkstelle wird dann ab 1.1.2019 zunächst unter der alten Ponte-E-Mail-Adresse zu erreichen sein: ponte@pad-berlin.de und auch der Handykontakt bleibt bestehen: 0152/31771383

Zudem wird die alte Facebook-Seite des Projekts Ponte weiterhin als Informationsplattform unter neuen Namen bestehen bleiben. Diese findet Ihr weiterhin unter dieser Adresse: www.facebook.com/ProjektPonte/

Die Wirtschaftskorrespondentin Ulrike Herrmann (taz/tageszeitung) war am 21.11.2018 zu Gast im Jugendzentrum Betonia

Marzahn-Nord-West: Bericht des Kiezreporters Rolf A. Götte über eine spannende Veranstaltung von weltgewandt e.V. in der vergangenen Woche im Jugendzentrum Betonia:
 

Die Wirtschaftskorrespondentin Ulrike Herrmann (taz/tageszeitung) war am 21.11.2018 zu Gast im Jugendzentrum Betonia in der Wittenberger Straße 78 in Berlin Marzahn NordWest. Sophia Bickhardt (weltgewandt. Institut für interkulturelle politische Bildung e.V.) hatte zur Teilnahme an einer Diskussion mit Publikumsbeteiligung gebeten und interessierte Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt.

Ulrike Herrmann (Autorin von „Der Sieg des Kapitals“ und „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung“) referierte ausdrucksstark mit fundiertem Wissen. Sophia Bickardt moderierte geschickt und selbst dann, wenn sich der Fokus der deutschen Gäste verstärkt in Richtung Hartz IV, Wohnraumknappheit sowie Renten- und Arbeitsmarkt-Politik bewegte, bemühte sie sich eindringlich, daß auch die Fragen der Neu-Berliner Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Nahost mittels eines Übersetzers das notwendige Gewicht erhielten. Dieses Procedere erschwerte zwar den Ablauf der Diskussion; war aber unbedingt notwendig.

Interkulturelle Tage in Marzahn-Hellersdorf vom 1.-21.9.2018!

Anbei findet ihr das diesjährige Gesamtprogramm, das Plakat und einen Flyer (jeweils vom Projekt Ponte gestaltet und gedruckt) zu den „Interkulturellen Tagen in Marzahn-Hellersdorf“. Das Gesamtprogramm enthält hier und da noch einige Hintergrundinformationen zu den einzelnen Veranstaltungen und wird im Laufe der nächsten Wochen ggf. nochmals aktualisiert, falls sich spontan irgendwelche Programmänderungen ergeben sollten. Näheres dazu finden Sie dann zu gegebener Zeit im Internet unter https://www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/politik-und-verwaltung/beauftragte/integration/veranstaltungen. Die Plakate und Flyer liegen derweil auch in gedruckter Form vor und liegen im Rathaus Marzahn-Hellersdorf zur Abholung im Büro der Beauftragten bei Frau Witte (kerstin.witte@ba-mh.berlin.de; 030/90293-2051, Raum 3.49) bereit.

Hier gibt es das Gesamtprogramm, das Plakat und den Flyer zum herunterladen, ausdrucken oder zum bewerben im Internet:

Interkulturelle Tage (Plakat_2018)

Interkulturelle Tage (Flyer_2018)Interkulturelle Tage (Programm_2018)

Keep reading →

Nachgefragt! Gestärkt für ein solidarisches Miteinander

Interview der Berliner Fach- und Netzwerkstellen mit Expert*innen aus dem Bereich Rechtsextremismus und Antidiskriminierung in der Reihe „Nachgefragt! Gestärkt für ein solidarisches Miteinander“ mit Dr. Esther Lehnert: „Der Begriff des Völkischen schließt aus“: http://www.licht-blicke.org/wp-content/uploads/2012/05/nachgefragt_Interviewreihe2_final.pdf