Leserforum: Wohin steuert Marzahn-Hellersdorf?

Via „Berliner Morgenpost“:

Der Bezirk leidet unter Infrastrukturproblemen. Leserforum „Morgenpost vor Ort“ findet am 19. November im Schloss Biesdorf statt.

Bei vielen Berlinern kommt Marzahn-Hellersdorf in Imagefragen nicht sehr gut weg. Sie meinen, der Bezirk bestehe nur aus seelenlosen Plattenbausiedlungen, in denen sich soziale Konflikte ballen. Menschen, die dort leben, wissen es besser. Dennoch gibt es natürlich auch dort Probleme, Ärgernisse und politische Herausforderungen, die angepackt werden müssen, gibt es Veränderungen, die gesellschaftliche Debatten auslösen – etwa bei den Themen Verkehr und Stadtentwicklung. Darüber möchten wir mit unseren Lesern und Experten sprechen.

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Das Projekt Marzahn: Ein Bezirk und seine Einwohner

Der „Berliner Kurier“ berichtet:

Marzahn-Hellersdorf – Es sind alltägliche Bilder, die das Auge des Betrachters fesseln. Eine spielende Katze, trocknende Wäsche oder Pfeiler einer Seilbahn. 20 junge, angehende Fotografen der Ostkreuzschule sind zum 40. Jubiläum von Marzahn-Hellersdorf in den Bezirk eingetaucht. Aufnahmen, die zeigen, wie lebenswert das Wohnen in dem immer noch von Vorurteilen geprägten Bezirk heute wirklich ist.

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Die Jubiläumsausstellung zeichnet ein authentisches Bild vom Bezirk: Marzahn-Hellersdorf, jetzt mal ehrlich!

Die Stadtteilzeitung „Die Hellersdorfer“ berichtet über eine sehenswerte Ausstellung im Schloss Biesdorf:

Marzahn-Hellersdorf: Für Fußballer Jérôme Boateng ist es eine No-go-Area, andere halten Marzahn-Hellersdorf für eine Hochburg der Hartz-IV-Empfänger, Hauptschüler und Teenie-Mütter oder aber sie haben zumindest das Bild im Kopf von der grauen Betonwüste irgendwo da ganz weit draußen im Osten der Stadt. In jedem Fall hält sich das Negativ-Image des Bezirks bei denen, die noch nie da gewesen sind, hartnäckig. Und man wünscht Marzahn-Hellersdorf zu seinem 40-jährigen Bestehen, einige dieser Klischees einfach mal abstreifen zu können.

Abseits der vielen Vorurteile haben 20 Studenten der renommierten Ostkreuzschule in Weißensee vergangenes Jahr dem wahren Leben hier in Marzahn-Hellersdorf nachgespürt. Ihr Auftrag lautete, den Bezirk mit seiner Architektur und seinen Bewohnern – Menschen wie Tieren – so zu fotografieren, wie er ist. Die jungen Leute mussten dabei „keinen Kunstmarkt bedienen, keine Werbeflächen bespielen, keine Elendsreportage bebildern“, deswegen seien die Fotos „so besonders geworden, so neu, so anders, so ehrlich und genau“, lobt der Dozent­ Ludwig Rauch.

Unter dem Titel „Fernwärme­“ werden die Arbeiten nun im Schloss Biesdorf gezeigt. Die Ausstellung gilt als kultureller Auftakt der 40-Jahr-Feierlichkeiten.

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„Music for Human Rights“ – Junge Musiker aus Portugal im Schloss Biesdorf

Pressemitteilung des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf:
Am Dienstag, dem 19. Februar 2019, ab 19:00 Uhr, laden das Schloss Biesdorf und “Roter Baum” UG ein zum Konzert “Music for Human Rights” und Session mit den Teilnehmenden der Jugendbegegnung “Music for Human Rights”.
Bereits zum dritten Mal ist die “Anna Landsberger – internationales Jugendzentrum” Gastgeber des Projektes “Music for Human Rights”. Dabei kommen junge Musiker und Musikerinnen aus Bosnien und Herzegowina, Deutschland, Israel, Italien, Portugal und Serbien zusammen und gründen drei Bands. Jede dieser Bands komponiert und textet zwei Lieder, die abschließend aufgeführt werden. In diesem Jahr werden die Teilnehmenden dabei ihre Vision von Europa verarbeiten.

Schloss Biesdorf: Ausstellungen „mancherorts“ und „examining the edge – peripheries in the mind and the city“

Eröffnung beider Ausstellungen am Sonntag, 24.06.2018 um 18.00 Uhr

„mancherorts“ – Arbeiten von Kirsten Johannsen, Bärbel Schlüter und Birgit Szepanski

Im Obergeschoss des Schlosses zeigen Kirsten Johannsen, Bärbel Schlüter und Birgit Szepanski Installationen, Objekte und Fotografien zu urbanen Erkundungen. Die Ausstellung mancherorts lenkt die Aufmerksamkeit auf die Wahrnehmung von Stadt. Die Künstlerinnen greifen in der jeweiligen eigenen Arbeitsweise urbane Beobachtungen für ortsbezogene Arbeiten auf: ihre Atmosphären, ihre ästhetischen Erfahrungsräume und ihre Geschichte(n).

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„Examining the edge – peripheries in the mind and the city“ – Kooperation mit der der Fachklasse Experimenteller Film und Medienkunst der UdK Berlin unter Leitung von Prof. Nina Fischer und Dr. Marjan Sharifi

Im Erdgeschoss des Schlosses ist die Ausstellung „Examining the edge – peripheries in the mind and the city“ zum gleichnamigen Seminar der Fachklasse Experimenteller Film und Medienkunst der UdK Berlin unter Leitung von Prof. Nina Fischer und Dr. Marjan Sharifi zu sehen. Die Studierenden der UdK Berlin entwickeln künstlerische Positionen zum Leben in der räumlichen sowie mentalen Peripherie. In Kooperation mit Schloss Biesdorf, Künstlerische Leitung: Karin Scheel – Im Rahmen von Make City, Berlin Remixing / Stadt neu gemischt.

Zu den Ausstellungen gibt es ein umfassendes Begleitprogramm, zu finden auf www.labor-m.berlin

Quelle: http://schlossbiesdorf.de/de/ausstellungen/aktuell/